Muss ich für meine Exfrau weiterhin Unterhaltszahlungen leisten, obwohl sie schon seid Jahren Vollzeit arbeitet?

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

  • Ich bin seit vielen Jahren geschieden und meine Exfrau erhielt immer Unterhalt für sich weil unsere Kinder damals noch klein waren. Meine jüngste Tochter ist jetzt 16 Jahre alt geworden und hat eine Lehre begonnen.


    Meine Exfrau ist seid mehr als 4 Jahren voll erwerbstätig und ich habe jetzt die Unterhaltszahlungen an meine Exfrau eingestellt. Für meine Tochter zahle ich nach wie vor bis zur Vollendung der Lehre den Unterhalt.


    Meine Ex fordert jetzt noch weiteres Jahr Ihren Unterhalt für sich ein da die Tochter das 16. Lebensjahr noch nicht beendet hat. Ist das rechtlich wirklich so korrekt das ich immer noch weiter an sie zahlen muss obwohl sie seid Jahren Vollzeit arbeitet?


    Kann mir hier jemand weiterhelfen?


    Danke im Voraus für eure Antworten.

  • Was steht im Scheidungsurteil?
    sie können nicht einseitig bestimmen, dass Sie gewisse Unterhaltsbezahlungen einstellen. Dazu braucht es ein Gerichtsurteil, das die Situation neu beurteilt und festhält, ob noch weiter Ehegattenunterhalt geschuldet ist. Bis zu einer neuen rechtskräftigen Entscheidung gilt das alte Urteil. Ihre Exfrau kann die auf den im Scheidungsurteil festgehaltenen Betrag betreiben.

  • Im Scheidungsurteil steht das es ihr wahrscheinlich nicht möglich sein wird, nicht mal eine Teilzeitbeschäftigung, da sie unter Migräne leidet.


    Trotz allem geht sie seid über 5 Jahren Teilzeit arbeiten und seid min. 2 Jahren sogar Vollzeit.


    Gibt es hier die Möglichkeit für mich das Urteil durch eine Abänderungsklage zu ändern oder sind die Chancen gleich null?

  • Im Scheidungsurteil steht das es ihr wahrscheinlich nicht möglich sein wird, nicht mal eine Teilzeitbeschäftigung, da sie unter Migräne leidet.


    Trotz allem geht sie seid über 5 Jahren Teilzeit arbeiten und seid min. 2 Jahren sogar Vollzeit.


    Gibt es hier die Möglichkeit für mich das Urteil durch eine Abänderungsklage zu ändern oder sind die Chancen gleich null?

  • Doch, wenn im Scheidungsurteil steht, dass man davon ausgeht, dass jemand nicht mehr arbeiten kann und dass deshalb Unterhalt geschuldet ist und sich diese Voraussetzung andauernd verändert hat, dann kann es durchaus sein, dass Sie mir einer Abänderungsklage durchkommen. Am besten fragen Sie einen Scheidungsanwalt.
    Eine andere Möglichkeit wäre, dass Sie sich selber mit ihrer ehemaligen Frau auf eine Reduktion der Unterhaltungszahlungen einigen.