SRF verweigert Videomaterial für sozialen Zweck

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  • Max Mustermann


    Vor etwa drei Jahrzehnten haette ich slorenzomorreale sofort eingestellt. Ohne wenn und aber.


    Denn anhand seines Videos kann ich sehr deutlich erkennen, zu was er faehig ist. Und ich bin mir sicher, dass er in meinem Team einen Platz gefunden haette, wo er seine Faehigkeiten und Begabungen so richtig gut einbringen koennte. Er waere ganz sicher nicht zu einem systematischen Bremsklotz geworden.


    Dass er moeglicherwiese auch nicht seine "Endzeitbestimmung" in meinem Team gefunden haette ... schliesse ich ja keineswegs aus. Das haben Andere auch nicht.


    Ich hatte noch bestimmte Mitarbeiter dazu genoetigt, sich jetzt endlich mal eine andere Lehrstelle zu suchen. (Konnte diese offiziell nicht ausbilden. Mangels Zertifikat als Ausbildner). Und die wollten nicht aus meinem Team raus. Musste ihnen die offizielle Kuendigung androhen.


    Hmm? Die sind jetzt alle selbstaendig erwerbend, oder in hohen Kaderpositionen von Grossunternehmen.


    Ich glaub ich habe hier total etwas falsch gemacht... wollte den Sozialismus etwas staerken ... und jetzt sind die schon fast "Grosskapitalisten" geworden ... Lach!

  • @Max Mustermann


    Ich bin ein recht konsequenter Leser des Beobachters. Seit ich ueberhaupt lesen kann.

  • @marikowari


    Wow, herzlichsten Dank für deine wertschätzenden Worte. Tja, wir haben uns wohl um drei Jahrzenten verpasst. Hätte ich damals die Chance gehabt, je nach Tätigkeit, eine Lehre bei dir machen zu dürfen, würde meine Gegenwart vermutlich anders aussehen - wer weiss. :)


    Also, ich glaube echt nicht, dass du irgend etwas falsch gemacht hast, wenn deine damaligen Lehrlinge heute mit ihren Tätigkeiten Ihren Lebensunterhalt finanziell absichern konnten. Nö, glaube ich jetzt echt nicht. ;)

  • @Max Mustermann


    Diese unsaegliche Gabe des Lesens koennens.... Hat mich etwa als dreijaehriger erwischt... Seither suche in nach geeigneter Medizin.. Grimms!

  • Ich habe diesen Thread mal diagonal konsumiert und meinen restlichen grauen Hirnzellen zugeführt. Nachstehende Statements von „slorenzomorreale“ sagen einiges über den TE aus:


    … dass man selbstbestimmt und unabhängig vom Arbeitsmarkt entscheiden kann, welche Tätigkeit für einem Sinn ergibt. …


    … das gegenwärtige Leistungssystem dient seit ewiger Zeit denen, die äusserst vermögend sind. …


    … " @max Mustermann“ Ihnen scheint es finanziell mehr als gut zu gehen, schätze ich. Was Sie offenbar daran hindert, sich mit sozialen Missständen entsprechend auseinanderzusetzen und sich damit identifizieren zu können.


    … Oder vielleicht gehören sie auch nur zu denen, die für einen mickrigen Lohn schuften müssen und erwarten, dass ihre Mitmenschen dasselbe tun, obwohl sie nicht mal das tun können. …


    Zu Statement 1:


    Jeder ist seines Glückes Schmied. Ich denke dabei unter anderem auch an Schulabgänger, die aus verschiedenen Gründen ihren Wunsch- oder Traumberuf nicht ergreifen konnten, gleichwohl eine Ausbildung absolvierten, sich anschliessend umschulten, Weiterbildungskurse besuchten und heute Tätigkeiten in sozialen oder anderen Bereichen ausüben die sie voll befriedigen.


    Zu Statement 2:


    Das mag zum Teil zutreffen. Ich persönlich stamme aus einfachen Verhältnissen und habe es wie unzählige Mitmenschen geschafft, durch Eigeninitiative, nicht wenigen Entbehrungen, Verzichten und zugegeben auch etwas Glück während meiner Ausbildungszeit und bei der Familiengründung eine Karriere zu durchlaufen, die mir ein angenehmes Leben und heute einen gesicherten Ruhestand ermöglichte.


    Zu Statement 3:


    Nicht wenigen denen es finanziell sehr gut geht, ich denke dabei auch an verantwortungsvolle KMU-Patrons, von Neidern immer wieder als „Geldsäcke“ diffamiert, setzen sich sehr wohl ein für soziale Missstände, die es leider auch in unserem „Ländli“ gibt, ohne es an die grosse Glocke zu hängen. Im Gegensatz zu gewissen Managern, denen der kurzfristige Shareholder Value wichtiger ist als der langfristige Geschäftserfolg, erreichbar nur mit Mitarbeitern die sich mit dem Unternehmen voll identifizieren und von der GL deshalb auch geschätzt und gefördert werden.


    Abschliessend noch einen etwas ketzerischen Beitrag zum BGE, das auch in diesem Thread thematisiert wurde, den ich 2016 in ein BO Forum gestellt habe:


    Ohne Kristallkugel, Kaffeesatz oder Mike Shiva zu konsultieren, wage ich die Voraussage, die Initiative wird wuchtig, sagen wir mal mit rund 80% abgeschmettert. Ich als „Grufti“ werde das BGE nicht mehr erleben und mit Sicherheit gilt das auch für die nächste Generation. Es stellt sich also die Frage: „Sind wir ein Volk von Deppen?“ die ein solches Angebot ablehnen. Nein, sind wir nicht!


    „Gut Ding will Weile haben!“, höre ich schon heute die Befürworter. Auch mit dem Frauenstimmrecht klappte es nicht auf Anhieb. Die BGE-Idee hat eben erst richtig gestartet, ist voll auf Kurs und wird eine der grössten Erfolgsgeschichten im Land von "wer hat's erfunden?"


    Europa und später die ganze Welt wird tief beeindruckt auf unser kleines „Alpenländli“ schauen. Auf ein Land, auf das schon heute ganz Europa etwas neidvoll blickt. Nein, nicht wegen der BGE-Idee, sondern -- weil es uns trotz verschiedenen Mängel in unserem Staatsgefüge gut geht, wir die kleinsten Arbeitslosenraten in Europa haben und über ein Sozialsystem verfügen, von dem andere Staaten nur träumen können. Auch wenn das Betroffene aus ihrer Perspektive etwas anders sehen. Und dass das auch so bleibt, wenn das utopische BGE auf Grund gelaufen ist, ist unser Staat gefordert. Nur wenn es der Wirtschaft gut geht und neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wird das so bleiben.


    Die Befürworter machen mir keine Angst. Sie tun mir fast ein wenig Leid. Ihr Engagement in Ehren, aber vielleicht braucht es solche Initiativen um aufzuzeigen, dass unser heutiger Wohlstand nicht das Werk von lieben etwas naiven blauäugigen Träumern sondern mit beiden Füssen auf dem Boden stehenden innovativen Köpfen in Forschung, Entwicklung, Produktion, Logistik, Engineering, Montage&Service und der Dienstleistungsbranche zu verdanken ist. Ich schaue gelassen in die Zukunft und bin überzeugt, dass es uns Schweizern auch in Zukunft im Vergleich zu anderen Staaten sehr gut gehen wird. Einen gefährlichen Systemwechsel für etwas das gut funktioniert braucht es nicht.


    Das werden mit Sicherheit auch eine überwältigende Mehrheit der Stimmbürger/Innen am 2. Juni 2016 und weiteren BGE-Abstimmungen so sehen und ein klares “NEIN” in die Urne einlegen und einen sicheren Arbeitsplatz höher werten als schwammige Versprechen von einem garantierten Grundeinkommen für alle.


    Es kann sein, dass das BGE mal eingeführt wird. Vielleicht sogar rund um die Kugel. Das Problem ist nur: Unsere heutige Generation, die nächste Generation und voraussichtlich auch die übernächste Generation werden das nicht mehr erleben. Geld regiert nun mal die Welt, ob es uns nun passt oder nicht. Und da hat es für ein BGE keinen Platz!


    Kobold

  • @Kobold 1


    Danke fuer den Beitrag..,regt etwas Hirnzellen an...

  • Kobold 1


    Nach deiner grossartigen Rede ... kann ich ja gar nicht widersprechen. Zumindest offiziell nicht. Smile!


    Den Shiva haettest du allerdings gleich sofort aus der "To do Liste" streichen koennen. Der hatte Uns und Anderen ja schon vorsichtshalber... eine geistige Quarantaene ausgedoktert...


    Kobold: Ich habe Notstand! Jetzt habe ich diesen Shiva eingelockt... Iystr ta ja tital migra Quara vergifflich ...,


    Keine Ahnung wie diese Neumodische Zeugs hier heisst. Begreiflich ist es mir bisher nicht.


    Spielt hier auch keine Rolle... Habe ein etwas anderes Problem


    Nachdem ich diesen "kosmischen Guru" mal vorsichtshalber etwas eingelockt habe..


    Ja.. jetzt leide ich an einem total unerklaerlichen Gedaechstnisverlust.. Und finde den Zellenschluessel nicht mehr!


    Da waere ja nicht so ganz uebel.. denn.. dann kann dieser... Anderen nicht mehr gefaehrlich werden...


    Aber wenn ich shiva sein geistiges Manna nicht mehr durch die Zellentuer durchreichen kann ...


    Dann werde ich womoeglich uebermorgen... als Kriegsverbrecher an die Wand gestellt.

  • slorenzomorreale


    Ich denke, dass ich in meinem Leben viele Fehler gemacht habe. Allerdings bin ich nicht der Typ der da viel davon bereut. Genauer gesagt.... kaum etwas. Denn aus all diesen Fehlern habe ich etwas gelernt und konnte mich weiter entwickeln.


    Es gibt eigentlich nur etwas, was mich bis heute stoert: Ich konnte meinen Traumberuf nicht erlernen.


    Haette es damals ein BGE gegeben .. dann haette ich gekonnt.


    Ob das dann verhindert haette, dass ich in der aktuellen Situation jetzt besser dran waere, ist allerdings sehr fraglich. Denn das betreffende Zertifikat haette aus mir wohl keinen anderen Menschen gemacht. Und haette wohl die letzten Zwanzig Jahre meines Lebens nicht im Geringsten beeinflusst.


    Ein akademisches Diplom verhindert keine Naturkatastrophen. Und es haette auch nichts daran geandert, dass ich die letzten Jahre einen engen Freund begleitete. Als "freiwilliger Helfer".


    Max Mustermann hat keine Ahnung davon, wie ich in die aktuelle Situation geraten bin. Genauso wenig koennen es sich Andere vorstellen, wie man aus einer gesichert erscheinenden Position heraus, dann vielleicht mal vor dem "Nichts" steht.


    Dazu braucht es nur eine Verkettung ungluecklicher Umstaende.


    Anfangs dieses Jahres dache ich.. Hmm? Jetzt wird es mal wieder etwas eng... aber das ist ja nicht das erste Mal und ich war zuversichtlich, dass ich es auf die Reihe bringe. Ich hatte ja fest damit gerechnet jetzt Arbeit zu haben, um mir den taeglichen "Znueni" leisten zu koennen.


    Jetzt habe ich taeglich Corona- Feeling, aber weder Arbeit noch "Znueni". Und kann auch nicht mehr zurueck zu meiner Familie in Afrika. Dort waere das Leben sehr viel billiger und mein Erspartes wuerde noch lange reichen. Auch wenn dort gegenwaertig auch kaum Arbeit zu haben ist. Ich wuerde da nicht tatenlos herumsitzen und darauf hoffen, dass es endlich vorbei ist.


    Hier und jetzt in der Schweiz gibt es praktisch keine Optionen. Ich bin hier der Situation gegenueber praktisch machtlos. Und es ist diese Machtlosigkeit, welche so drueckend ist.


    Personen, welche selbst einmal in echter (wirtschaftlicher) Not waren, kennen das. Man will, aber kann nicht.


    Ich selbst habe keine eigene Erfahrung mit dem Sozialamt und wirklich erwerbslos war ich eigentlich auch nie. Jedenfalls bis heute nicht. Doch jetzt gerade ist alles Anders als je zuvor. Ich weiss nicht, was ich mir morgen zum "Znueni" servieren lassen kann. Ausser ich gehe an das "Eingemachte".


    Die vom Bund geschnuerten Hilfspaeckli gehen an mir vorbei. Die bekommen Andere. Und wahrscheinlich geht es auch Anderen aehnlich wie mir. Waehrend andere ein Paeckli bekommen, welche es nicht so dringend noetig haben.


    Deutschland macht es etwas anders, als die Schweiz. Die fuehren jetzt auch nicht ein BGE als Soforthilfe ein. Doch haben die erkannt, dass die unterste Schicht der Gesellschaft gestuetzt werden muss. Und das ist eine rein kapitalistischer Denkansatz.


    Auch die Aermsten der Gesellschaft werden konsumieren muessen. Und bilden daher das elementare Fundament einer kapitalistischen Wertschoepfungskette. Wenn deren Kaufkraft wegbricht, geraet das System ins Wanken.


    Jetzt ist durch die Coronakrise noch gegeben, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch groesser wird. Diverse Konsumenten aus dem Mittelstand rutschen jetzt in die Armut ab. Hier geht es nicht mehr um Einzelfaelle, sondern um eine Massenbewegung.


    Diese Massenbewegung laesst sich nicht einfach per Se aufhalten. Aber durch eine Stuetzung der Aermsten kann die Konjunktur da gestuetzt werden, wo mit wenig Mitteln ein grosser Effekt zu erzielen ist.


    Deutschland erhoeht die Harz 4 Betraege nicht, weil sie in der Coroanakrise ploetzlich Mitleid mit Beduerftigen haben. Es ist ein rein kapitalistisches Kalkuel.

  • @slorenzomorreale


    Im letzten Beitrag habe ich etwas geflunkert.


    Ich habe etwas persoenliche Erfahrung mit Sozialamt. Ist aber eine unglaubliche Anekdote. Habe mal meine Identitaet verloren und war dann mal ein paar wenige Tage lang etwas hilflos.


    Ausserdem ging ich, als Vorsichtsmassahme, mal fuenf Wochen stempeln. Zu einer Zeit als die Arbeitslosigkeit gerade hoch war.


    Gebraucht haette ich das Stempelgeld nicht. Nur konnte ich damals auch nicht wissen, wie es dann weitergeht.

  • Max Mustermann


    Moechte mich nachtraeglich noch fuer den gutgemeinten Tip zu Resilienz bedanken.


    Nur ging dieser bei mir an die falsche Adresse. Anderen kann es wohl durchaus helfen. Deshalb Danke!


    Bei mir ging der Tip etwas an die falsche Adresse... Weil ich von Natur aus eine Kampfsau bin.


    Geht nicht.... gibt es bei mir nicht. Hoechstens in Albtraeumen... die sind bekanntlich nur eine Phantasie.


    Hmm? was sagt "Ivan der Schreckliche" bis heute noch von marikowari? Das ist der Typ der die hoechsten Sandburgen baut. Und der muss es ja wissen... denn er war mein Arbeitssklave, welcher den Sand nach schaufeln musste. Grins!

  • Danke für Deine persönlichen Bericht über Deine gerade bemühende Situation. Leider kenne ich dieses Gefühl. Immerhin hatte ich aber das Glück, dass ich ein Jobangebot erhiehlt, gerade nachdem ich mich auf dem Sozialamt gemeldet hatte. Kein Einkommen, kein Geld zu haben war schlimm, zusätzlich für meine Frau verantworlich zu sein bereitete mir viele schlaflose Nächte. Du schreibst es ganz recht: Diese erdrückende Ausweglosigkeit, diese Ohnmacht. Der Gedanke, dass man alles probiert hat, jede menschenmögliche Arbeit annimmt, wenn nur das Einkommen reicht, um die laufenden Kosten zu begleichen. In solchen Momenten ist die Schweiz eisig, erbarmungslos.
    Ich denke, ich erwähnte an dieser Stelle auch, dass ich damals als Militärdienstverweigerer auch die Illusion hatte, ich könne mich durch eine Flucht der Strafe entziehen. Auf dem Weg erfuhr ich, Cran Canaria soll eine Art Paradies sein, wo Bananen bei Bedarf gepflückt werden können, ein Land, wo Milch und Honig fliesst. Ich denke, der Ausdruck Endtäuschung gibt nur teilweise wieder, wie ich mich nach der Ankunft fühlte. Fast das letzte Geld ausgegeben und vermeintlich alle Brücken hinter mir abgerissen. Per Autostop zurück nach Frankreich. Es wurden auf den Rebbergen wohl noch Pflücker gesucht, aber vermutlich war ich dafür einfach zu schräg drauf. Longo Mai, die Landwirtschaftskollektive, schien mir ein Ziel zu sein, dass sich auch schnell verflüchtigte. Als ich in Lyon dann zwei volle Tage an derselben Stelle Autos zu stoppen versuchte, waren meine Illusionen verflogen und Knast in der Heimat lohnener draussen zu leben in der beissenden Kälte.
    Weshalb schreibe ich das? Einfach mal, um an einem Beispiel zu zeigen, dass ich zwar recht hart urteile, aber durchaus weiss, was eine Arschkarte ist. Abgebrochene Lehre, später ein Leben im Wald, miese Hilfsarbeiterjobs: Ich habe Gott sein Dank ein frohes Gemüt und ich bin sehr zäch. Ich glaube, wir sollten mal ein Bier trinken, und einfach auf den Überlegenskampf anstossen.


    Zum 'Fall' @slorenzomorreale: Ich bin gerade dabei, seinen Film zu schauen. Und wenn ich in die Zukunft schaue, wie sehr KI uns die Arbeit - und damit natürlich das Einkommen - wegnehmen, habe ich natürlich Verständnis für sein Anliegen (Bemerkung am Rande: In den siebziger Jahren träumten wir davon, dass Computer uns die Arbeit abnehmen, während wir am Strand liegen und unsere Joints rauchen). Es gibt natürlich auch gute Gründe gegen das BGE, die leider nicht aufgeführt werden. Der Test in Finnland wurde abgebrochen. Aber eben, meine grösste Angst: Wir stehen in einem Wirtschaftskrieg, welcher zu Versklavung führen wird, wenn wir nicht mithalten. Es geht dabei nicht um Empatie, sondern um 'Vogel friss oder stirb'. In Afrika macht sich China gerade breit mit dem Bau von Infrastruktur. Chinesiche Manager mit chinesischen Arbeitern, chinesischer Technologie und chinesischem Material. Afrika hat faktisch nichts davon, ausser enorme Schulden. Kein Problem, man kann mit freundlichen Chinesen immer eine Zahlungsvereinbarung machen. Der Preis ist allerdings sehr hoch. Europa ist auf dem besten Weg, denselben Weg zu gehen, mit vergleichbar schlimmen Folgen. Für mich bleibt als Alternative nur, noch besser zu sein. Mit allen Konsequenzen.
    Übrigens: Derzeit generiere ich ein Einkommen, dass für meine Frau und mich knapp reicht. Jeden Herbst der ängstliche Blick auf die neue Prämienrechnung. Auch wenn die Unterstützung hauptsächlih von Firmen finanziert wird, reicht es, um dem unteren Mittelstand die Butter auf dem Brot streitig zu machen.

  • Max Mustermann


    slorenzomorreale


    Ja. Wir sind in einem Ueberlebenskampf. Und der Staerkere wird sich hier durchsetzen.


    Und wie ich es schon sagte... Bin eine Kampfsau... wenn auch in einem etwas fortgeschrittenerem Alter.


    Und irgendwann werde ich das Junger Bulle / Alter Bulle - Spiel dann auch verlieren.


    Doch als eine Kampfsau trage ich diesen Ueberlebenskampf nicht auf dem Buckel der Schwaecheren aus. Sondern auf dem der Staerkeren .