Kündigung wegen Depression

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  • Ich bin aufgrund diverser Gründe an meiner Arbeit, unter anderem aufgrund meines Handicaps der Schwerhörigkeit, in eine Depression gerutscht. Nun habe ich gekündigt. Mir ist bewusst, dass dies sehr schlecht ist, jedoch war es für mich nicht mehr aushaltbar. Auch eine Krankschreibung hätte nichts gebracht, da das Problem die Arbeitsstelle ist.


    Nun meine Frage, ich habe 3 Monate Kündigungsfrist und würde diese gerne im gegenseitigen Einverständnis verkürzen.


    Hat das Folgen beim RAV? Ich habe noch keine neue Stelle gefunden.


    Vielen Dank für die Hilfe.

  • @Fiiwii

    Die Arbeitslosenkasse wird Ihnen als "Strafe" wahrscheinlich mehrere Monate lang keine Taggelder bezahlen, weil Sie die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet haben, weil Sie die den Arbeitsvertrag selbst gekündigt haben. Wenn Sie im gegenseitigen Einvernehmen die Kündigungsfrist verkürzen wird man Ihnen wahrscheinlich zusätzlich für noch längere Zeit keine Taggelder Arbeitslosenversicherung bezahlen, weil Sie dadurch daran schuld wären, dass die Dauer der Arbeitslosigkeit noch länger ist weil dann der Lohn schon früher nicht mehr bezahlt wird und Sie schon früher Arbeitslos sind. Vielleicht können Sie die "Strafe" verhindern oder zumindest vermindern, wenn Sie bei der Arbeitslosenkasse ein Arztzeugnis einreiche, in dem bestätigt wird, dass es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar bar war dort zu arbeiten und Sie die Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gründen hatten kündigen müssen. Eine Krankschreibung hätte etwas gebracht, weil Sie während einer Krankschreibung nicht hätten arbeiten müssen und sich während einer Krankschreibung gegen die Depresssion behandeln oder während der Krankschreibung eine neue weniger stressende Stelle hätten suchen können. Ich empfehle eine Arbeitsstelle nicht zu kündigen bevor man sich hat beraten lassen, was die finanziellen Folgen einer Kündigung sind.