Stiftung Domicil, jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

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  • Hallo liebe Leser,


    Ich bin seid gut einem halben Jahr auf Wohnungssuche. Da ich nichts finde in der Stadt Zürich, wollte ich mich heute bei der Stiftung Domizil melden, welche Wohnungen in der Stadt und dem Kanton Zürich vermittelt.


    Also heute morgen angerufen, und da hat man mich wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt, mir wurde nach nicht mal einer Minute gesagt, das Sie mir nicht helfen könnten. Ich sei quasi falsch bei Ihnen.


    Nur weil ich kein Flüchtling bin, keine Kinder habe oder beim Sozialamt bin wird mir die Hilfe verweigert, ernsthaft?


    Ich bin ein IV-Rentner, bekomme Zusatzleistungen, welche ja die Miete übernehmen würden. Ausserdem bekomme ich Unterstützung von der Pro Infrimis, welche mir die Kaution übernehmen würden. Ich nehme keine Drogen, ich trinke extrem selten Alkohol.


    Ist hier jemand der solches auch erlebt hat? Sollte ich Beschwerde beim Sozialdepartement der Stadt Zürich einreichen? Immerhin ist diese Stiftung dort, als Vermittler aufgelistet, und nach der Homepage sind die sehr wohl zuständig.

  • Hallo Dreamer


    Toent ja schon etwas bedenklich. Ich hab mal kurz auf die angegebene Website geschaut. Was da steht, waere ja genau das, was eben auf sie zutreffen wuerde. Wenn das Angebot auf sie nicht passt, auf wen dann sonst noch? Ich muss mich hier schon sehr wundern! Was mich an der betreffenden Website gerade noch stoert, ist dass die Spendenadresse und damit implizit, der Spendenaufruf ganz weit oben auf der Seite steht. Das ist etwas berferemdlich fuer mich. Bei anderen Organsiationen, mit aehnlichem Betaetigungsfeld muss man den Spendenaufruf eher suchen. Es sei denn sie machen gerade mal eine entsprechende Kampagne. Was dann auch legitim ist. (Zum Beispiel Behindertentransport. Die schreiben einmahl im Jahr die bisherigen Spender an).


    Ein Freund von mir ist seit seiner Kindheit im Rollstuhl. Er hat eine wirklich passende Wohnung in einer kleinen Genossenschaft gefunden. Er konnte es sich allerdings leisten, den Genossenschaftsanteil zu kaufen. Ich weiss nicht, ob ihnnen diese Moeglichkeit offen steht.

  • Ausschnitt von der Homepage vom Verein Domicil:


    "Zu hohe Wohnkosten können Haushalte mit geringem Einkommen in die Armut führen. Armutsbetroffen und armutsgefährdet sind insbesondere Working-Poor-Familien, darunter viele Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund und immer häufiger auch RentenbezügerInnen (AHV, IV).Die Stiftung Domicil hilft diesen Menschen, eine bezahlbare Wohnung zu finden und dort langfristig zu bleiben. "


    Das ist doch nicht legitim. Meine Beschwerde beim Sozialdepartement, wurde inzwischen an das Kontraktmanagement weitergeleitet, dieses vereinbart Leistungen und deren Finanzierung mit sozialen Leistungsanbietern, unter anderem mit der Stiftung Domicil.

  • Liebe Leser,


    Günstige Wohnungen in Zürich sind rar. Versucht man sich zu bewerben, wird man oft abgewiesen. Zum Beispiel bei der Stiftung Domizil. Meine Tochter sucht verzweifelt eine kleine Wohnung. Keine Chance. Hier wo ich wohne, gibt es viele Familien und Einzelpersonen die eine Wohnung erhalten. Oft nicht aus eigenem Geld. Ihre Stiftung betont die Integration. Was ist wenn das Gegenüber das nicht will! Wird das kontrolliert? Ich bin enttäuscht über diese "Politik". Bin ich nur gedulded als Steuerzahler, nicht als Bürger der hier geboren wurde und Rechte jat?

  • Habe mit Domicil auch eine enttäuschende Erfahrung gemacht. Bin gebürtige Schweizerin, immer anständig Steuern und Rechnungen bezahlt und unverschuldet eine IV Rente. Domicil wollte mich erst abschieben aufs Land, lässt mich über 12 Monate warten und sagt wenige Stunden vor dem Erstgespräch dieses einfach ab ohne einen Ersatztermin in Aussicht zu stellen. Fühle mich total versetzt und wie der letzte Mensch behandelt, fremd im eigenen Land. Für Migranten und Flüchtlinge wird alles gemacht, ältere & gesund-heitlich angeschlagene wollen sie nicht. Schon 170.- verloren und kein Vertrauen, sie lassen einen eiskalt sitzen. Sante Schweiz.

  • Ich war ein Jahrzehnt mit einem Migranten verheiratet. Die haben nie Geldreserven weil sie alles und noch mehr ins Heimatland schicken und zwar nicht als Überlebens-hilfe sondern um neureich zu werden sprich zahlreiche Kinder zu erzeugen, teure Hochzeiten und grosse Häuser um alle zu beherbergen und dann die Unterhaltskosten für all dies. In der Schweiz werden sie von sozialen Instititionen unterstützt wie Arme mit Betreibungen, Schulden etc. und die dummen ehrlichen aus Armut bewusst kinderlos gebliebenen SchweizerInnen werden im Regen stehen gelassen, sie haben zwar auch nichts, aber immer brav bezahlt und nicht profitiert. Bravo Schweiz, weiter so.

  • @Zola1


    Für Migranten und Flüchtlinge wird alles gemacht, ältere & gesund-heitlich angeschlagene wollen sie nicht.


    Bitte seien sie etwas vorsichtig mit solch pauschalisierten Aussagen. Denn das stimmt so nicht.

  • forum.beobachter.ch/forum/thread/?postID=247230#post247230

    @mupli


    NaTürlich darf Zola1 das. Genau so wie andere auch.


    Ich habe darum gebeten, mit so pauschalisierten Aussagen etwas vorsichtig zu sein.


    Und wenn sie / er mit der Stiftung Domicil schlechte Erfahrung gemacht hat, dann ist es durchaus notwendig darüber zu schreiben.


    Nur soll man eine solche Erfahrung nicht verallgemeinern.


    Und sie selbst sollten ja eigentlich ganz gut wissen wie schwierig es Flüchtlinge haben Fuss zu fassen wenn sie nicht eine entsprechende Unterstützung bekommen.


    Umgekehrt ist aber auch wahr, dass es auch Schweizer gibt, die mehr Unterstützung brauchen könnten.


    Die Verknüpfung der beiden Tatsachen finde ich aber kritisch.