Unterhalt Neuberechnung - Lügen zählen mehr als Wahrheit und Fakten

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  • Hallo zusammen. Ich möchte mich mal etwas auskotzen zu dem Gerichtswesen in diesem Land und der noch immer nicht vorhandenen Gleichstellung von Mann und Frau im Scheidungsfall und danach.


    Kurz zur Vorgeschichte. Diese Information halte ich für relevant, damit das darauffolgende mehr Sinn macht und man mich auch besser versteht. Meine Ex-Frau und ich sind seit nunmehr über 7 Jahren getrennt und seit 6 Jahren geschieden. Wir haben zwei gemeinsame Söhne und Sie hat einen Sohn aus vorheriger Beziehung. Für den Sohn aus vorheriger Beziehung bekommt sie CHF 1350 Unterhalt von dessen Vater, von mir erhält sie auch 1350 pro Kind, sowie nunmehr CHF 1100 (bis zum 6ten Lebensjahr des jüngeren Sohnes waren es CHF 1750 für sie) für sich. Alles normal soweit. Der Unterhalt wurde auf Basis des minimalen Besuchsrechtes berechnet, also 2 Wochenenden im Monat, sowie 2 Wochen Ferien im Jahr. Tatsächlich sind die Jungs aber 3 Wochenenden, jede Woche an einem Abend und insgesamt 5 Wochen Ferien bei mir. Und dies schon zum Zeitpunkt der Scheidung. Vorweg sei noch zu erwähnen das meine Kinder in insgesamt 6 Jahren nicht einmal mit ihrer Mutter in den Ferien waren und erst nach Beschwerden von mir und dem Vater des 3ten Kindes neue und ganze Kleidung gekauft wurden. Sie konnte sich aber von oben bis unten tätowieren lassen, dafür war genug Geld da. Ja, das mag gehässig klingen, aber ich kann das nicht verstehen.


    Damit meine Ex- Frau die «normale» Reduktion ihres Frauenunterhaltes zum 6ten Geburtstag meines jüngeren Sohnes auffangen kann, hat sie eine Ausbildung angefangen. Bei dieser Ausbildung habe ich Sie unterstützt, in dem ich die Kinder mehr zu mir genommen habe während sie Kurse besuchte und ihre Prüfungen machte oder gar die Jungs in ihrer neuen Wohnung betreute.


    Soweit so gut. Nun habe ich mir aber erlaubt eine neue Beziehung einzugehen (sie hatte wohlgemerkt bereits den 3ten neuen Partner seit der Trennung), was dazu führte dass diese Unterstützung durch meine Ex Frau abgelehnt wurde. Dabei kam es im Anschluss dazu dass sie die damals 4 und 5 Jahre alten Kinder (beide starke Allergiker) mit ihrem damals 9 Jahre alten Bruder über 7 Stunden am Abend ohne Aufsicht gelassen hat. Die eingeschaltete KESB wurde belogen und betrogen und die Kinder vor der KESB (zu dem Zeitpunkt 5 und 6 Jahre, so das nur der 6jährige sowie dessen grosser Halbbruder befragt wurden) zum Lügen gezwungen, was wiederum leider erst über zwei Jahre später offiziell heraus kam. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schlimm dies vor allem für die Kinder war. So etwas ist unverzeihlich. Das ich als einziger der die Wahrheit sagte so lange als Lügner dastand, war da fast schon Nebensache.


    Meine Ex-Frau verdiente nach Abschluss der Ausbildung in insgesamt 2 Berufen (Schwimmleitung und Fitnesstraining) mehr als CHF 3500 pro Monat (plus die oben erwähnten CHF 5150 für 3 Kidner), ja das konnte man aus den unvollständigen Daten eigentlich gut ablesen.


    Nun ja, ca 10 Monate nachdem meine Ex-Frau ihre Ausbildung abgeschlossen hat sind nun meine Partnerin und ich Eltern einer wundervollen Tochter geworden. Wir haben bewusst bis dahin gewartet. Leider war diese Geburt ein Horror, da Mutter sowie Tochter fast gestorben wären. Die Nachwirkungen der Notfall-OP schränken meine Partnerin noch heute massiv ein. Auch leidet sie unter dem sogenannten Sapho-Syndrom mit stark entzündlicher Arthritis, welches man während der Abklärung der Folgeschäden diagnostiziert hat. Sie muss nun wahrscheinlich ihr Leben lang Methotrexat spritzen und ist nur noch eingeschränkt arbeitsfähig.


    Seit dieser Zeit sind wir auch am Kämpfen um eine Anpassung der Unterhaltszahlungen, respektive um Wegfall des Frauenunterhaltes von CHF 1100. Und dies beim Bezirksgericht (im Thurgau, Details auf Anfrage). Das was ich hier erleben musste hat schlicht nichts, aber auch gar nichts mehr mit Recht und Gerechtigkeit zu tun. Es wurde gelogen, verschwiegen, es wurden ungerechtfertigte Anschuldigungen geäussert und Fakten (gefälschte Auszüge der Steuererklärung, falsche Angaben zu Einkünften und vieles mehr) seitens Gericht völlig ignoriert. Da sich während der Zeit des Verfahrens die Fronten verhärtet haben (Erpressung, Beleidigungen und Drohungen ihrerseits), habe ich in einem begleitenden Verfahren einen Beistand eingeklagt, welcher in erster Instanz abgelehnt wurde. Erst als sich die Schule einschaltete und bestätigte das die Jungs von ihr aus nicht die Wahrheit sagen dürfen, wurde der Beistand gesprochen, da auch die KESB involviert war. Schon da fragte ich mich was hier los ist und wie anhand der Fakten das Gericht schlicht tatenlos war.


    Die Einigungsverhandlung mit der Vizepräsidentin des Bezirksgerichtes war schon eine Farce ohnegleichen. Da wurden von meiner Ex-Frau im August Lohnbelege vordatiert bis Ende Jahr mit CHF 0, in Worten Null Franken des einen Arbeitgebers (sie war selbst in der Buchhaltung tätig) eingereicht, obwohl im Vorjahr in diesem Zeitraum die grössten Beträge erwirtschaftet wurden. Sowie wurden nachbearbeitete Auszüge aus der Steuererklärung vorgelegt. Trotzdem hat das Gericht nun eine fiktive Zahl als Basis genommen und einen Vorschlag von nicht einmal CHF 400 unterbreitet, zu dem die Gegenpartei trotz allem nicht bereit war. Also wurde es weiter gezogen und kam nach elend langem Schriftwechsel, mit falschen Angaben, fehlenden Belegen, gefälschten Angaben und vielen mehr nach über 14 Monaten (also ganze 18 Monate nach einreichen der Änderungsklage) endlich zur Hauptverhandlung. Vorgängig wurde die Steuereingabe 2017 unter Strafandrohung seitens Gericht eingefordert, welche wir bereits vor dieser Forderung einreichten. Am Stichtag des Verfahrens lag die meiner Ex-Frau noch immer nicht vor. Dafür aber eine freiwillige Kündigung bei einem der beiden Arbeitgeber meiner Ex-Frau und der Behauptung sie hätte nun keine Möglichkeit mehr als CHF 2000 mehr zu erwirtschaften und wäre somit in einer finanziell prekären Situation. Neue Tattoos waren aber wieder möglich.


    Nun haben wir den Gerichtsentscheid erhalten und ich kann und will dies nicht verstehen. Am Ende hat man die Klage nach 2 Jahren abgewiesen! Nach zwei Jahren! Was versteht ein Gericht unter Gerechtigkeit. Die fehlende Steuererklärung und die fehlenden Belege (welche wohl gemerkt unter Strafandrohung eingefordert wurden) wurden nicht erwähnt, geschweige denn die angedrohte Strafe angewendet (ich frage mich was gewesen wäre wenn ich dies nicht eingereicht hätte). Dafür aber einfach angenommen das meine Ex-Frau nur CHF 2000 erwirtschaften kann. Auf den Gesundheitszustand meiner Partnerin geht man gar nicht ein, dafür aber darauf das die neue Partnerin mit Kind hinter der «alten» Familie zurück stehen muss. Das könnte ich verstehen wenn es tatsächlich extrem eng zugehen würde, aber meine Ex-Frau verdient ja nun mehr als genug. Es gibt noch viele Punkte die schlicht nicht stimmen. Da ich im Verwaltungsbereich schaffe, habe ich nichts zurück gehalten und alles offen gelegt. Aber scheinbar zahlt sich Wahrheit nicht aus. Lügen und betrügen scheinen beim Bezirksgericht, allen Voran der Vizepräsidentin mehr zu zählen als Fakten.


    Man könnte es nun weiter ziehen, allerdings schwebt nun das Damoklesschwert der Gerichtskosten im mittleren 5stelligen Betrag über mir. Hätte ich das Geld um es weiter zu ziehen, hätte ich wahrscheinlich auch nicht geklagt. So bleibt mir nur die Wahl dies zu akzeptieren. Wenigstens der Beistand wurde erneut bestätigt.


    Für mich zeigt sich in diesem Verfahren aber das was man häufig liest. Als geschiedener Mann zieht man in der Schweiz so gut wie immer den kürzeren. Das hat nichts mehr mit Recht oder Gerechtigkeit zu tun.


    So, dies ist nun knapp 6 Monate her und während der Verhandlung hat sie natürlich immer viel Zeit für die Kids vorgegaukelt, jetzt ist sie aber immer abwesend, auch an dem einzigen Wochenende wo sie die Jungs hat. Die Jungs haben nun mehrfach geäussert mehr bei uns zu sein und der grössere möchte gar bei uns wohnen. Aber auch das ist natürlich extrem schwierig, wobei hier nicht unser Wille oder der Platz das Problem ist, sondern das Lebensmodell meiner Ex-Frau. Sie wohnt seit etwa 6 Monaten bereits mit ihrem neuen Partner zusammen, respektive wohnt er nun bei ihr. Gemeldet ist er natürlich bei ihrer Tante, obwohl der Briefkasten meiner Ex-Frau mit seinem Namen angeschrieben ist, die Kinder erzählen das er immer da ist und dort wohnt und sein Auto sowie Motorrad dort eigene Parkplätze haben. Aber natürlich behaupten sie er wohnt woanders und wahrscheinlich ziehe ich auch hier wieder den Kürzeren, auch wenn es in Scheidungserklärung klar erfasst ist. Denn es ist kein eingetragenes Konkubinat. Meine Partnerin ist mittlerweile 100% krank geschrieben (allerdings bei einem Pensum von 40%), der Krankheitsverlauf hat sich verschlimmert und wir sind seit Monaten mit der SVA dran überhaupt irgendwas zu erreichen. Aber ich bezweifle das dies irgendwie eine Relevanz hat. Hauptsache meine Ex-Frau konnte sich in ihrer finanziell prekären Situation ein Nigel nagelneues Auto kaufen (das alte war immerhin schon 3 Jahre alt und hatte noch Garantie). Ganz ehrlich, das ist alles nicht mehr fair und gerecht. Es ist schlicht ein Witz wie ohnmächtig man dasteht und eigentlich hätte ich gemäss all dieser Themen gar kein Recht auf ein neues Leben mit einer neuen Partnerin gehabt.


    Aber das man wenigstens jetzt mal das Thema Konkubinat angehen kann, dass wäre wenigstens etwas. Vielleicht hat da jemand einen Tipp.

  • im TG wir haben da auch schlechte erfahrungen... die faule ex von meinem freund lebt von sozialhilfe und ist extra weiter weg von der arbeit gezogen, damit sie ihr auto behalten kann. hat eine zu teure wohnung. schmarotzer bekommen alles und mein freund lebt unter dem existenzminimum da sie nur das mindeste arbeitet. betrügt das sozialamt usw

  • Hat denn keiner einen Tipp bezüglich Konkubinat? Ich meine die Sachlage dürfte ja klar sein. Wenigsten hier eine kleine finazielle Entlastung wäre nur fair. An ihre Fairness zu appellieren wird nichts bringen, deshalb meine Frage welche Möglichkeiten es gibt.

  • Nun, der neue Partner lebt seit 6 Monaten bei ihr. In unserem Scheidungsurteil steht, ab dem 7ten Monat tritt die Konkubinatsregel in Kraft und der Frauenunterhalt darf um CHF 550 (ja, für einige ist das nicht vÖl, uns würde es viel helfen um vor allem Arztkosten und Reduktion Dank Krankenstand meiner Partnerin abzufangen) reduziert werden.


    Nun ist er aber offensichtlich woanders gemeldet, aber wohnt dort, ist tagtäglich dort, geht sogar zu Elternabenden (was ich ihm gar hoch anrechnen) beide Fahrzeuge sind dort abgestellt inkl. eigenem Parkplatz und sein Name ist angeschrieben. Aber reicht das aus?


    Ich will nicht wieder, trotz eigentlich im Recht zu sein drunter kommen. Ich weiß um den Wahrheitsgehalt von ihr und ihn. Das wird sicher wieder unnötig mühsam und ich will die Jungs so gut es geht raus halten.

  • Ok. Jetzt habe ich die Frage wohl richtig verstanden.


    Aber wirklich eine Antwort darauf weiss ich nicht. Zwar sind hier wohl starke Indizien genannt, aber ob diese ausreichen, um mit einer Herabsetzungsklage durch zu kommen, kann ich nicht sagen. Hier geht es wohl nicht Anders, als dass zumindest die Kinder vor Gericht entsprechend aussagen muessten.


    Das Problem dabei ist, dass die Behoerden hier zweifelesfrei feststellen muessten, ob nun der eigentliche Lebensmittelpunkt des Mannes nun bei seiner Freund ist, oder noch am Domizil, wo er offiziell gemeldet ist.


    Wie die Behoerden in so einem Fall die Argumente gewichten, kann wohl recht unterschiedlich sein.


    Wenn jetzt aber der Mann quasi dauerhaft bei der Freundin zu Besuch ist, dann muesste er doch auf der Gemeinde wohl mindestens mal als Wochenaufenthalter angemeldet sein. Oder etwa nicht?


    Ich bin kein Jurist und mir sind hier die Gesetze nur am Rande bekannt. Also soweit sie mich selbst betreffen.


    Aber soweit ich weiss, kann ich nicht einen Briefkasten mit meinem Namen anschreiben, wenn ich nicht auf der Gemeinde entsprechend gemeldet bin. (Als Tourist, Wochenaufenthalter, oder offiziellem Domizil). Es gilt die Meldepflicht.


    Ich moechte hier noch darauf hinweisen, dass die im Scheidungsurteil genannten sechs Monate recht kurz angesetzt sind. Beim Sozialamt geht man erst nach einem Jahr von einer stabilen (konkubinatsaehnlichen) Beziehung aus.


    Anhand ihrer Schilderung gehe ich allerdings gefuelsmaessig auch davon aus, dass die im Scheidungsurteil genannten Bedingungen fuer eine Herabsetzung erfuellt waeren.


    Ob sie mit einer Klage zum Erfolg kommen, ist zweifelhaft. Hier muessten sie sich wohl mit entsprechenden Profis unterhalten.

  • Vielen Dank für ihre Antwort. Man muss eventuell dazu sagen daß sie bereits seit knapp 2 Jahren ein Paar sind und er schon vorher eigentlich immer dort war. Nun aber ist scheinbar alles dort untergebracht. Und das er dort wohnt sagen die Kids ja nun und zeigt sich sehr deutlich wie oben beschrieben.


    Ich hoffe noch immer eine gerichtliche Entscheidung umgehen zu können, da ich eben genau befürchte dass wieder die Jungs mehr involviert werden als nötig. Und die Vergangenheit zeigte das sie keine Skrupel hat die Kinder unter Druck zu setzen, dass ist für mich das größte Problem.


    Ich denke ich werde es erneut beim Anwalt platzieren müssen. Vielen Dank vorerst.

  • Der einzige richtige antwort ist "Es ist halt in Schweiz so".


    Niemand erwartert auch nicht das irgendwelche Gleichberechtigung für Frauen in Saudi-arabia gibts; Dort erhält die Frauen der gleiche besuchsregelung wie die Männer in Schweiz.


    Du glaubst nicht mal wie weit die Behörden gehen kann, ich war am ende ins gefängnis geprügelt durch dem Polizei. Dann noch ausgeschafft;


    https://www.beobachter.ch/fore…5&pageSize=10&sort=oldest


    und;


    https://www.beobachter.ch/fore…hwierig-in-der-schwe.html

  • Lilian_claudia


    Was tut dieser Beitrag in diesem Thread?


    Und ich habe schwere Zweifel daran, dass Cannabisoel einen Lungenkrebs heilen kann.


    Dass es die Symptome lindern kann, bezweifle ich nicht.


    Ich bezweifle auch nicht, dass es auch bei Lungenkrebs zu einer sogenannten "Spontanheilung" kommen kann.


    Dass dies bei anderen Krebsarten der Fall sein kann, weiss ich sehr genau. Die Mutter eines Freundes war vor rund dreissig Jahren an Brustkrebs erkrankt und die Aerzte gaben ihr gerade noch ein Halbes Jahr. Nun wird sie bald neunzig.


    Mit Cannabisoel hatte dies aber gar nichts zu tun.


    Und ich halte es fuer sehr gefaehrlich, hier irgendwelchen an Krebs Erkrankten, damit falsche Hoffnungen zu wecken!


    @Beobachter Online-Redaktion


    Bitte achtet auf solche Beitraege. Ich wuerde diesen loeschen.

  • Hallo Itrocket


    Vorweg mal - die Gerichtspraxis ist nicht einfach einseitig zugunsten der Frauen. Es gibt auch Männer, die alles ausreizen, um sich ihren Verpflichtungen zu entziehen. Es ist eine Charaktersache, wie man mit einem Ex-Partner umgeht - oder genau gesagt, mit den gemeinsamen Kindern.


    Du hast ja einige Gründe, die für eine Abänderung des Scheidungsurteils sprechen: Erhöhte Betreuung durch Dich (was dazu führt, dass die Gerichte heute den Grundbetrag "verteilen" und Du wegen der Betreuung auch Deinerseits höhere Barkosten für die Kinder (Wohnkosten) geltend machen kannst. Dazu kommt, dass Deine neue Partnerin aus gesundheitlichen Gründen wohl zumindest finanziell nicht für Eure gemeinsame Tochter aufkommen kann - und Du dann rechtlich gesehen gefragt bist. Ergo hast Du hier wohl höhere Kosten. Der dritte Abänderungsgrund wäre dann das Konkubinat Deiner Ex. Wenn Du ohnehin ausreichend Grundlagen hast für eine Abänderung, dann könntest Du auch diesen Grund geltend machen. Und die Edition von Unterlagen verlangen, mit denen belegt wird, dass er tatsächlich auch einen Beitrag an die "Mietkosten bei der Tante" bezahlt - Mietvertrag und Bankbelege. Schau mit einem versierten Anwalt Deine Prozesschancen an.


    Soweit es um die Kinder geht und ihren Wunsch, bei Euch zu leben, dann kannst Du einen sog. Kinderanwalt beantragen, der die Rechte der Kinder in einem Verfahren vertritt.


    Schlimmstenfalls dann den Aufwand vor erster Instanz so gering wie möglich halten, wenn Du den Eindruck hast, die Richterin sei nicht neutral und ggfs. die Angelegenheit halt doch weiterziehen.

  • "Vorweg mal - die Gerichtspraxis ist nicht einfach einseitig zugunsten der Frauen."


    Das stimm überhaupt nicht. Der Gerichtspraxis ist in Schweiz deutlich schräg;


    - 2 wochenende für dem Zahlvater. Genau so viel dürfen die Frauen in Saudiarabia nach eine Scheidung mit denen Kindern dabei sein. Das ist der praxis gemäss jede quelle.


    - Alternierende Obhut (min. 30/70) ist in die Schweiz praktisch unbekannt.


    - 50/50 besuchsregelung so wie es in vielen ländern diskussionslos durch den Gerichten umgesetzt ist ist sowas wie unbekannt in Schweiz.


    Bei meinen Fall ich haben von beamten nur gefragt das meine Kindern dürften zuhause, an dem adresse wo sie waren angemeldet, und vorher auch über 5 jahre gelebt. UNMÖGLICH. Trotzt keine juristische grund. Egal von wer mann fragt. "Geht nicht gegen den willen des Mutters, welche war an seinem verhalten noch gestützt von Gericht, KESB, Polizei, Regierungstatthalter, usw, usw.


    Dann wenn diese illegale zustand war aufrechtgehalten durch zeitspielen von Gericht, war die Entscheidung "einfach" Die Kindern leben bei mutter, also das soll weiter so! TROTZT diese war nicht denen zuhause, oder wo sie waren angemeldet usw.


    Die lustigste an diesen ganzes war, wenn ich haben meine adresse werändert nach ich war ausgeschafft dadurch das ich haben das mut gehabt für gleichberechtigung zu kämpfen, war die adresse von meinen Kindern immer noch bei mir, mindestens gemäss schweizer post (anhang)


    img-20181205-wa0002.jpeg


    Da kann mann doch für diese aussage lachen; "Gerichtspraxis ist nicht einfach einseitig zugunsten der Frauen."


    Es ist mindestens nötig dass mann diese aussage mit beispielen beleget.


    Ganz lustig ist wenn diese aussagen-lieferante selber schon dem gegenteil ausspricht;


    "Schlimmstenfalls dann den Aufwand vor erster Instanz so gering wie möglich halten, wenn Du den Eindruck hast, die Richterin sei nicht neutral und ggfs. die Angelegenheit halt doch weiterziehen."

  • @itrocket


    Ich stimme hier @Ririri zu


    Ich bin eine lebendes Beispiel dafuer, dass die Gerichtspraxis nicht einfach einseitig zugunsten der Frauen ist.


    Deshalb gehe ich auf die Beitraege bestimmter andere Forenteilnehmer nicht mehr ein.

  • Jouni


    Ich könnte einige Beispiele liefern - für Fälle, in denen die Frauen den kürzeren ziehen und für Fälle, in welchen die alternierende Obhut (auch gegen den Willen der Frau/des Mannes) angeordnet worden ist. Aber ich werde ganz bestimmt nicht öffentlich über andere Leute schreiben. Du schreibst von Polizei und von Ausschaffung - entschuldige, aber Dein Beispiel dürfte möglicherweise für andere (Väter) nicht massgeblich sein.


    Fakt ist, dass es zwar gedauert hat, aber heute Gerichte und KESB eine erhöhte Betreuung durch die Väter bzw. die alternierende Obhut durchaus anordnen. Spätestens seit der Betreuungsunterhaltt Eingang ins Gesetz gefunden hat, weil seit da auch die alternierende Obhut zu prüfen ist. Hat in der Schweiz etwas länger gedauert, ist nun aber Realität - natürlich nicht, wenn vor einer Trennung wenig Bezug zu den Kindern da ist oder ein Elternteil die Kinder gefährdet.


    Ich schreibe zu Deinem Kommentar, weil es mir wichtig ist, dass Eltern (Väter und auch Mütter) in Trennung wissen, dass Dein persönliches Erleben nicht (mehr) der Realität derr hiesigen Rechtsanwendung entspricht. Dass es vereinzelt wenig kompetente Richter gibt, die aus eigenen persönlichen Motiven Frauen oder Männern gegenüber leicht tendenziös eingestellt sind, ist eine andere Geschichte. Hat aber nicht mit der derzeit klaren Gesetzeslage und der zunehmend klaren Gerichtspraxis zu tun.

  • @Ririri


    Bundesgerichtsentscheide sind mir achtens gut publiziert und entsprechen dem Gerichtspraxis. Du kannst sicher eine "geheim-tipp" geben wo mann solche entscheide findet welche du da erwähnst. Ich haben zumindestens von keinem gehört. (z.b. von einen 50/50 Alternierende obhut gegen den Willen des Mutters)


    Auch sonst ist deine beitrag nur eine weitere beispiel von dem kranken-Gerichtspraxis. Es geht doch gar nicht darum dass "die Frauen den kürzeren ziehen". Verstehst du wirklich nicht was ist gleichstellung/gleichberechtigung? Wie gut soll dann dem Kinder gehen welche dem Mutter verlieren?


    Fakt Heute? Ich haben heute gerade an KESB Oberland West (Bern) angerufen, und mindestens dort ist bis heute nichts davon gehört was du da erzählst. Vor par monaten hat dort jemand ein idee bekommt, das es vielleicht doch falsch ist dem Kindern eine Totale kontaktverbot zu den Vater verfügen. Und so haben sie sogar meinen bald 17-Jährige Sohn (sic!) angehört, und denen schon versprochen, das sie diese totalverbot beheben wird. Doch passiert ist mit dem sache rein garnichts, was mein Sohn dann belasted, weill er vollte eigentlich nicht gegen gesetzten verstossen.


    Aber so ist es eben, ich bin ein verbrecher (und meine Kindern auch?), weill ich mit meinen Kindern normale kontakte pflegen will. Das ist der Stand der dinge HEUTE. 31.10.2019 in Schweiz.

  • @Sozialversicherungsberater


    Danke fuer diese Antwort.

  • @Sozialversicherungsberater


    Wow. Also in manchen fällen haben sogar beide Eltern eine geteilte elterliche sorge!!??


    Unglaublich. Ist das wirklich so? (-Sarcasm- Gemäss gesetz sollte es doch seit 2014 so sein!)


    Eine wichtige frage ist noch; hat diese "geteilte elterliche sorge" noch irgendwelche relevante inhalte drin?


    Ich kann dir sagen das ich diese "geteilte elterliche Sorge" auch selber erhalten haben, während den Trennungsphase. Inhaltlich war es aber rein gar nichts, weill alle die rechte ist unter dem neuen titel gezogen, nämlich unter dem "Obhut-recht". Damit ist die von dem EGMR gezwungene gesetzveränderung auch nutzlos gemacht, und alles hat praktisch in alten geblieben.


    Wer diese "Obhut-recht" nicht hat, hat rein gar nichts zum sagen. Und diese Obhut wird in-der-regel in Schweiz immer noch etwa gleich verfügt wie in Saudi-arabia. Der unterdrückte elternteil bekommt bloss 4 tage / monat.


    Muss nicht spekulieren; Ich war ausgeschafft wegen ich haben dem "öffentliche ordnung gefahrdet". Ist übrigens die gleiche gesetzliche grund, welche war in Saudiarabia genutzt für die Fahrverbot von Frauen zum umsetzen.


    In diversen hirte-kulturen gefährdet es also die öffentliche ordnung falls beide geschlechte gleiche sachen machen darf?


    Diese diskussion erscheint aber auch mir ziemlich nutzlos. Ist es wirklich förderlich von "wortwahl ton & Ordnung" zu sprechen? Wäre es nicht einfacher einfache eine Bundersgerichtentscheid-link teilen, wo ist eine 50/50 alternierende obhut entschieden gegen dem willen des Mutters. Wenn es so was wirklich gibt, dann wäre doch diese schreiberei von mir nur eine lächerliche Jammern von irgendwelche trottel....


    Aber es erscheint mir, das meinen lachen über dem diversen hirte-kulturen wird noch eine weile dauern. Und ich lache auch hier mit meine eigene name; Jouni Jokela


    Ich haben hier ja gar nichts zum schämen;


    https://www.youtube.com/watch?v=zEkdTQRo8NA