Hat jemand Erfahrung mit Augenlasern (Trans-PRK) beim Augenlaserzentrum ClearVision in Wallisellen?

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  • Ich habe eine starke Kurzsichtigkeit (Linsenwerte: -5.75 Dioptrien) und würde mir gerne die Augen lasern lassen mit dem Trans-PRK Verfahren. Da ich im Internet praktisch keine unabhängingen Erfahrungsberichte über das Augenlaserzentrum ClearVision in Wallisellen finde, wollte ich fragen, ob sich dort jemand die Augen lasern liess und wie die Erfahrungen waren (insbesondere Komplikationen, Heilungsverlauf etc.)? Ist dies ein seriöses Zentrum?

  • Ich habe mich vor 3 Monaten im ClearVision Lasercenter behandeln lassen, nachdem meine Freundin dort eine Femto-Lasik bekommen hat und super zufrieden war. Da ich Kampfsport betreibe hat mir der äusserst kompetente Arzt (Dr. Duwendag) geraten eine Trans-PRK machen zu lassen.


    Der Ablauf war sehr angenehm, für die Vormessungen muss man aber auf die Linsen eine gewisse Zeit verzichten, was ich nicht so lustig fand. Aber offenbar werden die Resultate dadurch genauer, also war es mir das Wert.


    Der Eingriff selbst ging extrem schnell und angenehm ab, diese Augenklammer, was die Lider aufhält ist etwas unangenehm, aber vom Eingriff spürt man nichts und dauerte nicht mal eine Minute. Danach hat man mir eine Schutzlinse ins Auge getan, welche ich auch gebraucht habe, denn die ersten 2-3 Tage war das sehr unangenehm. Man hat mich aber vorgewarnt (Also mach lieber keine wichtigen Termine ab!). Als man dann 5 Tage später die Linse rausgenommen hat, habe ich bereits viel besser als vorher (habe - 4 gehabt) gesehen. Die Sehschärfe hat dann aber schon noch 2-3 Wochen geschwankt , dann aber bei der letzten Nachkontrolle vor einer Woche hatte ich Sehschärfe 1.6 (160%!) auf dem rechten Auge und 1.25 auf dem linken.


    Mein Fazit:


    Positiv: Tolles Team, kompetenter Arzt, professioneller Ablauf und super Ergebnis


    Negativ: Unangenehme Heilung

  • Hallo,


    Ich habe mich Anfang Januar im Clearvision lasern lassen. Sie haben im Oktober eröffnet aber es war alles schon topmodern und auch schön ausgestattet. Habe die Transprk methode gewählt und war super zufrieden. Die Heilung war am Anfang etwas schmerzhaft aber das ist bei der Transprk Methode so. Die Ärzte waren sehr kompetent und mir wurde Schritt für Schritt den gesamtem Prozess aufgezeigt. Ich wusste jederzeit, was als nächstes kommt und fühlte mich rundum wohl :)


    Kann es dir weiterempfehlen. Geh doch sonst mal für die kostenlose Voruntersuchung vorbei. Sie bieten die an, damit man schauen kann, ob man sich überhaupt dafür eignet und so... fand das echt genial.


    GLG Corinne

  • Hallo,


    Ich habe mich Anfang Januar im Clearvision lasern lassen. Sie haben im Oktober eröffnet aber es war alles schon top modern und auch schön ausgestattet. Habe die Transprk methode gewählt und war super zufrieden. Die Heilung war am Anfang etwas schmerzhaft aber das ist normal und war nur die erste Nacht so. Die Ärzte waren sehr kompetent und mir wurde Schritt für Schritt den gesamten Prozess aufgezeigt. Ich wusste jederzeit, was als nächstes kommt und fühlte mich rundum wohl :)


    Kann es dir weiterempfehlen. Geh doch sonst mal für die kostenlose Voruntersuchung vorbei. Sie bieten die an, damit man schauen kann, ob man sich überhaupt dafür eignet und so... fand das echt genial.


    GLG Corinne

  • Hallo,

    also mit ClearVision habe ich keine Erfahrungen gemacht. Mir erscheint die Trans-PRK wirklich als eines der mondernsten und besten Augenlaser-Verfahren die aktuell zur Verfügung stehen. Die Trans-PRK wird sehr oft als sanftestes Augenlaser-Verfahren bezeichnet, siehe hier: https://www.augenlaser-ratgeber.net/augenlasern/trans-prk/ interr Trans-PRK. Ich würde mir an deiner Stelle einfach mal so eine Voruntersuchung mit deinem Arzt deiner Wahl anschauen. Ich würde darauf achten ob ich mich aufgehoben fühle und es einfach passt. Vielleicht könnte noch die Zweitmeinung eines anderen Arztes Sinn machen, der vielleicht sogar andere Augenlaser-Verfahren in Verwendung (https://de.wikipedia.org/wiki/Refraktive_Chirurgie) hat, oder aus der kompletten Bandbreite heraus, diese Zweitmeinung geben kann. In dem Ratgeber- & Vergleichsportal https://www.augenlaser-ratgeber.net/augenlasern/ lassen sich Augenlaserzentren in Zürich, der Schweiz und Deutschland sehr gut und einfach vergleichen. Es gibt relativ authentische Arztprofile, das ist mir persönlich immer sehr wichtig.


    Alles Gute wünsche ich dir.

    Grüße,
    Annika

  • Hey


    Auch wenn der Artikel hier schon älter ist, trotzdem bin ich auf der Suche nach Erfahrungen auf diesen hier gestossen und habe meine Laser OP nun hinter mir. Gerne teile ich meine Erfahrungen hier.


    Nachdem meine Brille im April langsam das zeitliche segnen sollte, habe ich mich mal umgesehen nach einer Augenlaser OP. Habe in meiner Bekanntschaft viele, die das schon gemacht haben, jedoch lag das schon länger zurück und sie konnten sich weder an die Behandlungsmethode noch an den Heilungsverlauf erinnern.


    So nun zu meinem Ablauf. Im Internet bin ich auf die Augenärzte St. Gallen gestossen, wo man eine kostenlose Voruntersuchung machen konnte. Da habe ich dann gleich Online einen Termin vereinbart, welcher dann zwei Wochen später statt fand. Dort angekommen wurden vorerst meine Brille sowie meine Augenwerte ermittelt. Ebenfalls wurde die Hornhaut geprüft ob eine Laser OP überhaupt in Frage kommt. Danach hat man bei einer Ärztin ein Gespräch, die den Ablauf erklärt und die Unterlagen für die Behandlungsoptionen aushändigt. Bei mir konnten Sie noch kein definitives OK geben für eine Laser OP, denn es wurde eine mögliche Unregelmässigkeit in meiner Hornhaut entdeckt. Jedoch wurde ich trotzdem zum Hauptuntersuch geschickt, da die das nochmals genauer prüfen können. Das heisst ich konnte da gleich den Termin für den Hauptuntersuch in Wallisellen vereinbaren.


    Zum Hauptuntersuch darf man nicht selbst fahren, so hat sich meine Mutter bereit erklärt, mich zum Termin zu fahren. Bei dem Termin wurden wieder meine Brille sowie die Augenwerte ermittelt. Ebenfalls wurde das Auge noch weiteren Tests unterzogen. Als da alles in Ordnung war, bekam ich Pupillenerweiterernde Tropfen und dann wurde meine Pupille ausgemessen. Auch da schien alles in Ordung zu sein und ein Arzt hat nochmals den gesamten Ablauf erklärt und die Behandlungsmethoden. Ich habe mich für die schonendere Trans PRK entschieden. Diese ist absolut berührungslos und das gab mir auch eine gewisse Sicherheit. Beim Empfang konnte ich dann den Termin für die OP ausmachen. Wichtig zu wissen ist, dass man mit Sicherheit die ersten 3-5 Tage nicht arbeiten kann.


    Am 09.06. war es dann soweit. Meine Mutter hat mich wiederum zur OP nach Wallisellen gefahren und ich war ziemlich nervös, weil man viel sieht und hört (Youtube, Google) positives und natürlich auch negatives. Aber ich hab das ganze ja schon bezahlt (1480.- pro Auge) also muss ich da jetzt auch durch. Da angekommen wurde das Auge nochmals angeschaut und die Werte nochmals kontrolliert. Danach bekommt man die ersten Tropfen und im Abstand von 5min wird ständig getropft (Betäubungstropfen und Befeuchtung). In der Zwischenzeit hat eine nette Dame mir den Verlauf nach der OP erklärt. Da bekommt man einen Behandlungsplan, 4 verschiedene Tropfen und Schmerzmittel. Dazu später mehr. Nach dem das Auge betäubt war, wurde ich von der Assistenzärztin abgeholt und wurde in den Vorraum gebracht wo mir ein Kittel, Schuhüberzug und Mütze angezogen wurde. Dann wurden nochmals Betäubungstropfen gegeben und ich sollte für 10min die Augen möglichst geschlossen halten. Zwischenzeitlich kam der Arzt vorbei und hat sich vorgestellt. Dann gings auch schon los, ab ins OP Zimmer. Da musste ich mich auf eine Liege hinlegen und mich so positionieren, dass ich möglichst bequem liege. Der Arzt hat dann jeden Schritt erklärt und es ging los. Er hat mir an die lieder eine Art Folie aufgeklebt, dann wurde ein Liedstraffer gesetzt (drückt ein bisschen aber nicht schmerzhaft wenn man locker lässt und sich nicht verkrampft) und danach das Auge ausgespült. Der Arzt sagte dann ich soll auf das grüne Licht schauen und er zähle von 30 rückwärts. Es roch ein bisschem komisch war aber überhaupt nicht schmerzhaft. In den letzten 5 Sekunden wird dann alles verschwommen une man sie das grüne licht nur als viele grüne Wassertropfen. Dann war es fertig. Es wurde nochmals gespült, desinfiziert und dann kam die Linse drauf. Das selbe dann nochmals auf dem anderen Auge, da wars dann nur noch 27 Sekunden.


    Ab nach Hause. Der Arzt meinte, dass die Betäubung nach 10min nachlasen werde und die Schmerzen dann kommen werden. Naja nach über einer Stunde Autofahrt hatte ich noch immer keine schmerzen und auch kein Kratzen. Gesehen habe ich aber nicht viel. In etwa gleich viel wie vorher ohne Brille aber halt auch auf die Nähe. Zuhause angekommen, habe ich dann gleich mit dem Tropfen angefangen. Dann kamen auch die Schmerzen. Wobei Schmerzen vielleicht übertrieben ist. Man verträgt überhaupt kein Licht und es kratzt im Auge sowie wenn man eine Tageslinse über Nacht drin gelassen hat und am nächsten Tag ganz Trocken ist und kratzt. Zwischen durch wurde es dann wieder schlimmer aber mit den Schmerzmittel ist es absolut aushaltbar.


    Am nächsten Tag stand dann schon die erste Kontrolle an. Meine Schwester hat mich dann nach St. Gallen gefahren und da wurde das innert 10min kontrolliert und geprüft. Zu dem Zeitpunkt war meine Sehrkraft bei 60%. Das heisst noch weit weg von scharfem Sehen und Auto fahren wäre lebensgefährlich. Ab nach Hause und weiter Tropfen.


    Eine Woche nach der OP fand dann die nächste Kontrolle statt, wo dann auch die Linsen entfernt werden. Ich fühlte mich da schon bereit selbst zu fahren, jedoch war die Sehkraft noch immer sehr schwankend und noch nicht so wie vorher mit Brille. Aber zum fahren reichte es meiner Meinung nach. Bei der Kontrolle wurde geprüft ob die oberste Schicht verheilt ist und die Linse genommen werden kann. Es sah alles gut aus die Linsen entfernt und dann wurde nochmals getestet wie viel ich nun sehe. Auf dem rechten Auge war ich bei 125% und auf dem Linken 100%, also meine Meinung war richtig und ich bekam dann auch gleich die Bescheinigung, dass ich nun ohne Brille Auto fahren darf. Dann noch den Termin vereinbaren für die Abschlusskontrolle welche in drei Monaten statt findet.
    Nun nach der letzten Kontrolle hat sich die Sehschärfe nochmals verbessert. Jeden Tag wenn ich aufwache fühlt es sich immer schärfer an. Amso rundum zufrieden.


    Zu den Tropfen und Medis. Man bekommt vier verschieden Tropfen. Von einen bekommt man zwei Ampullen, das sind Betäubungstropfen, diese sollen jedoch nur zum Einsatz kommen, wenn die Schmerzen unaushaltbar werden, da der Heilungsprozess dadurch massiv verlangsamt wird und man im Gegenzug länger schmerzen hat. Diese habe ich nicht gebraucht. Dann bekommt man ein Set, diese sind für die ersten Woche und soll man 4x täglich nehmen. Dann bekommt man ein zweites Set diese sind für die ersten 4 Wochen (1 Woche/4 x täglich, 2 Woche/3 x täglich usw.) und dann noch das letzte Set ist gegen trockene Augen diese kann man nach bedarf immer nehmen, wenn man das Gefühl hat die Augen sind zu trocken. 2x stündlich empfohlen. Neben den Tropfen bekommt man ein schwächeres Schmerzmittel und ein stärkeres. Am ersten Tag habe ich gleich vorsorglich die stärkeren genommen, da ich ein bisschen schiss hatte vor starken Schmerzen. Jedoch hätte die schwachen bei mir vollkommen ausgereicht.


    Nun denn jetzt nach 10 Tage nach der OP bin ich absolut zufrieden und würde es sofort wieder machen. Das Team Augenärtze St. Gallen sowie Clearvision in Wallisellen sind sehr nett und kompetent. Alles verlief wirklich reibungslos und ich kann es jedem nur empfehlen, der den Wunsch hegt Brillenfrei zu werden.


    Liebe Grüsse


    Obi

  • @anettgross


    Mal Danke für den Beitrag.


    Ich habe schon seit der Jugend mit Kurzsichtigkeit zu kämpfen. Musste Brille haben. Das war in bestimmter Hinsicht dann richtig lästig.

    Seit einiger Zeit habe ich ein anderes Problem.

    Auf einem Auge habe ich mittlerweile einen ausgeprägten grauen Star.

    Nun gibt es da zwei Methoden der Operation. Mit Skalpell (herkömlich) oder mit Laserschnitt.

    Hat da jemand Erfahrung damit, was besser sein könnte?


    PS: ich bin ein etwas starker Arzt- und Spitalphobiker.....