Hilfe RAV will mir 36-60 Einstelltage aufbrummen das heisst 2-3 Monate kein Einkommen!,

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  • Hallo Zusammen ich brauche eure Hilfe bitte!


    Das RAV will mich zu 36-60 Tage Einstelltage verdonnern wegen „schwerem Eigenverschulden“ durch die Kündigung meines letzen Arbeitgebers in der Probezeit (nach 2 Wochen von 16) wurde ich schon wieder gekündigt!


    Mündlich wurde mir Gekündigt mit einhalten der Kündigungsfrist von 7 Tagen. Es gab ein Kündigungsschreiben wo schriftlich steht das mir mündlich mitgeteilt wurde warum sie mir kündigen welches ich mich geweigert habe zu unterschrieben was angeblich trotzdem rechtlich gilt laut Arbeitgeber.



    Danach verlangte ich die Gründe schriftlich da ich es immer noch nicht verstehen konnte warum!
    Folgende Punkte standen da


    -Ich wirkte unkonzentriert und musste oft Abläufe und Prozesse erneut erklärt bekommen.


    -Flexibilität in der Arbeit und Arbeitsabläufen fehlte mir.


    -Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit weil ich am 2 Tag zu späht kam (wegen einem Pannenfahrzeug und Bauarbeiten auf der Autobahn was Stau verursachte. Bei einem Arbeitsweg von 30min bin ich immer jeden Tag 1 Stunde vorher losgefahren).


    -Prios falsch gesetzt da ich das Lager aufräumen wollte Statt Führungsaufgaben zu erledigen (der Notausgang war immer zu gestellt und ich ihn frei räumen wollte) Dies sei eine „Mitarbeiter Aufgabe“ ich finde das unzumutbar das man keinen Wert auf Sicherheit am Arbeitsplatz Legt (Ist meine Meinung)!



    - ich hätte Prozessabläufe und Arbeitsschritte als kompliziert beschrieben und mich somit negativ geäussert.


    Meine RAV-Beraterin äusserte sich mir gegenüber das ich mit einer hohen Straffe rechnen muss wegen Eigenverschulden, dass ich selbst schuld sei warum sie mir gekündigt haben! Ich bin aber auf den Lohn angewiesen und jetzt muss ich mit 2-3 Monaten mit Lohnausfall rechnen!! Ich war noch nie beim RAV mir wurde aus dem Nichts gekündigt und jetzt sowas ohne Vorwarnung oder Verwarnungsgespräch!


    Was kann ich tun??


    ,

  • @Cindarella2020


    Hat man Ihnen nur mit einem normalen Schreiben angekündigt, dass man vorhat Sie in der Anspruchsberechtigung einzustellen, weil man glaubt, dass Sie die Kündigung durch den Arbeitgeber selbst verschuldet haben und hat Ihnen nun die Gelegenheit gegeben eine Stellungnahme zu den Vorwürfen einzureichen? Hat man Ihnen eine Frist für das Einreichen einer Stellungnahme gesetzt?



    Haben Sie bereits eine "Verfügung" erhalten, in welcher steht, dass Sie für eine bestimmte Anzahl Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt werden und in welcher steht, dass Sie innerhalb einer Frist von 30 Tagen eine Einsprache gegen diese Verfügung einreichten können?


    Auf Grund der Angaben in Ihrer Frage, vermute ich, dass Sie nur ein normales Schreiben und noch keine Verfügung mit einer Rechtsmittelbelehrung über die Möglichkeit einer Einsprache gegen die Verfügung erhalten haben. Wenn Sie mir eine Antwort schreiben, was in dem steht, was Sie erhalten haben, kann ich Ihnen schreiben, was Sie schreiben sollten und auf welche Urteile des Bundesgerichts beziehungsweise auf welche Weisungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) Sie sich berufen sollten.

  • @Cindarella2020


    Ohne eine Antwort, ob Sie nur ein normales Schreiben oder eine Verfügung mit einer Rechtsmittelehrung über die Möglichkeit einer Einsprache gegen die Verfügung erhalten haben, kann ich Ihnen nicht sagen, was Sie als Antwort schreiben sollen. Oder hat Ihnen Ihre RAV-Beraterin das nur mündlich gesagt und Sie haben noch nichts schriftliches über eine eventuelle Einstellung in der Anspruchsberechtigung erhalten, weil der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis während der Probezeit gekündigt hat?


    Sie schreiben, dass das "RAV" wegen "schwerem Eigenverschulden" an der Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber während der Probezeit bestrafen möchte? Haben Sie das schriftlich bekommen? Steht auf diesem Schreiben, dass dieses vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) kommt? Das wäre sehr ungewöhnlich, weil für Verfügungen über die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit wegen einer Kündigung durch den Arbeitgeber die Arbeitslosenkasse und nicht das RAV zuständig ist. Wenn Ihnen die RAV-Beraterin nur mündlich etwas gesagt hat und Sie noch nichts schriftlich erhalten haben, dann hat die RAV-Beraterin nur ihre persönliche Meinung gesagt, was sie glaubt, dass die Arbeitslosenkasse machen wird.

  • @Cindarella2020 wie geht es dir jetzt? Du ich hatte mal auch eine Kündigung erhalten. Bei der Arbeitslosenkasse hiess es "Selbstverschulden"! Und dass, weil ich ein Internes Protokoll nicht unterschreiben wollte und meine Chefin mich die ganze Zeit loswerden wollte und nach einem Grund gesucht hat. Ich habe dafür 60 Tage Einstelltage erhalten!!!! Mir war das neu, das man bei einer Kündigung die Höchststrafe bekommt! Das passiert nur wenn man geklaut hat, Unterlagen gefälscht hat oder sich mit allen streitet! Bei mir war es nur das verweigern der Unterschrift!!! Ich schrieb der ALK und am Schluss erhielt ich statt 60 "nur" noch 30 Einstelltage!!!!! So etwas habe ich davor noch nie erlebt! Ich war sowas von emotional kaputt und konnte nicht weiter um mein Recht kämpfen und sankt dann in ein tiefes schwarzes Loch. Pures Mobbing habe ich da erlebt!

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