Corona-Krise: Wie kam es dazu in der Schweiz?

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  • @C-O-R-A


    Den betreffenden Beitrag habe ich absichtlich doppelt gepostet.


    Der Unterschied zwischen den beiden Posts, ist im Nachsatz zu finden.

  • marikowari@


    Die Glückskette verwendet das Geld dieser Sammlung nur im Inland.


    C-O-R-A


    P.S.: Sie weiss schon warum!

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • marikowari@


    Die Glückskette verwendet das Geld dieser Sammlung nur im Inland.


    C-O-R-A


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  • @C-O-R-A


    Das ist meines Wissens nicht der Fall.


    Und sonst wird hier seitens der offiziellen Medien (SRF) falsch kommuniziert.

  • @C-O-R-A


    Kannst du das irgendwie belegen?


    Nach meinem Wissen flossen jetzt gerade Hilfsgelder der Glueckskette an das HEKS. Das HEKS laesst gerade noch eine eigenen Spendenkampange laufen. Da wird klar kommuniziert, dass die Hilfsgelder international verwendet werden.


    Dass die von der Glueckskette, jetzt wegen Corona, gesammelten Gelder nur national verwendet werden (duerfen)... weiss ich nichts.


    Oder weisst du da besser Bescheid?

  • marikowari@


    Gelder der Glückskette gehen immer an den Ort für den sie gesammelt wurde. Das ist mein Wissensstand! Bitte erkündige dich bei anderen UserInnen («Weisheit der Vielen» sollte bei dieser Frage funktionieren) oder bei der Glückskette, falls du genaueres Wissen musst.


    C-O-R-A

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  • C-O-R-A


    Um ehrlich zu sein, interessiert mich das zu wenig, als dass ich hier einen grossen Aufwand betreiben will. Anscheinend weiss dazu im Forum auch niemand besser Bescheid.


    Die Corona- Krise ist nicht eine schweizerische oder gar lokale Katastrophe. Das Virus macht an der Grenze keinen Halt. Weshalb sollen humanitaere Aktionen dann an der Grenze Halt machen?


    Fuer mich und Andere stellt sich nicht wirklich die Frage, ob jetzt nur im Inland oder auch im Ausland durch die Glueckskette geholfen wird.


    Sondern in welchem Fall ueberhaupt geholfen wird.


    Ich hatte in irgendeinem Thread mal kurz die Situation einer Freundin (Schweizerin) erwaehnt. Diese arbeitet selbstaendig als Hauswirtschafterin. Hat viel Erfahrung mit pflegebeduerftigen Personen. Und pflegebeduerftigen Personen sind auch ihr Hauptkundenstamm.


    Sie selbst lebt in Grenznaehe in Frankreich. Arbeitet hauptsaechlich in der Schweiz. Durch die Corona-Krise kann sie nicht mehr arbeiten. (Kommt nicht mal mehr ueber die Grenze).


    Ihr kleines Vermoegen hat sie in ihr Haus investiert. Einen Monat keine Arbeit .... Dann hat sie kein Essen mehr auf dem Tisch. Und die Hypothek kann sie auch nicht mehr bezahlen.


    Vom Sozialstaat Schweiz hat sie wohl nichts zu erwarten. Von der Glueckskette?


    Diese Freundin ist etwa ziemlich genau in der gleichen Situation wie ich. Jedenfalls was die Vorzeichen betrifft.


    Andere Freunde von mir sind ebenfalls selbststaendig erwerbend. Leben in der Schweiz. Aber die Wenigsten haben ein dickes Finanzpolster. Wenn keine Einnahmen mehr da sind, ist es eine Frage der Zeit, bis auch das Betriebskapital aufgebraucht ist. Und dann?


    Die "Putzfrau" braucht kein grosses Betriebskapital um wieder arbeiten zu koennen. Bei Anderen sieht das Anders aus.


    Die drei "Touroperators" in meinem Freundeskreis werden noch lange nicht arbeiten koennen. Doch ihre Lebenskosten und Betriebskosten laufen trotzdem weiter. Genauso wie bei meinen Freunden, welche in der Gastronomie, oder im Eventbereich taetig sind.


    Ja. Der Eine oder die Andere koennen jetzt erleichert einen Betriebskredit beantragen. Doch wie diesen zurueck zu bezahlen, wissen sie nicht. Die Margen sind zu klein, als dass man innert vernuenftiger Frist einen Solchen abarbeiten kann, falls man dann innert vernuenftiger Frist wieder arbeiten kann.


    Ich weiss nicht, wie die Spendengelder der Glueckskette genau eingesetzt werden. Ich weiss auch nicht, ob die Glueckskette einem Selbststaendigen soviel Unterstuetzung bieten kann, dass er die Krise wirtschaftlich ueberlebt. Respektive nicht zwangslaeufig Pleite macht.


    Ich vermute, dass erst dann durch die Glueckskette geholfen wird, wenn die Pleite schon eingetreten ist.


    Ich hoffe, dass ich mich hier irre!

  • alescha01


    Zitat aus der Schrift SSI:


    Die Pandemie verursacht gewaltige Kosten. Geschätzte 30% aller KMU sind unmittelbar vom Konkurs bedroht. Anders als etwa in Südkorea, Hongkong, Taiwan oder der Tschechei wurde in der Schweiz die Chance, das Virus frühzeitig unter Kontrolle zu bekommen, von den politischen Behörden und der Verwaltung vertan.


    Wuerde denn ein schaerferer und frueherer Lockdown die wirtschaftlichen Folgen des Lockdons verhindern?


    Oder welche Massnahme haette denn die Regierung ergreifen muessen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern?


    Russland hatte die Grenze zu China fast sofort rigoros gesperrt. Trotzdem breitet sich das Virus auch in Russland aus.


    Der Lockdown kann eine Ausbreitung des Virus nicht verhindern, nur verlangsamen. Und damit einen Zusammenbruch des Gesundheitsystems verhindern. Vielleicht.


    Der gesamtwirtschaftliche Schaden wird aber nicht direkt durch das Virus bestimmt, sondern durch die Lockdown-Massnahmen.


    Das ist jetzt eine wilde Behauptung meinerseits. Spaeter wird man es genauer wissen.

  • alescha01


    Ja. Am Anfang waere das sicher moeglich gewesen und haette die Eine oder andere Folge wohl noch etwas einschraenken koennen.


    Aber haette der rigorose Lockdown dann die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns verhindern koennen, oder erst recht verursacht?


    Ich kann gerade recht gut beobachten, was in Laendern des suedlichen Afrikas passiert. Meine Antwort ist hier klar. Kein Land hat es geschafft, rechtzeitig einen derart rigorosen Lockdown zu machen, damit das Virus gar nicht erst ins Land kommen konnte. ( Hat auch sonst kein Land geschafft).


    Nachdem das Virus schon im Land ist, kann die Ausbreitung mit einem Lockdown nicht mehr verhindert werden. Sondern nur verlangsamt. Was an sich nicht falsch ist.


    In den armen Laendern kann aber der Lockdown dazu fuehren, dass fuer Millionen Menschen die Grundversorgung nicht mehr sichergestellt werden kann. Und damit ist nicht die medizinische Grundversorgung gemeint. Die hat vor Corona schon nicht richtig funktioniert.


    In den Entwicklungslaender zeigt sich dass natuerlich ungemein krasser, als in reichen Laendern, wie der Schweiz.


    Der wirtschaftliche Vorgang ist aber grundsaetzlich der Gleiche.


    Wenn der gesellschaftlichen Basis (Consumer) von einem Tag auf den anderen die Kaufkraft wegbricht.... Dann bricht die ganze Volkswirtschaft ein...


    In den reichen Laendern dauert das bloss deutlich laenger, als in den armen Laendern. Denn reiche Laender koennen sich noch laenger verschulden, als arme Laender.


    An den Grundlagen aendert sich aber nichts.


    Reiche Laender sprechen hier Milliarden-Hilfspakete.... auf Pump!


    Kenne sie irgendein Land, welches jetzt direkt aus den Reserven die Hilfspakete gleich cash bezahlen kann?


    Die Argumentation seitens der Gruppierung SSI ist aus meiner Sicht sehr irrefuehrend.

  • Dass die Landesgrenzen vorübergehend, frühzeitig zu schliessen und dass sich Viren etc. – trotz Globalisierung – auch immer noch an topographische und geographische Gegebenheiten halten, sieht man m. E. aus der Tatsache, dass das Tessin gesamtschweizerisch und wahrscheinlich kantonintern die südlichen Täler des Kantons Graubünden zuerst und am stärksten vom Virus betroffen waren.


    Ebenso ist m.E. wahrscheinlich zum grössten Teil auf analoge Gründe der unterschiedliche Verlauf der Coronakrise in Österreich und bei uns zurückzuführen.


    Daher sollte man fürs weitere Vorgehen m.E. über Folgendes nachdenken:


    Es sollten bei etwaigen, neue Corona-Ausbrüchen mehr auf kulturelle und natürliche Grenzen wie regionale Wirtschaftsräume oder Talschaften geachtet werden und weniger auf politische bzw. kantonale Grenzen.


    Wo sich ein erneuter Ausbruch abzeichnet, über solche Regionen frühzeitig eine restriktive Quarantäne mit maximaler, solidarischer Unterstützung vom Rest der Schweiz zu verhängen, fände ich am wirkungsvollsten im Kampf gegen das Coronavirus (siehe Österreich) und für die gesamte nationale Wirtschaft am erträglichsten.


    Bei wirtschaftlichen, kulturellen und natürlichen Regionalräumen, die sich über die durch die Landesgrenze oder intern durch Kantonsgrenzen zerschnitten sind, sollten den regionalen Behörden eine autonomere Zusammenarbeit erlaubt werden. Dies wäre auch ein sinnvollen Beitrag zu einem stärkeren Europa der Regionen.



    C-O-R-A


    P.S. - mehr siehe:


    https://www.beobachter.ch/fore…%22&type=question+OR+idea

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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  • alescha01


    Schweden faehrt, im Gegensatz zu vielen Laendern, immer noch eine andere Strategie. Ob sie damit besser weg kommen, als die anderen Laender, ist immer noch eine offene Frage. Aus meiner persoenlichen Sicht stehen dafuer die Chancen recht gut.


    Doch Schweden hat dazu auch wesentlich besser Voraussetzungen, als andere Laender. England, mit Boris Johnson an der Regierung, wollte zuerst die gleiche Strategie fahren. Aber mit wesentlich schlechteren Voraussetzungen. Und sind damit auf die "Schnauze" gefallen. Das lag insbesondere daran, dass am Anfang der Krise der Ernst der Situation verkannt wurde, und im Notfall keine Infrastruktur vorhanden war, welche dann notfalltauglich war. Dasselbe Spiel in den USA.


    Schweden hat weltweit eines der besten Gesundheitsysteme. Dazu, im Vergleich, auch noch ein recht kostenguenstiges Verhaeltnis.


    Soweit man jetzt ueber das Corona-Virus Bescheid weiss, kann man eine statistische Hochrechnung machen, wieviel Personen, welche am Virus erkranken, dann letztlich daran sterben werden. Weiter ist bekannt, welche Gruppe hier das Hauptrisiko traegt. Und diese Gruppe sind diejenigen, welche sowieso keine hohe Lebenswartung mehr haben. Ob diese Risikogruppe nun am Corona-Virus oder an einer normalen Grippe erkrankt, wird auf die allgemeine Sterberate keinen sehr grossen Einfluss haben. Tatsaechlich wird durch eine neue Krankheit die allgemeine Sterberate kurzfristig ganz sicher ansteigen. Es hat ja niemand Abwehrkraefte gegen die neue Krankheit entwickelt.... Es ist voellig logisch, dass es hier zu einem statistischen Ausreisser kommt.


    Ich wage hier eine Prognose und behaupte, dass in einem langjaehrigen Mittel, das Corona-Virus die mittlere Lebenserwartung nicht signifkant senken wird.


    Und diese Ueberlegung ist wohl auch eine Rechtfertigung dafuer, dass man jetzt die Herdenimmunisierung als moeglicher Weg zu Bewaeltigung der Krise waehlen kann. Jedenfalls wenn es entsprechende Voraussetzungen seitens des Gesundheitsystems gibt.


    Ob Schwedens Strategie aufgeht, wird man in einigen Monaten bis Jahren dann nachrechnen koennen.


    Eines ist aber wohl jetzt schon absehbar. Schwedens Wirtschaft hat bis jetzt nicht einen derartigen Einbruch, wie die Volkswirtschaften anderer Laender. Die Chancen, dass das so bleibt, stehen immer noch gut.


    Spaeter wissen wir mehr.

  • SIehe


    National COVID-19 Science Task Force (NCS-TF)

  • @alescha01


    Ich habe mir heute noch die Site von der Taskforce angesehen. Aber bis jetzt kann ich daraus nicht ersehen, was diese dazu beitraegt, herauszufinden, welches die bessere Strategie ist / war. Die der Schweiz, oder die von Schweden?


    Moeglicherweise ist diese Diskussion einfach noch zu verfrueht?