Radar-Abzocke

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  • Durch die Bauarbeiten an der Rheinstrasse müssen wir Anwohner laufend mit Aenderungen, Umleitungen, neuen Strassenführungen etc. leben.

    Wir sind gewohnt, dass die Rheinstrasse hauptsächlich mit 60 befahren werden kann.

    Nun wird an einem Ort, wo nicht ersichtlich ist warum, für eine kurze Strecke 50 signalisiert. Und kurz vor der Tafel 60 wird Radar gemessen.

    Mit einiger Fahrpraxis kann man abschätzen, wo man wie viel fahren darf und kann. Wenn von dieser Norm abgewichen wird und genau dort gemessen wird, ist dies reine Geldmacherei und hat mit Sicherheit nichts mehr zu tun.

  • Mit der "Rheinstrasse" meinen Sie wohl die am meisten befahrene Strasse des Kantons Basel-Landschaft oder.

    Ich wusste gar nicht, dass man darauf rasen könnte ... ist doch häufig Stau oder!

    Gruss

  • Hallo

    In vielen Gemeinden und auch Kantonen werden die Busseneinnahmen jährlich budgetiert und man hat erkannt, dass Beamte ansetzen auf Autofahrer erträglicher ist und weniger risikoreich als das Jagen von bösen Buben.

    Ich teile Deine Meinung dass die meisten Verkehrsteilnehmer die entsprechende Fahrpraxis haben und sich Tempovorgaben eigentlich erübrigen würden. Leider hat es auch einen gewissen Teil von Verkehrsteilnehmern die dies eben genau nicht können und lieber mal gehörig aufs Gas drücken. Genau aus diesem Grund braucht es eben doch Tempovorgaben.

  • Zu diesem Thema habe ich in Foren: Politik, im Beitrag: Verbotskultur, wie folgt Stellung genommen.

    Die Budgetierung ist mein Hauptanliegen, die ich zur Chefsache erklärt habe. Wie man im Beitrag Verbotskultur entnehmen kann, finde ich es absolut widerlich und demokratisch unwürdig, dass der Bürger vom Staat verurteilt wird bevor er ein Gesetz übertreten hat. Das geschieht genau genommen, wenn ein Budget über Bussen erhoben wird - das ich Bussenmisbrauch nenne und, dass Politiker die diese Kultur verteidigen, dringenst abgewählt werden müssen. Ich fordere alle Bürger auf sich die Namen dieser Politiker zu merken, bzw. aufzuschreiben, um sie mit allen demokratischen Mittel bekämpfen zu können. Diese Politiker sind an Indikatoren von ihren Aussagen dingfest zu machen. Weiter bemerke ich, dass diese Entwicklungen immer Expansiv sind und sich letztlich verschärfen. Mit anderen Worten, der Staatliche Missbrauch wird tendenziell eher zunehmen.

    Tokoya



  • [...] finde ich es absolut widerlich und demokratisch unwürdig, dass der Bürger vom Staat verurteilt wird bevor er ein Gesetz übertreten hat. Das geschieht genau genommen, wenn ein Budget über Bussen erhoben wird. [...]



    Nun hypern Sie doch nicht gleich so! Das mit dem Bussenbudget kommt jedes Jahr wieder aufs Tapet, das ist nichts Neues.

    Jeder Vereinskassier macht ein Einnahmenbudget, auch wenn er im Voraus nicht weiss, wieviele Vereinsmitglieder neu eintreten oder austreten aus seinem Verein.

    Mit den Bussen ist es genauso. Der Finanzvorstand muss sich auch im Voraus überlegen, wie seine Jahresrechnung in etwa aussehen wird. Die Medien (zumindest diejenigen mit den grossen Buchstaben auf der Titelseite) machen dann jedesmal ein Riesentheater um die Bussenbeträge.

    Ich selber mache mir ein Vergnügen daraus, diese Budgetvorgaben ad absurdum zu führen, indem ich grundsätzlich nur noch mit Tempomat fahre, der bei 53km/h ein Warnsignal von sich gibt. Der gefühlte Zeitverlust ist absolut minim, aber dafür habe ich seit über zehn Jahren keine Tempobusse mehr erhalten und ich habe nicht das Gefühl, als "Schleicher" unterwegs zu sein. Von mir aus kann die Polizei so viel Radare aufstellen, wie sie will, das tut mir nicht weh. Wer korrekt fährt, hat ja bekanntlich nichts zu fürchten und wer meint innerorts mit 120 Sachen herumbrettern zu müssen, der handelt schlicht kriminell und für diese Sorte hat es immer noch zu wenig Radarkontrollen.

    Take it easy, Leute!

  • Es geht nicht um Vereinsmitglieder, Hundeplaketten oder Kochtöpfe, es geht um Bussen.

    Nach Verhängung einer Busse, nehmen die Busseneinnahmen summa summarum mittels Lerneffekt ab. Jemand hat ein Gefahrenpotenzial nicht erkannt, hat unzulänglich parkiert, massiv die Geschwindigkeit überschritten usw. Das ist der Grund, dass Bussen verhängt werden.

    Unter anderem geht es um das abgegriffene und viel missbrauchte Wort "Sicherheit". Dem Dumben Volk wird mittgeteilt, dass es sich nur um seine Sicherheit handelt. Ist dem Staat mein Wohlwollen so wichtig, müssen wir wo wir gehen und stehen geschützt werden, dürfen wir keine Selbstverantwortung mehr haben - bei Widerhandlung werden Bussen verhängt? Damit Bussengelder nicht abnehmen findet der Souverän immer wieder neue Massnahmen (Bussenfallen mittels Fiskaltankstellen). Der Polizei werden auflagen gemacht wie viel Bussen sie Einnehmen müssen, bei Radaranlagen (Fiskaltankstellen), wird die Toleranzgrenze gesenkt oder Radar in Schikanen eingebaut und Bussen unverhältnismäßig massiv erhöht, und eben Budget werden erhoben, und, und und.

    Ein weiterer Missbrauch der Bussengelder ist: Hat ein Kanton ein Finanzloch, werden Bussenfallen aufgestellt.

    Brauchen wir eine solche Polizei? Brauchen wir einen solchen Staat. Brauchen wir solche Politiker, die solche Massnahmen gutheissen? Wollen wir unsere Freiheit noch wahrnehmen oder brauchen wir stoische Akzeptierer, ein nicht kritisches Volk, lauter Jasager usw.?

    Tokoya

  • @alle

    Tokoya schreibt: >Ein weiterer Missbrauch der Bussengelder ist: Hat ein Kanton ein Finanzloch, werden Bussenfallen aufgestellt.
    Kein einziger Kanton könnte mit Bussenfallen sein Finanzloch auch nur annähernd spürbar reduzieren. Bussen sind keine netto Einnahmen. Würde man den gesamten Aufwand für Geschwindigkeitskontrollen im Strassenverkehr auf den Franken genau im Budget einkalkulieren, bliebe da kein Geld mehr übrig um ein Finanzloch bei den Polizeiaufgaben für diese Kontrollen zu füllen. Nicht nur die Radarkästen und Radarpistolen kosten viel Geld. Der gesamte Aufwand der Polizei, inkl. Verwaltungspolizei die diese Bussen –die meisten im Betrag von 40 bis 100 Franken- verarbeiten und eintreiben müssen ist enorm. Hinzukommt, um Bussenfallen überhaupt aufzustellen zu können bräuchte es viel mehr Personal bei den Polizeiorganen.

    Gruss Laro

  • Wie nett Sie doch sind; ein Nullsummenspiel nennt man das. Sie glauben doch im Ernst nicht daran, dass diese gross- und flächendeckenden Dispositive keine Gewinne abwerfen? Das mit Bussen Finanzlöcher gestopft werden, kann aus Medien (für jedermann ersichtlich) entnommen werden. Aus Medien kann ebenfalls entnommen werden, wie viele Millionen die Kantone mit Bussen eingenommen haben. Zielvorgabe für nächstes Jahr sind x Millionen mehr Einnahmen. (Gewinnmaximierung nennt sich das und nicht Nullsummenspiel) Da wird mit Einnahmen gerechnet, mit Gesetzen die gar noch nicht übertreten worden sind!

    Ich habe Kollegen bei der Polizei: selbst die sind der Ansicht, dass sie mit Bussen verhängen im Prinzip missbraucht werden und Bussen nur dort verhängt werden sollten, wo es um echte Sicherheit geht. Im übrigen wird eine Fiskaltankstelle ca. innert einem halben Jahr amortisiert. KLeinvieh macht auch Mist und nur ein kleiner Teil Mist - von Rasern.

    Noch etwas auf den Weg: Wissen sie das im Zuge des Neoliberalismus der Ultraliberalismus folgte? Der besagt selbst Teile vom Staat werden privatisiert und das Motto wie beim Neoliberalismus ist: Gewinnmaximierung.

    Und Sie wollen allen Lesern weiss machen, dass der ganze Zampanos ein Nullsummenspiel ist? Ich sage immer wieder solche Leute braucht der Staat. Ich kann nur hoffen, dass es mehr kritische Bürger gibt, als Jasager.

    Wenn ich nicht wüsste, dass noch andere Leute dies Zeilen lesen, würde ich auf solche naive Argumente gar nicht Antworten.

    Tokoya

  • @alle

    Selbstverständlich schwemmen solche Bussen Millionen in die Kassen der Polizeiorgane aber nur dann, wenn man den Arbeitsaufwand der Polizeiorgane sowie die Anschaffungskosten und die Unterhaltskosten der Radargeräte im Budget nicht in die Kalkulation mit einberechnet und genau das tun die Medien, die abschätzig über solche Bussen schreiben ganz bewusst nicht. Alle Verkehrsteilnehmer, die sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, kann es egal sein, wo und wie oft solche Radarkontrollen statt finden.

    Gruss Laro



  • (...)

    Ich habe Kollegen bei der Polizei: selbst die sind der Ansicht, dass sie mit Bussen verhängen im Prinzip missbraucht werden und Bussen nur dort verhängt werden sollten, wo es um echte Sicherheit geht. (...)

    Tokoya



    Warum wechseln diese Kollegen nicht die Stelle? Es gibt auch andere Berufe, die sie ausüben könnten! Und wenn Sie wirklich "missbraucht" würden, dann müssten diese halt schnellstens eine Strafanzeige erstatten und eventuell Klage einreichen ...

    (das geht natürlich schon nicht, dass man bei der gut bezahlten Arbeit "missbraucht" wird "!!!!")

    P.S.:

    Übrigens, Polizisten sind Staatsangestellte und:

    der Staat, das sind wir alle ...

    Gruss

  • Heute gelesen in Polizeinews.ch:

    Fully/VS. Am Montag, 8. Oktober 2012 gegen 11:45, wurde ein Automobilist mit 209 Km/h auf der Autobahn A9 geblitzt. - Kapo VS/PN

    Der Lenker fuhr mit seinem Personenwagen von Sion in Richtung Siders. Auf der Höhe von St-Léonard wurde er bei dichtem Verkehr mit einer Laserpistole mit einer Geschwindigkeit von 209 Km/h registriert.

    Beim Raser handelt es sich um einen 21-jährigen Kosovaren, mit Wohnsitz im Kanton Wallis.

    Der Führerausweis wurde dem fehlbaren Lenker auf der Stelle abgenommen. Er wird bei der zuständigen Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Amt der Region Oberwallis, sowie bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt (DSUS) verzeigt.

    Und im Sinne von @ tokoya folgendes gedacht:

    Was erlaubt sich eigentlich die Walliser Polizei, einen Ausländer zu blitzen, welcher nur seine von den Menschenrechten geschützte Freiheit ausgelebt hat! Das ist doch Abzocke pur, wenn dieser arme Mann noch ein Busse bezahlen muss... Solche ausländerfeindlichen Polizisten sofort alle des Amtes entheben...



  • Durch die Bauarbeiten an der Rheinstrasse müssen wir Anwohner laufend mit Aenderungen, Umleitungen, neuen Strassenführungen etc. leben.

    Wir sind gewohnt, dass die Rheinstrasse hauptsächlich mit 60 befahren werden kann.

    Nun wird an einem Ort, wo nicht ersichtlich ist warum, für eine kurze Strecke 50 signalisiert. Und kurz vor der Tafel 60 wird Radar gemessen.

    Mit einiger Fahrpraxis kann man abschätzen, wo man wie viel fahren darf und kann. Wenn von dieser Norm abgewichen wird und genau dort gemessen wird, ist dies reine Geldmacherei und hat mit Sicherheit nichts mehr zu tun.



    Wie gefährlich diese hier gemeinte "Rheinstrasse" ist, kann man dieser Polizeimeldung entnehmen!

    http://www.baselland.ch/Newsde…09173+M56b69c59118.0.html

    Am Dienstag, 9. Oktober 2012 verursachte eine Lenkerin auf der Rheinstrasse einen Selbstunfall.

    Eine 54-jährige Autolenkerin fuhr mit ihrem Personenwagen auf der Rheinstrasse.

    In einer Rechtskurve geriet sie aus bislang ungeklärten Gründen ins Schleudern. Das Fahrzeug kippte um und kam schliesslich im rechtsseitigen Strassenbord auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Die Lenkerin blieb unverletzt. Sie konnte das Fahrzeug unter Mithilfe mehrerer Verkehrsteilnehmer verlassen.

    Das Fahrzeug wurde beim Unfall erheblich beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

    Gruss



  • @alle

    (...)

    @tokoya muss seinen Fahrausweis nicht abgeben, er hat ein Radarwarngerät.

    (...)

    Gruss Laro



    Ist ein Radarwarngerät nicht VERBOTEN?

    Ach ja, da fällt mir ein, dass @tokoya ja auch gegen VERBOTE wäre!

    Gruss

  • @alle



    Hallo

    Soviel ich weiss sind Radarwarngeräte ind er Schweiz nicht verboten, nur deren Einsatz ist illegal. Genauso wie das Nutzen von Radar-POI auf GPS Geräten.



    Wie Peter richtig schreibt, sind Radarwarngeräte, die z.B. in Navis vorinstalliert sind, in der Schweiz nicht verboten. In sämtlichen TomTom Geräten sind Radarwarnungen vorinstalliert. TomTom behauptet, sie würden diesen Dienst für die Schweiz nicht anbieten, aber das stimmt nicht. Man braucht bloss ein MyTomTom-Konto zu eröffnen und danach kann man für ca. 50 Franken pro Jahr dieses Programm downloaden und es funktioniert.

    Beweis:



    Als ich neulich aus den Ferien zurückkam über Genf nach Lausanne wurde ich sage und schreibe 20 X vor Radar gewarnt. (…….)



    http://www.tcs-schwyz.ch/cms/r…als-radarwarngeraete.html

    Jörg Bader aus Reinach, so heisst dieser „tokoya“ mit richtigem Namen, bezahlt pro Jahr ca. 5 Bussen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen mit seinem Auto und das trotz eingeschaltetem Radarwarngerät. Solche Raser muss man aus dem Strassenverkehr ziehen und es wäre Zeit, dass die Polizei aus Reinach bei diesem Herr einen Besuch abstatten würde, um sein Radarwarngerät zu konfiszieren. Was Herr Bader tut ist ein Offizialdelikt und muss geahndet werden.



    Wie dem auch sei, wenn es mich erwischt sind es immer 1-3 Km Überschreitung. Meine Bussen beschränken sich auf etwa 5 Bussen pro Jahr. Es kostet mich nie mehr als Fr. 40.-.



    http://www.beobachter.ch/foren…mforum_pi1%5Btid%5D=22405



    Fataler weise stehen die Fiskal-Tankstellen nicht immer dort wo es wirklich nötig wäre, und nicht zu reden von den Parkbussen die nicht verhängt werden müssten, weil genug Platz vorhanden ist. (……)

    Mit freundlichen Grüssen

    Jörg Bader aus Reinach



    Auch hier schimpft Herr Bader über unsere Gesetzgebung und glaubt, Parkplatzbussen seien Fiskal-Tankstellen.

    Grüsse Laro



  • Durch die Bauarbeiten an der Rheinstrasse müssen wir Anwohner laufend mit Aenderungen, Umleitungen, neuen Strassenführungen etc. leben.

    Wir sind gewohnt, dass die Rheinstrasse hauptsächlich mit 60 befahren werden kann.

    Nun wird an einem Ort, wo nicht ersichtlich ist warum, für eine kurze Strecke 50 signalisiert. Und kurz vor der Tafel 60 wird Radar gemessen.

    Mit einiger Fahrpraxis kann man abschätzen, wo man wie viel fahren darf und kann. Wenn von dieser Norm abgewichen wird und genau dort gemessen wird, ist dies reine Geldmacherei und hat mit Sicherheit nichts mehr zu tun.



    Und schon wieder gibt es eine Polizeimeldung in einer Sache "Verzweigung Rheinstrasse/Lohagstrasse " !

    siehe

    http://www.baselland.ch/Newsde…09173+M5bd3abae1fd.0.html

    Die bisherigen Abklärungen der Polizei haben ergeben, dass eine 63-jährige Autolenkerin auf der Rheinstrasse ...

  • Die Richtgeschwindigkeit in der Schweiz beträgt 120 km/h. Ein Fahrzeuglenker der diese Richtgeschwindigkeit massiv überschreitet handelt verantwortungslos. Wer sich und andere Verkehrsteilnehmer an Leib und Leben gefährdet, hat strafrechtliche Konsequenzen zu tragen. Fahrzeuglenkern, die sich auf diese Art rücksichtslos Verhalten, muss zwingend den Fahrausweis entzogen werden.

    Anzumerken ist: Persönliches und auch Statistiken interessieren mich nicht, sondern nur klare Zahlen wie, z.B. So viel wollen diese Kantone mit Bussen in Millionen einnehmen: Genf +16% 55.1 Mio., Bern +6% 37.9 Mio., Zürich +9% 24 Mio., Basel-Stadt +18% 22.3 Mio., Solothurn +18% 18 Mio., Basel-Land +17% 17.5 Mio., St.Gallen +12% 11.5 Mio., und Thurgau +5% 10.4 Mio. usw.

    Es macht keinen Sinn mich mit emotional und persönlich geführten Diskussionen auseinanderzusetzen. Für persönlich und emotional geführte Debatten und Diskussionen empfehle ich zu googeln.

    Im allgemeinen und im Besonderen wird gesetzwidriges Verhalten auf öffentlichen Strassen mit Bussen und strafrechtlichen Folgen belehrt, geahndet und sanktioniert. Belehrungen und Bussen sind Sinn und Zweck eines gesetzwidrigen Verhaltens. Leider werden aber viel zu wenig Raser erfasst, um sie strafrechtlich zu überführen. Der Stein des Anstosses ist, dass die hohen Bussen aber nur einen kleinen Teil der Einnahmen sind. Das sind apriori unumstössliche Fakten. So stellt sich die Frage: Welches Vergehen ist gebüsst worden und um welche Einnahmen, in welcher Höhe handelt es sich? Zur Frage Welches Vergehen ist gebüsst worden? Um welche Einnahmen handelt es sich? Um welche Höhe handeln die Busseneinnahmen? Diesbezüglich gibt es klare Zahlen. Sie besagen das mehrheitlich kleinst- und mittlere Vergehen die Einahmen erbringen. Wobei Kleinst-Vergehen die Mehrheit der Einnahmen sind. Unter Kleinst-Vergehen verstehen wir Bussen von Fr. 40.- bis Fr. 80.-. Das heisst, diese Fahrzeuglenker sind keine Raser, sie sind auch keine Gesetzesbrecher, sie sind anständige Bürger die hier zu Kasse gebeten werden, respektive missbraucht werden.

    Ein Beispiel möchte ich noch aus der BaslerZeitung zitieren:

    Anlass für die neue Bussenwelle im Baselbiet ist das Entlastungspaket 12/15. 185 Massnahmen hat die Baselbieter Regierung eruiert, um die Finanzen wieder ins Lot zu kriegen. Bisher praktisch unbemerkt durchgerutscht ist dabei Massnahme Nummer 143 «Mehrertrag durch Geschwindigkeitskontrollen bei der Polizei». Konkret will die Baselbieter Polizei die zusätzlichen 3,3 Millionen Franken durch drei neue Massnahmen erwirtschaften: «Wir haben die Auslösegeschwindigkeit der automatischen Geschwindigkeitskontrollanlagen auf den Autobahnen heruntergesetzt und somit den meisten um­liegenden Kantonen angepasst», sagt Meinrad Stöcklin von der Baselbieter Polizei. Weiter wurden die mobilen ­Anlagen so angepasst, dass sie neu in beide Richtungen kontrollieren können. Und nicht zuletzt sollen auch schlecht erkennbare Radarbilder durch zusätzlichen Aufwand zugeordnet werden können.

    Das neue Bussenregime kommt nicht überall gut an. Der Verband der Polizeibeamten (VSPB) etwa kritisiert diese Tendenz der Busseneintreibung. Generalsekretär Max Hoffmann sagt, in gewissen Kantonen erhielten Polizisten klare Vorgaben, wie viele Bussen sie eintreiben müssten!

    Mein Vorschlag ist um diesem Unrecht keinen Vorschub mehr zu leisten ein Punktesystem einzuführen, dass diesen Missbrauch beseitigt. Das bedeutet konkret: Dass Bussen, die bis und mit Fr. 80.- bei Geschwindigkeitskontrollen geblitzt werden, werden bis zu einer bestimmten Anzahl pro Jahr nicht zur Kasse gebeten. Ab einer bestimmten Anzahl geblitzten Überschreitungen (die ausgehandelt werden muss), hat es automatisch eine höhere Busse zur Folge. Kleinstvergehen von 1-5 km/h Überschreitung sollen keine Strafgesetz-Verordnung-Verletzung sein.

    Die Fr. 80.- und Anzahl pro Jahr sind politische Auseinandersetzungen, die unter den Parteien festgelegt werden müssen. Anschliessend wird eine Volksabstimmung durchgeführt ob das Punktesystem eingeführt wird oder nicht. Die Einführung eines Punktesystem regelt ein für allemal den Bussenmissbrauch. Im Nationalrat sind in dieser Richtung schon Massnahmen getroffen worden, Blitzkästen müssen auf Autobahnen verringert werden. Weitere Vorstösse sind Blitzkästen, bei denen es nicht um Sicherheit geht, sind weitgehend abzubauen. Polizisten dürfen keine Vorgaben mehr gemacht werden wie viel Bussen sie einzutreiben haben. Diese Massnahmen verhindern, dass jedes Jahr Budget erhoben werden. Es macht keinen Sinn mehr wenn ein Grossteil der Busseinnahmen wegfällt. Der Strassenverkehr darf nicht mehr länger missbraucht werden um Finanzlöcher zu stopfen.

    Ich habe diesbezüglich mit einer Partei Gespräche geführt. Wir sind uns bewusst, dass mit harten Bandagen gekämpft werden muss. Wir sind am diskutieren ob ein Punktesystem eine Chance hat. Wenn überhaupt eine Chance besteht ein Punktesystem einzuführen, dann nur über einen politischen Vorstoss.

    tokoya



  • Die Richtgeschwindigkeit in der Schweiz beträgt 120 km/h.

    (...)

    «Wir haben die Auslösegeschwindigkeit der automatischen Geschwindigkeitskontrollanlagen auf den Autobahnen heruntergesetzt und somit den meisten um­liegenden Kantonen angepasst», sagt Meinrad Stöcklin von der Baselbieter Polizei.

    (...)

    tokoya



    Stimmt nicht, die so genannte Richtgeschwindigkeit ist bloss auf Autobahnen ... und meines Wissens ist die hier gemeinte "Rheinstrasse" KEINE Autobahn!

    Dieser Meinrad Stöcklin habe ich auch schon persönlich angetroffen zu später Stunde bei einem Fest.

    Gruss