Fluoxetin und Antibabypille

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  • Hallo zusammen

    In den vergangenen 16 Jahren habe ich nun zum 4. Mal mit der Behandlung von Fluoxetin begonnen. Eine Aerztin hat mir nun erklärt, dass Fluoxetin die Wirkung der Antibabypille herabsetzt und zusätzlicher Schwangerschaftsschutz nötig ist. Dies hörte ich zuvor noch nie und konnte leider auch nirgends einen entsprechenden Hinweis finden.

    Hat jemand bereits etwas ähnliches gehört ? Weiss jemand mehr dazu ?

  • Hallo Mondsüchtig

    Was deine Ärztin da gesagt hat, kann ich so nicht nachvollziehen.

    Fluoxetin kann allerdings als häufige Nebenwirkung Durchfall auslösen. Falls dies bei dir der Fall wäre, hätte das natürlich Konsequenzen betr. Pille.

    Darf ich dich fragen, ob du schon vor Beginn der Pillenanwendung von Depressionen heimgesucht worden warst?

    Gruss

    Regentropfen

  • Hallo Regentropfen

    Besten Dank für Deine Antwort.

    Ja, ich hatte schon vor Beginn der Pillenanwendung Depressionen. Nehme diese schon seit über 20 Jahren. Ich habe einige schwierige Jahre hinter mir und ordne meine Depressionen diesen Ereignissen zu. Vor der jetzigen Behandlung mit Fluoxetin ging es mir während 7 Jahren ziemlich gut. Die Fluoxetinbehandlung geht mir im Moment so auf die Nerven und ich bin wieder am reduzieren (zur Zeit noch 20 mg, vorher 40 mg). Mein Arzt weiss nichts davon.....

    Durchfall hatte ich bisher noch nie.

    Gruss

    Silvia



  • Hallo Regentropfen

    Besten Dank für Deine Antwort.

    Ja, ich hatte schon vor Beginn der Pillenanwendung Depressionen. Nehme diese schon seit über 20 Jahren. Ich habe einige schwierige Jahre hinter mir und ordne meine Depressionen diesen Ereignissen zu. Vor der jetzigen Behandlung mit Fluoxetin ging es mir während 7 Jahren ziemlich gut. Die Fluoxetinbehandlung geht mir im Moment so auf die Nerven und ich bin wieder am reduzieren (zur Zeit noch 20 mg, vorher 40 mg). Mein Arzt weiss nichts davon.....

    Durchfall hatte ich bisher noch nie.

    Gruss

    Mondsüchtig
  • Hallo Mondsüchtig

    Ja, jede Depression hat eine Ursache. Aber nicht in der Natur der Hirnchemie, wie eine gewisse Lobby das der Gesellschaft ständig zu verklickern versucht. Dass eine Depression jedoch die Hirnchemie mit der Zeit verändert, ist Tatsache.

    Antidepressiva sind IMMER die schlechtere Wahl. Schleich das Zeugs langsam aus. Du brauchst das dem Arzt nicht an die Nase zu binden, weil er dir ansonsten vermutlich einreden würde, dass sich dein Zustand ganz sicher verschlechtern würde.

    Ich empfehle dir - aufgrund meiner eigenen Erfahrungen ;) -, finde heraus, was dir gut tut, was dir Freude macht. Schaffe dir Inselchen der Entspannung. Halte dich möglichst viel in der Natur auf, unabhängig vom Wetter. Auch wenn du dir hie und da ein "Schüpfli" - oder mehrere - geben musst. Die Natur ist DIE Kraft- und Energiespenderin. Auch regelmässige Bewegung und vollwertige Ernährung, genügend Flüssigkeit sind ein Muss.

    Noch kurz zur Pille: Sie führt bei nicht wenigen Frauen zu Depressionen (auch Migräne u.v.a.m). In den Beipackzetteln steht das zwar - die meisten Ärzte tun das jedoch als Habakuk ab. Meine Tochter zählte zu den betroffenen Frauen. Ihre Ärztin - eine VORBILDLICHE - riet ihr, die Pille sofort abzusetzen. Mit der Zusatzbemerkung, wenn die Frauen wüssten, wie leichtsinnig sie mit diesen Hormonpräp. ihre Gesundheit gefährden, würden viele auf die Pille verzichten. Klar, dann muss man einen anderen Weg für die Verhütung finden. - Jedenfalls geht es meiner Tochter wieder gut, nach vielen Jahren Depressionen mit Pille.

    @schneewittchen

    Du schreibst, das Mirtazapin tue dir gut. Das würde dann bedeuten, dass du voller Tatendrang bist und den Alltag locker vom Hocker meisterst, im Erwerbsleben deine Frau stellst usw.? Ich bin gespannt auf deine Antwort...

    Gruss

    Regentropfen

  • Hallo Mondsüchtig

    Habe nach meiner Pensionierung und einer Herzbeipassoperation während 8 Jahren schwere Depressionen gehabt. Psychopharmaka und Psychiater etc. konnten mir nicht helfen. Ich fühlte mich wie ein "Zombie".

    Solange bis ich mich weigerte weiterhin Psychopharmaka zu nehmen. Ich stiess per "Zufall" auf verschiedene Bücher die erwähnten, dass der Körper in Mangelzustände komme und dann u.a. auch mit Depressionen reagiere. Seither nehme ich täglich verschiedene Vitamine hoch dosiert, das heisst meistens höher als von den Aerzten empfohlen. Dazu lernte ich die Kinesiologische Abfrage und kann damit jederzeit meinen heutigen Bedarf an Vitaminen abklären. Verschiedene Vitamine wie C, E, Q10, OPC usw. helfen dem Körper wieder zu funktionieren. Es gibt ein Buch im Handel:" forever young" das Erfolgsprogramm von Dr. med. Ulrich Strunz

    ISBN 3-7742-1736-x. Hier werden die Zusammenhänge sehr gut erklärt sowie auch die Vitaminmengen etc. angegeben.

    Bin heute 73 Jahre alt und es geht mir immer besser!

    Meine Erkenntnis lautet: Je älter der Körper wird umsomehr braucht er Unterstützung, das "normale" Essen reicht dazu nicht mehr aus. Die Speicher im Körper entleeren sich sukzessive und der Körper meldet sich mit Krankheiten etc. Elektrosmog, Luftverschmutzung, Radioaktive Strahlen und nicht zuletzt auch die Gifte in Medikamente die nicht mehr so schnell abgebaut werden, schwächen den ganzen Körper. Sodass er an der schwächsten Stelle zuerst reagiert.

    Vielleicht kann Dir diese Erfahrung weiterhelfen, auf alle Fälle wünsche ich Dir das von Herzen.

  • Blume1

    Betr. Vitaminen kann ich Dir nur zustimmen, die Früchte und das Gemüse enthalten schon seit Jahren nicht mehr die Vitamine, wie dies z.B. noch in den 1960er Jahren war. Ich schlucke auch täglich eine Multivitamintablette vom Arzt. Wenn ich diese mal vergesse, habe ich umgehend Haarausfall.

    Was das Absetzen der Anti-Depressiva - ich meine Anti-Depressiva und nicht Psychopharmika - das ist für mich ein Unterschied - betrifft, rate ich davon ab, ohne das mit dem Arzt besprochen zu haben.

    Das könnte nämlich gefährlich werden.

    Jede Depression ist wie jeder Mensch anders. Bei den einen mag das ja gut sein - andere wiederum können deswegen evtl. einen Suizid begehen ....... die menschliche Seele lässt sich nun mal nicht einfach so erklären.

    Depressionen sind sehr komplex, u.a. auch Grund für unerklärbare körperliche Schmerzen wie bei mir (Nacken etc.) usw.usf. - wo man körperlich nichts finden kann.

    Ich wünsche Dir so oder so viel Kraft.

  • @schneewittchen

    "Ich schlucke auch täglich eine Multivitamintablette vom Arzt. Wenn ich diese mal vergesse, habe ich umgehend Haarausfall."

    Das muss ja ein wahres Wundermittel sein, dass es von einem Moment auf den anderen so grosse Wirkung zeigt ;)

    Und es wäre interessant zu wissen, wie dieses Wundermittel heisst. Leider darf aber hier keine Werbung gemacht werden. (Ich erinnere mich gerade, wie mir mein Hausarzt mal die Einnahme eines Multivitaminpräp. empfahl. Ich solle das aber bei Migros, Coop oder dergleichen einkaufen gehen. Dort sei es viel billiger und von der Zusammensetzung her Hans wie Heiri)

    "Was das Absetzen der Anti-Depressiva - ich meine Anti-Depressiva und nicht Psychopharmika - das ist für mich ein Unterschied..."

    Dazu ein Link

    http://de.wikipedia.org/wiki/Antidepressivum

    So, nun hoffe ich, dass dein Irrtum damit beseitigt ist.

    Zu deinen Nackenschmerzen. Wenn Menschen unter Antidepressiva sehr erschöpft sind und sich entsprechend wenig bewegen, kann das u.a. auch Nackenschmerzen auslösen. Antidepressiva können übrigens als Nebenwirkung u.a. Muskel- und Gelenkschmerzen verursachen. Aber davon wollen viele Psychiater nichts wissen, obschon es in den betreffenden Fachinformationen erwähnt ist...

    "Jede Depression ist wie jeder Mensch anders. Bei den einen mag das ja gut sein - andere wiederum können deswegen evtl. einen Suizid begehen ....... die menschliche Seele lässt sich nun mal nicht einfach so erklären."

    Und wenn man bedenkt, dass ausgerechnet Antidepressiva bei vielen Patienten die Suizidgedanken verstärken - oder gar erst auslösen...

    Nun, es ist jedem selber überlassen, welchen Therapieweg er beschreiten will bei einer Depression. Ob er sich gottergeben in die Hände des Psychiaters mit seinen Antidepressiva übergeben will - oder sich auf einen alternativen Weg aufmachen will, u.U. unter Beizug eines Psychologen.

    Es führen viele Wege aus der Depression - der längste ist erwiesenermassen jener via Antidepressiva...

    Gruss

    Regentropfen

  • @Regentropfen

    Ich schreibe hier an "Mondsüchtig" und ich weiss, was Depressionen sind, also erspare dir deine belehrenden Kommentare.

    Oder hast du auch welche?

    Dieses Mutlivitaminpräparat zahlt die Krankenkasse nicht, nur zu deiner Info. Ich hatte früher mal Priorin-Kapseln, die waren viel teurer. Und wenn mir diese Vitamine helfen, weil ich auch nicht mehr richtig essen kann, dann kann dir das egal sein.

    Ausserdem bekam ich neu auch noch Olevit-Tropfen, hast du auch da etwas dagegen.

    Ich schreibe "Mondsüchtig" in Zukunft nur noch in den PN.

  • Hallo zusammen

    Vielen Dank für Eure Mitteilungen. Multivitaminpräparate und eine ausgewogene Ernährung gehören zu meiner Ernährung dazu, vorallem während der kalten Jahreszeit. Sollten diese zu einem besseren Wohlbefinden bzw. zur Behandlung von Stimmungstiefs helfen, so darf man dankbar darüber sein.

    Leider kann ich nicht auf diese Art von Unterstützung zählen, wenn ich kaum mehr meinen Alltag hinter mich bringen kann, kaum mehr schlafen und essen kann. Innerlich habe ich einen so starken Willen endlich ohne Depressionen leben zu können und will diese auch nicht als Teil von mir akzeptieren!!! Im Moment wünsche ich mir einfach wieder ein Leben ohne die Hilfe von Antidepris und Schlafmittel. Dieser Wunsch ist mein Ziel, so weit der Weg auch noch führen wird....

  • Mondsüchtig

    Nun, ich hoffe, es handelt sich bei dem Multivitaminpräparat nicht um eines mit synthetischen Stoffen. Hier dazu 2 Links

    http://www.gspwien-info.net/ge…aminen-gesund-oder-nicht/

    http://www.meine-gesundheit.de/vitamine-aus-der-retorte

    Nimmst du also neben dem Fluoxetin noch ein Schlafmittel ein? Wie heisst dieses? Seit wann leidest du unter Schlafstörungen?

    In welchen Intervallen erfolgten die Fluoxetin-Behandlungen?

    Wie hälst du es mit Bewegung im Freien (Wanderungen, Walking, Spaziergänge)

    Wie alt bist du? Hast du Familie; bist du berufstätig? Bist du - abgesehen von den Depressionen und Schlafstörungen - zufrieden mit deinen Lebensumständen (Familie, Freunde, Beruf, Wohnsituation...)? Oder sind da (nach wie vor) tief greifende Probleme, die dich bedrücken?

    Bist du wegen deiner Depressionen in psychologischer (nicht psychiatrischer) Beratung?

    Fühle dich bitte nicht gezwungen, alle meine Fragen zu beantworten. Andernfalls gibt es ja die Möglichkeit via "Private Nachricht".

    Ich wünsche dir gaaanz viel Zuversicht. Es lässt sich bestimmt eine Lösung finden. Aber ganz sicher nicht in der Behandlung mit Antidepressiva. Die Ursache der Depression muss herausgefiltert und dann gezielt "angegangen" werden.

    Gruss

    Regentropfen

  • @schneewittchen

    Selbstverständlich weiss ich, wer du bist ;-).

    Wenn du mit meiner kritischen Haltung gegenüber Pschopharmaka nicht "leben" kannst, akzeptiere ich das natürlich.

    Es würde mich aber schon interessieren, wieso du trotz Einnahme von Antidepressiva, die dir gemäss eigener Aussage gut tun, nach wie vor unter Depressionen leidest? Wie erklärst du dir das?

    Gruss

    Regentropfen