Handyguthaben versehentlich durch andere Person aufgeladen

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  • Ich hab heute eine SMS bekommen, in der stand, dass mein M-Budget Prepaid-Guthaben aufgeladen wurde.

    Allerdings hab ich selber kein Guthaben für mein Handy gekauft... Da man es bei M-Budget auch online mit Kreditkarte kaufen kann, nehme ich an, dass jemand versehentlich die falsche Handynummer auf der Webseite eingegeben hat und somit mein Konto aufgeladen hat :) Ich selber habe keine Kreditkarte und kaufe Guthaben immer direkt in der Migros.

    Kann ich mich freuen oder könnte es für mich rechtliche Folgen haben, falls das Guthaben von der anderen Person mit gestohlenen Kreditkarten-Angaben gekauft wurde?

  • Es gibt im OR einen Artikel über ungerechtfertigte Bereicherung oder so ähnlich. So könnte man bei dir das Guthaben zurückfordern. Aber wenn du nicht grad ne Million auf dein Handy bekommen hast ;) musst du dich nicht fürchten. Die Kosten wären zu hoch, um vor Gericht zu klagen. Falls das Guthaben per gestohlene Kreditkarte geladen wurde, da müsste das Opfer resp. die Polizei zuerst beweisen, dass du irgendwie involviert bist. Einer Kollegin von mir wurde das Auto aufgebrochen und Schmuck sowie KK gestohlen. Die Diebe waren gut organisiert und haben sofort mehrere hundert Franken in Form von Valuecards geladen. Normalerweise kann man in der Schweiz die Diners Club Karte wenig einsetzen, da meistens nur MasterCard oder Visa akzeptiert wird. Zudem ohne Code oder Unterschrift kann man die KK nur an wenigen Verkaufspunkten in der Schweiz benutzen. Jedenfalls ging die Polizei mit Leichtigkeit jeder Transaktion nach. Ob dadurch die Täter geschnappt wurden, das ist mir nicht bekannt.

  • Thema, ob Sie sich darüber freuen können (dürfen) liegt allein in Ihrem Charakter und Ihrer Moralvorstellungen. Wenn es um einen namhaften Betrag geht, würde ich versuchen, den Betrag dem rechtmässigen Besitzer wieder zukommen zu lassen. Wenn er sich nicht ausfindig machen lässt, gehört der Betrag rechtsmässig Ihnen.

    Stellen Sie sich vor, Ihnen würde so ein Fehler unterlaufen und Sie wären wahrlich nicht auf Rosen gebettet…..

    Allein nur wegen einer allfälligen Strafe das Geld nicht behalten zu wollen, finde ich eher verwerflich.

    Nur, der Aufwand einer die Rückführung des Betrages muss sich m.E. in vernünftigem Einklang mit dem Betrag einhergehen.Sie bringe ja vermutlich auch nicht ein gefundenes 1-Frankestück ins Fundbüro....

    veritim

  • Mir geht es ähnlich. Seit Weihnachten kauft jemand mit meiner Cumuluskarte ein. Ich habe mich bei Migros gemeldet. Die sagen sie können das nicht nachprüfen. Die Frau geht in Oerlikon und Regensdorf einkaufen.

    Facit. Vor Weihnachten wurde der Rucksack unseres Sohnes gestohlen. Er hat eine Cumuluskarte von uns. Nun ist diese Karte in fremden Händen.

    Ich freue mich jetzt einfach an den Zusatz-Cumuluspunkten.

  • Hallo Thema

    Meiner Tochter passierte einmal das Gegenteil. Sie wollte Ihr Handy (Prepaid swisscom) mit 30.- aufladen und hat aus versehen eine falsche Handynummer eingegeben beim aufladen und die 30.- waren weg.

    Sie hat dann Nachgefragt und Ihr wurde mitgeteilt, dass man dies nicht Rückgängig machen kann und Sie die 30.- jemandem geschenkt hat.

    Ich an Ihrer Stelle würde mich freuen, den ,,Spender'' wird man nicht sicher finden, um ihm den Betrag wieder zu geben.

    Gruss slopy



  • Stellen Sie sich vor, Ihnen würde so ein Fehler unterlaufen und Sie wären wahrlich nicht auf Rosen gebettet…..

    Allein nur wegen einer allfälligen Strafe das Geld nicht behalten zu wollen, finde ich eher verwerflich.



    Die SMS die man bekommt, sobald man das Handy aufgeladen hat (egal ob online mit Kreditkarte oder an einer Migros-Kasse) lautet sowas wie "Ihr Konto wurde soeben mit CHF 30.- aufgeladen und beträgt nun CHF XX.XX. Vielen Dank." Den genauen Wortlaut weiss ich gerade nicht mehr, das SMS hab ich schon gelöscht.

    Das ist alles. Nirgends erfährt man, wer auf welche Handynummer was aufgeladen hat.

    Schlussendlich ist es auch ein Fehler der Migros, auf ihrer Webseite nicht zu verlangen, dass die Leute ihre Handynummer zur Kontrolle zweimal eingeben, wie das bei der Passwort-Wahl der Fall ist; auch die Person, die mir das Guthaben aufgeladen hat, hätte locker zweimal hinschauen können, bevor sie den Kauf definitiv betätigt.

  • Wenn Du Dich dabei wohl fühlst resp. so tolle Entschuldigungen hast, ist doch die Welt in Ordnung. Oder nicht? Was hast Du in diesem Forum erwartet? Dass alle Dir irgendwelche Beweggründe liefern, wieso Du das Geld behalten solltest, obwohl Dein Gewissen Dir offensichtlich etwas anderes sagt? Du weisst ja schon, was richtig wäre und was Dein Herz Dir sagt. Und Du hast die Wahl zu entscheiden, ob Du auf Dein Herz hörst oder auf Deinen Verstand.

  • Hallo

    Na ich denke man sollte die Relationen sehen. Geht es um den Betrag von 30 CHF würde ich auch keine grossen Nachforschungen und Bemühungen anstellen, sind es aber 100 oder mehr Franken dann hätte ich schon ein schlechtes Gewissen.

    Wenn ich am Postomat nachlade muss ich zum Schluss nochmals bestätigen, das heisst ich sehe die eingegebene Nummer nochmals. Genauso auf dem ausgedruckten Beleg, ich nehme an das wird bei anderen Aufladearten ähnlichs ein ?

  • Das Schlechte Gewissen!

    Ich bin mal einem Bankomatkunden nach gelaufen, weil er eine 100 Note am Automaten vergessen hat. Eigentlich stünde mir mindestens 10 Prozent Finderlohn per Gesetz zu. Darauf habe ich hingewiesen, aber der andere stolziert mit "meiner Note" weiter seinen Weg, ohne eine Dankeschön. Gut wegen ein paar Fränklis werde ich den Finderlohn nicht einfordern wollen, aber sowas war unter jeder Sau.

    Das Déja Vu Erlebnis hatte ich mal vor einem Bankomanten, der die Note eingezogen hat, weil ich vor lauter Stresserei schlussendlich das Geld vergessen habe. Der Bankomat bzw. die Bankangestellten waren so ehrlich, dass mir das Geld auf mein Konto zurück überwiesen wurde.

    Wie bereits berichtet, gibt es andere Schweizer, die undankbar sind. Es liegt an der Erziehung, wie ein Schweizer sich verhällt. Aber was soll ich zu einem Scheizer sagen, der älter als ich ist, und nicht die gleiche Erziehung erfahren hat?

    Exkurs:

    Meiner Erfahrung nach sind genau die Menschen ehrlich, die nicht auf Rosen gebettet sind. Wer wenig hat, hat wenig zu verlieren.

    Ich wurde wegen 100 Fr. nicht straffällig, weil ich dem andern das nicht hätte geben müssen. Das nächste Mal werde ich das Geld bzw. die Note für mich behalten.

    Und jetzt zu dir THEMA: Wieso schreibst du eigentlich von Anfang an etwas wegen Diebstahl? Schlechtes Gewissen? Rechtliche Folgen oder Absicherung, damit ich dir Rechtshilfe erteile?