Wenn der Arbeitgeber keine Lohnabrechnung machen will

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  • Hallo
    Ich (aus TG) hatte die Möglichkeit ein Praktikum in einem online-marketing Betrieb (in SH) zu machen. Dafür habe ich zwei Testaufträge im Homeoffice gemacht, dann fast 5 Tage probe gearbeitet und noch einige Std. zuhause gearbeitet. Ich bekam einen Praktikumsvertrag, den ich allerdings wegen einer Konkurrenzklausel von 3 Jahren in ähnlichen Betrieben zu arbeiten, nicht unterschrieb. - Der Arbeitgeber stellte mich sofort vor die Türe, als ich sagte, dass ich diese Konkurrenzklausel nicht unterschreibe. Zudem sagte er, ich solle ihm meine Aufwendungen verrechnen. Dies habe ich gemacht mit den Verrechnungs-Ansätzen, die diese Firma den Kunden weiterverrechnet. Raus gekommen ist eine Rechnung von etwas über 4000.00. ICh schrieb zu der Rechnung, dass er die Kosten für Büro- und PC-Nutzung abziehen soll. - Umgehend erhielt ich ein Tel, dass er diesen Betrag nicht akzeptiere. Er bestand darauf, dass ich ihm eine Rechnung über 500.00 ausstelle, die er als angemessen empfand. Ich erwiderte darauf, wenn er mir schon ein Probearbeiten-Lohn geben wolle, dann sei das ok, aber er müsse mir eine Lohnabrechnung schicken, das müsse von ihm aus gehen. Nun hat er wieder geschrieben, er könne nicht die Lohnbuchhaltung für diese 5 Tage aufbieten. Ich müsste jetzt entscheiden, ob ich die 500 CHF wolle und dann nur einfach als Pauschalbetrag. - Ehrlich, ich bin echt geschockt über diese Vorgehensweise. Was soll ich tun? Mag nicht mehr mit diesem Typen reden. Soll ich noch was unternehmen?

  • Es ist allgemein bekannt, dass viele Unternehmen Praktikanten ausbeuten. Ich rate deshalb dringend von Prakikas ohne schriftlichen Vertrag mit einem angemessenen Lohn ab. Wenn Sie keinen schriftlichen Vertrag oder keine schriftliche Zusicherung über die Höhe des Lohns haben können Sie nicht beweisen, welche Höhe des Lohns vereinbart war. Ob der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge vom Lohn abziehen muss ist eine sozialversicherungsrechtliche Frage, welche die für den Arbeitgeber zuständige AHV-Ausgleichkasse entscheiden muss. Meist ist die die kantonale Sozialversicherungsanstalt (SVA) bzw. AHV-Ausgleichskasse des Kantons, in dem der Arbeitgeber sein Büro hat.

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