Waschtag-Ärger mit unangepasster Mieterin

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  • In dem Gebäude in dem ich wohne sind wir mehrere Mieter die drei Waschmaschinen teilen. Monatlich wird ein Waschplan aufgehängt an dem wir uns einmal in der Woche einschreiben, möglich sind Morgen, Nachmittag, Abend.

    Wenn ich (Single) mit der Wäsche dran bin, schert sich die eine ausländische Hausfrau um den Waschplan und besetzt mindestens zwei, wenn nicht alle Waschmaschinen. Angeblich sind auch andere Mieter von ihr verärgert.

    Ich hab die Schnauze voll, dass meine Tagesplanung wegen ihr ständig durcheinandergerät. Die Hausfrau zurechtzuweisen nützt nichts, sie ist lernresistent ("Isch spreken nix Deutsh"). Bei der Vermieterfirma zu klagen nützt es auch nichts, da sie stichfeste Beweise wollen und mein Anliegen abwimmeln.

    Jetzt kam mir in den Sinn, einfach mal die Waschmaschinen abzustellen, die Wäsche in grössere Säcke zu packen, zum Büro der Vermietergesellschaft zu fahren und dort zu deponieren, dazu ein Hinweis auf den Maschinen anbringen, dass die Hausfrau sie dort abholen soll.

    Ist es mir rechtlich gesehen erlaubt, das zu machen? Muss ich die Vermietergesellschaft darauf hinweisen, dass ich gleich mit Wäsche vorbeikomme?

  • kurz und bündig geantwortet

    Nein, das dürften Sie nicht machen.

    Sie würden eine Strafanzeige riskieren (evt. Sachbeaschädigung - gemeint der Wäsche, evt. Diebstahl oder ähnlich)

    Gruss

  • und hier wäre auch noch eine Antwort zum Problem:

    Wer zuerst kommt mahlt zuerst! Nehmen Sie den Kampf gegen sie auf, sprechen Sie mit anderen Nachbarinnen und benutzt die Maschinen eine Woche rund um die Uhr... dann wird sie wohl einsichtig sein

    ...

    Wäscht Sie eigentlich nur ihre eigene Wäsche oder für eine ganze Sippschaft?

  • > Wer zuerst kommt mahlt zuerst!

    Sie ist ausländische Hausfrau mit weiss-ich-wie-vielen Kindern, Tagesfreiheit und hat zuviel Zeit die Waschküche wie eine Festung zu kontrollieren.

    Diesen Nachmittag z.B. bin ich auf dem Waschplan eingeschrieben (12-18 Uhr), weil ich Montagnachmittags nicht arbeite. Gegen 12.15 Uhr komme ich nach Hause und mache gleich den Gang in die Waschküche. Keine Überraschung, die Waschmaschinen sind von ihr schon besetzt.

    Niemand sonst im Gebäude hat soviel Freizeit und Motivation, ständig rund um die Uhr zu waschen, zumal wir gar nicht soviel Wäsche haben. Mit ein paar anderen Mietern habe ich schon gesprochen, vielleicht schreiben wir der Verwaltung eine "Sammelklage".

    Es ist auch schon passiert, dass diese Hausfrau meine fertige, aber noch feuchte, Wäsche aus den Maschinen nimmt und sie wieder in meinen Waschkorb steckt, nur damit sie die Maschinen dann selber besetzen kann, obwohl ich vielleicht noch eine zweite Ladung zu waschen habe.

    Ich gehe jetzt gleich runter und schaue nach, ob die Waschküche endlich frei ist, zumal ich nach den Waschmaschinen auch noch den Trockner benutzen muss und sich somit der ganze Zeitplan für die eingetragene Mietpartei am Abend verschiebt.

  • ...

    Ihre Wäsche war fertig, nur lag sie noch in den Maschinen. Diesmal musste ich ihre Wäsche herausnehmen und in den Waschkorb legen, wobei ich wohl im Recht bin dies zu tun, da ich mich für diesen Tageszeit eingeschrieben habe und ich nicht bis... sagen wir 17.55 Uhr warten kann bis sie wieder auftaucht und sich dann alles für den darauffolgenden Mieter zeitlich verschiebt.

  • Hallo „Thema“

    Im Zusammenhang mit Ihrem neuen Problem frage ich Sie, hat diese „ausländische Hausfrau“ etwas zu tun mit dem „nationalistischer Osteuropäer“, der die Autotür offen lässt und mit voll aufgedrehter Lautstärke seine nationalistische Osteuropäer-(Pop-/Dance-)Musik laufen lässt, mit entsprechendem Instrumentengedüdel und Gelalle. – siehe das von Ihnen „Thema“ am 09.04.2010 [17:53] eröffnete Thema! (?) - Und wohnen Sie immer noch an diesem Ort bzw. Haus, gegebenenfalls warum suchen Sie sich nicht eine andere Wohnung und zwar meine ich einfach Ihnen selbst zuliebe wohlverstanden, damit Sie weniger Probleme hätten künftig.

    Könnten Sie uns etwas Näheres sagen über die Herkunft dieser „ausländische Hausfrau“? – Ich nehme an, es ist nicht eine Landsfrau von Ihnen – zumal Sie uns ja mal gesagt hätten, Sie selbst wären „Ausländer“.

    Gruss

  • vielleicht könnten einige der hier nachvolgenden vorschläge helfen:

    mit allen anderen nachbarInnen im haus sprechen, um abzuklären, wer (wie viele parteien) sich genauso von den abweichungen der waschplan gestört fühlen.

    sind es mehrere, einen brief an der nachbarin (und an ihren erwachsenen mitbewohnerInnen, z.B. ehemann oder schwester) aufsetzen, mit der bitte, sich künftig an den hausordnung zu halten.

    kopie der hausordnung anhängen, mit betreffenden teil über die waschküche-zeiten farblich markiert.

    alle parteien unterschreiben gemeinsam.

    eventuell den brief auf deutsch sowie auch in ihrer sprache aufsetzen. dabei einer vertrauenswürdigen übersetzerin oder einem übersetzer beauftragen, damit ihr sicher sein könnt, dass die übersetzung inhaltlich genau stimmt sowie auch den üblichen und nötigen höflichkeitsformen enthalten.

    bei allen schritten das ziel: "frieden im haus" stets vor den augen halten. das schliesst auch ein, im gespräch mit den diversen nachbarInnen möglichst friedfertig, friedensfördernd und lösungsorientiert zu bleiben.

    falls der brief innert zwei wochen nicht die gewünschte besserung bringt, einen weiteren ebenfalls höflichen brief senden, und dabei erwähnen, dass ihr jetzt diesen brief an der verwaltung weiterleiten.

    die verwaltung bitten, die nötige schritte zu nehmen, damit jede mietpartei zu ihre fairen anteil waschzeiten freien zugang hat, damit es frieden im haus geben kann.

    eventuell - je nach wie das miethaus organisiert ist - ist hier auch, oder vielleicht zuerst, der hauswart ansprechsperson (auch schriftlich).

    von der verwaltung einer schriftlichen stellungnahme erbitten.

    falls immer noch keine verhaltensveränderung der nachbarin eintritt, könnte eine bitte an den hauswart und/oder verwaltung gerichtet werden, dass sie physische massnahmen errichten, z.B.

    - einen schloss mit nur einen waschkücheschlüssel, der dann nach dem turnus bzw. wäscheplan herumgereicht(oder deponiert) wird (damit niemand anderem zugang zum raum haben kann),

    oder eventuell

    - ein elektronisches gerät mit karten/badges/pincodes, womit die maschinen nur zur berechtigten zeit in betrieb genommen werden können.

    ich wünsch euch frieden, und saubere wäsche.

  • Beides unabhängige Probleme/Mietparteien im gleichen Haus. Wobei der Autofahrer zur Zeit eigenartigerweise etwas Einsicht zeigt und seine Musik nicht mehr minutenlang laufen lässt. Möglicherweise wurde er von einer anderen Mietpartei zurechtgewiesen. Dafür lässt jetzt ein junger Motorradfahrer um etwa 6.30 Uhr morgens den lauten Motor seiner Maschine mehrere Minuten lang warmlaufen.

    Ich bin schon länger daran, eine neue Wohnung zu suchen, allerdings ist mein Budget sehr begrenzt und für die ganze (organisatorische) Arbeit, die ein Umzug mit sich bringt, bin ich zur Zeit schlicht überfordert.

    Die anderen Mieter, die mit dieser (osteuropäischen, portugiesischen? Was weiss ich) Hausfrau Mühe haben, sind teilweise ebenfalls Ausländer - nur eben angepasst.

  • nachdenkerin:

    Ich und andere Mieter haben schon ein paar Mal die Verwaltung telefonisch auf diese Hausfrau (bzw. eine andere) erfolglos aufmerksam gemacht. Persönliche Gespräche mit der Hausfrau haben wie oben beschrieben nichts gebracht. Der nächste Schritt ist wohl direkt ein eingeschriebener Brief an die Verwaltung.

    Der Abwart bzw. seine Witwe sind längst gestorben, nun wird die Immobilie von einer auswärtigen Abwartsfirma übernommen die nur das nötigste (= putzen) und nichts "soziales" übernimmt.

    Einen Schlüssel für die Waschküche gab es, der aber immer wieder gestohlen wurde. Seither weigert sich die Verwaltung, nochmals einen einzuführen.

  • Betreffend Automusik und Motorrad-Lärm

    besagt Verkehrsregelnverordnung:

    Art. 33 Vermeiden von Lärm

    (Art. 42 Abs. 1 SVG)

    Fahrzeugführer, Mitfahrende und Hilfspersonen dürfen, namentlich in Wohn- und Erholungsgebieten und nachts, keinen vermeidbaren Lärm erzeugen. Untersagt sind vor allem:

    a. andauerndes, unsachgemässes Benützen des Anlassers und unnötiges Vorwärmen und Laufenlassen des Motors stillstehender Fahrzeuge

    (...)

    h. Störungen durch Radioapparate und andere Tonwiedergabegeräte, die im Fahrzeug eingebaut sind oder mitgeführt werden.

    (...)"

    Fazit, evt. Polizei informieren ... (wenn man ja weiss, um welche Zeit - immer selbe Zeit? - dies geschieht, können ja 2 Polizisten mal "verdeckt Wache schieben" ...) ...

    Gruss

  • Hallo Thema

    An deiner Stelle würde ich die Dame regelmässig in die Waschküche zitieren. Wenn sie dann nicht binnen nützlicher Frist spurt, ihr einen eingeschriebenen Brief schicken mit Kopie an die Verwaltung.

    Ich wünsche dir gute Nerven!

    @soz.vers.fachm.

    Bist du sicher, dass dein Beitrag in dieses Forum gehört?

    Es grüsst

    Regentropfen

  • Korrektur

    @soz.vers.fachm.

    Bist du sicher, dass dein Beitrag in dieses Forum gehört?

    Ich wollte dich fragen, ob du sicher bist, dass dein Beitrag in diesen Thread (nicht Forum) gehört.

    Es grüsst

    Regentropfen



  • ...

    Ihre Wäsche war fertig, nur lag sie noch in den Maschinen. Diesmal musste ich ihre Wäsche herausnehmen und in den Waschkorb legen, wobei ich wohl im Recht bin dies zu tun, da ich mich für diesen Tageszeit eingeschrieben habe und ich nicht bis... sagen wir 17.55 Uhr warten kann bis sie wieder auftaucht und sich dann alles für den darauffolgenden Mieter zeitlich verschiebt.



    Könnten Sie uns hier zu dieser Sache noch was rapportieren vom gestrigen Waschtag?

    Gruss

  • Ich habe eine ähnliche Situation erlebt. Allerdings war die "Missetäterin" Schweizerin. Sie hatte vorgängig ein eigenes Haus besessen und war es sich gewohnt, zu jeder Tages- und Nachtzeit waschen zu können. Gespräche brachten keine Lösung. Zum Glück ist sie in eine Wohnsituation mit eigener Waschmaschine umgezogen.

    Es stört mich, dass hier der Fokus auf die Ausländerin gelegt wird.



  • Ich habe eine ähnliche Situation erlebt. Allerdings war die "Missetäterin" Schweizerin. Sie hatte vorgängig ein eigenes Haus besessen und war es sich gewohnt, zu jeder Tages- und Nachtzeit waschen zu können. Gespräche brachten keine Lösung. Zum Glück ist sie in eine Wohnsituation mit eigener Waschmaschine umgezogen.

    Es stört mich, dass hier der Fokus auf die Ausländerin gelegt wird.



    Hallo "lorus"

    Auch Autorin "Thema", welche dieses Thema eröffnet hat hier, ist übrigens Ausländerin selbst ...

    Gruss

  • Ob das jetzt eine Ausländerin ist oder eine Schweizerin spielt doch keine Rolle.

    Es gibt genauso Schweizer die sich daneben benehmen wie Ausländer. Das ist eine Sache des Charakters und nicht der Nationalität.

    Ich würde jedesmal wenn sie die Waschmaschine an Ihrem Waschtag benutzt die Wäsche einfach rausnehmen. Egal ob die Maschine fertig ist oder nicht. Einfach Wäsche raus und in den Waschkorb oder in den Trog.

    Es ist Ihr Waschtag und Punkt und daran hat sie sich zu halten.

    Auch wenn Sie nur waschen müssen und der Tumbler noch mit Nachbarins Wäsche läuft: Rausnehmen.

    Wenn sie genügend oft klitschnasse Wäsche vorfindet wird ihr das eine Lehre sein. Und reklamieren kann sie ja schlecht denn schliesslich dürfte sie an dem Tag ja gar nicht waschen.

    Hatte das Problem auch mal früher, reden oder Zettel brachten nichts und nur diese Methode hat gefruchtet. man muss es einfach nur knallhart durchziehen.

    Ich bin sehr froh dass am jetzigen Wohnort nur mit einer Nachbarin die Waschküche teilen muss.

    Wir waschen wann wir wollen/müssen und wenn die Maschine halt schon vom anderen besetzt

    ist, ist das halt Pech. Dafür nehmen wir im gegenseitigen Einverständnis die Wäsche des anderen jeweils

    raus, sofern fertig, damit wir waschen können .

    Funktioniert bis jetzt sehr gut. Aber eben, das geht halt auch nur wenn man wenige Parteien hat und wenn man sich einigen kann.