Selber gekündigt wegen Stress

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  • Hallo Community


    Ich habe letzte Woche aus eigenem Willen gekündigt bei meiner Arbeitsstelle, da ich seit Monaten mich nicht mehr Wohl fühle. Ich kann mich nicht mehr motivieren, habe Schlafprobleme und nach jedem Wochenende Magenschmerzen wenn ich an das Geschäft denke, zudem ist in meinem Team immer wieder Streitereien und das zieht mich sehr runter. Ich habe monatelang mit mir geringt ob ich künden soll oder nicht. Der Hauptgrund bzw. der einzige Grund ist das Gehalt, was mich abgehalten hat zu kündigen. Nun habe ich mit meinem Chef gesprochen und gesagt ich kündige da ich einfach keine Kraft und Motivation mehr habe. Ich habe die Kündigung an HR abgegeben muss nun aber noch 3 Monate weiterarbeiten. Mein Chef verlangt von mir, das ich noch die Planung fürs nächste Jahr machen soll und auch mit den Managern im November ins Ausland gehe für 3 Tage um dies zu planen.


    Ich fühl mich aber überhaupt nicht im Stande dies zu machen, das ist ja auch ein Grund warum ich gekündigt habe.


    Was soll ich nun tun? Bei HR nach einer Freistellung anfragen und mein Problem schildern? Zum Arzt gehen und mein Problem schildern?


    Danke schon mal fürs durchlesen


    Grüsse

  • Punisher2019


    Rueckfrage: Drei Monate Kuendigungsfrist? Das ist wohl etwas ungewoehnlich. Kaderposition?


    Der Rest der Frage ist hier wohl schwierig zu beantworten, weil es eigentlich eine persoenliche Entscheidungsfrage ist.
    Wenn der Stress aber nun zu klaren gesundheitlichen Beschwerden fuehrt, dann wuerde ich zuerst mal mit dem Hausarzt sprechen. Sie muessen dann wohl zuerst einmal sich selbst in Schutz nehmen. Es wird auch ihrem Arbeitgeber nicht viel nuetzen, wenn sie unterwegs dann zusammenklappen.


    Vielleicht nur noch teilarbeitsfaehig? Damit sie noch die wichtigsten Dinge erledigen koennen?


    Zum Beispiel einen Nachfolger/In noch aufgrund ihrer Erfahrung so einzuweisen, wie es noetig ist.


    Nachdem sie bereits ihrem Vorgesetzten die Gruende fuer ihre Kuendigung etwas dargelegt haben, sollte sich dieser ja auch bewusst sein, dass er schnell eine Nachfolge organisieren muss. Und hier sollte er sich auch noch etwas bewusst darueber sein, dass vielleicht auch in der Firma, das Eine oder Andere neu geregelt werden muss.


    Ich weiss nicht. Aber bei mir ist es so, dass ich am Morgen mit Freude an die Arbeit gehe. Und wenn das nicht der Fall ist, dann muss ich mal ueber die Buecher gehen.


    Ich habe den Eindruck, dass sie eine verantwortungsbewusste Person sind. Und ihren Job ernst nehmen. Sehr ernst. Und deshalb unterlaufen sie der Gefahr in ein Burn-out-Syndrom hinein zu laufen.


    Ich denke nicht, dass sie sich deswegen jetzt gleich Krankschreiben lassen muessen. Doch eine aerztliche Beratung ist sicher angebracht.


    Oft sind es "Kleinigkeiten", welche dazu beitragen koennen, um den Schalter noch etwas umzulegen. Das Problem dabei ist, dass man selbst diese "Kleinigkeiten" vielleicht nicht mehr sehen kann. Und deshalb etwas Hilfe von Aussenstehenden braucht.

  • @Punisher2019


    Jetzt ist es wichtig den Schaden für Ihre Gesundheit und einen möglichen finanziellen Schaden zu begrenzen. Sonst haben Sie später vielleicht zusätzlichen gesundheitlichen Stress durch finanzielle Sorgen, weil Sie längere Zeit keine Taggelder der Arbeitslosenversicherung erhalten.


    Wenn Sie vermeiden wollen, dass Sie während Monaten keine Taggelder der Arbeitslosenversicherung erhalten, müssen Sie bereits während der Kündigungsfrist monatlich einigermassen über jeden Monat verteilt 10 bis 12 Bewerbungen auf Stellenanzeigen machen und Beweise dafür aufbewahren und bei der Anmeldung für die Arbeitslosenversicherung einreichen(Ausdrucke oder Kopien der Stellenanzeigen und der Bewerbungsschreiben bzw. Bewerbungs-E-Mails und allfälliger Absageschreiben). Sonst werden Sie wegen ungenügender Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist mit einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf Taggelder gemäss Artikel 30 Absatz 1 Buchstabe c AVIG bestraft und erhalten wahrscheinlich 3 Wochen lang (15 (Arbeits-)Tage) keine Taggelder. Wenn Sie kein Arztzeugnis (am besten eines Psychiaters und nicht einfach eines Hausarztes) haben, in dem bestätigt wird, dass es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar war ihre Arbeitsstelle nicht zu kündigen und dieses Arztzeugnis nicht bei der Arbeitslosenkasse einreichen, werden Sie zusätzlich mit einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung für Taggelder gemäss Artikel 30 Absatz 1 Buchstabe a AVIG in Verbindung mit Artikel 44 Absatz 1 Buchstabe b AVIV, Artikel 45 Absatz 3 Buchstabe c AVIG und Artikel 45 Absatz 4 Buchstabe a AVIV bestraft und erhalten wahrscheinlich zwei Monate lang (45 (Arbeits-)Tage) keine Taggelder. Ich empfehle Ihnen also zu einem Psychiater zu gehen und sich ein Arztzeugnis zu holen. Sie und der Psychiater sollten sich die Formulierung des Arztzeugnisses gut überlegen.


    Ich habe jetzt noch nicht Urteile des Bundesgerichts zu Fällen rausgesucht, in denen jemand aus psychischen Gründen selbst gekündigt hat und von der Arbeitslosenversicherung bestraft wurde und geschaut, welche Begründungen in Arztzeugnissen geholfen haben und welche nicht.



    Art. 30 Einstellung in der Anspruchsberechtigung1


    1 Der Versicherte ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn er:

    a.
    durch eigenes Verschulden arbeitslos ist;
    b.
    zu Lasten der Versicherung auf Lohn- oder Entschädigungsansprüche gegenüber dem bisherigen Arbeitgeber verzichtet hat;
    c.
    sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht;


    Art. 21 Form der Arbeitslosenentschädigung


    Die Arbeitslosenentschädigung wird als Taggeld ausgerichtet. Für eine Woche werden fünf Taggelder ausbezahlt.


    Arbeitslosenversicherungsgesetz (AVIG):



    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19820159/index.html



    Art. 441Selbstverschuldete Arbeitslosigkeit2


    (Art. 30 Abs. 1 Bst. a AVIG)3


    1 Die Arbeitslosigkeit gilt insbesondere dann als selbstverschuldet, wenn der Versicherte:

    a.
    durch sein Verhalten, insbesondere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, dem Arbeitgeber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat;
    b.
    das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hat, ohne dass ihm eine andere Stelle zugesichert war, es sei denn, dass ihm das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte;
    c.
    ein Arbeitsverhältnis von voraussichtlich längerer Dauer von sich aus aufgelöst hat und ein anderes eingegangen ist, von dem er wusste oder hätte wissen müssen, dass es nur kurzfristig sein wird, es sei denn, dass ihm das Verbleiben an der vorherigen Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte;
    d.
    eine unbefristete zumutbare Stelle nicht angenommen hat und stattdessen ein Arbeitsverhältnis eingegangen ist, von dem er wusste oder hätte wissen müssen, dass es nur kurzfristig sein wird.


    Art. 451 Beginn der Einstellungsfrist und Dauer der Einstellung


    (Art. 30 Abs. 3 und 3bis AVIG)


    1 Die Einstellungsfrist in der Anspruchsberechtigung beginnt am ersten Tag nach:

    a.
    der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn die versicherte Person aus eigenem Verschulden arbeitslos geworden ist;
    b.
    der Handlung oder Unterlassung, derentwegen sie verfügt wird.

    2 Die Einstellung wird nach der bestandenen Wartezeit oder bereits laufenden Einstellung getilgt.


    3 Die Einstellung dauert:

    a.
    1-15 Tage bei leichtem Verschulden;
    b.
    16-30 Tage bei mittelschwerem Verschulden;
    c.
    31-60 Tage bei schwerem Verschulden.

    4 Ein schweres Verschulden liegt vor, wenn die versicherte Person ohne entschuldbaren Grund:

    a.
    eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben hat; oder
    b.
    eine zumutbare Arbeit abgelehnt hat.

    5 Wird die versicherte Person wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt, so wird die Einstellungsdauer angemessen verlängert. Für die Verlängerung werden die Einstellungen der letzten zwei Jahre berücksichtigt.


    Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV):



    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19830238/index.html




    Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch die arbeitnehmende Person (Art. 44 Abs. 1 Bst. b und c AVIV)



    D23 Die Arbeitslosigkeit gilt als selbstverschuldet, wenn die versicherte Person



     das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hat, ohne dass ihr eine andere Stelle zugesichert war, oder



     ein Arbeitsverhältnis von voraussichtlich längerer Dauer von sich aus aufgelöst hat und ein anderes eingegangen ist, von dem sie wusste oder hätte wissen müssen, dass es nur kurzfristig sein wird,



    es sei denn, dass ihr das Verbleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konn-te.


    Eine Stelle gilt erst dann als zugesichert, wenn ein Arbeitsvertrag über einen vorgese-henen Arbeitsbeginn vorliegt.



    D24 Eine Auflösung im gegenseitigen Einvernehmen ist als Selbstkündigung zu qualifizieren.



    D25 Stellt der Arbeitgeber die arbeitnehmende Person unmissverständlich vor die Wahl, selbst zu kündigen oder die Kündigung entgegenzunehmen, ist von einer Kündigung durch den Arbeitgeber auszugehen. Folglich ist bei der Sachverhaltsbeurteilung nicht nach Art. 44 Abs. 1 Bst. b AVIV vorzugehen, sondern nach Art. 44 Abs. 1 Bst. a AVIV zu prüfen, ob die arbeitnehmende Person dem Arbeitgeber genügend Anlass gegeben hat, ihm die Kündigung nahe zu legen.



    D26 Eine Selbstkündigung kann nur sanktioniert werden, wenn der versicherten Person das Verbleiben am bisherigen Arbeitsplatz zugemutet werden konnte. Für die Beurteilung der Zumutbarkeit, am bisherigen Arbeitsplatz zu verbleiben, ist ein strenger Massstab anzuwenden. Überstunden, welche die gesetzlichen Höchstarbeitszeiten nicht über-schreiten, Differenzen über die Lohnhöhe, sofern die gesamt- oder normalarbeitsvertrag-lichen Bestimmungen beachtet werden oder ein gespanntes Arbeitsverhältnis gelten z. B. nicht als unzumutbar. Werden gesundheitliche Gründe angeführt, sind diese durch ärztliches Attest zu belegen.



    Kündigt die versicherte Person ein Arbeitsverhältnis auf Abruf infolge ausserordentlicher und nicht absehbarer Beschäftigungsschwankungen, ist von einer Einstellung in der An-spruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit abzusehen.



    D27 Das Verbleiben am Arbeitsplatz ist unzumutbar, wenn wichtige Gründe im Sinne von Art. 337 ff. OR vorliegen, die zur fristlosen Auflösung des Arbeitsverhältnisses berechtigen.


    D79 Einstellraster KAST / RAV Tatbestand/rechtliche Grundlage

    Verschulden

    Anz. Einstelltage

    1.

    Arbeitsbemühungen

    Art. 30 Abs. 1 Bst. c AVIG, Art. 26 Abs. 2 AVIV und Art. 45 Abs. 3 + 5 AVIV

    1.A

    Ungenügende Arbeitsbemühungen während der Kün-digungsfrist 1 ungenügende Arbeitsbemühungen bei einmonatiger KF

    L 3 - 4 2 " " bei 2-monatiger KF

    L 6 - 8 3 " " ab 3-monatiger KF

    L 9 - 12

    1.B

    Keine Arbeitsbemühungen während der Kündigungs-frist 1 keine Arbeitsbemühungen bei einmonatiger KF

    L 4 - 6 2 " " bei 2-monatiger KF

    L 8 - 12 3 " " bei über 3-monatiger KF

    L - M 12 - 18



    https://www.arbeit.swiss/dam/s…d.pdf/AVIG-Praxis_ALE.pdf



    Art. 337 G. Beendigung des Arbeitsverhältnisses / IV. Fristlose Auflösung / 1. Voraussetzungen / a. aus wichtigen Gründen


    IV. Fristlose Auflösung


    1. Voraussetzungen


    a. aus wichtigen Gründen


    1


    2 Als wichtiger Grund gilt namentlich jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden darf.


    3 Über das Vorhandensein solcher Umstände entscheidet der Richter nach seinem Ermessen, darf aber in keinem Fall die unverschuldete Verhinderung des Arbeitnehmers an der Arbeitsleistung als wichtigen Grund anerkennen.


    Obligationenrecht (OR):



    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19110009/index.html

  • Mit Bewerbungen habe ich schon begonnen, ich möchte ja arbeiten und nicht rumgammeln, aber ich setzte nicht (länger) meine Gesundheit aufs Spiel. Zudem werde ich Vater nächstes Jahr und ich glaube nicht das man mir nicht glaubt beim Arzt. Oder welche normale Mensch kündigt einfach so ohne Aussicht auf was neues. Daher werde ich in in meinem Urlaub zum Arzt gehen und ehrlich mein Empfinden erzählen. Wenn ich es noch bis dahin aushalte

  • @Punisher2019


    Die Arbeitslosenversicherung ist knallhart und verlangt auch während eines Urlaubs während der Kündigungsfrist 10 bis 12 Bewerbungen auf Stellenanzeigen pro Monat. Der Arzt wird Ihnen wahrscheinlich schon glauben. Eine andere Frage ist, ob die Arbeitslosenversicherung ihrem Arzt glaubt, dass es Ihnen nicht zumutbar gewesen wäre erst dann zu kündigen, nachdem Sie einen Arbeitsvertrag für eine neue Stelle gefunden haben und so eine Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder es Ihnen nicht zumutbar war mit verschiedenen Personen bei ihrem Arbeitgeber zu reden um zu versuchen, dass Ihre Tätigkeit so angepasst wird, dass es Ihnen wieder zumutbar wird dort weiterhin zu arbeiten. Sie tragen die Beweislast, dass es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht zumutbar war erst zu einem späteren Zeitpunkt zu kündigen.

  • Wissen Sie ich bin an dem Punkt wo ich die Sperrtage in Kauf nehme, soweit ist es schon. Ich weiss das mein Chef bei anderen ehemaligen Mitarbeitern kein gutes Haar gelassen hat und schlechte Zeugnisse etc geschrieben hat (ich weiss das man es anfechten kann)

  • @Punisher2019


    Beachten sie hier den Hinweis von @Sozialversicherungsberater. (!)


    (am besten eines Psychiaters und nicht einfach eines Hausarztes)


    Ich bin anhand ihrer Schilderung davon ausgegangen, dass sie noch keine aerztliche Hilefe gesucht haben. Hier kann ich falsch liegen.


    Falls meine Annahme richtig war, dann wuerde ich trotzdem zuerst einmal mit dem Hausarzt sprechen. (U.A., damit dieser auch gerade informiert ist, was gerade ansteht). Wenn die gesundheitlichen Probleme relevant sind, wird sie dieser an einen Spezialisten, also an einen Psychiater ueberweisen.

  • Punisher2019


    Daher werde ich in in meinem Urlaub zum Arzt gehen und ehrlich mein Empfinden erzählen.


    Sehen sie? Genau hier sehe ich das Problem, dass sie auf dem Weg sind, in ein Burn-out-Syndrom hineinzulaufen.


    Das Richtige ist schlicht und einfach, dass sie sagen: Ich bin krank! Und deshalb gehe ich jetzt (!) zum Arzt. Und holen sich dort mal beim (Haus-) Arzt das Zeugnis fuer die krankheitsbedingte Absenz!


    Und dann schauen sie mal weiter, was sie fuer ihren Gesundheitszustand, zusammen mit den Spezialisten erreichen koennen.

  • Punisher2019


    Jetzt ist es wichtig den Schaden für Ihre Gesundheit und einen möglichen finanziellen Schaden zu begrenzen. Sonst haben Sie später vielleicht zusätzlichen gesundheitlichen Stress durch finanzielle Sorgen, weil Sie längere Zeit keine Taggelder der Arbeitslosenversicherung erhalten.


    Ich bin hier absolut der gleichen Meinung wie @Sozialversicherungsberater


    Sie duerfen hier nicht zuwarten. Sonst kommen sie immer mehr in die Abwaertspirale!


    Damit tun sie niemandem einen Gefallen. Ihnen selbst zuletzt.

  • @Punisher2019

    Auch ich möchte dir ans Herz legen, dass du einen Arzt aufsuchst und mit ihm besprichst, ob aus gesundheitlicher Sicht nicht besser wäre, wenn du ein Zeugnis erhälst. Ich denke, dass du dies vor Monatsende erledigen solltest, es könnte vielleicht später auch aus rechtlicher Sicht von Vorteil sein.


    Wann wirst du eigentlich Vater? Ist der Termin schon bekannt?


    C-O-R-A

  • Ich danke euch, ich habe heute nochmal mit meinem chef gesprochen und mich komplett geöffnet. Er hat vollstes Verständnis, ich muss die Auslandreise nicht machen und soll mich zum arzt bewegen. Es ist mir ein grosser stein vom herzen gefallen. Bewerbungen schreib ich schon und wenn ich Sperrtage bekomme ist es für mich kein weltuntergang, zumal ich ja dann evtl was neues habe

  • Punisher2019


    Das hoert sich ja mal schon recht gut an!


    Ich moechte dir jetzt wirklich keinen Vorwurf machen.


    Vielleicht waere es gut gewesen, wenn du schon frueher die Problematik angesprochen haettest?
    Ich frage das, weil ich es vermeiden moechte, dass du wieder in die gleiche Falle hineinlaeufst.


    Ich habe den Eindruck, dass du bisher eine Verantwortung auf deine Schultern geladen hast, welche nicht deine Verantwortung ist und deshalb auch nicht tragen kannst.


    Ich bin kein Mediziner. Aber ich rate dir wirklich, hier den Ursachen deiner gesundheitlichen Beschwerden jetzt mit einer Fachperson zusammen auf den Grund zu gehen.


    Und du bekommst auch nur die Wartetage und keine Sperrtage, wenn du aus Krankheitsgruenden jetzt mal vorerst etwas verhinderst bist.


    Denn falls du tatsaechlich arbeitsunfaehig bist, dann muss hier zuerst noch die Krankenversicherung bezahlen. Mal so grob gesagt. Aber hier weiss @Sozialversicherungsberater sicher mehr Bescheid als ich.