Psychotherapie-Studie für Ängste - Universität Zürich

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  • Leiden Sie unter einer Angststörung? Haben Sie Angst in sozialen Situationen, machen sich ständig Sorgen oder leiden unter Panikattacken?


    Im Rahmen einer Psychotherapie-Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Kleim suchen wir TeilnehmerInnen, die an den Symptomen einer Angststörung leiden und bieten unentgeltliche Psychotherapie durch geschultes Fachpersonal an. Wenn Sie sich angesprochen fühlen, lädt Sie unser Projekt-Team Dr. phil. Ava Schulz, Diplompsychologin Christina Paersch und M.Sc. Dominique Recher herzlich zur Teilnahme ein. Wir freuen uns, wenn Sie teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zu unserer Forschung leisten.


    Da diese Studie über den Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird, kommen für die Behandlung keine Kosten auf Sie zu. Als Dankeschön für die vollständige Studienteilnahme erhalten Sie CHF 120.–.


    Teilnehmen können Sie, wenn Sie:

    • unter Angst leiden
    • zwischen 18 und 65 Jahre alt sind
    • gute Deutschkenntnisse haben
    • aktuell nicht in Psychotherapie sind

    Mehr erfahren auf unserer Homepage: https://www.psychologie.uzh.ch…he/hea/expsy/optimax.html

  • marikowari


    Vielen Dank für Ihre Nachricht und entschuldigen Sie die späte Antwort. Wir freuen uns für Ihr Interesse.


    Haben Sie Ängste, welche Sie im Alltag begleiten? Falls ja, können Sie sich gerne bei der E-Mail-Adresse optimax@psychologie.uzh.ch melden. Dann können wir gemeinsam anschauen, welche Ängste Sie haben.


    Bezüglich Ihrer Frage über die Therapiefähigkeit kommt es darauf an, wie und weshalb es dazu gekommen ist. Gerne können Sie uns das in einer E-Mail genauer erklären.


    Liebe Grüsse


    Das Optimax-Team

  • @OPTIMAX


    Hallo Optimax-Team


    Ihr duerft meine recht provokativen Beitraege hier nicht allzu ernst nehmen.


    Tatsache ist, dass ich ueber einen gewissen Zeitraum an einer Art Panikattacke litt. Die urspruengliche Ursache fuer die spaeteren Attacken war organisch bedingt. Die physische Ursache konnte soweit behandelt werden. Die Attacken kamen erst etwas spaeter. In der Zwischenzeit praktisch wieder verschwunden. Fuer eine Behandlung dieser Attacken ging ich nie zu einem Arzt. In diesem Sinne wohl etwas "Therapieresistent".


    Hier im Forum war ein Thread zum Thema Panikattacken und ich habe meine Version davon beschrieben und gesagt, was mir soweit geholfen hat. Ob dies dann Anderen, mit anderem Hintergrund der Attacken, dann etwas weitergeholfen hat, weiss ich nicht.


    Tatsaechlich habe ich auch etwas eine "Spitalphobie". Ist aber nicht wirklich schlimm. Hat mit einem traumatisch erlebten Aufenthalt in einem Spital in der frueheren Kindheit zu tun. Gehe aber trotzdem in ein Spital wenn es unabdingbar ist. Nur einfach so schnell wie es nur geht, dann wieder raus. Selbst andere Personen im Spital zu besuchen, faellt mir schwer. Das Gleiche gilt auch fuer Pflegeheime. Es braucht fuer mich eine gewisse Ueberwindung dort jemanden zu besuchen. Ich gehe damit so um, dass ich die betreffende Person dort abhole und wir dann zusammen einen kleinen Ausflug machen.


    Alles in Allem sehe ich mich selbst nicht als aengstliche Person. Es gibt aber schon Dinge im Leben, welche ich auch als beaengstigend empfinde. Ob ich dann deswegen in ihrer Studie mitmachen soll? Ich denke eher nicht.


    Tatsaechlich wuerde es mich aber interessieren, wie sie eine Person gemaess ihrer Studie dann "erfassen" und allenfalls therapieren wuerden. Die betreffende Person leidet offensichtlich seit Jahren an einer Angsstoerung.


    Die Person ist nun aber zu alt fuer die Teilnahme und leidet mittlerweile auch an fortgeschrittener Demenz. (Alzheimer) Die Angststoerung kam aber nicht erst mit der Demenz. Die Angstoerung ist dadurch wohl verstaerkt und offensichtlicher geworden.


    Ich waere also eher an den Resultaten ihrer Studie interessiert, als daran selbst teilzunehmen.


    Trotzdem ein Danke fuer ihre Antwort.


    Vielleicht werden ja Andere durch unseren kleinen Dialog ermutigt, an der Studie teilzunehmen?


    Freundliche Gruesse, marikowari

  • marikowari@ schrieb:


    « Die betreffende Person leidet offensichtlich seit Jahren an einer Angsstoerung.


    Die Person ist nun aber zu alt fuer die Teilnahme und leidet mittlerweile auch an fortgeschrittener Demenz. (Alzheimer) Die Angststoerung kam aber nicht erst mit der Demenz. Die Angstoerung ist dadurch wohl verstaerkt und offensichtlicher geworden. »




    Das ist so neu für mich. Hast du inzwischen Zeit gefunden, die Meinung von Cornelia Stolze zu studieren?


    C-O-R-A

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • Was neu für mich ist?

    Deine Vermutung die Angststörung sei durch die Demenz verstärkt worden.

    Könnte sie nicht auch durch die Behandlung der Demenz verstärkt worden sein?

    Diese Möglichkeit käme der Auffassung von Frau Stolze im Welt-Interview von 2011 nahe.

    Auf ihrer Webseite sind Links zu neueren Beiträgen von ihr, die ich nicht angeschaut habe, weil mich das Thema zur Zeit nicht wirklich tangiert.

    Ich habe aber Momente erlebt, da wollten einige Fachleute unterschwellig Angehörige überzeugen, dass eine Depression in Wirklichkeit eine Demenz sei. Ich bin überzeugt, wenn die Angehörigen darauf eingestiegen wären, wüssten sie heute nichts besseres. Sie zählten sich zu den Angehörige eines verstorbenen demenzkranken Menschen.

    Schade, dass du nicht in Altersheime gehen kannst.

    C-O-R-A

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  • C-O-R-A


    Meine Phobie bezueglich Spitaelern hat den Zusammenhang damit, dass ich in frueher Kindheit in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital eingeliefert wurde. Dort wurde ich falsch diagnostiziert und folglich falsch behandelt. Die dort diensthabende Oberschwester auf der Station hat die Situation ebenfalls komplett falsch verstanden und hielt mich praktisch fuer einen Simulanten. Und behandelte mich entsprechend. (Sie stufte mich als psychisch krank ein).


    Dass ich 42°C und mehr Fieber hatte, war fuer sie der Ausdruck einer psychischen Erkrankung. Da bei den ersten Durchlaeufen bei der Diagnostik etwas schief gegangen war, hatten die Aerzte schlicht nicht gemerkt, dass ich eine Nieren- und Nierenbeckenentzuendung, wegen einer Infektion hatte. Da sich die Aerzte in der Folge nicht erklaeren konnten, weshalb ich so hohes Fieber hatte..... Um weiter zu diagnostzieren wurden dann "Solche Laboruntersuchungen" am Patienten durchgefuehrt. Dazu gehoerte eine Rueckenmarkpunktion. Diese wurde auch unsachgemaess durchgefuehrt. Diese Schmerzen vergesse ich mein Leben lang nicht mehr.


    Ich musste zu einem viel spaeteren Zeitpunkt und auch aus voellig anderen Gruenden, mal erneut eine Punktion machen lassen. Komisch. Trotz meiner nun voellig uebertriebenen Angst davor, war diese eigentlich kaum schmerzhaft. Und ich hatte in diesem Zusammenhang auch keine Schmerzmittel eingenommen.


    Eine weitere, sehr unangenehme Methode zur detaillierteren Diagnostik brachte dann den betreffenden Arzt letztlich auf die Idee, die ersten Diagnosen noch einmal nachzupruefen.


    Und siehe da......


    Darauf wurde ich mit Antibiotika behandelt und konnte eine Woche spaeter das Spital verlassen.


    PS: Mein ganz grosses Glueck waehrend meines Aufenthaltes im Kinderspital war die Nachtschwester. Ich bin heute noch total verliebt in diese Frau. Smile

  • C-O-R-A


    Könnte sie nicht auch durch die Behandlung der Demenz verstärkt worden sein?


    Das schliesse ich nicht aus.


    So eindeutig koennte ich das hier nicht sagen. Wenn ich hier meine persoenlichen Beobachtungen als statistisch relevant sehe, dann ist das wissenschaftlich ueberhaupt nicht haltbar. Das geht so nicht. Ich kann hier allenfalls meine ganz persoenlichen Erfahrungswerte nennen.

  • C-O-R-A


    Könnte sie nicht auch durch die Behandlung der Demenz verstärkt worden sein?


    Cora. Ich habe gesehen, dass du meine Beitraege im Forum recht aufmerksam verfolgst und auch immer wieder mal darauf antwortest. (Danke!)


    Also: Du muesstest also wissen, dass es in meinem Umfeld nicht nur eine, sondern zwei Personen gibt, welche recht offensichtlich an einer "Angststoerung" leiden. Die zwei Personen haben fast nichts miteinander zu tun. Ausser mal..... dass ich ich sie beide recht gut kenne und dass sie beide an einer "Angststoerung" leiden.


    Der eine Freund ist jetzt demenzkrank geworden. Die Angststoerung hat aus meiner Sicht die Wurzeln in der Kindheit.


    Der andere Freund ist von Kindheit an schizoid veranklagt. Er wurde spaeter offiziell als Schitzophren eingestuft und entsprechend behandelt.


    (Die demenzkranke Person kannte den "Schitzofrenen" durchaus. Kann sich einfach nicht mehr erinnern).


    In beiden Faellen kann ich sagen, dass Fehler in der Behandlung nun wohl zu einer Verstaerkung der Angststoerung gefuehrt haben. Aber ursaechlich waren diese Fehler nicht, dass eine Angststoerung vorhanden ist.

  • C-O-R-A


    Könnte sie nicht auch durch die Behandlung der Demenz verstärkt worden sein?


    Im einen Fall, naemlich dem, des Schitzofren veranklagten Freundes, kann ich aber ganz klar und eindeutig sagen, dass durch das Verhalten einer Spitexmitarbeiterin die Angststoerung massiv verstaerkt wurde. Beachte hier, dass diese Person in keiner Weise dement ist! Diese Person ist sehr intelligent und auch praesent! Nur sprunghaft in den Perseonlichkeitsanteilen etc....


    Ich moechte mich jetzt nicht ueber Schitzofrenie auslassen. Das sollen bitte Aerzte tun.


    Meinem Freund war es seit sehr langer Zeit, sprich seit von seiner Kindheit an bewusst, dass bei ihm etwa anders ist, als bei den anderen Kindern in seiner persoenlichen Umgebung. Dieses Bewusstsein hat in wahrscheinlich in seiner Angst noch bestaerkt. Denn er musste die Erfahrung machen, dass er wegen seiner "sprunghaftigkeit" immer wieder mal ueber den Tisch gezogen wurde.


    (Das ist meine persoenliche Beobachtung! Wir sind zusammen aufgewachsen. Aber nicht verwandt. Sind einfach Sandkastenfreunde. Bis heute).


    Diese Angst ueber den Tisch gezogen zu werden, weil er in im Moment gerade wieder " in der anderen Persoenlichkeit" war, hat ihn mit der Zeit zu einem echten "Phobiker" werden lassen. Er konnte irgendwann einfach nicht mehr Vertrauen fassen, zu einer fremden Person.


    Es ist etwas schwer verstaendlich. Ein Anteil seiner Persoenlichkeit begann, jede andere Person nur noch als Verbrecher wahrzunehmen. Betonung auf Anteil seiner Persoenlichkeit!


    Nun trat der Fall ein, dass eine Spitexmitarbeiterin Patienten bestohlen hatte. Also meinen Freund. Sagte ich nicht, dass er intelligent und praesent ist? Er hat es natuerlich gemerkt! Obwohl nahestehende Personen mit allen Kraeften versucht hatten, dies zu verhindern. Und dann schreibt die Spitexleitung einen Brief an die Patienten, um sich zu entschuldigen, dass sich eine Mitarbeiterin vergriffen hatte. Er hatte den Brief natuerlich gelesen......... Folge davon?


    Er verfiel in den Persoenlichkeitsanteil, welcher kein Vertrauen zu niemandem hat! Jetzt kann ich ihn noch auf der "Psychiatrischen" besuchen. Dort sicht er jetzt auf seiner Zelle vor sich hin. Vollgepumpt mit Medikamenten. Es ist mir seither nicht mehr gelungen zu ihm...... Also den Anderen Persoenlichkeitsanteilen seiner selbst durchzukommen.


    Birdy laesst gruessen.

  • marikowari@


    Ich habe deinen letzten Beitrag noch nicht gelesen. Aber einmal so viel zum zweitletzten. Du hast geschrieben:



    « Aber ursaechlich waren diese Fehler nicht, dass eine Angststoerung vorhanden ist. »



    Niemand hat m.E. etwas in diese Richtung behauptet.

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  • Das mit der diebischen Spitex-Elsther, wo es auch zu Anzeigen kamm, hast du schon mal erzählt. Ich habe aber damals verstanden, das es bei "Alzheimerli" geschenen sei.



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  • Antwort von marikowari 21/09 um 14:17

    « C-O-R-A Ich habe aber Momente erlebt, da wollten einige Fachleute unterschwellig Angehörige überzeugen, dass eine Depression in Wirklichkeit eine Demenz sei.
    Was sagte ich noch bezueglich der Moeglichkeit, dass falsche Diagnosen gestellt werden. »


    M.E. stellen ÄrztInnen Diagnosen und die können auch mal falsch sein. Aber ich kenne keine ÄrztInnen die Diagnose unterschwellig stellen. Das waren keine ÄrztInnen. Also waren es auch keine Diagnosen.


    Das ist der Grund, weshalb ich bei Alzheimer bzw. Demenz immer nach der fachärztlichen Diagnose nachfrage.

    C-O-R-A

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