Sozialamt fordert das ich Hund und Katze weggebe

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  • Hallo zusammen,

    Habe folgendes Problem und frage hier nach Hilfe da ich nicht mehr weiter weiss.

    Kurzbeschrieb meiner Situation.

    Ich bin vor 20 Jahren durch einen Vermieter mit seiner Frau zusammen wegen 250.-CHF Ausstand tätlich angegriffen worden und schwer verletzt. Dadurch erhielt ich nach 3 Jahre eine 52% IV Rente. Zudem bekomme ich EL wobei mir 50% Abgezogen wird weil ich ja soviel Arbeiten könne. Inzwischen musste ich 6x Umziehen.

    Im November 2014 hat die EL Zweigstelle die EL für 3monate zwecks neuberechnung zurückbehalten was dazu führte das ich die Miete nicht mehr bezahlen konnte.

    Dank den zusätzlichen, zum normalen Depot, 10000.- Bareinlage Depot erhielt ich eine Wohung eines Vermieters der im Ausland lebt. Diese 10000.- waren ein Zinsloses Darlehnen der damaligen Freundin welches ich nach wegzug zurückzahlen sollte.

    Nun, mit der Schlichtungbehörde kamen wir zur Übereinkunft das die 10000.- zurückbezahlt werden müssen. Im Vergleich wurde also festgehalten das der Mietausstand abgezogen, der rest jeweils monatlich bis zum ende diesen Monates mit verrechnung eines teil der Miete abgegolten wird.

    Nun bin ich seit März 15 auf Wohungssuche und bisher nur absagen erhalten. Miete wäre durch EL bis 1100.-mtl. garantiert. Wenn diese nicht wieder zur neuberechnung eingestellt wird.

    Die Gemeinde hat mir mehrfach gesagt das Sie mir in diesem Falle helfen würde. Als ich endlich um einen Termin dazu anfragte wurde mir Mitgeteilt das hierfür alles ausgelagert sein an die Sozialdienste Erlach.

    Somit nahm ich Kontakt mit denen auf um hierbei Hilfe zu erlangen. Ansonsten habe ich keine Unterstützung beantragt da dies nur 97.- CHF ergäbe und ich nicht noch finanziell von 3ter Stelle unterstützung will.

    Als Antwort erhielt ich

    "Wir werde Ihnen gerne, sobald Obdachlos, eine Kostengutsprache für das passantenheim in Biel geben"

    Da ich jedoch Hund und Katze habe ist diese option nur möglich wenn ich Hund und Katze weggebe da diese nicht erwünscht sind. Zudem hat es derzeit eh keinen Platz frei.

    Ich bin nicht bereit mein ein und alles wegzugeben. Mein Leben ist sowieso nicht mehr viel wert.

    Können und dürfen Sie dies so handhaben?

    Kann mir jemand Tipps geben?

    Vielen Dank und trotz Verspätung ein guten neues Jahr 16 euch allen.

    PS: habe im Topic

    http://www.beobachter.ch/foren…rente-und-kantonswechsel/

    noch eine Interessanten Beitrag gegeben wie es mir mit der EL und Soz schon mal ergangen ist.



  • Dadurch erhielt ich nach 3 Jahre eine 52% IV Rente. Zudem bekomme ich EL wobei mir 50% Abgezogen wird weil ich ja soviel Arbeiten könne.



    Ich empfehle Ihnen auf das Berechnungsblatt zu schauen, das der letzten Verfügung über Ihren Anspruch auf Ergänzungsleistungen beigelegt ist. Wahrscheinlich steht dort bei den anrechenbaren Einnahmen ein hypothetisches Erwerbseinkommen. Die Höhe der Ergänzungsleistungen entspricht in der Regel der Summe der anerkannten Ausgaben abzüglich der anrechenbaren Einnahmen. Die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens führt deshalb zu einer Verminderung der Höhe der Ergänzungsleistungen.

    Sie können die Anrechnung eines hypothetischen Erwerbseinkommens und damit auch eine Verminderung der Höhe der Ergänzungsleistungen verhindern, indem Sie jeden Monat mit erfolglosen Stellenbewerbungen nachweisen, dass Sie keine Stelle finden.

    Schreiben Sie jedes Monat mindestens 10 bis 12 Bewerbungen auf offene Stellen. Bewahren Sie Ausdrucke oder Kopien der Stellenanzeigen der Stellen auf, auf welche Sie sich beworben haben. Bewahren Sie Ausdrucke oder Kopien Ihrer Bewerbungsschreiben und allfälliger schriftlicher Absage der Arbeitgeber auf. Wenn Sie (noch) nicht beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) angemeldet sind, reichen Sie jeden Monat diese Unterlagen für der für die Ergänzungsleistungen zuständigen Behörde ein und verlangen Sie, dass Ihnen kein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird. Wenn Sie sich beim RAV angemeldet haben, dann melden Sie der für die Ergänzungsleistungen zuständigen Behörde, dass Sie beim RAV angemeldet sind und verlangen Sie, dass Ihnen kein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird.

    Ich empfehle Ihnen sich die Wegleitung über Ergänzungsleistungen durchzulesen.

    http://www.bsv.admin.ch/vollzu…1638/lang:deu/category:59

    Randziffer 3424.06 auf Seite 87 der Wegleitung:

    Artikel 14a Absatz 2 ELV stellt eine gesetzliche Vermutung dar, wonach die teilinvalide Person die festgelegten Grenzbeträge grundsätzlich erzielen kann. Die Vermutung kann durch den Nachweis von objektiven und subjektiven invaliditätsfremden Gründen, welche die Realisierung eines Einkommens verhindern oder erschweren, umgestossen werden.

    Randziffer 3424.07 auf Seite 87 der Wegleitung:

    Insbesondere darf der EL-beziehenden Person kein hypothetisches Einkommen angerechnet werden, wenn eine der nachstehenden Voraussetzungen erfüllt ist:

    – Die versicherte Person findet trotz ausreichender Arbeitsbemühungen keine Stelle. Diese Voraussetzung gilt als erfüllt, wenn die Person beim RAV zur Arbeitsvermittlung angemeldet ist sowie qualitativ und quantitativ ausreichende Stellenbemühungen nachweist;

    – Die versicherte Person bezieht Taggelder der Arbeitslosenversicherung;

    – Der Ehegatte der versicherten Person müsste ohne deren Beistand und Pflege in einem Heim platziert werden;

    – Die versicherte Person hat das 60. Altersjahr vollendet.

    Es gibt keine 52% IV Rente. Es gibt nur ganze, halbe oder Viertelrenten der IV. Es hängt vom Invaliditätsgrad in Prozent ab, ob Sie eine ganze, eine halbe oder eine Viertelrente erhalten. Wenn sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert hat, der mit Ihrer Invalidität zu tun hat, können Sie bei der für die IV zuständigen Behörde ein Arztzeugnis einreichen und beantragen, dass Ihr Invaliditätsgrad neu ermittelt wird, was eventuell zu einer Erhöhung der Rente führt.

  • Danke für Ihre Antwort,

    Leider kenne ich dies alles mit der EL schon dank 20 Jahren IV und EL. Leider klappte dies nicht und beim RAV bin ich als "nicht vermittelbar" abgestuft.

    Nun, bei meiner Frage geht es ja vor allem darum das ich ende diesen Monates Obdachlos werde, dank 3monatigen Unterbruch zur erneuten Neuberechnung der EL mit nachzahlung dieser 3 Mt. Da ich während dieser Zeit ja nur IV Rente bezog konnte ich den Mietzins nicht mehr ausrichten womit die Kündigung kam. Danach Schlichtungsbehörde etc.... wie unten im Artikel beschrieben.

    Da ich derzeit keine Wohung erhalte hatte ich mich an das Sozialamt gewendet und diese gab eben die Antwort:

    "wir geben Ihnen, sobald Obdachlos, gerne eine Kostengutsprache für das Passantenheim in Biel"

    Ansonsten ist scheinbar keine Hilfe zu erwarten.

    Nun, im Passantenheim sind Hund und Katze nicht erwünscht womit ich diese weggeben solle (gemäss Sozialamt Erlach"

    Nun, dürfen Sie diese Forderung stellen?

    Ich bin zu sehr an diese Geschöpfe gebunden als das ich dies tun würde, geschweige könnte.

    Gruss und Danke nochmals.



  • Leider kenne ich dies alles mit der EL schon dank 20 Jahren IV und EL. Leider klappte dies nicht und beim RAV bin ich als "nicht vermittelbar" abgestuft.



    Es ist nicht relevant, dass Sie beim RAV als "nicht vermittelbar" eingestuft sind.

    Wenn Sie jeden Monat 10 bis 12 erfolglose Stellenbewerbungen bei der für die Ergänzungsleistungen zuständigen Behörde einreichen, darf Ihnen diese gemäss der Wegleitung kein hypothetisches Erwerbseinkommen anrechnen und dann können Sie eine Wohnung finanzieren.

    Jedes mal, wenn sie wieder eine neuen Verfügung über Ergänzungsleistungen erhalten in der ein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird, können Sie eine Einsprache gegen diese Verfügung einreichen. Jedesmal wenn nach einer Einsprache auch im Einspracheentscheid ein hypothetisches Erwerbseinkommen anrechnet wird, können Sie mit einer Beschwerde gegen den Einspracheentscheid beim kantonalen Versicherungsgericht (heisst in manchen Kantonen Verwaltungsgericht) die Anrechnung verhindern. Aber Sie müssen die erfolglosen Stellenbewerbungen mit eingereichten Ausdrucken oder Kopien der Stellenanzeigen und eingereichten Ausdrucken oder Kopien der Bewerbungsschreiben (oder Bewerbungs-E-Mails) auch nachweisen und nicht einfach nur behaupten Sie hätten sich um Stellen beworben.

    Selbst wenn Sie innerhalb der Frist für eine Einsprache gegen die neueste Verfügung keine Einsprache eingereicht haben, können Sie jeden Monat die Beweise für die erfolglosen Stellenbemühungen einreichen und eine neue Verfügung verlangen in welcher kein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird. Reichen Sie als Beweis zusätzlich eine Kopie des Schreibens ein, in dem das RAV Sie als "unvermittelbar" eingestuft hat.

    Wenn sich die für die Ergänzungsleistungen zuständige Behörde weigert Ihnen eine neue Verfügung zuzustellen, dann können Sie beim kantonalen Versicherungsgericht (das ist im Kanton Bern das Verwaltungsgericht) eine Rechtsverweigerungsbeschwerde einreichen und darin sagen, dass man sich weigert eine neue Verfügung zu erlassen, in welcher kein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird, obwohl Sie neue Belege für erfolglose Stellenbewerbungen eingereicht haben.

    Das Einspracheverfahren und das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht sind kostenlos.

    Werden die Ergänzungsleistungen jetzt wieder bezahlt? Normalerweise erhält man im Dezember oder im Januar eine neue Verfügung über den Anspruch auf Ergänzungsleistungen ab 1. Januar 2016. Schauen Sie auf die Verfügung am Schluss in die Rechtsmittelbelehrung ob die Frist für eine Einsprache schon vorbei ist oder nicht. Die Frist steht über die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage still.

    Ihre Beschreibung der Situation, was genau passiert ist und was genau auf der Verfügung als Begründung stand, warum die Ergänzungsleistungen drei Monate lang "unterbrochen" wurden ist für mich nicht nachvollziehbar. War der dreimonatige Unterbruch dadurch bedingt, dass Sie vom Kanton Zürich in den Kanton Bern umgezogen sind und der Kanton Bern Ihnen erst nach drei Monaten eine Verfügung über Ihren Anspruch auf Ergänzungsleistungen zugestellt hat? In diesem Fall zahlt der Kanton Bern dann aber die Ergänzungsleistungen für die drei Monate rückwirkend nach und Sie müssten nun das Geld haben. Wenn Sie nun wieder genug Geld haben, warum reden Sie dann nicht einfach mit dem Vermieter und sagen ihm, dass Sie nun wieder die Ergänzungsleistungen erhalten und bitten ihn die Kündigung des Mietvertrags rückgängig zu machen. Oder hat der Vermieter schon einen Nachmieter gefunden?

    Im schlimmsten Fall müssen Sie Ihre Tiere bei Freunden oder der Familie oder in einem Tierheim unterbringen bis Sie eine neue Wohnung haben.

  • Hallo Sozialversicherungsberater,

    Was Sie über die EL geschrieben haben weiss ich.

    Die EL ,bzw, Zweigstelle hat "Dokumente nicht erhalten" obwohl ich nach mehrfachem Anfragen die geforderten Dokumente zukommen liess, 1 per Post (leider nicht eingeschrieben, dachte das dies nicht notwendig sei, das 2te mal direkt in den Briefkasten da die Zweigstelle wieder einmal wegen Personalmangel geschlossen war.

    Die ganze Geschichte seit Tätlichkeit ist so komplex das, wie es heisst, immer nur ich schuld bin. Das würde hier nicht reinpassen und wären mehr als 4 Seiten lang.

    Genug Geld ist ja vorhanden für eine Wohung bis 1100.-, doch erhalten sollte man eine, Das ist die schwierigkeit. Sogar ein Bürge hätte ich der sehr solvent ist. Doch genutzt hat es bissher nicht.

    Habe mittlerweile über 45.000.- Pfändungen und Verlustscheine.

    Nun, der Vermieter musste das Haus eben wegen diesen 3 monaten ausstand (welche er ja nachträglich erhielt) verkaufen und der neue Besitzer will umbauen und selber drinn wohnen.

    Sie sehen, keine Chance in der Wohung zu bleiben.

    Die 3 Monaten in der ich die EL nicht bekam, (klar die nachträgliche Auszahlung kam) haben mir einen verlust von über 25.000.- beschert welchen ich selber tragen soll.

    Doch bitte, meine Anfrage war wegen dem Soz und das diese NUR für das Passantenheim, welchen keine Hunde/ Katzen erlaubt sind, helfen würden.

    Im übrigen hat es dort eh keinen Platz mehr frei.

    Ich kann und will meine Tier nicht weggeben da

    1. Meine Tiere mich am Leben erhalten (haben mir schon mehrfach das Leben gerettet)

    2. Keine Freunde habe

    3. Das Tierheim in keinem Fall in Frage kommt.

    und übrigens:

    Es geht noch viel schlimmer als Sie im schlimmsten Fall denken.

    Gruss

  • Nachtrag,

    Die Afragen waren meinerseits welche Dokumente ich noch abgeben müsse/sollte da nach zusendung immer neue, andere Dokumente eingefordert wurden. Am Schluss war es wegen eines Zinsabschulssdokument eines Kontos bei einer Bank die ich schon lange vorher gekündet hatte.



  • Was Sie über die EL geschrieben haben weiss ich.



    Anscheinend wissen Sie das nicht oder Sie haben nicht korrekt die empfohlenen Schritte unternommen und die entsprechenden Unterlagen eingereicht. Denn sonst hätten Sie erreicht, dass Ihnen kein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird und Sie die vollen Ergänzungsleistungen erhalten. Der Rechtsdienst Inclusion Handicap oder die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not in Bern könnten Sie darüber beraten.



    Die EL ,bzw, Zweigstelle hat "Dokumente nicht erhalten" obwohl ich nach mehrfachem Anfragen die geforderten Dokumente zukommen liess, 1 per Post (leider nicht eingeschrieben, dachte das dies nicht notwendig sei, das 2te mal direkt in den Briefkasten da die Zweigstelle wieder einmal wegen Personalmangel geschlossen war.



    Ich empfehle Ihnen sich vorher Kopien anzufertigen, bevor Sie etwas einreichen. Wenn Sie einen Drucker haben, der auch scannen kann, was heutzutage die meisten Drucker können, können Sie auch nach einer E-Mailadresse fragen und im E-Mail die Datei mit dem eingescannten Dokument als Anhang anhängen und so die Unterlagen nur über E-Mail oder zusätzlich über E-Mail einreichen. Wenn behauptet wird, dass Dokumente nicht eingetroffen sind, kann man sich dann eine zweite Kopie anfertigen und behalten und die erste Kopie einreichen.



    Genug Geld ist ja vorhanden für eine Wohung bis 1100.-, doch erhalten sollte man eine, Das ist die schwierigkeit. Sogar ein Bürge hätte ich der sehr solvent ist. Doch genutzt hat es bissher nicht.



    Ich kann keine Wohnung herbeizaubern.



    Die 3 Monaten in der ich die EL nicht bekam, (klar die nachträgliche Auszahlung kam) haben mir einen verlust von über 25.000.- beschert welchen ich selber tragen soll.



    Es nicht nachvollziehbar, wieso Sie nach der Nachzahlung der Ergänzungsleistungen für die drei Monate immer noch einen "Verlust" von über 25'000 Franken haben. Je nachdem, was passiert ist, könnte man vielleicht bei der kantonalen Ausgleichskasse ein Begehren auf Haftung für den Schaden gemäss Artikel 78 ATSG einreichen. Der Rechtsdienst Inclusion Handicap oder die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not in Bern könnten Sie darüber beraten.

    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/20002163/index.html



    Doch bitte, meine Anfrage war wegen dem Soz und das diese NUR für das Passantenheim, welchen keine Hunde/ Katzen erlaubt sind, helfen würden.

    Im übrigen hat es dort eh keinen Platz mehr frei.

    Ich kann und will meine Tier nicht weggeben da

    1. Meine Tiere mich am Leben erhalten (haben mir schon mehrfach das Leben gerettet)

    2. Keine Freunde habe

    3. Das Tierheim in keinem Fall in Frage kommt.



    Sagen Sie diese Dinge dem Sozialamt der Gemeinde und verlangen Sie vom Sozialamt der Gemeinde eine beschwerdefähige Verfügung. Wenn das Sozialamt sich weigert eine beschwerdefähige Verfügung zu erlassen, können Sie beim Regierungsstatthalteramt für Ihren Bezirk eine Rechtsverweigerungsbeschwerde einreichen.

    http://www.jgk.be.ch/jgk/de/in…on/organisation/rsta.html

    http://www.gef.be.ch/gef/de/in…soziales/sozialhilfe.html

    http://www.gef.be.ch/gef/de/in…echt_NEU/sozialhilfe.html

    Die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not bietet eine kostenlose Rechtsberatung im Sozialhilferecht in Bern an. Vielleicht kann man Ihnen dort auch helfen für die Tiere in einem privaten Haushalt zu finden.

    http://www.rechtsberatungsstelle.ch/

    Inclusion Handicap bietet eine weitgehend kostenlos Rechtsberatung im Bereich Sozialversicherungsrecht (Invalidenversicherung, Ergänzungsleistungen zur IV, etc.) in Bern an.

    http://www.integrationhandicap…ht/rechtsberatung-44.html

  • UncleThom

    das scheint mir sehr guten Rat vom Sozialversicherungsberater: erst mal alles daran zu setzen, zu erreichen, "dass Ihnen kein hypothetisches Erwerbseinkommen angerechnet wird und Sie die vollen Ergänzungsleistungen erhalten". Das ist vermutlich anstrengend, aber machbar. Und dann wärest Du viel freier, scheint mir.

    Hier ist eine Stiftung, die in manchen Fällen mit den Kosten von Haustiere hilft.

    http://www.tierfreunde.ch/unte…suche-einer-privatperson/

    Allerdings wird auch dort sehr klar deklariert, dass sie alle Unterlagen sehen müssen, bevor sie einem Gesuch einschätzen und beraten, ob sie darauf eintreten könnten.

    "Um ein Unterstützungsgesuch zu bearbeiten benötigen wir folgende Unterlagen:

    Privatpersonen:

    •Unterstützungsgesuch mit Beschreibung des Sachverhaltes und der persönlichen Verhältnisse;

    •Offenlegung der Finanzlage oder Angabe einer Auskunftsperson;

    •Kopien der Steuerrechnung/Steuerveranlagung der letzten 2 Jahre;

    •Kopie „Wertschriften- und Guthabenverzeichnis“ der letzten 2 Jahre (Beilage zur Steuererklärung mit allen Vermögen auf den Postkonti, Bankkonti etc.);

    •Auflistung der vermutlichen Tierarztkosten oder Kopien der Originalrechnungen, inkl. Einzahlungsscheine;

    •Falls möglich: Verbindlicher Vorschlag für Eigenbeteiligung, das bedeutet wie viel Franken pro Monat kann die zu unterstützende Person pro Monat der Stiftung wieder zurück zahlen (6 bis 12 monatliche Raten)."

    Und bitte nie, nie, nie ein Dokument irgendwo abgeben oder einsenden, ohne zuerst

    a) eine Kopie davon zu machen (Du behältst das Original und sendest die Kopie, ausser das Original wird ausdrücklich verlangt)

    b) aufzuschreiben, welches Dokument Du wann an wem sendest.