Wie sind die Unterhalts Kosten geregelt wenn ein Kind bei Vater und ein Kind bei Mutter wohnt?

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  • Die etwas lapidare Antwort von @Sirio ist wohl die einzig wahre Antwort.


    Jedenfalls dann, wenn sie gerichtlich getrennt oder geschieden sind.


    Falls sie sich einfach so getrennt haben, dann wuerde ich sagen ..... teilen sie die Kosten fuer die Kinder mal 50/50


    Und helfen sie sich gegenseitig aus, wenn es mal eng wird.

  • Genau so ist es. Ganz willkürlich je nach lust & laune. Fakten spielt da wenig rolle. Bei meinen fall hat der Gericht z.B. 240 000 CHF währungsumtausch mir als einkommen gerechnet. Gemäss Obergericht & Bundesgericht war dies am bestens.

  • Ich wollte eigentlich wissen wie das normalerweise gehandhabt wird, was in meiner Konvention steht das weiss ich schon. Ich bezahle den ganzen Unterhalt meines Sohnes der bei mir wohnt meine Tochter wohnt bei meiner Ex im Ausland da zahle ich auch den gerichtlich geregelten Unterhalt.


    Zum Zeitpunkt der Scheidung wussten wir noch nicht dass mein Sohn bei mir wohnt jetzt hat sich die Sache geändert wie oben beschrieben.


    Es geht mir nicht darum nichts für meine Tochter zu bezahlen aber ich möchte gerne wissen wie es normalerweise gehandhabt wird, denn meine Ex fordert dass ich weiter den selben betrag zahle.


    Habt Ihr Tipps?

  • @chresch


    Sie sollten bei der Fragestellung bereits die Fakten auf den Tisch legen. Dann kann man sich mal richtig Gedanken machen und moeglicherweise auch eine vernuenftige Antwort geben.


    Im Prinzip hat es @Sirio schon gesagt.


    Zuerst einmal gilt das, was in der Konvention steht. Da kommen sie nicht darum herum.


    Wenn die Realiteat nicht der Vereinbahrung entspricht, muessen sie die Konvention dahingehend abaendern lassen.

  • @chresch


    Das waere wohl das Ziel, dass sich die getrennten Eltern noch gemeinsam um das Wohl der Kinder sorgen.


    Und das wuerde dann wohl heissen 50/50


    In der Praxis ist das leider nicht immer moeglich. Dann muss man schauen, wie man sich arrangieren kann.


    Wichtig scheint mir zu sein, dass sich hier die Elternteile nicht streiten, sondern zusammenarbeiten.


    Das hinterlaesst einen ganz anderen Eindruck bei den Kindern!

  • Was sind schon solche Fälle... Jeder Fall ist anders und ein Fall für sich. Wie der Unterhalt im Einzelfall geregelt wird, hängt von einer Reihe von Faktoren ab, allem voran vom Einkommen des jeweiligen Elternteils, aber auch vom Alter der Kinder und von was weiss ich alles noch. Der 50/50-Fall kann sicher eintreffen, doch von einer üblichen Praxis zu sprechen ist angesichts der Vielfältigkeit der familiären Konstellationen wahrscheinlich kaum möglich.

  • Sirio


    Das ist richtig. Dass der Idealfall in der Praxis eintritt, ist unwahrscheinlich.


    Mein Ansatz ist hier, dass man versucht den unwahrscheinlichen Idealfall so gut wie moeglich anzunaeheren. Und das faengt damit an, dass sich die Elternteile nicht ueber ihre Rechte streiten , sondern zielorientiert eine Loesung suchen.

  • Diese satz von @Sirio ist wirklich einen parade beispiel von dem Schweizerische Justiz-krankheit.


    "Der 50/50-Fall kann sicher eintreffen, doch von einer üblichen Praxis zu sprechen ist angesichts der Vielfältigkeit der familiären Konstellationen wahrscheinlich kaum möglich."


    Was gibt da nun mal Vielfältige Konstellationen von einen sichtpunkt des Kindes?


    Es gibt ein Vater und ein Mutter und das ist für dem kind alles. Wer sein anteil nicht erfüllen kann, soll zum sozialhilfe. Andere variante ist so zu benehmen das der andere elternteil die kosten freiwillig übernimmt.


    "einer übliche Praxis" = "einer üble Praxis" wo die Justiz die Geld von dort austreiben wo es gibt. Diese üble Praxis benötigt aber, das jemand das prozess treibt, daher ist es nötig die Streitigekeiten hoch zum hetzen, mit dem hochgetriebene versprechen für den armen opfer. Das dieses noch ganzes irgendwie logisch erscheint, ist dieses armer opferrolle in Schweiz zu den Mutter gegeben.

  • chresch


    Wenn jetzt also ein Kind bei ihnen und das andere Kind bei der Mutter wohnt, ist es durchaus moeglich, dass ein Gericht so entscheiden wuerde, dass nun das eine Elternteil fiuer das eine Kind und das andere Elternteil fuer das Andere die Verantwortung zu uebernehmen hat.


    Am Besten waere es, wenn sich hier die Eltern also auf eine angenaeherte 50/50 Regelung einigen koennten und dann das dem Gericht als neue Konvention so vorlegen wuerden.


    In der Praxis waere es nicht mal unbedingt noetig dem Gericht das vorzulegen, sofern man sich einig ist.


    Ich und meine Exfrau haben uns eigentlich darueber hinwegesetzt, was im Scheidungsurteil geschrieben war. Wir versuchten einfach gemeinsam das Beste fuer die Kinder zu machen.


    PS: Es gibt im Forum Teilnehmer, welche weitaus weniger nuetzliche Komentare /Beitraege schreiben, als gerade @Sirio . Seine Beitraege im Forum sind oft nuetzlich und auch im positiven Sinne kritisch