Fragen zu: Panikattacken und Panikstörung

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  • Hallo an alle! Ich bin momentan Studentin an einer Hochschule und schreibe in dieser schwierigen Zeit meine Bachelorarbeit. Als Thema hab ich Panikattacken und die Panikstörung gewählt, weil ich selbst im Laufe meines Lebens an kleineren Attacken litt und öfters damit konfrontiert wurde (Freunde & Bekannte). Im Rahmen meiner Arbeit möchte ich deshalb gerne eine Umfrage starten. In dieser sind alle meine Fragen zu finden. Die Befragung ist dabei komplett anonym und wird nicht personenabhängig ausgewertet. Hier ist der Link dazu: https://lamapoll.de/Panikattacken-Panikstoerung/de/


    Ich bedanke mich im Voraus!

  • hallo snowrose,


    schön dass sie eine bachelorarbeit über panikstörungen schreiben.


    beim ausfüllen ihrer umfrage hatte ich mit einigen punkten mühe und ich würde ihnen empfehlen den fragebogen nochmals zu überdenken. hier was mir aufgefallen ist:


    frage 1: hier sind die antworten ja und selten nicht hilfreich, wenn ich jetzt daran leide, was soll ich wählen?
    vorschlag: attributiv lassen, ja oder nein.
    andere frage. wenn jemand nein anwählt, welche aussagekraft hat dann der rest des bogens?
    vorschlag 2: interval abfragen: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich


    frage 3: hier wieder, Ja oder Ja und zwar..., was muss ich wählen wenn ich mehrere angststörungen habe?
    ausserdem: terminologie, oben sprechen sie von panikstörung und hier von angststörung, auch wenn man die panikstörung zu angststörungen zählen kann, so macht sie in der klassifikation eine eigene kategorie aus, weil sie eben körperlicher art ist und angststörungen psychischer art sind (unterschied anxiety, fear, panic)


    frage 4: ich weiss nicht mit wievielen rückmeldungen sie rechnen aber mit textfeldern werden sie eine menge zeit für die auswertung benötigen, die ausserdem eine statistik fast verunmöglichen. ich rate ihnen hier zu einem abfrageschema in altersklassen: 0-4, 5-12, 13-16, etc.
    ausserdem: welche antwort erwarten sie hier genau? wann als uhrzeit, als alter, als jahr?


    frage 5: hier würde ich nach symptomen einer panikattacke fragen und nicht nach "wie äussert sich ihre angst?", dann würde ich die offiziell kategorisierten symptome abfragen und nicht eine auswahl des katalogs.


    frage 6: auch hier würde ich zwingend eine auswahlmöglichkeit geben. mit textfeldern werden sie keine strukturierten antworten erhalten.


    vorschlag: mehrmals täglich, einmal täglich, etwa 1x pro woche, etc.. die dauer dann in 15min schritten 0-15, 15-30, 30-45, 45-60, länger als 60min


    frage 7: auch hier würde ich eine auswahl bieten. multiple choice versteht sich. hier müssen sie überlegen welche möglich sein könnten, es gibt sowohl somatische auslöser wie psychische oder externe trigger. dann ein feld für sonstige offen lassen, für antworten mit welchen sie nicht gerechnet haben.


    frage 8: was antworte ich, wenn bei mir die gedanken nicht "rasen". im wissenschaftlichen kontext sollten keine solchen adjektive verwendet werden wie "rasen" da sie zu unspezifisch sind.
    stattdessen: fragen sie nach: "welche gedanken haben sie während einer panikattacke?" wobei auch hier zu unterscheiden wäre, wann diese gedanken auftauchen... am anfang einer attacke sind diese sicher anderst als während oder nach einer attacke.


    frage 9: terminologie. hier sprechen sie von anfällen. einigen sie sich auf attacken. ausserdem ist die panikstörung definiert durch eine angst vor wiederauftretenden attacken und durch einen leidensdruck. das heisst, wenn sie attacken haben aber sie diese nicht beeinträchtigen, kann man eine panikstörung nicht diagnostizieren.
    vorschlag hier: fragen sie eins nach dem anderen: 1. wie stark beeinträchtigen sie diese attacken? (hier wäre sich zu überlegen wie subjektiv eine antwort sein kann, wenn jemand sagt "stark" und ein andere "leicht" was heisst das genau?" sie müssen es messbar machen. vielleicht mit beispielen wie: ich kann während einer attacke nicht mehr arbeiten, ich muss liegen, ...


    dann: haben sie angst vor erneuten attacken? ja, nein, wie gesagt, wenn jemand mit einer panikstörung diagnostiziert wird, ist das ein kriterium das erfüllt sein muss.


    frage 10: terminologie: verwenden sie panikstörung.
    welche antwort erwarten sie bei sonstiges. m.m. gibt es keine andere alternative mehr. ausser: nein, ich habe vor es nicht bald jemandem zu erzählen ;) lassen sie es weg.


    frage 11: terminologie: ist es jetzt eine problematik oder eine störung, eine angst oder eine panikstörung? einheitlich bleiben. dies ist kein aufsatz wo sie mit der verwendung von synonymen punkten können. hier geht es um standardisierung.


    frage 12: wenn ja, welche antwort bevorzugen sie: Ja oder ja, und ich nehme?
    vorschlag: nur ja und nein und bei ja, welche


    frage 13, 14, 15, passt


    ich hoffe meine ausführungen wirken nicht demotivierend auf sie. da sie von einer bachelorarbeit geschrieben haben, denke ich wäre die anwendung wissenschaftlicher standards zielführend.