Postfinance Kontogebühren Abzocke

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  • quadrophenia Hallo, dass sehe ich genauso, es ist traurig, um was für Nebensächlichkeiten, sich hier einige Unterhalten, bloss nicht zugeben, dass es für die Kleinen 66.6% teurerer wird, Solidarität sieht anders aus.

    Amidala Ich möchte Sie mal etwas fragen, warum muss es dann immer für diejenigen, welche schon genug haben wirtschaftlich sein und bloss nicht für die „kleinen Leute“. Man könnte aus einigen Kommentaren hier bald entnehmen, die „kleinen Leute“ sind halt selber schuld. Es ist nun mal so, dass es sich nicht alle leisten können, diese Fr. 7500.- auf dem Konto stehen zu lassen! Und genau damit rechnet die PostFinance ja auch. Wissen Sie, einige sind nicht blöd und haben diese Masche schon lange durchschaut. 1. Sind diese Fr. 7500.- dauerhaft auf dem Konto, kann die PostFinace damit Geld verdienen! Nun hat man ausgerechnet, wie viel Ihnen entgeht, durch diejenigen, welche dieses Minimum nicht erreichen und so schlägt man denen, diesen „Verlust“ einfach drauf und schon hat man das Minimum vom Maximum. Was nutzt es den „keinen Leute“, wenn man sich jegliche Ausrede bedient, warum und wieso es doch nötig sein soll und man eben bloss wolle, dass die Leute ihr Geld bloss noch auf einem Konto haben und es nicht noch zu anderen Bankhäusern tragen bzw. auf mehre Konten verteilen. Und wenn ich hier lese, dass sich einige damit begnügen, die Auszüge nicht mehr auszudrucken und Anderorts ist es noch viel teurer, so lachen sich die Abzocker bloss ins Fäusten, dann von solchen egoistischen Bürgern, muss man nichts befürchten, die geben sich lieber gegenseitig die Schuld, als das wirkliche Problem zu sehen und das ist der Wucher.

  • Ich sage ja nicht dass ich das gutheisse. Finde es auch absolut unfair.

    Postfinance will einfach Geld verdienen und setzt deshalb auf die Grossen.

    Wobei "Kleinvieh macht auch Mist". An vielen Kleinkunden verdienen sie ebenso wie an Grosskunden. Aber in der heutigen Zeit sehen sie einfach nur die Grosskunden und die Kleinen haben das nachsehen.

    Und wenn jetzt die Kleinen (wie ich auch übrigens) dann von der Postfinance weggehen werden sie es dann schon auch merken dass sie sich damit ins eigene Fleisch schneiden.

    Ich hoffe sehr das sehr viele Ihre Bank wechseln werden und Postfiance einen Gewinneinbruch haben wird.

    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob die 7500 dauerhaft drauf sein müssen oder ob es reicht wenn diese Ende des Monats vorhanden sind.

    Ich glaube mich zu erinnern dass ich einmal bei der Auszahlung vom Lohn plus 13. der bis Anfangs vom nächsten Monat noch drauf war diese Spesen nicht belastet bekam.

    Aber da müsste ich nochmals genau nachschauen. Das mit dem nicht ausdrucken war nur die Antwort zu den Beiträgen betreffend das Tinte und Drucker auch koste. Das hat doch nichts damit zu tun dass jeder selber schuld sei, dieser Meinung bin ich absolut nicht. Ich werde ja selber von der Postfinance weggehen weil ich es einfach nur eine Frechheit finde die Gebühren so zu erhöhen. Sie sind jetzt schon viel zu hoch.

  • Hier also der komplette Mailverkehr:

    Sehr geehrter Herr X

    Besten Dank für Ihr E-Mail vom 12. November 2012.

    Sie teilen uns mit, dass Sie mit dem neuen Kontoangebot von PostFinance nicht einverstanden sind. Gerne nehmen wir dazu Stellung.

    PostFinance vereinfacht per 1. März 2013 ihr Kontoangebot und passt ihre Preisgestaltung an. Neu bietet PostFinance ihren Privatkundinnen und -kunden ein Privatkonto sowie ein Privatkonto Plus an. Der Begriff „Set“ entfällt. Das neue Angebot ist einfach und verständlich.

    Die Preiserhöhung wird dem in den letzten Jahren ständig gesteigerten Leistungsumfang der Produkte und Dienstleistungen von PostFinance gerecht. Die letzten grösseren Preismassnahmen liegen hingegen schon acht Jahre (2004) zurück. Leichte Anpassungen fanden vor vier Jahren statt (2008).

    Das Privatkonto beinhaltet neu:

    • flexible Anzahl Privatkonten in CHF, EUR oder Fremdwährung

    • zu jedem Privatkonto eine PostFinance Card (ausgenommen bei Konten in Fremdwährung).

    • Kontoführung auf Papier oder im Internet über E-Finance

    • Zahlungsverkehr: Bestellung, Einrichten und Ausführen von Zahlungs- und Daueraufträgen (unbeschränkt), inklusive vorfrankierte Couverts

    • Nutzung elektronischer Zusatzleistungen rund um das Konto: E-Cockpit, E-Kässeli, PostFinance App

    • monatlicher Kontoauszug, egal ob auf Papier oder im E-Finance

    • jährlicher Zinsausweis

    • flexible Anzahl Depositokonten oder E-Depositokonten (maximal 10)

    PostFinance generiert Einnahmen, indem die Kundengelder am Kapitalmarkt angelegt werden. Bei tiefen Guthaben der Kunden können entsprechend weniger Einnahmen erwirtschaftet werden. Um die Kosten für das Führen eines Kontos dennoch zu decken, berechnet PostFinance Kontoführungsgebühren, sofern das durchschnittliche Vermögen pro Monat tiefer als CHF 7‘500.– ist.

    Herr X, wir freuen uns, wenn diese Informationen zum besseren Verständnis beitragen und sind bei Fragen rund um die Uhr gerne für Sie da.

    Freundliche Grüsse

    YZ

    Beschwerdenmanagement

    Die Schweizerische Post

    PostFinance

    Beschwerdenmanagement

    ____________________

    Guten Tag Frau YZ

    Vielen Dank, dass ich dieselben Informationen nun 2-mal lesen konnte. Ich weiss nicht, ob Sie nicht wollen, oder nicht dürfen verstehen, worum es mir geht. Ich weiss auch nicht, wie risikofreudig Sie leben und ob Sie möglicherweise plötzlich keiner Beschäftigung mehr nachgehen können - sprich: eine Invalidenrente beziehen werden. Um genau diese Tatsache geht es mir! Wenn jemand mit IV-Rente 3% der Rente an Postfinance abgeben muss, trifft es ihn stärker, als wenn man von jedem Kontoinhaber 1% seines Verdienstes in Abzug bringen würde.

    Aber eben, wer "solide" im Berufsleben steht, weiss sich zu wehren und findet sofort Unterstützung für seine Ideen. Wer hingegen aus dem Arbeitsmarkt verschwindet, hat keine Rechte mehr - der letzte Rappen wird ihm aus der Tasche gezogen. Vielleicht können Sie an den Zuständen nichts ändern, aber ich finde es traurig, dass Menschen, die keiner Tätigkeit mehr nachgehen können, auf diese asoziale Weise zusätzlich bestraft werden.

    Wenn die Geldinstitute so auf diese Prozente angewiesen sind, weil die Kontoführung für Konten, die mit unter Fr. 7'500.-- belegt sind, zu kostenintensiv sind, dann könnte man vielleicht temporäre Konten einrichten. Das würde heissen, die SVA bezahlt die Rente monatlich auf so ein Konto ein, das Geld wird aber von der Post an den Empfänger direkt ausbezahlt. Somit entfällt eine Kontoführung im klassischen Sinne und die Geldinstitute können die Kosten sparen. Da Geld für den Normalverbraucher eh keinen Gewinn mehr einbringt, kann man die paar Franken einer Rente genauso gut zu Hause horten.

    Bestimmt wissen Sie besser als ich, welche Person für solche Anliegen die richtige ist, weshalb es mich freuen würde, wenn Sie sich für dieses "kleine Anliegen einer Minderheit" einsetzen würden. Der Dank derer, die davon profitieren könnten, wäre Ihnen gewiss und Sie würden dabei nicht ärmer.

    In der Hoffnung, dass es zur Adventszeit nicht nur um Massenentlassungen, teure Wohnungen und Armut geht, sondern mal etwas Erfreuliches die Gemüter erhellen möge, grüsse ich Sie freundlich

    X

    ____________________

    Sehr geehrter Herr X

    Wir habe Verständnis für Ihr Anliegen, AHV/ IV-Renterinnen und Rentner einen Konto mit günstigeren Kontoführungsgebühren anzubieten. Jedoch gibt es viele Privatpersonen und Organisationen, die bei einer solchen Ausnahmeregelung ebenfalls berücksichtigt werden müssten. Die Abwicklung von individuellen Ausnahmen ist unverhältnismässig aufwändig. Aus diesem Grund ist es uns nicht möglich, einzelne Personen oder Personengruppen zu bevorzugen.

    Ihrer Bitte, die Gebühren für AHV/IV-Bezüger zu erlassen, können wir deshalb nicht nachkommen. Auch ohne Erlass der Gebühr bieten wir unseren Kunden ein faires und im Vergleich zu den Mitbewerbern sehr vorteilhaftes Preis-/Leistungsverhältnis.

    Ich hoffe, dass meine Erläuterungen zu einem besseren Verständnis beigetragen haben. Zögern Sie nicht uns bei Fragen zu kontaktieren, wir sind gerne für Sie da.

    Freundliche Grüsse

    YZ

    Die Schweizerische Post

    PostFinance

    Beschwerdemanagement

    Freiburgstrasse 453

    3002 Bern

    E-Mail: postfinance@postfinance.ch

    Internet: http://www.postfinance.ch

    Besser begleitet. PostFinance

    ____________________

    Guten Tag Frau YZ

    Genau hier liegt meines Erachtens der Hund begraben! Sie schreiben: "Aus diesem Grund ist es uns nicht möglich, einzelne Personen oder Personengruppen zu bevorzugen." Im Gegenzug werden jedoch Kontoinhaber mit mehr als Fr. 7'500.-- von Gebühren befreit. Das zeigt doch deutlich auf, dass es scheinbar doch möglich ist, einzelne Personen zu bevorzugen?!?

    Dass mein Anliegen bei Ihnen den Eindruck erweckte, ich wolle Gebührenbefreiung für AHV/IV-Bezüger, tut mir Leid. Davon war keine Rede und ich bat Sie auch nicht darum. Meine Idee ist einfach nur, dass allen Kunden solche Gebühren belastet werden.

    Im Übrigen habe ich mich vor Jahren für E-Finance entschieden, um Kosten zu sparen. Ich verzichte auf den ganzen Papierkram und finde es beschämend, dass ich für einen Brief (Zinsabrechnung Ende Jahr) nun Fr. 60.-- bezahlen soll. - Schön waren die Zeiten, als man auf der Post Geld deponieren und beziehen konnte, ohne dafür Spesen zu bezahlen. Zinsen gab es dafür auch nicht, aber soweit sind wir heute ja auch wieder.

    In diesem Sinne grüsse ich freundlich

    X

  • Frau YZ von Postfinance hat laut quadrophenia u.a. Folgendes mitgeteilt:



    Hier also der komplette Mailverkehr:

    Sehr geehrter Herr X

    Besten Dank für Ihr E-Mail vom 12. November 2012.

    .....

    PostFinance generiert Einnahmen, indem die Kundengelder am Kapitalmarkt angelegt werden. Bei tiefen Guthaben der Kunden können entsprechend weniger Einnahmen erwirtschaftet werden. Um die Kosten für das Führen eines Kontos dennoch zu decken, berechnet PostFinance Kontoführungsgebühren, sofern das durchschnittliche Vermögen pro Monat tiefer als CHF 7‘500.– ist.

    .......

    Freundliche Grüsse

    YZ

    Beschwerdenmanagement

    Die Schweizerische Post

    PostFinance

    Beschwerdenmanagement

    ____________________



    Ist da nicht etwas faul? Sollte nicht logischerweise auch die Limite des Mindestguthabens erhöht werden? Betreibt die Post Salamitaktik?

    Wird die Post mit der Erhöhung der Limite zuwarten, damit noch möglichst viele Kunden – denen es gelingt die CHF 7500. – noch zusammenzukratzen – von dieser Option gebrauch machen?

    Spielt die Post ihre Kunde gegeneinander aus, um so ihr Kundengeldervolumen auszuweiten?

    Wann wird sie die Mindestguthabenlimite erhöhen?

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.