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  • Hallo


    Ich suche dringend Rat im Fall meines Vertragsrecht zu einem bestehenden Handytarif bei einer grossen Handyfirma.


    Da ich ins Ausland verziehe, Wegzug aus der Schweiz, sehe ich keinen Verwendungszweck mein Vertrag aufrecht zu halten zumal die bestehenden Leistungen (Tarif) keinen Nutzen im Ausland haben.


    Ich habe die Firma konsultiert; über meine Kündigung und Wegzug aus der Schweiz geschildert und sie sind mir nicht entgegen gekommen, ich könnte mich aus dem Vertrag rauskaufen (teurer als wenn ich es bis zur Endzeit (Nov 2020) laufen lasse) oder ein Inhaberwechsel mache.


    Leider kenne ich niemanden, der einen Vertrag übernehmen würde.


    Nun zu meiner Frage, ist das rechtens? kann ich rechtlich nicht dagegen angehen? Im Vertrag steht unter bedingten Bedingungen ist es möglich vorzeitig zu kündigen, aber sie sehen es in meinem Fall nicht als erfüllt an.


    Irgendwelche bekannten Fälle? Ideen, was ich tun kann?


    Lieben Gruß

  • Wenn im Vertrag bzw. in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Wegzug ins Ausland nicht als Grund für eine vorzeitige Kündigung erwähnt ist, dann sehe ich tatsächlich keine Möglichkeit. Rechtlich handelt es sich im Prinzip um dieselbe Situation wie zum Beispiel bei einem Arbeitsvertrag, den man auch nicht wegen Wegzug vor der vereinbarten Frist kündigen kann.

  • @nch.meyer


    Wie viel bist du bereit ans Bein zu streichen?

    Idee:

    Bei Ricardo & Co. versteigern ab 1 Franken mit den auch nicht mehr brauchbaren Geschenkkarten von Migros und Coop. Die Geschenkkarte haben einen Gesamtwert in der höhe deines maximal tolerierten Verlusts.

    Die Geschenkkarten musst du erst besorgen, wenn die Versteigerung erfolgreich war.


    C-O-R-A


    P.S.:

    - Vorher bei der Anbieterin genau abklären, ob ein weitergeben des Vetrags erlaubt ist.

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • @C-O-R-A Was heisst wieviel bin ich bereit ans Bein zu streichen? die Redewendung ist mir nicht geläufig ...


    Ein Vertrag bei Ricardo versteigern lassen, das ist mir auch neu, aber evtl. ein Versuch wert, in dem Fall wenn ich auch was anbieten kann.


    Ja, ein Inhaberwechsel wäre in dem Fall gestattet.

  • "Gäud ads Bei strieche...." - C-O-R-A ist wahrscheinlich Bernerin, so wie ich auch ;)
    Wie das mit den Geschenkkarten genau funktioniert, da ist bei mir allerdings "ds Zwänzgi nid abegheit" (versteht man das ausserhalb des Kantons Bern?).

  • Nochmal zurück auf deinen Kommentar davor @Sirio


    Laut AGB sind keine detallierten Gründe niedergeschrieben; nur dies;


    Sie können bei Vorliegen wichtiger Gründe den betreffenden Vertrag vorzeitig kündigen, insbesondere bei einer andauernden, wesentlichen Vertragsverletzung seitens Salt, welche trotz angemessener Abmahnung nicht beseitigt wurde, oder bei einem dauerhaften Wegfall der Netzverfügbarkeit (ausgenommen bei höherer Gewalt).


    Meines Erachtens ist ein Wegzug aus der Schweiz ein Grund betreffend dem Vertrag. Da ist die Frage was ist in deren Ermessensspielraum. Da muss doch was machbar sein. Ich würde auch eine Auszahlung für das Handy machen und auf meinen Rabatt der Ende der Laufzeit ausgezahlt wird - verzichten.


    Ein Handyvertrag versteigern, dazu finde ich nur deutsche Seiten, hier generell nichts.


    Im Übrigen bin ich deutsche, da verstehe ich weder das eine oder noch das andere :)


    Klingt wie; das kann ich in die Tonne klopfen ;)

  • @nch.meyer


    Es wird niemand für eine Vertragsübernahme zahlen, wenn der selbe Vertrag beim Anbieter direkt zu haben ist. Ich glaube, dass wir da uns einig sind.

    Also musst du der KäuferIn etwas bezahlen, damit sie den Vertrag übernimmt. Das ist bei Ricardo so nicht möglich. Man kann keine "Negativbeträge" bieten. Das ist Unsinn.

    Also musst du den "Betrag", den du bereit bist zu zahlen, zum Kauf anbieten mit der Bedingung, dass der Käufer den Vertrag übernimmt.

    Den Vorschlag den "Betrag" in Form von Migros- oder Coop-Geschenkkarte anzubieten, habe ich gemacht, weil ich denke, dass die meisten "Ricardianer" bei diesen Grossverteiler selber einkaufen oder jemand kennen der dort einkauft.

    Du wirst natürlich das Paket (Geschenkkarte und Vertrag) nie zum Wert der Geschenkkarten verkaufen können. Du machst somit ein Verlustgeschäft, aber hast im Gegenzug den Vertarg abtreten können.

    Den verlorenen Betrag musstest du dir dann ans Bein streichen.

    Wie bereits gesagt, musst du die Geschenkkarten erst besorgen, nachdem es zum Deal gekommen ist und du liefern musst. Wenn es nicht zum Geschäft kommt, machst du also keinen zusätzlichen Verlust.

    C-O-R-A


    Nachtrag:


    - Vielleicht hat der Telelkomanbieter selber Gutscheine mit denen, die KäuferIn dann direkt die Abokosten bezahlen kann. Dann kannst du den "Betrag" natürlich auch in der Form anbieten.

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  • Es gibt noch eine etwas boesartige Option. Ich liste das jetzt nur "vollstaendigkeitshalber" so noch auf.


    Wenn man ins Ausland wegzieht......Dann waere es anstaendig, wenn der betreffende Anbieter hier Hand bietet zum Vertragsaustieg. Tut er das nicht, dann bezeichne ich das mal als unanstaendig.


    Was hindert mich daran, auch etwas unanstaendig zu werden? Ich ziehe einfach weg und that`s it. Bezahle dann den unnuetzen Vertrag halt einfach nicht mehr weiter.


    Nach dem Wegzug aus der Schweiz kann man in der Schweiz nicht mehr betrieben werden. Was wollen die jetzt machen?


    Bitte hier klar beachten, dass man theoretisch auch in einem anderen Land fuer den vertraglichen Ausstand betrieben werden kann.


    Aber in Burma oder so wo, sollen die das zuerst einmal versuchen.


    Ich muss hier mal klar davon abraten, einen solchen Weg zu beschreiten.


    Aber vielleicht hilft es, wenn man diesem Anbieter mal klipp und klar sagt........ Wenn ihr nicht wollt, dann will ich auch nicht.

  • Vielen Dank für eure zahlreichen Informationen. @Sirio @C-O-R-A @marikowari


    Ich habe jetzt mal per Kontaktformular geschrieben, dass ein definitiver Wegzug besteht und einen Beleg (Abmeldung) beigefügt mit Schwerpunkt auf Sonderkündigungsrecht sonst würde ich einen Schlichtungsverfahren einleiten.


    Die Reaktion warte ich noch ab und handle dementsprechend weiter, wohl dann in der Form übers Verkauf per Ricardo.


    An diese Möglichkeit nicht mehr zu zahlen @marikowari habe ich auch schon gedacht, aber da hier der Gemeinde meine Auslandadresse bekannt ist, ist eine Betreibung sehr warscheinlich, sprich gehe ich das Risiko mal nicht ein.


    Vielen Dank, ich halte euch auf dem Laufenden.

  • @nch.meyer


    Es ist nicht abhaengig davon, ob der ehemaligen Wohngemeinde die neue Adresse bekannt ist oder nicht. Relevant ist hier nur, ob im neuen Wohnland ein Betreibungsbegehren ueberhaupt durchgefuehrt werden kann.


    Ich bin auch Auslandschweizer. Theoeretisch besteht hier die Moeglichkeit auch. In der Praxis kann man das vergessen.


    Aber ja. Ich sagte doch schon. Dieses Risiko eingehen macht man nur dann, wenn es anders nicht geht. Dem Anbieter zu drohen, dass er doch dann mal schauen kann, ob er noch zu Geld kommt, oder noch Geld zum Fenster hinauswirft, kann man eben auch noch.


    Ich wuerde aber auch bevorzugen, dies in einer anstaendigen Art zu regeln!

  • marikowari @C-O-R-A @Sirio


    So, hier mein Feedback zur Sachlage.


    Ich habe Ihnen "gedroht" mit einem Schlichtungsverfahren zu kommen, wenn wir keine Einigung erzielen. Schlussendlich konnte ich vorzeitig aus dem Vertrag austreten mit einer niedrigen Gebühr, kostengünstiger als den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit laufen zu lassen und kann das Gerät behalten.


    Damit bin ich ziemlich zufrieden.


    Vielen Dank für eure Ratschläge.


    Gruss aus Luxembourg