Verhält sich der Psychotherapeut daneben oder wie?

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  • Ich gehe seit einiger Zeit zu einem Psychotherapeuten und oft sagt er Dinge zu mir, von denen ich nicht weiss wie ich sie auffassen soll. Wenn ich ihn darauf anspreche, ob dies einen therapeutischen Zweck verfolgt, bekomme ich keine klare Antwort.


    Einmal habe ich ihm von einem Therapiekonzept erzählt, mit dem ich zufällig in Kontakt kam und das überzeugend auf mich wirkte. Meine Absicht ihm davon zu erzählen, war rein informatorischer Natur, weil ich annahm, aufgrund unserer Gespräche, dass er gerne andere Dinge kennen lernt und offen für Anderes ist.


    In den folgenden Stunden hat er dann immer wieder Anspielungen gemacht wie: "Wissen sie, es gibt ja noch andere Therapieformen wie z.B. die von mir erwähnte."


    Dies hat er einige Male in dieser Art gemacht und ich habe ihn gefragt, ob meine Information zu diesem Konzept ihn gekränkt habe, weil es halt nicht die Form der Therapie ist, welche er anbietet. Darauf kriegte ich keine wirkliche Antwort.


    Letztens war er etwa 4 Wochen abwesend wegen Ferien und nach seinen Ferien bekam ich eine Rechnung, auf der 2 Termine verrechnet waren, in welchen wir uns nicht gesehen haben, weil er ja in den Ferien war. Als ich ihn darauf ansprach war er verwirrt und sagte er wisse nicht genau, irgendwas sei da gewesen, es könne sein, dass er Berichte hätte schreiben müssen. Ich liess ihn dann auf die nächste Stunde abklären, welche Leistungen er für mich in meiner Abwesenheit erbrachte. Dann sagte er mir, er hätte sich in seinen Ferien an besagten Tagen mit meinem Fall auseinandergesetzt, da dieser komplex sei. Dann verglich er mich mit den Patienten des Vortages und meinte: "Wissen sie, die Patienten welche ich bis jetzt am Vormittag hatte, dass kann ich alles aus dem Effeff, aber bei ihnen ist das etwas anderes. Da muss ich mich gründlich vorbereiten."


    Ich sagte ihm dann, dass es löblich sei wenn er in seiner Freizeit sich mit meinem Fall beschäftige, aber dass es nicht angebracht sei dies als Therapiestunden zu verrechnen. Seine Antwort war dann so in dem Sinne: "Ich will ihnen ja helfen und ich brauche das dazu, aber sie können entscheiden ob ich das soll oder nicht." Ich sagte dann, dass ich es nicht akzeptieren kann und er selber dafür verantwortlich sei den Überblick zu behalten. Und wenn mein Fall komplex sei oder er überfordert sei mit meinem Fall, dann solle er den Fall in der Supervision besprechen. Dafür sei diese da, denn auch ein Therapeut braucht mal Hilfe.


    Die Rechnung hat er dann korrigiert, wobei ich darauf geachtet habe, dass ich seine Frage nicht beantworte und er selber entscheiden muss was er für richtig oder falsch hält.


    Heute gegen Ende der Stunde bzw. der 45 Minuten brach er dann abrupt ab. Sie wollten das ja so, keine Minute mehr. Obwohl ich das so nie gesagt habe. Das finde ich kindisch und ich weiss nicht was ich davon halten soll.


    Hat das einen Therapeutischen Nutzen oder ist er einfach in seinem Ego gekränkt, und weiss nicht wie er professionell damit umgehen soll? Ich finde es ziemlich daneben!


    Für Feedback bin ich sehr dankbar.


    Damien

  • Ich spreche von eigene Erfahrungen.


    Weil ich zu Psychiatrische Dienst wegen IV Stelle musste, wegen eine Psychiatrische Untersuchung, die 10 Monate gedauert, viel geschlampet und vieles gelogen, sage ich nur eines: ES GEHT NUR UMS GELD. Ich hatte und habe keine Bedürfnis mit irgendeine Psychiater zu reden, aber dass hat man in mein Fall nicht gesehen, Komische Diagnosen gegeben, und sehr viele Unwahrheiten über mich. Mit meine Geschichte werde ich Schweizer TV schreiben, weil es ist nicht zum glauben was hier vorkommt und wie Menschen behandelt werden.


    Psychiatrie und die IV, es geht nur ums Geld. Um eine professionelle Psychiater zu finden, muss man sicher suchen, genau wie eine Hausarzt. Ich werde, in Ihre Fall, weiter suchen, diese Psychiater wo Sie waren, braucht selber Hilfe!


    Viel Glück!

  • Psychologen reden wenig und hören viel zu um danach nach ihrer Lehre zu urteilen. Bei verschiedenen Fällen die mir bekannt sind werden Psychopathen in ihrem denken gestärkt anstatt die Fehler oder Alternativen aufzuzeigen.


    Falls jemand einen Versuch starten möchte, stellen sie auf jede Frage die selbige an den Psychologen und einfach mal notieren. Falls man gefragt wird wieso man das macht, die Meinung des Psychologen interessiert mich und ich möchte mich nach der Sitzung damit etwas auseinandersetzen.

  • Wie lange bist du denn schon bei diesem Psychiater in Behandlung? Ich finde sein Verhalten sehr seltsam und unprofessionell und auf keinen Fall vertrauenserweckend. Ich würde mir jemand Anderen suchen.

  • Die Schilderungen von DamienS weckt bei mir Erinnerungen an einen Eastwood-Film


    Darin war Eastwood einer von drei Gringos, die zusammen kurz vor oder während der Mexikanischen Revolution selbstherrlich durchs südliche Nachbarsland streifen. Als sie sich länger in einem mexikanischem Dorf aufhalten und sich von den Dorfgemeinschaft aushalten lassen, erleben sie auch wie das mexikanische Dorf von den Grossgrundbesitzer terrorisiert wird. Daraufhin lehren sie die Menschen wie sie sich mit Waffengewalt gegen ihre Peiniger wehren können. Selbst hingegen terrorisieren sie die Dorfgemeinschaft immer öfters bis diese sie eines Tages nach einem mehrtägigen Streifzug mit hohem Tequila-Konsum nicht mehr ins Dorf lassen und auf sie mit den von ihnen organisierten modernsten Handfeuerwaffen (Wincaster etc.) schiessen. Als die Drei nach mehreren Versuchen feststellten, dass sie den Willen der DörflerInnen nicht mehr brechen können, ziehen sie erfreut und zufrieden ihres Weges. Eastwood mit seinem üblichen Grinsen in der unrasierten, staubbedeckten Fresse.



    C-O-R-A

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • Ich denke lieber Herr Damien, Sie machen sich sehr viele berechtigte und auch richtige Gedanken. Der Therapeut leidet unter Selbstzweifeln. Suchen Sie sich einen kompetenten, selbstsicheren Psychiater/in FMH. Von ihm/ihr können Sie therapeutische Gespräche auf Augenhöhe erwarten. Alles andere ist für nichts. Lieber Gruss