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  • Licht aus!

    Ich habe früher beim Verlassen des Raums immer das Licht gelöscht – ausser bei Neonröhren.

    Wie geht man heute mit den verschiedenen, modernen Leuchtkörpertypen richtig um?

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • bertah

    Muss man also Energiesparlampe wie Neonröhren brennen lassen?

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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  • Sparlampen sind gleich aufgebaut wie Leuchtstoffröhren. Das Ein und Ausschalten verkürzt die Lebensdauer.

    Fällt nicht mehr ins Gewicht wie früher. Sparlampen haben elektronische Vorschaltgeräte die beim ersten Zündversuch starten. Brauchen aber min. 1 Minute für volle Leuchtkraft.

    Besser sind LED Lampen. Diese sind unempfindlich auf häufiges Ein- und Ausschalten und haben keine hochgiftigen Inhaltsstoffe die nur als Sondermüll in Fässer eingegossen und Untertags gelagert werden müssen.

  • Hallo Maxtech,

    hier gebe ich dir vollkommen Recht.

    Aber um die sinnlose Frage von CORA zu beantworten, muss ich deutlich werden - natürlich MUSS man das Licht beim Hausverlassen ausschalten, jede Lampe, ob sparsam oder nicht, verbraucht Strom. Erstens ist es teuer (nur nicht in dem Fall, wenn du auf das Geld nicht achten musst), und zweitens ist es umweltschädlich.

    Ich weiß nicht, was du mit dieser Frage bewirken wolltest???? Welche Antworten hast du dir erhofft????

  • Was soll es für einen Sinn ergeben, wenn man erst Energiesparlampen rein schraubt und die dann Tag und Nacht brennen lässt? Wo bleibt da das Energiesparen? Wir haben die teuren Energiesparlampen gekauft und schalten das Licht immer beim Verlassen des Raums aus. Die sind jetzt 1/4 Jahr drin und funktionieren noch. Es schadet also auch nicht, wenn man öfters den Lichtschalter betätigt.

  • Die Dinge ändern sich. Grundsätzlich stimmt es, dass man das Licht immer ausschalten sollte wenn man es nicht braucht. Wie bereits von anderen erwähnt, spielt das bei modernen Energiesparlampen keine große Rolle mehr.

    Wichtig finde ich aber die korrekte Wahl des geeigneten Leuchtmittels. Lampen verbrauchen ja nicht nur während ihrer Lebenszeit Energie, sondern auch bei der Produktion und der Entsorgung.

    Es ist sinnlos, eine normale Glühbirne durch eine klassische Sparlampe in einem Raum zu ersetzen wo sie kaum benutzt wird (z.B. auf dem Dachboden).

    Grundsätzlich würde ich inzwischen immer von den normalen Sparlampen abraten. LEDs sind die bessere und weitaus umweltfreundliche Variante und immer mehr auch wirklich bezahlbar.

    Für den erwähnten Dachboden, warum nicht ein Halogenlampe. Die sind viel billiger als LEDs und in der Entsorgung unproblematisch. Das bisschen mehr Energie, die sie im Betrieb mehr verbrauchen wird durch den einfachen Herstellungs- und Entsorgungsprozess wieder wettgemacht.

  • Es ist die Pflicht jedes Bürgers in unserem „Alpenländli“, sich umweltbewusst zu verhalten. Der Stromverbrauch muss ohne wenn und aber reduziert werden. LED Lampen und stromsparende Geräte von Haushalt bis Unterhaltungselektronik sind ein „MUSS“. Ebenfalls ein „MUSS“ gilt für den Thread Titel: „Licht aus“. Mit anderen Worten: Kurz nach Eindunkelung, Licht, Fernseher & Co aus und ab ins Bett!

    Nur mit diesen Massnahmen sind wir weiterhin in der Lage: Die Pisten in schneefreien Gebieten mit Schneekanonen zu beschneiden, Pisten von Langlauf bis Abfahrt nach Einbruch der Dämmerung zu beleuchten, dasselbe gilt für Flutlichtanlagen in Stadien, Tennis- und Golfplätzen, Openair Veranstaltungen mit Musikanlagen der Superlative und selbstverständlich für die Beleuchtung von unzähligen öffentlichen Gebäuden inklusive unserem mit Lichtspektakeln verschönertem Kuppelhaus mit den sieben Weisen in Bern.

    Eine absolute Selbstverständlichkeit auch, Hallenbäder auch im Sommer auf tropische Temperaturen zu beheizen, die Kunsteisbahnen bereits im Spätsommer oder etwas früher zu eröffnen und im Hochsommer Mini-Skiabfahrtspisten in Hallen in Betrieb zu nehmen.

    Sollte der Stromverbrauch in Zukunft nicht drastisch reduziert werden können, sehe ich nur eine wirkungsvolle Massnahme: Nach Einbruch der Dunkelheit im Sommer und im Winter wird der Strom in Privathaushalten von den Stromlieferanten abgeschaltet und „Kerzli“ vom Staat subventioniert abgegeben. Nur so ist es möglich, weiterhin oben stehende, zugegeben etwas stromfressende, aber leider nicht verzichtbare Anwendungen weiterhin zu betreiben. Oder sehe ich da, wie auch schon in anderen Foren, etwas falsch?

    Kobold

  • Der Vorschlag von kobold1 gefällt mir. ich weiß nur nicht, was meine Frau dazu sagt, wenn wir im Winter schon 17 Uhr ins Bett gehen. Ich stelle mir auch die Frage, was wir da so machen sollen/können-haha.

    Aber mal im Ernst. Klar muss Energie gespart werden und klar ist auch das diese Einsparung irgendwann mal im Geldbeutel ankommt. Nur die LED sind eben noch so teuer. Die müssten billiger angeboten werden. ich bin ehrlich: ich wollte im Garten Strom sparen und habe Solarleuchten gekauft. Ja, die funktionieren aber nur im Sommer. Jetzt wo es draußen nie richtig hell wird-leuchten die nicht. wenn besuch kommt muss ich die Gartenbeleuchtung einschalten.

  • Zum Schluss hier noch eine Bremerkung zum Strom, den jeder sparen möchte.

    Von der Confoederatio Helvetica zur „Akkumulatio Europaensis“

    Oder - die Schweiz soll zur grössten Strombatterie Europas werden und setzt auf "Edelstrom" – im Volksmund Pumpstrom. Wie edel ist dieser Pumpstrom nun wirklich?

    Wir lasen vor einiger Zeit in der Presse: "Grösstes Wasserkraftprojekt - Axpo investiert zwei Milliarden in Wasserkraftwerk. Grünes Licht für den Bau des grössten Wasserkraftwerkes der Schweiz.

    Die Verwaltungsräte des Stromkonzerns Axpo sowie dessen Tochtergesellschaft NOK und der Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben dem Bau des 2,1 Milliarden Franken teuren Projekt «Linthal 2015» zugestimmt, wie die Axpo Holding AG mitteilte."

    Weiter war zu lesen, Zitat: "Hauptbestandteil ist der Bau eines unterirdischen Pumpspeicherwerkes zwischen Limmern- und Muttsee oberhalb Linthal, mit dem die Leistungen der KLL-Anlagen um 1000 auf 1460 Megawatt erhöht werden.

    Nach der Realisierung der neuen Anlagen werde die KLL einen bedeutenden Beitrag zu einer sicheren und zuverlässigen Stromversorgung der Schweiz mit klimafreundlicher Wasserkraft leisten, heisst es."

    Wenn man diese Presse der schweizerischen Stromgiganten liest, so wirkt deren Optimismus für die Laien sicher ansteckend und zukunftsfähig. So war vor einiger Zait auch bezüglich des geplanten Pumpspeicherwerkes von "Nant de Drance" zu lesen, Zitat: "Die gigantische Investition von 900 Mio. Franken steht einmal für den Wert der Wasserkraft. Der Entscheid wird auch weiteren Projekten neuen Schub verleihen, die eine ähnliche Stossrichtung verfolgen, nämlich die Veredelung und damit marktmässige Zusatzaufwertung der elektrischen Energie aus erneuerbarer, sauberer Wasserkraft."

    Gerade diese Interpretation der Art von Energieerzeugung ist weitab jeglicher "erneuerbarer, sauberer Wasserkraft".

    Es sein in diesem Zusammenhang auch an ein Referat von Dr. Martin Carlen, Leiter eine Energie-Zukunft-Forschungsabteilung bei ABB, das er in Brig hielt, erinnert, wo er die "reine" Wasserkraft ohne Pumpeinsatz mit einem Wirkungsgrad von 90% darstellte und diejenige aus Pumpspeicherwerken mit 70% bis 80%. Letztere ist insofern missverständlich, als der Wirkungsgrad für den schon einmal produzierte Strom zum Betrieb der Pumpen, schlichtweg ausgeblendet wurde. Pumpspeicherwerke sind wohl Stromveredelungs-Anlagen im wirtschaftlichen Sinne, die mit dem, in solchen Werken erzeugtem Strom reine lukrative Aspekte auf Kosten der Ökologie verfolgten. Er wird wider besseres Wissen von den einschlägigen Interessentengruppen nebst den wirtschaftlichen Aspekten auch als "erneuerbare, saubere Wasserkraft" dargestellt. So auch explizit von der KWO mit der Staumauererhöhung der Grimselwerke. Weiter war unter anderem vor einiger Zeit auch zu lesen von einem geplanten Hochpumpen des Rhonewassers in den Lac des Dix.

    Betrachten wir einmal den extremsten aber durchaus realistischen Zukunftsfall, dass der billige Pumpstrom von Kohlekraftwerken im Ausland importiert wird. In solchen thermischen Kraftwerksanlagen wird der Strom mit einem primären Wirkungsgrad von etwa 40% erzeugt. 60% gehen dort schon verloren. Diese 40% werden weiter über ein Pumpspeicherwerk mit einem mittleren Wirkungsgrad von 75% zu "veredeltem" Spitzenstrom transformiert. Dies würde in der Realität bedeuten, dass diese noch so gerne fälschlicherweise als saubere Wasserkraft deklarierte Spitzenstrom als eine der "schmutzigsten" und vor allem CO2-intensivsten Stromarten überhaupt bezeichnet werden muss. Um einiges schmutziger als direkt genutzter Strom aus moderne Kohlekraftwerken.

    Nichts ist zu vernehmen, was mit der Frage dieser CO2-Emissionen zusammenhängt. Systembezogen emittiert der Pumpstrom in der Schweiz kein CO2, wie übrigens auch die Atomkraft nicht. Beide Energiearten lassen ihre Produktions-Emissionen weitab der helvetischen Haustüren in die Luft. Auch unter dieser Betrachtungsweise fällt es schwer, zu verstehen, warum GuD-Gaskraftwerke (GuD = Gas und Dampf) gerade mit der Begründung der CO2-Emissionen in Ungnade gefallen sind. Solche Kraftwerke wären auch relativ schnell zu- und abschaltbar und aufgrund eines Teils der Stromproduktion über Gasturbinen auch gut regulierbar. Die CO2-Emissionen sind spezifisch um etwa 30% tiefer als beispielsweise bei Steinkohle und der Wirkungsgrad (ohne Abwärmenutzung) der GuD-Kraftwerke liegt um die 60%. Also doppelt so hoch wie beim Einsatz von Pumpstrom aus Kohlekraftwerken. Und die Investitionen wären um Faktoren tiefer als bei adäquaten Pumpspeicherwerken. Noch interessanter ist die Betrachtungsweise, wenn die Abwärme von Gaskrafwerken in Wärmenetze als Raumheizung eingespeist werden kann. Ferner ist in Betracht zu ziehen, dass diese GuD-Werke als Übergangslösungen für den Betrieb in Spitzenbedarfszeiten - vorwiegend in den kalten Jahresperioden eingesetzt würden.

    Ein Beispiel mit Zahlen:

    Betrachten wir beispielgebend das sistierte Projekt "Oberems¬ Argessimo" im Wallis. Gross stand dannzumal in der Presse unter dem Aufhänger: «Bauprojekt von 250 Millionen für ein Pump¬speicherwerk» der Titel «Mar¬kante Steigerung der Produkti¬on». Mit den hohen Investitionen zu einem Pumpspeicherwerk umgebaut, soll unter der weite¬ren Nutzung des heutigen Was¬seranfalls das Pumpspeicher¬werk am Schluss - man staune: Mit einem jährlichen Stromein¬kauf von 508 GWh eine Strom¬menge von 420 GWh produzie¬ren. Von «markant» mehr Pro¬duktion unter Einbezug des eingekauften Pumpstroms kann überhaupt nicht gesprochen werden. Im Gegenteil: Es resultiert ein markanter Stromverlust von 88 GWh durch das Hochpumpen von Wasser in den Speichersee.
  • Was ich mich immer wieder mal frage: Könnte man nicht einen Teil dieser Überproduktion an Energie mit der guten alten, heute "verteufelten" Elektrospeicher-Heizungen auffangen. Ich befürchte, dass die Idee nicht funktioniert, da die Energie wahrscheinlich zur falschen Jahreszeit gebraucht wird.

    C-O-R-A

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

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  • Was ich mich immer wieder mal frage: Könnte man nicht einen Teil dieser Überproduktion an Energie mit der guten alten, heute "verteufelten" Elektrospeicher-Heizungen auffangen. Ich befürchte, dass die Idee nicht funktioniert, da die Energie wahrscheinlich zur falschen Jahreszeit gebraucht wird.



    Eine handelsübliche Elektrospeicherheizung hat nicht den Sinn, grosse Mengen an Wärmeenergie zu speichern, sonder deren Aufgabe ist, den Strom dann zu beziehen, wenn er am günstigsten zu haben ist, in der Regel namlich Nachts oder auch an kurzen Tageszeiten. Diese Zeiten und Preise sind regional unterschiedlich, je nach Angebot und Nachfrage. Die Speicher sind den auch entsprechend diesen Gegebenheiten dimensioniert. Man könnte tatsächlich diese Speicher vergrössern, um mehr Energie in Form Warmwasser zu speichern. Nur würde das Ganze wenig Sinn machen, da sich der Verbrauch ohnehin nach dem Bedarf, gegeben durch die Klimaverhältnisse, ausrichtet. Und diese richten sich nicht nach der Menge der gespeicherten Wärmeenergie. Ob der Verbraucher nun mehr Wärme-Energie speichert oder verbrauchsabhängig zeitlich koordiniert nur die Menge, die er benötigt , ist letzteres insofer besser, als der direkte Wärmeverlust eines Speichers auch von seiner Grösse abhängt.

    Im Übrigen werden die Elektrospeicherheizungen, wie auch die direkten Elektroheizung mit Recht „verteufelt“ (um mit Ihren Worten zu „sprechen“), da sie wahre Stromfresser sind und im Kontext mit den Anstrengungen, den Stromverbrauch zu senken wenig ergiebig sind.

    Anders sieht es aus, wenn man diese Elektroheizungen ersetzen kann durch Wärmepumpenheizungen, die in den letzten Jahren grosse Fortschritte machten. Mit diesen kann, je nach Primärenergiequelle (Erde, Grundwasse, Luft und nicht zuletzt Abwärme aus den Wohnungen) der Heizstrom-Konsum gegenüber den Elektrospeicher- und den Elektrodirekt-Heizungen um Faktoren gesenkt werden. Diese Systeme sind heute voll im Trend.

    Sie haben voll und ganz recht mit dem zeitlichen Bedarf und den Angeboten zur Deckung des Wärme-Bedarfs.

  • R E A L S A T I R E

    Null ist nicht gleich Null?

    Man kann den modernen Spezialisten auch so definieren: Ein Spezialist weiss über stets weniger immer mehr bis er über nichts alles weiss. Er kann sich dann den Titel "Zerologe" (Zero = Null) zulegen. Zerologie ist eine neue interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit einer zielorientierten Dimensionierung der Zahl Null befasst. Die grösste Errungenschaft seit Einstein ist die Erkenntnis in der zerologischen Wissenschaft, dass die Zahl Null alles andere ist oder sein darf als - eben nichts. Hand aufs Herz – sie ist auch alles andere als Nichts.

    Im Bewusstsein, dass die Null keinen absoluten Wert hat, lässt sie sich für entsprechende Zielvorstellungen frei dimensionieren. So ist der Zerologe nicht nur ein gewiefter Mathematiker, der mit Null umzugehen weiss, sondern ebenso ein hervorragender Werbepsychologe. Woraus für den allgemeingebildeten Trampelpfadtreter Null = Nichts resultiert, besteht für den Werbe-Mathematiker, den Zerologen, eine Riesendifferenz. Null als Multiplikator bleibt bei Null. Null als Divisor jadoch führt ins Unendliche.

    Politische Argumentation: Zitat aus einem ehemaligen Presse-Interview bezüglich einer Wärme-Kraft-Kopplungsanlage (WKK) aus dem Stadtrat in Zürich: "Wenn Sie nun die Gasheizung durch eine WKK ersetzen, haben Sie aber zusätzlich zur Wärme noch Strom. Und diesen Strom, diesen Zusatznutzen, kriegen Sie dann zum Umwelt-Nulltarif, wenn nicht mehr Emissionen produziert werden als mit der Gasheizung." Ende Zitat. Banal - aber richtig! Diese zerologische Weisheit zur Verständlichmachung umgesetzt und ebenso wissenschaftlich erhärtet: "Wenn ich nicht geboren worden wäre, gäbe es mich gar nicht." Nur - dieser Strom fällt nicht so als Zusatznutzen einfach an. Er muss durch zusätzliche Verbrennung von Brennstoff produziert werden. Und der soll keine Emissionen produzieren und erst noch ein Zusatznutzen sein?

    Aber auch Fachmänner..... Ebenso der zerologischen Weisheit zuzuordnen ist die Aussage in einem Fachartikel eines Kraftwerkdirektors aus Basel, der im Zusammenhang mit der WKK schrieb, Zitat: Abwärme und Umweltwärme sind Gratisenergien und Verursachen null Emissionen bei deren Nutzung als Raumwärme. Nur ist diese Nutzung mit hohen Kosten verbunden." Ende Zitat. Gratisenergie mit hohen Kosten?

    Gratisenergie mit hohen Kosten? Zusatznutzen Strom aus Erdgas zum Umwelt-Nulltarif. Die eine Aussage bestätigt den Strom als Zusatznutzen zum Umwelt-Nulltarif. Die andere auch noch die Abwärme zum Umwelt-Nulltarif. Wenn nun einerseits der Strom als Zusatznutzen, was wohl auch als Gratisenergie zu interpretieren ist und andererseits die Abwärme aus demselben Aggregat als Gratisenergie dargestellt wird, ist der Rationaldenker arg überfordert. Kurz, die WKK erzeugt Gratisstrom und Gratiswärme, und das erst noch emissionsfrei. Das ist doch die Lösung des globalen Energieproblems. Ja aber - wenn da nicht stehen würde, dass die Nutzung dieser Gratiswärme mit hohen Kosten.....?? Ja was denn nun ..... wer löst denn diesen gordischen Knoten?

    Der Zerologe ist gefragt: Hier tritt der „Master of Zerology“ in Aktion. Der Zerologe besitzt die Fähigkeit, die Grösse Null jeweils nach Disziplin und Ziel frei zu dimensionieren oder schlicht auch - reelle Grössen für Null zu erklären. Das ist nicht falsch, Null liegt je nach Ziel im relativen Bereich irgendwo zwischen dem Nichts und Unendlich. So stimmt doch alles wieder - Nullemissionen und Nulltarif bedeuten zerologisch also nicht "keine Emissionen" bzw. "Gratisenergie", wie der gesunde Menscheverstand das interpretieren würde. Aber eben – gesunder Menschenverstand - Was ist das schon in Politik und Werbung???

  • Wo er Recht hat hat er Recht, selten gibt es so aufrichtige Kommentare sie auch unsere eigenen Schwächen offenlegen. LEDs aus der Schweiz gibt es bei Isolicht Schweiz gute Qualität zu guten Preisen. Obwohl LED nicht all zuviel spart ist es doch ein angenehmes Licht. Und die Birnen halten dementsprechend.

  • C-O-R-A


    Ich bin erst relativ spaet auf diesen (deinen) Thread gestossen. Hier wurden einige Dinge auch gesagt, welche ich in einem anderen Thread versucht habe darzustellen.


    Offensichtlich gibt es hier aber auch noch ein paar kluge Koepfe, welche auf die systematischen Fehler hingewiesen haben.

  • C-O-R-A


    Ganz kurz noch zu deiner Eingangsfrage:


    Neonroehren, und damit auch die sogenannten Stromsparlampen, haben einen hohen Zuendstrom.


    Das heisst, dass sie beim Einschalten, soviel Leistung benoetigen, wie sie danach waehrend einigen Minuten nicht mehr als Dauerlast benoetigen.


    Es waere aus energetischer Sicht also voellig verkehrt, wenn man praktisch im Minutentakt das Licht ein- und ausschaltet.


    Das wiederholte Ein/Aus schalten wird das heikelste Teil der Stromsparbirne direkt in Mitleidenschaft ziehen. Es verkuerzt nachweislich die Lebensdauer der Vorschaltgeraete (Transformatoren).


    Ich bin nicht gerade ein Fan davon, noch funktionierende Teile in den Muell zu werfen.


    Das Thema "graue Energie" spielt hier durchaus eine Rolle. Tatsaechlich koennen heute Neonrohren etwelcher Art recht gut recykelt werden.


    Es ist also mal wieder weniger eine technische Frage, als eine Oekonomische.


    Aus technischer Sicht muesste jetzt jede Stromsparbirne gegen LED ausgetauscht werden.


    Bei LED gibt es keinen Zuendstrom. Hier kann man praktisch beliebig Ein / Aus schalten.


    Ihr Stromverbrauch im Dauerbetrieb ist noch einmal wesentlich geringer, als bei Neonroehren.

  • C-O-R-A


    Mir sind in diesem Thread insbesondere noch die Beitrage von noldi ins Auge gestochen!


    Der hat naemlich irgendwie schon erkannt, was da systematisch nicht unbedingt aufgeht. Zumindest, was die Energiebilanz angeht.


    Ich moechte ihm mehrheitlich nicht widersprechen!


    Doch aus oekologischer Sicht haben Pumpspeicherwerke vielleicht noch einen Zusatznutzen, welcher sich so ganz direkt nicht aus der "vordergruendigen" Energiebilanz ablesen laesst.


    Ich denke, dass wir hier die Diskussion noch weiter fuehren muessten.


    noldi


    Gibts dich noch in diesem Thread?