Sind wir der KESB ausgeliefert?

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  • @fidazer

    Ich meinte, die Feststellung der Hilflosigkeit ist auch eine Angelegenheit der Betreuenden. Die Beiständin könnte behaupten, sie sei nicht informiert über den gesundheitlichen Zustand ihrer Klientin und sie sei nur für die Finanzen zuständig. … Gut! ... Das würde dann bedeuten, dass die Mutter nicht bevormundet ist und den Antrag selber stellen kann. … Noch besser!


    Besorgt euch das entsprechende Formular der SVA (zB. Download) und versucht mal die Fragen zu beantworten. Dann lasst es vom Hausarzt bestätigen und von der Mutter unterschreiben. ... Und dannt! ... wie weiter?



    C-O-R-A

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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  • @Niva


    Mit den damaligen Sozialhilfebehörden, die über Volkswahlen gewählt wurden, hatte ich in meiner beruflichen Laufbahn ganz selten Probleme. SozialarbeiterInnen die die Dossier bearbeiteten wurden von den Gemeinden angestellt. Warum steht die KESB heute so im Kreuzfeuer ? Wer sollen denn "dieselben Namen und über dieselben politischen und persönlichen Interessen" sein ? Solange Sie hier keine Namen erwähnen kann ich dies nicht ernst nehmen. Wer hatt den Interesse daran, dass die KESB ein politisches Thema sein soll? Ihre Argumentation erachte ich als etwas abstrus. Sie zählen Defizite von den damaligen Sozialhilfebehörden auf. Dieselben Defizite kommen heute bei der KESB zum Vorschein. Dass auch KESB Personal zuviele Dossier zu bewältigen haben stimmt auf jede Fall und damit das Personal zuwenig Zeit . Das hingegen ist eine klare politisch gewollte Situation, weil rechtsbürgerliche Mehrheiten die Personaldecke klein halten wollen. Die geringe Personaldecke war aber auch bei den damaligen SozialarbeiterInnen dünn. Hingegen war die Anzahl der Sozialhilfebehörde festgelegt. Frage: Was kostet mehr : Sozialhilfebehörden inklusive SozialarbeiterInnen oder die heutige KESB. Was meinen Sie zu meinem "Wird das Personal von schwachen Vorgesetzten eingestellt, der niemals Stärkere anstellt, weil sonst seine Defizite zum Vorschein kommen ?"

  • skywings


    Ich muss hier noch etwas zurueckfragen:


    Nach meiner Kenntniss macht die KESB keine Sozialarbeit. Oder nur voruebergehende. Sozialarbeiter bei der KESB arbeiten meistens fuer den Abklaerungsdienst. Nach der Abklaerung wird eine allenfalls notwendige Betreuung durch Sozialarbeiter an die betreffende Wohngemeinde uebertragen. Das ist der uebliche Vorgang bei der KESB mit der ich zu tun habe.


    Ist das bei euch anders organisiert?

  • @C-O-R-A


    Guter Beitrag.


    Ich denke auch, dass gewisse "Initiativen" von den Betreuungspersonen ausgehen sollten. Und es ist tatsaechlich noch fraglich, welche Rolle die Beiststaendin hier spielt, oder ueberhaupt spielen kann.


    Doch selbst, wenn die Beistaendin nur fuer die finanziellen Angelegenheiten zustaendig ist....


    Als Beistand wuerde ich mich auch in diesem Fall, von Zeit zu Zeit, mal um den Zustand und die Umstaende meines Muendels interessieren.

  • @fidazer


    Ihre Lebenspartnerin ist gemäss Artikel 67 Absatz 1 AHVV als Kind ihrer Mutter berechtigt eine Anmeldung für eine Rente oder Hilflosenentschädigung für die Mutter einzureichen. Ihre Lebenspartnerin ist gemäss Artikel 20 Absatz 1 ELV auch berechtigt eine Anmeldung für Ergänzungsleistungen zur AHV für ihre Mutter einzureichen (sowohl für die monatlich ausbezahlten jährlichen Ergänzungsleistungen als auch für die Vergütung von Krankheits- und Behinderungskosten über die Ergänzungsleistungen). Das Bundesgericht hat aus diesen Artikeln der Verordnung abgeleitet das die für die Anmeldung berechtigten Personen auch das Recht haben Rechtsmittel gegen Verfügungen, Einspracheentscheide oder Urteile einzureichen, in denen über diese Leistungen entschieden wurde. Meiner Ansicht nach, lässt sich aus dieser Rechtsprechung des Bundesgerichts auch ableiten, dass Ihre Lebenspartnerin auch das Recht hat bei der für die Altersrente, die Hilflosenentschädigung und die Ergänzungsleitungen zuständigen Behörde Einsicht in die Akten der Mutter zu nehmen. Da bei einer Berechnung der Ergänzungsleistungen Belege für das Einkommen, das Vermögen, die Schulden und für bestimmte Ausgaben eingereicht werden müssen, erhält Ihre Lebenspartnerin wahrscheinlich mit einer Einsicht in die Akten einen guten Einblick in die finanziellen Verhältnisse ihrer Mutter falls jemand bereits eine Anmeldung für Ergänzungsleistungen eingereicht hat und die Belege dort in den Akten sind. Es gibt verschiedene Arten von Beistandschaften gemäss dem Schweizerischen Zivilgesetzbuch (ZGB). Hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) eine Verfügung erstellt, in der eine Beistandschaft für die Mutter Ihrer Lebenspartnerin verfügt wird? Was genau steht in dieser Verfügung? Je nachdem was dort steht, kann es sein, dass die Mutter selbst noch für viele Dinge zuständig wäre und diese selbst machen müsste, wenn nicht durch die Art der Beistandschaft der Beistand an Stelle der Mutter entscheiden darf.



    Art. 67


    1 Der Anspruch auf eine Rente oder Hilflosenentschädigung wird geltend gemacht durch Einreichen eines ausgefüllten Anmeldeformulars bei der gemäss den Artikeln 122 ff. zuständigen Ausgleichskasse. Zur Geltendmachung befugt sind der Rentenansprecher bzw. für ihn sein gesetzlicher Vertreter, sein Ehegatte, seine Eltern oder Grosseltern, seine Kinder oder Enkel, seine Geschwister sowie die Drittperson oder die Behörde, welche die Auszahlung an sich verlangen kann


    Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV):



    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19470240/index.html



    Art. 201Geltendmachung des Anspruches


    1 Der Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung wird durch eine schriftliche Anmeldung geltend gemacht. Artikel 67 Absatz 1 AHVV ist sinngemäss anwendbar.


    2 Das Anmeldeformular hat Aufschluss zu geben über die Personalien und die Einkommens- und Vermögensverhältnisse aller in die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung eingeschlossenen Personen.


    Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters- und Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV):



    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19710014/index.html



    Art. 171A. Persönlichkeit im Allgemeinen / III. Handlungsunfähigkeit / 1. Im Allgemeinen


    III. Handlungsunfähigkeit


    1. Im Allgemeinen


    Handlungsunfähig sind urteilsunfähige Personen, Minderjährige sowie Personen unter umfassender Beistandschaft.



    Art. 393 A. Begleitbeistandschaft


    A. Begleitbeistandschaft


    1 Eine Begleitbeistandschaft wird mit Zustimmung der hilfsbedürftigen Person errichtet, wenn diese für die Erledigung bestimmter Angelegenheiten begleitende Unterstützung braucht.


    2 Die Begleitbeistandschaft schränkt die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person nicht ein.



    Art. 394 B. Vertretungsbeistandschaft / I. Im Allgemeinen


    B. Vertretungsbeistandschaft


    I. Im Allgemeinen


    1 Eine Vertretungsbeistandschaft wird errichtet, wenn die hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten werden muss.


    2 Die Erwachsenenschutzbehörde kann die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person entsprechend einschränken.


    3 Auch wenn die Handlungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist, muss die betroffene Person sich die Handlungen des Beistands oder der Beiständin anrechnen oder gefallen lassen.



    Art. 395 B. Vertretungsbeistandschaft / II. Vermögensverwaltung


    II. Vermögensverwaltung


    1 Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet werden sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesamte Einkommen, Teile des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Einkommen und Vermögen unter die Verwaltung stellen.


    2 Die Verwaltungsbefugnisse umfassen auch die Ersparnisse aus dem verwalteten Einkommen oder die Erträge des verwalteten Vermögens, wenn die Erwachsenenschutzbehörde nichts anderes verfügt.


    3 Ohne die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person einzuschränken, kann ihr die Erwachsenenschutzbehörde den Zugriff auf einzelne Vermögenswerte entziehen.


    4 Untersagt die Erwachsenenschutzbehörde der betroffenen Person, über ein Grundstück zu verfügen, so lässt sie dies im Grundbuch anmerken.



    Art. 396 C. Mitwirkungsbeistandschaft


    C. Mitwirkungsbeistandschaft



    1 Eine Mitwirkungsbeistandschaft wird errichtet, wenn bestimmte Handlungen der hilfsbedürftigen Person zu deren Schutz der Zustimmung des Beistands oder der Beiständin bedürfen.


    2 Die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person wird von Gesetzes wegen entsprechend eingeschränkt.



    Art. 397 D. Kombination von Beistandschaften


    D. Kombination von Beistandschaften


    Die Begleit-, die Vertretungs- und die Mitwirkungsbeistandschaft können miteinander kombiniert werden.


    Art. 398 E. Umfassende Beistandschaft


    E. Umfassende Beistandschaft


    1 Eine umfassende Beistandschaft wird errichtet, wenn eine Person, namentlich wegen dauernder Urteilsunfähigkeit, besonders hilfsbedürftig ist.


    2 Sie bezieht sich auf alle Angelegenheiten der Personensorge, der Vermögenssorge und des Rechtsverkehrs.


    3 Die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person entfällt von Gesetzes wegen.



    Art. 399


    1 Die Beistandschaft endet von Gesetzes wegen mit dem Tod der betroffenen Person.


    2 Die Erwachsenenschutzbehörde hebt eine Beistandschaft auf Antrag der betroffenen oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen auf, sobald für die Fortdauer kein Grund mehr besteht.


    Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB):



    https://www.admin.ch/opc/de/cl…ation/19070042/index.html

  • Ich denke, man sollte nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Vor allem nicht, wenn sich die "Spatzen" in einer Machtposition befinden. Darum @fidazer zuerst mal folgende Fragen:


    - Ist die Mutter deiner Lebenspartnerin bevormundet?


    - Kann sie den Antrag auf HLE mit eurer Hilfe mich selber stellen?



    Den Antrag auf EL kann man natürlich nur stellen, wenn man die finanziellen Verhältnisse kennt. Nach deiner Schilderung ist dies bei euch nicht der Fall.


    C-O-R-A

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  • @skywings

    Ja. Ich vermute, dass es kantonale Unterschiede gibt. Moeglicherweise auch noch innerhalb des Kantons.


    Und wie ich schon erwaehnte ... Die KESB hat wohl grundsaetzlich einen Bedarf an Sozialarbeitern. Selbst dann, wenn sie gewisse Faelle dann zurueck an die Sozialarbeiter des gemeindeeigenen Sozialamtes delegiert. Nicht alle Sozialfaelle muessen durch die KESB behandelt werden. Aber die KESB muss dazu allenfalls mal eine Beurteilung machen. Und da braucht es nebst den Juristen halt auch mal die "Sozis".

  • @skywings


    Und wie ich in der Frage auch sagte... Die KESB muss vielleicht voruebergehend diese Aufgabe auch wahrnehmen, weil die Personalkapazitaet bei einer Gemeinde vielleicht gerade nicht gegeben ist.

  • @fidazer


    Da würde ich raten, zuerst einmal das mit dem HLE-Formular in Angriff zu nehmen. Wenn diesbezüglich Unklarheiten bestehen, könnte ihr hier in den Foren nachfragen.


    Wenn das Formular ausgefüllt ist und vom Hausarzt bzw. vom Leibarzt bestätigt, dann stellt sich vielleicht noch die Frage, ob ihr die KESB bzw. die Beiständin ins weitere Vorgehen einbeziehen wollt. Vielleicht können hier in den Foren andere UserInnen auf Grund ihrer Erfahrungen etwas dazu sagen.


    Weiter könnte man hier in den Foren einmal überlegen, was Foren-UserInnen mit ähnlichen Erfahrungen als angemessene Entschädigung für eure Leistungen betrachten.


    Wenn die Mutter bereits so dement ist, glaube ich nicht, dass ihr die Beiständin noch los werdet.



    C-O-R-A

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  • @fidazer


    Windeln als Inkontinenzeinlagen sind übrigens in der Liste der Mittel und Gegenstände der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG) enthalten. Die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) regelt die Mitte- und Gegenstände, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden. Wurden die Kosten für die Windeln bei der Krankenversicherung eingereicht?



    https://www.bag.admin.ch/bag/d…nd-Gegenstaendeliste.html

  • Vielen Dank für die aufklärenden Kommentare. Es hat uns weiter gebracht. Das Fazit daraus geht schon in die Richtung, dass der der es gut meint und zu hause pflegt und betreut leider der Dumme ist. Die öffentliche Hand hat wohl ein Interesse die Senioren in die entsprechenden Institutionen zu steuern um dann hohe Kosten zu verursachen die nicht beim Pflegepersonal ankommen. Paradox das Ganze.


    Nochmals Danke an alle.

  • @fidazer


    Die KESB sollte dazu dienen, die Betroffenen zu schützen.


    Auch vor finanziellem Missbrauch der Familie benötigen viele ältere Personen Schutz. Es gibt sicher ganz tolle Familien, die ihr letztes Hemd geben würden für ihre älteren, betroffenen Familienmitglieder, so wie es sich auch in Ihrer Schilderung anhört (Respekt!), aber auf der anderen Seite gibt es ja leider auch viel Missbrauch durch Angehörige.


    Klar, geht man in einer solchen Situation wie Ihren als Angehöriger zur KESB und versucht, Hilfe zu holen.


    Die KESB muss sich aber selber auch regulieren und mitfinanzieren, denn der Steuerzahler möchte nicht die KESB finanzieren, also stellt die KESB sehr wahrscheinlich Rechnung für ihre ,,Dienstleistungen“ an Ihre Schwiegermutter und zieht es monatlich oder jährlich ab vom Vermögen oder Einkommen Ihrer Schwiegermutter.


    Ich empfehle: Gehen Sie zur Steuerverwaltung bzw. schreiben Sie einen Brief und legen Sie eine Vollmacht der Schwiegermutter bei. Sagen/Schreiben Sie, dass Sie eine Kopie der letztjährigen definitiven Veranlagung benötigen und eine Kopie der letztjährigen Steuererklärung bzw. von der Periode, ab der Ihre Schwiegermutter von der KESB/Beistand betreut wird. Erwähnen Sie nichts über den Beistand. Die Steuerbehörde ist selber verpflichtet, zu kontrollieren, ob sie Ihnen die Unterlagen schickt. Vielleicht ist es dort gar noch nicht registriert, dass Ihre Schwiegermutter verbeiständet ist.


    Das wäre jetzt mein ,,heissester“ Tipp in Ihrer Situation, um schnell mehr zu erfahren.


    Wenn die Steuererklärung korrekt ausgefüllt ist, wissen Sie vielleicht viel mehr als jetzt bereits durch die Angaben und Belege. Ich nehme an, die Steuererklärung erledigt auch der Beistand oder jemand anderer durch die KESB Beauftragter, deswegen sollte die schon stimmen. Dann könnt ihr ausserdem auch vergleichen mit der Kopie der Steuererklärungen der Vorjahre, wo ihr euch noch selber um die Steuererklärung gekümmert habt.


    Da euch die KESB die Einsicht in die KESB-Akten verwehrt, obwohl die Schwiegermutter ihr Einverständnis gegeben hat, KÖNNTE es rechtswidrig sein, dass die KESB euch die Einsicht verwehrt, MUSS aber nicht.


    Welche Art Beistandschaft hat Ihre Schwiegermutter? Es hängt nämlich davon ab. Es gibt verschiedene. Wenn die Handlungsfähigkeit und die Urteilsfähigkeit Ihrer Schwiegermutter aberkannt wurde durch die Beistandschaft, dann darf die KESB das.


    Die ,,Meinung“ oder ,,Wünsche“ allein eines Betroffenen würden je nach dem deswegen nicht berücksichtigt. Deswegen vielleicht das Problem trotz der Vollmacht bei der KESB.


    Die Pflege in einem Heim wäre viel teurer als die CHF 1’700 im Monat. Daher spart Eure Familie sehr viel Geld, wenn die Mutter von Euch gepflegt wird.


    Aber lohnt sich das wirklich? Denn je nach finanzieller Situation kann Ihre Schwiegermutter fast alle Kosten vom Pflegeheim von den Steuern abziehen und die Familie würde günstiger durch das Pflegeheim fahren.


    Ich kenne jetzt die finanzielle Situation nicht Ihrer Schwiegermutter, daher könnte es durchaus sein, dass es wirklich die beste, günstigste Lösung ist für die Familie.


    So pauschal kann ich jetzt wirklich nichts dazu sagen ohne sämtliche Details zu wissen.


    Ich bearbeitete in meinem Leben einige Steuererklärungen von Menschen, welche bei der KESB eine Beistandschaft haben und kann sagen, dass man sehr viel Geld verliert an die KESB, wenn man vermögend ist, da ja die KESB eurer Familie ja eine ,,Leistung“ erbringt und sie die Rechnungshöhe nach der finanziellen Situation des Betroffenen anpassen darf!!! Reiche zahlen somit mehr, damit weniger reiche weniger zahlen können...


    Ich persönlich durfte bei der KESB auch selber Rechnungen zahlen, obwohl ich ihre Hilfe gar nicht beantragt habe und diese nur von meinem Ex MISSBRÄUCHLICH sogar beantragt wurde und wir als ledige eigentlich getrennt behandelt werden müssen und es mir egal sein kann, welche Dienstleistungen er dort für sich beansprucht. Da es laut KESB um unser gemeinsames Kind ging, hat die KESB die Rechnung je hälftig ausgestellt. Dass es überhaupt nicht um unser gemeinsames Kind ging, sondern es dem Ex nur gedient hat, damit er das gemeinsame Sorgerecht bekommt nach 12 Jahren Desinteresse am Kind, sodass er nicht ausgeschafft wird in die Türkei, interessierte die KESB nicht. Die KESB lässt weiterhin unseren Sohn vom Ex ausnutzen.


    Aber der KESB ist es ,,Wurst“. Am Ende ist der Ex auch noch UNENTSCHULDIGT dem Termin dort bei der KESB fern geblieben. Ich habe also diese Absenz auch noch zahlen dürfen... hab somit nur Zeit und Geld verloren... und mittlerweile auch meinen Sohn seit einem Jahr, da der Ex unseren Sohn mir weggenommen hat durch eine regelrechte Entführung und anschliessende Manipulationen gegen mich.


    Ich wurde verleumdet vom Ex und zum ,,Schutz“ des Kindes hat man mir innert EINER Stunde nach den Anschuldigungen des Ex, mir mit Polizei das Kind wegnehmen lassen und die KESB unterstützte das auch noch ohne jegliche Überprüfung dieser Anschuldigungen und hat unser Kind dem kriminellen Ex gegeben!


    Mit der KESB kämpfe ich daher seit einem Jahr noch deswegen. Die unterstützten den Ex, obwohl er kriminell ist und nie Alimente für unser Kind gezahlt hat und auch sonst nie etwas für unser Kind getan hat. Er hat sogar selber gemäss Akte der KESB stets das Sorgerecht selber nie gewollt. Interessanterweise erst nachdem ihm die Ausschaffung drohte (Daten stimmen genau überein).


    Basel-Stadt KESB unter Leitung von Herr Fassbind macht‘s möglich. ;(


    Die Medien sind auch voll von der KESB Basel-Stadt. Er hat so mache Familien zerstört. Viele KESB Mitglieder und Beistände sind auch korrupt.


    Ich bin daher kein Fan vom Konstrukt KESB.


    Auch in Deutschland (Fall Michael Schumacher) sieht man, wie wenig Selbstbestimmung eine Familie hat. Vieles wird vom Staat ,,diktiert“. Die Selbstbestimmung betrifft wirklich nur den Betroffenen und die Angehörigen werden behandelt, als existierten sie gar nicht in erster Linie. Schumachers Frau musste anscheinend auch immer zuerst den Beistand fragen, bevor sie Geld abheben durfte.


    Derzeit bis zum Gerichtstermin darf ich meinen Sohn auch nur begleitet sehen, denn ich darf jetzt selber das ,,geschädigte Verhältnis“ zu meinem Sohn wieder aufbauen, welches der Kindsvater während der Entführung unseres Kindes vom ersten Tag weg nachweislich gemäss Akte der KESB zerstört hat, da er unserem Kind Lügen über mich aufgetischt hat und ihm dadurch eine Höllenangst eingejagt hat. Eine Stunde pro Woche darf ich mein Kind mit jemand völlig fremden nebenan sehen, die für eine ,,Begleitfirma“ arbeitet. Die KESB delegiert ja ihre Aufgaben ständig an Dritte, die weder das Kind noch die Eltern kennen. Ich muss mich also, wenn ich mein Kind sehen will, wie eine Schwerverbrecherin behandeln lassen. Dem Schwerverbrecher, Ex, wird das Kind aber nicht begleitet gegeben, obwohl sogar die KESB sich notiert hat vor wenigen Jahren, dass er angibt, alkoholsüchtig zu sein!


    Ausserdem Schulden von halber Million hat er auch völlig selbstverschuldet. Immer überall einen auf Prolet machen, aber nichts finanziell beitragen für das Kind.


    Unser Kind ist jetzt psychisch völlig kaputt. In der Schule geht‘s auch nur noch abwärts deswegen bei meinem Kind. Vorher war alles nachweislich super.


    Deswegen empfehle ich euch, einen Anwalt zu suchen und über das Zivilgericht etwas zu erreichen.


    Sollte bereits ein Entscheid getroffen worden sein seitens KESB müsst ihr unbedingt die Rechtsmittelbelehrung (ganz unten oder auf Rückseite) lesen. Grundsätzlich müsst ihr innert 30 Tagen Beschwerde erheben gegen den Entscheid, da sonst der Zug abgefahren ist!


    Nur die Gerichte stoppen diese unsägliche KESB!


    Man selber hat keinen Einfluss auf die KESB. Ich habe der KESB an die 50 schriftliche Beweise geschickt, was der Ex in Wirklichkeit möchte und das Kind dadurch nur ausnutzt, aber die interessiert es nicht.


    Das Kindswohl noch der Kindschutz waren gefährdet und dennoch übergab die KESB dem Ex innert 1 Stunde nach seinem Anruf via Polizei unser Kind!


    Auch Polizeirapporte habe ich der KESB geschickt und Strafbefehle. Auch einen durch das Gericht verbotene 100 Meter Annäherung, seinen Betreibungsauszug, etc.... der KESB ist es egal. Es handelt sich ja nicht um ihr Kind. :-/ Die kooperieren nicht mit Betroffenen und Angehörigen.


    Ich finde es zwar gut, wenn eine Behörde das Geld verwaltet, es den verunfallten Schumacher vor einem finanziellen Ruin schützt. Aber dass dieser Beistand die Schumachers auch einen Haufen Geld gekostet hat, ist leider die Kehrseite dieser Konstrukte!


    Die KESB funktioniert wie ein gewinnanstrebendes Unternehmen. Geht nie freiwillig zur KESB! Löst die Probleme selber! Wer zur KESB geht, wird finanziell und emotional aufgefressen. Am Ende tun sie alles, damit ihr auch nicht mal eure Mutter besuchen dürft, denn das könnte dem ,,Geschäftsgang“ der KESB schädigen.


    Gratis bekommt man bei der KESB nur Hilfe, wenn man auf dem Existenzminimum ist. Ansonsten kostet dort alles etwa 5 Mal mehr als wenn man das Problem selber löst oder einem anderen Dritten übergibt.


    Oftmals wird einem diese Hilfe leider auch aufgezwungen und trotzdem muss man zahlen.


    Ich persönlich würde daher nie freiwillig zur KESB gehen. Es gibt sicher auch gute KESB, die ihren Job gesetzlich und menschlich top verrichten, aber bisher habe ich noch keinen konkreten Fall gesehen, der für alle gut ausgegangen ist.


    Alles wird bürokratisch gelöst. Es gibt keine persönlichen Gespräche und Kennenlernen der Betroffenen. Die Entscheiden fliegen von weit her und wenn es sich dabei doch um die eigene Familien geht, möchte man eher nicht, dass ein KESB Mitarbeiter von weit weg das Leben des Familienmitglieds bestimmt und mit seinem Schicksal auf Kosten Ihrer Schwiegermutter spielt.


    Ob die Familie es sehr gut meint mit dem Betroffenen, ist der KESB egal, denn die bewertet das nicht, was zu sehr schwierigen Situationen führt, wenn man es wirklich gut meint und sich sehr bemüht für den Betroffenen und die KESB die Familie einfach mal ins Abseits schiesst, die enorm wichtig ist für den Betroffenen.


    Ich kenne viele Fälle, wo die Leute dann ihre Eltern ,,eingepackt“ haben und ab ins Ausland gegangen sind, damit die KESB nicht das gesamte Erbe verschluckt. :(


    Hätte ich mich nicht gewehrt, hätte man mir sogar eine von der KESB ausgewählten Kinderanwältin die Honorarnote zahlen lassen, die von Anfang an mich schlecht geredet hat. Ich vermute, der Ex hat sie dafür bezahlt, dass sie lügt und mich komplett von unserem Sohn fernhält mit allen Mitteln, die ihr nur möglich sind.


    Sie hat den Ex in ihrer Empfehlung und Stellungnahme an des Gerichz gelobt für die Dinge, die ICH ganz allein erledigt habe und er niemals etwas damit zu tun gehabt hätte wie z.B. Kindsbetreuung.


    Die KESB öffnet Türen zu Korruption. Und deswegen muss man schon sehr aufpassen.


    Am besten gleich zum Zivilgericht gehen mit einem Anwalt und die Sache dort klären. Wenn es sich herausstellt, dass die KESB sich sträflich verhalten hat, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft einreichen.


    Ich habe durch meine Geschichte sehr viele Menschen kennengelernt, um mich auszutauschen. Die KESB geniesst keinen guten Ruf und das zu Recht!


    Je nach Kanton sind die Betreuungsgutschriften unterschiedlich. Ob 1‘700 angemessen sind, kann ich so nicht sagen.


    In welchem Kanton seid ihr?

  • fidazer


    @BleibtStark


    Die KESB muss sich aber selber auch regulieren und mitfinanzieren, denn der Steuerzahler möchte nicht die KESB finanzieren, also stellt die KESB sehr wahrscheinlich Rechnung für ihre ,,Dienstleistungen“ an Ihre Schwiegermutter und zieht es monatlich oder jährlich ab vom Vermögen oder Einkommen Ihrer Schwiegermutter.


    Die KESB stellt hier fast sicher die Rechnung. Die arbeitet nicht gratis! Und der Steuerzahler will nicht fuer etwas bezahlen, was ihn nichts angeht. Und ich selbst unterstuetze das eigentlich auch. Denn ich bin im allgemeinen ein Befuerworter des Verursacherprinzips.


    Im sozialen Bereich vielleicht noch mit etwas mehr Toleranz, als in Anderen bereichen. Vor allem auch deshalb, weil hier Anpassungen einen deutlich groesseren Zeitraum in Anspruch nehmen.

  • fidazer


    bleibtstark


    Aus der Ferne besehen...


    Fuer die vollumfaengliche Pflege einer demenzkranken Person geht bei mir die Rechnung mit 1700.- Fr. inklusive Allem nicht auf.


    Ich kann nicht von der mir bekannten (eigenen) Situation, auf die tatsaechliche Situation Anderer schliessen.


    Aber diese Rechnung wuerde ich gerne mal sehen!

  • @marikowari


    Ich denke auch, der Verursacher sollte es zahlen und nicht der Steuerzahler.


    Der Witz ist aber in meinem Fall und in allen anderen Fällen auch: derjenige Elternteil der mehr verdient, muss alles zahlen, selbst wenn der Verursacher der andere Elternteil ist!


    So was von unfair.


    Einfach in allen Belangen ist die KESB unfair.