Im Ausland günstig einkaufen?

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  • Man muss sich einfach mal selbst fragen, wo man sein verdientes Geld verteilen möchte, sofern man nicht zu sehr auf jeden Rappen schauen muss.

    Grundsätzlich sollte man immer die eigene Wirtschaft um sich herum berücksichtigen, denn geht es diesem unserem Wirtschafts-System gut, geht es auch uns allen besser! Dennoch ist es absolut gerechtfertigt, wenn man auch mal über den wirtschaftlichen Tellerrand schaut und im Ausland einkauft.

    Man muss allerdings genauer hinschauen, wenn man tatsächlich sparen möchte, denn nicht alles was man im Ausland kaufen kann, ist auch tatsächlich günstiger als bei uns! Wir sehen das oft und uns fällt das besonders dann auf, wenn es sich um sog. preisunbekannte Artikel handelt. Da langen die gerne richtig hin und kompensieren somit ihre Margen.

  • wenn ich und meine familie in österreich, deutschland oder italien bei unseren verwandten zu besuch oder in den ferien sind, dann machen wir immer einen einkauf in dem jeweiligen land, schon wegen den erinnerungen an unsere wurzeln. ich freue mich wie ein kind, wenn ich produkte heimnehmen kann, die es hier in der schweiz nicht gibt oder ich noch nicht gefunden habe. mir würde es nicht im traum einfallen, deswegen ein schlechtes gewissen zu haben, denn den grössten teil der einkäufe machen wir hier.

  • Liebe Eleonora

    Um zu deiner ursprünglichen Frage zu kommen:

    Es gilt eine Freigrenze von 300 Franken pro Person und Tag zu beachten. Wird diese Grenze überschritten, so zählt die Freigrenze derjenigen Person nicht, die die Anmeldung am Zoll macht. D.h. bei einem Einkauf für 700 Franken zu zweit, bezahlst du in der Schweiz auf 400 Franken die Mehrwertsteuer.Einzelne Gegenstände, die teurer sind wie 300 Franken unterliegen immer der Mehrwertsteuer in der Schweiz.

    Daneben gilt es zu beachten, dass für gewisse Produkte eine Freimenge gibt. Dazu zählen primär Fleisch, Alkohol und Zigaretten. Werden diese Mengen überschritten, musst du darauf Zoll bezahlen.

    Wenn du alles ordentlich deklarierst, ergibt es keine Probleme. Dies ist auch anzuraten, da die Bussen recht ins Geld gehen können.

    Für genaue Zahlen und Berechnungsbeispiele, verweise ich gerne auf: https://www.lexwiki.ch/einkaufstourismus/

    LG

  • Hallo Hilti

    Herr Hilti wird eh genug Kohle haben! Da musst du dir ja nur mal den (Nachnamen) anschauen!!

    Wen ich übriges Geld hätte würde ich auch da einkaufen!!

    Nur das verstehen halt nicht alle!!

    Gruss Ayhan

  • Hallo Hilti

    Wer arbeitet dan in der schweiz???

    wer wird dan auf der Baustelle arbeiten ???

    niemand verdient hier auf Baubranchen 10000 Franken auch nicht vorarbeiter!!

    dan sagen mal alle komm lasst mal die Schaufel liegen meint Herr Hilti alle sollen was anders lernen!!!

    weisst du überhaupt wie viele Leute hier unter 4000 Franken einkommen haben in der Schweiz?

    mehr wie 50%!!

    1. Industrie zu machen!

    2. Autowerkstätte zu machen!

    3. Bauarbeiter gibt's keine!

    die verdienen alle unter 6000 FR.-

    Ja aber Herr Hilti meint alle können sich was anders leisten...!!!

  • Schonmal daran gedacht dass es einfach Leute gibt die sich die hohen Preise in der Schweiz nicht mehr wirklich leisten können?! Und sorry aber in welchem Jahrhundert leben Sie?! Es ist normal dass man auch mal im Ausland einkaufen geht. Oder kaufen Sie nichts wenn Sie irgendwo in die Ferien gehen?

    Aber ein Auto, zum im Ausland einkaufen, haben dann alle, welche sich die hohen Preise in der Schweiz nicht leisten können? Passt dies zusammen? Ich glaube nicht.



  • Aber ein Auto, zum im Ausland einkaufen, haben dann alle, welche sich die hohen Preise in der Schweiz nicht leisten können? Passt dies zusammen? Ich glaube nicht.



    Meistens ist eben nicht nur ein Auto sondern gleich 2 oder 3 Stück. In einem anderen Thread habe ich bereits erwähnt, viele Bürger in diesem Lande leben über Ihre Verhältnisse und im jammern sind wir Schweizer eh Weltklasse...

  • Hallo grönland13

    Ich bin verwundert über deine aussage,dann schauen wir einmal die Fakten an, zum beispiel wenn mann Fleisch kauft ist man nicht sicher von wo es kommt.

    (Du wirst sagen das alles einheimisches Fleisch ist das hier in den Läden verkauft wird) Was bringen denn die LKW mit Bulgarischen kennzeichen die auf denn Höfen von Grossmetzgereien stehen und der Kühler läuft auf Minus 18 Grad.

    Ein beispiel ein Rindsfilet aus Argentinien kostet in Deutschland das Kg. 34.- Euro und das gleiche im identischen Karton kostet in der Schweiz Fr.65.- wer bereichert sich den da.

    Es ist immer so wenn zwei das gleiche tun ist es nicht dasselbe ich nehme nur 1Kg pro mal der grosse 24 Tonnen und dan noch mit spezial Rabatt, und ich denke die werden auch nicht zum gleichen Tarif verzollt.

    Zum weiteren stellen solche Betriebe auch billige Arbeitskräfte aus dem Ausland ein Beispiel:Ungaren fahren am Sonntagabend in Ungarn ab in die schweiz und am Freitagmittag wieder zurück in ihre Heimat



  • Darf ich eine gezielte Frage stellen? Oder soll ich ein eigenes Thema eröffnen? Ich versuch es einmal zuerst hier.

    Soll man seine Autoreifen im Ausland kaufen?



    Mein fahrbarer Untersatz braucht wieder bald einmal neue Finken. Sie kosten leider ein wenig mehr als meine einfachen Hauslatschen und halten dabei noch nicht einmal so lange.

    Hat vielleicht jemand unter euch schon Erfahrungen diesbezüglich gesammelt?

    Kann man sich die ausländische Mehrwertsteuer rückvergüten lassen?

    Muss man beim Einführen in die Schweiz Mehrwertsteuer oder Zoll bezahlen?



    Letzten Herbst habe ich festgestellt, dass die Werksbereifung meines Wagens nach 54'000 km langsam runtergelatscht war. Deshalb habe ich mir (Internet sei Dank) die Preise diverser Händler und Lieferanten im Raum Zürich angeschaut. Jahrelang habe ich mir meine Pneus immer bei ADAM-TOURING bezogen, weil dieser Händler einen Laden gerade mal 500m von meiner Wohnung entfernt hatte. Der Laden existiert heute nicht mehr an diesem Standort. Mittlerweile ist auch "Reifen direct" im Markt, bei dem man aber eine Vertragswerkstätte braucht, um die Reifen aufzuziehen. Anschliessend habe ich mich im Süddeutschen Raum umgesehen und eine Markenwerkstätte gefunden, welche die Reifen (4 Stück) rund 80 Franken billiger anbot als der billigste Händler in der Schweiz.

    Wegen 80 Fr. fahre ich natürlich nicht nach Deutschland, aber zusammen mit einem Grosseinkauf an Lebensmitteln (ausgenommen Fleisch, das ist in D nicht so gut wie bei uns) und Gütern des täglichen Bedarfs hatte ich die Kilometerkosten vom Auto absolut wieder drin.

    Hinzu kommt die Rückerstattung der Mehrwertsteuer in D (Rechnungen abstempeln lassen am deutschen Zoll).

    Bei der Einreise in die Schweiz sollte man seine Einkäufe deklarieren und wenn der Warenwert Fr. 300 übersteigt, ist die hiesige Mehrwertsteuer von 8%fällig.

    Nun, jetzt ist am Auto nach neun Jahren wieder ein Service und gleich auch noch ein neuer Zahnriemen fällig.

    Ich habe eine Offerte von AMAG eingeholt und den Eindruck bekommen, man wolle mir gleich die ganze Garage verkaufen. Wir haben in der Nachbarschaft einen Garagisten wohnhaft, der eine kleine Garage im Grossraum Zürich betreibt und meine Marke ebenfalls betreut. Dessen Offerte war praktisch gleich hoch wie diejenige der AMAG. Zeitgleich habe ich wieder die Garage in D angefragt, bei der ich meine Pneus gekauft habe und siehe da: deren Offerte war mehrwertsteuerbereinigt rund Fr. 400.- billiger als die beiden schweizer Offerten. Meinem Garagisten aus der Nachbarschaft habe ich dann einen Rabattvorschlag von Fr. 200.- gemacht, da ich eigentlich gerne einheimisches Gewerbe berücksichtige, aber nach rund zwei Wochen habe ich nicht mal eine Antwort bekommen. Offensichtlich haben es die hiesigen Garagenbetriebe nicht nötig, sich auf Preisverhandlungen mit potentiellen Kunden einzulassen und Korrespondenz auch zu beantworten.

    Damit war der Fall klar: Obwohl ich patriotisch veranlagt bin, habe ich den Auftrag nach Waldshut vergeben, auch angesichts der Tatsache, dass der Garagist mir zugesichert hat, mich am Grenzbahnhof abzusetzen und wieder abzuholen. (Der Wagen bleibt zwei Tage in der Werkstätte). Das Bahnbillet muss ich nicht rechnen, weil ich ein Generalabonnement habe. Die Mehrwertsteuer bekomme ich, ausgenommen auf Flüssigkeiten, auch wieder zurück.

    Gleichzeitig ist auch hier wieder auf dem Rückweg eine Shoppingtour zu Aldi und Lidl angesagt. Die sind in D auch billiger als die schweizer Filialen derselben Ketten.

    Wenn man als Rentner die Zeit nicht berücksichtigen muss, kann man mit der richtigen Wahl seiner Firmen und Standorte ganz schön viel Geld sparen als Konsument. Leider bezahlt mir die IV nur eine kleine Rente und ich muss auch schauen, wo ich bleibe. Mein eigenes Portemonnaie ist mir immer noch am nächsten.

    Andy

  • Autoreifen im Ausland kaufen lohnt sich meistens nicht. Die Werkstätte haben den Preis von 4 Pneu, auf Felgen aufziehen mit auswuchten und montieren, von 80.- bis 90.- auf 140.- bis 180.- erhöht. Ich habe 140.- für die Arbeit bezahlt, die Pneus bei Reifendirect bestellt und ganze 20.- gespart. Ist doch Dummfug! Unterstütze ich doch lieber weiter die kleinen Werkstätten welche auf diese Arbeit angewiesen sind.

  • Hallo!

    Ich kaufe eigentlich auch nur sehr selten im Ausland ein, ich unterstütze lieber die eigene Wirtschaft und kaufe in Online-Shops ein. Ich habe aber auch schon versuchsweise mit Apps in China bestellt, was auch funktioniert hat. Allerdings muss man dort eine lange Lieferzeit von gut einem Monat in Kauf nehmen. Mit dem Zoll hatte ich dort noch keine Probleme, weil der Einkaufswert nur sehr niedrig war.



  • Nun, jetzt ist am Auto nach neun Jahren wieder ein Service und gleich auch noch ein neuer Zahnriemen fällig.

    Ich habe eine Offerte von AMAG eingeholt und den Eindruck bekommen, man wolle mir gleich die ganze Garage verkaufen. Wir haben in der Nachbarschaft einen Garagisten wohnhaft, der eine kleine Garage im Grossraum Zürich betreibt und meine Marke ebenfalls betreut. Dessen Offerte war praktisch gleich hoch wie diejenige der AMAG. Zeitgleich habe ich wieder die Garage in D angefragt, bei der ich meine Pneus gekauft habe und siehe da: deren Offerte war mehrwertsteuerbereinigt rund Fr. 400.- billiger als die beiden schweizer Offerten. Meinem Garagisten aus der Nachbarschaft habe ich dann einen Rabattvorschlag von Fr. 200.- gemacht, da ich eigentlich gerne einheimisches Gewerbe berücksichtige, aber nach rund zwei Wochen habe ich nicht mal eine Antwort bekommen. Offensichtlich haben es die hiesigen Garagenbetriebe nicht nötig, sich auf Preisverhandlungen mit potentiellen Kunden einzulassen und Korrespondenz auch zu beantworten.

    Damit war der Fall klar: Obwohl ich patriotisch veranlagt bin, habe ich den Auftrag nach Waldshut vergeben, auch angesichts der Tatsache, dass der Garagist mir zugesichert hat, mich am Grenzbahnhof abzusetzen und wieder abzuholen. (Der Wagen bleibt zwei Tage in der Werkstätte). Das Bahnbillet muss ich nicht rechnen, weil ich ein Generalabonnement habe. Die Mehrwertsteuer bekomme ich, ausgenommen auf Flüssigkeiten, auch wieder zurück.

    Gleichzeitig ist auch hier wieder auf dem Rückweg eine Shoppingtour zu Aldi und Lidl angesagt. Die sind in D auch billiger als die schweizer Filialen derselben Ketten.

    Wenn man als Rentner die Zeit nicht berücksichtigen muss, kann man mit der richtigen Wahl seiner Firmen und Standorte ganz schön viel Geld sparen als Konsument. Leider bezahlt mir die IV nur eine kleine Rente und ich muss auch schauen, wo ich bleibe. Mein eigenes Portemonnaie ist mir immer noch am nächsten.

    Andy



    So, mein Auto ist geflickt und wieder zurück in der Schweiz.

    Der Garagist hat mich per Kleinbus am Bahnhof in Tiengen aufgesammelt und die Servicearbeiten wurden zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt.

    Die angenehme Überraschung kommt aber noch: Die Offerte hat die Garage sicherheitshalber zu hoch ausgestellt, die tatsächliche Rechnung belief sich dann beim Umrechnungskurs von 1.06 pro Euro, zu welchem ich vor längerer Zeit mein Notengeld gekauft habe, als der Euro gerade sehr tief stand und unter Rausrechnung der Mehrwertsteuer auf gerade mal CHF 1337.- für den Service und den Ersatz von Zahnriemen und Wasserpumpe etc.

    Zur Erinnerung: die Offerte des hiesigen Garagisten belief sich auf CHF 2212.-.

    Die Ersparnis beträgt also rund CHF 875.-, rechne ich auch noch die realen Kilometerkosten des Autos raus, ist die Ersparnis immer noch CHF 780.-

    Dazu noch in D Diesel getankt für CHF 1.22/l. Hier im Grossraum Zürich tankt man für CHF 1.43/l. Zudem habe ich, da ich ohnehin in D war, gleich noch 12 l Milch bei Lidl gekauft, zum Preis von sage und schreibe rund 50 Rappen der Liter. Bei Migros kostet die Milch, wenn diese in Aktion ist, ziemlich genau das doppelte! Mit den zusätzlichen Kleinigkeiten für Käse, Schlagrahm und Vitamintabletten habe ich gerade mal EUR 13.- ausgelegt.

    Es ist völlig klar, dass ich in Zukunft die Preise D/CH genau vergleichen werde, wenn grössere Reparaturen etc. anstehen. Man darf einfach den Zeitaufwand nicht rechnen. die Bahnreise von meinem Wohnort nach Tiengen ist halt eine Geduldsprobe. Sowohl in Winterthur, Bülach, Koblenz, und Waldshut hat man längere Aufenthaltszeiten, was die Reisezeit auf knapp drei Stunden pro Weg anschwellen lässt. Da man aber im Zug immer wieder nette Unterhaltungen mit Mitreisenden führen kann, ist das nicht weiter schlimm und das Generalabonnement der SBB will schliesslich auch amortisiert werden. Die langen Reisezeiten sind aber keine besonders gute Werbung für die Bahn, mit dem Auto lege ich die Strecke Tür zu Tür in 45 Minuten zurück.

    Andy

  • Mittlerweile sieht man in Basel endet der Grenze Autos und Minivans mit BE/LU Nummern etc. Da zu Viert/fünft/sechst im Auto und Einkaufen für je 300 CHF. Je nach Ware lassen sich da viele Hundert Franken sparen. Ich glaube das mit er Bahn tut sich niemand an.

    Und nach dem Einkauf kann man mit en Kindern ins Kino, eine sehr preiswerte Glace essen oder fein Abendessen gehen.

  • Für einen Lebensmittel-Grosseinkauf fahre ich auch ab und zu mal nach DE. Aber aufgepasst, nicht immer ist alles in DE günstiger, kommt schon auf den Artikel an!

  • Unter der Adresse http://www.WerLiefert.ch findet man neu Informationen darüber, welche ausländischen Händlern in die Schweiz liefern und zu welchen Bedingungen. Ich fand es immer mühsam, wenn man bei jedem Händler im Ausland zuerst selbst nachforschen muss, ob und zu welchen Bedingungen er in die Schweiz liefert. Und nach ein paar Monaten hat man schon wieder vergessen, wie die Bedingungen bei den einzelnen Anbietern waren. Ich habe deshalb ein Internetangebot entwickelt, wo Schweizer Konsumenten ihre Erfahrungen und Tipps zum Bestellen im Ausland strukturiert sammeln können. Das Angebot ist kostenlos, werbefrei und von mir als Privatperson ohne kommerzielle Absichten programmiert worden. Es wäre natürlich schön, wenn sich dieses Angebot herumsprechen würde, denn nur wenn viele mitmachen, ist die Lösung wirklich hilfreich.