kurzfristiger Termin Bestandesaufnahme der Wohnung

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  • Für Sozialhilfeempfänger sind Behörden mehr oder weniger ein rotes Tuch. Hirzi zu KESB oder Sozialhilfe und der Gleichen zu schicken bringt nichts. Im Gegenteil da bekommt er noch mehr Panik. Es gibt Menschen die beim Aufräumen helfen. Wenn er es selber machen will ohne Hilfe, gibt es auch im Internet Tipps, wie man das am Besten vorgeht, hinkriegt und organisiert. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm. Heute redet man ja schon von einer Messiewohnung, wenn ein paar Spielsachen der Kinder am Boden liegen. Als Sozialhilfeempfänger hat Hirzi wahrscheinlich auch keine 5 Zimmer Wohnung. Wenn Küche und Bad io. sind, ist das schon mal die halbe Miete. Dann empfehle ich Schachtel und Müllsacksystem. Was ich behalten will in die Schachtel und was weg kann in Müllsack. Oder drei Schachtel System 1. Schachtel Müll, 2. Schachtel ev. Behalten noch mal aussortieren, 3 Schachtel definitiv Behalten. Etwas kann ja auch noch in Keller und oder Estrich zwischengelagert werden. Diese Methoden eignen sich bei Menschen die sich schwer tun mit Trennen von Dingen. Wenn es allerdings um eine verdreckte, verschimmelte, vergammelte Angelegenheit geht, ist es dann so oder so radikal Entsorgung. Das ist dann fast schon wie Tatortreinigung, einfach ohne Kaltsteher.


    Ich empfehle für Hirzi jemanden Externen, oder Freunde, Verwandte für Hilfe. Keine Behörde. Da ihm sonst noch Zwangsräumung und Vormundschaft, Zwangsmassnahmen usw. droht. Wenn jemand eine solche Befürchtung hat, ist das leider nicht von Ungefähr. Auch wurde da wahrscheinlich von Dritten beim Vermieter oder Verwaltung was gemeldet und die kommen darum zum kontrollieren. Die Schweizer sind ein Volk von Denunzianten. Aber es gilt nach wie vor: "Der grösste Lump im Land, ist und bleibt der Denunziant." Hilfe geht anders!

  • @memo


    Danke für diesen Beitrag.


    Wir sind hier weitgehend der gleichen Meinung. Behörden sind für solche Personen meistens der letzte Schritt. Oder eben auch der letzte Schnitt.


    Wir haben nicht umsonst gefragt, ob denn nicht Freunde oder Verwandte zu Hilfe kommen könnten. Und es gibt auch noch andere (externe) Freiwillige, welche hier einspringen könnten.


    Das Problem von @Hirzi ist vermutlich, dass er sich keine (passende) Hilfe organisieren kann.


    Deshalb haben wir empfohlen, dass er sich an die Nummer 143 wendet. Dort hat es Fachpersonen die hier weiterhelfen können. Zumindest können sie @Hirzi Kontaktadressen für passende Hilfe vermitteln. Und ihn dabei auch etwas zu begleiten.


    Immerhin hatte Hirzi mal einen ersten Schritt gemacht und hier im Forum mal nachgefragt.