Umzug: Strom ablesen

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  • Ich bin per Ende Mai aus meiner Wohnung ausgezogen und hatte dies dem Stromunternehmen gemeldet. Leider ging es da unter und der Strom wurde nicht abgelesen - nun bekam ich die Abrechnung per 30.06.2017.


    Auf Nachfrage haben sie mir mitgeteilt, dies sei falsch gelaufen aber ich solle froh sein, da ich sonst 40 Franken Mutations-/Ablesegebühren bezahlt hätte und es mich teurer gekommen wäre.


    Ist es korrekt, dass man bei einem Auszug noch 40 Franken berappen muss?


    Würdet ihr folglich auch die Rechnung wie erhalten bezahlen anstatt auf eine Rechnung per Ende Mai pochen?


    Danke für eure Antworten.

  • In der Schweiz besteht Vertragsfreiheit. Was im Vertrag inklusive Allgemeine Geschäftsbedingungen steht und kein Gesetz verletzt, ist richtig.


    Die SAK hat deinen Auftrag nicht ausgeführt. Eine Argumentation, der nicht ausgeführte Auftrag koste ebenfalls 40 CHF, wäre kaum haltbar. Das heisst:


    Du schuldest die Ablese- und Mutationsgebühr nicht, da die Leistung nicht erbracht wurde.


    Wie du uns den Fall geschildert hast, schuldest du ebenso für den Monat Juni nichts.


    Mit diesen Argumenten bittest du die SAK, nochmals über die Bücher zu gehen oder besser zu argumentieren.


    nice_cora alias C-O-R-A


    P.S.: Falls es auch nach deiner Meinung um weniger als 40 CHF, sollte eine Einigung m.E. nicht so schwierig sein.

  • Ob das ausserordentliche Ablesen des Stromzählers kostenpflichtig ist, geht aus der Website der SAK nicht hervor. Dies ist aber gut möglich, da es sich um eine ausserordentliche Leistung handelt. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Sie weder die Kosten für den Stromverbrauch im Juni noch die fraglichen 40 Franken schulden. Den Strom nicht, weil Sie diesen nicht verbraucht haben, die 40 Franken nicht, weil SAK den entsprechenden Aufwand nicht hatte und den Stromzähler aus eigenem Verschulden nicht abgelesen hat. Die Kosten für den Stromverbrauch im Monat Juni schuldet grundsätzlich der neue Mieter. Inwiefern sich die SAK mit diesem einigen kann (Erlassen der Kosten, Belastung gemäss Erfahrungswert oder was auch immer), ist wiederum deren Problem.

  • Kleiner Tipp für einen zukünftigen Wohnungswechsel. Bei der Schlüsselübergabe den aktuellen Zählerstand selber erfassen und diesen vom Vermieter, bei der Wohnungs-Übergabe, bestätigen lassen. Dieses Schreiben dann ihrem Stromversorger, unter Angabe der alten wie neuen Adresse, zu kommen lassen. In Basel (IWB) funktioniert das problemlos und ohne zusätzliche Kosten.