Absetzen von Psychopharmaka - Aufklärung, Literatur, etc.

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  • Da ich immer wieder Beiträge zum Thema hier und in anderen Foren sehe, habe ich mich entschlossen hier ein Sammelsurium zum Thema "Absetzen von Psychopharmaka" zu machen. Den Beitrag werde ich nach und nach ergänzen.


    Das Ziel ist:
    - Aufklärung zum Thema zu betreiben um Betroffenen, die Psychopharmaka absetzen wollen, ein möglichst symptomfreies Absetzen zu ermöglichen
    - einen Austausch zum Thema zu ermöglichen


    Anmerkung:
    Stoppen oder reduzieren sie keinesfalls verschriebene Medikamente ohne sich vorher über die Risiken aufzuklären und lassen sie sich wenn immer möglich ärztlich betreuen.




    1) Referenzen zum Absetzen von Psychopharmaka


    In den aufgeführten Referenzen finden sich Informationen zur Entscheidungsfindung sowie zum Absetzen/Reduzieren von Psychopharmaka:


    1.1) https://willhall.net/comingoffmeds/
    - der hier ausgearbeitete "Harm Reduction Guide to Coming Off Psychiatric Drugs and Withdrawal" ist sehr umfassend und in verschiedenen Sprachen verfügbar. Wer Psychiatrische Medikamente absetzen will ist hier gut bedient.


    1.2) Jospeh Glenmullen, MD, The Antidepressant Solution (ISBN 978-0-7432-6973-5)
    - Das Buch beschreibt die Thematik des Absetzens ebenfalls sehr umfassend und bietet gute Werkzeuge zum Messen der Absetzsymptome für ein sicheres Absetzen. Ausserdem eine Entscheidungsgrundlage, ob man bereit ist abzusetzen.


    1.3) Peter & Mahinda Ansari, Unglück auf Rezept (ISBN 978-3-608-98060-8)
    - Das Buch ist ein Erfahrungsbericht einer langzeit Einnehmerin von Antidepressiva und bietet auch gut recherchierte Zusammenhänge ihres Mannes zum Thema Antidepressiva. Eignet sich vor allem für die kritische Betrachtung von Psychopharmaka.


    1.4) https://www.mind.org.uk/
    - Eine britische Stiftung mit verschiedenen, gut recherchierten Informationen zum Thema Mentale Gesundheit inkl. Medikamenten, Entscheidungshilfen https://www.mind.org.uk/inform…the-decision-to-come-off/


    1.5) Royal College of Psychiatrists - Informationen zum Stoppen von Antidepressiva
    https://www.rcpsych.ac.uk/docs…ble.pdf?sfvrsn=2c9a63e0_2


  • @DamienS


    Vielen Dank für dieses Engagement.

  • @DamienS


    Sie haben gerade einen neuen Badge bekommen.


    Obwohl bisher niemand auf den neu eröffneten Thread geantwortet hat, scheint dieser doch recht Beachtung zu finden. Bitte weitermachen!

  • Transmitter


    «Sie haben gerade einen neuen Badge bekommen. Obwohl bisher niemand auf den neu eröffneten Thread geantwortet hat, scheint dieser doch recht Beachtung zu finden. Bitte weitermachen!»


    Das geht hier m.E. nicht mit "offenen" Dingen zu und her. Ich habe aber weder Interesse noch die Absicht über dies HIER weiter zu debattieren.



    C-O-R-A

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • Transmitter


    «Sie haben gerade einen neuen Badge bekommen. Obwohl bisher niemand auf den neu eröffneten Thread geantwortet hat, scheint dieser doch recht Beachtung zu finden. Bitte weitermachen!»


    Das geht hier m.E. nicht mit "offenen" Dingen zu und her. Ich habe aber weder Interesse noch die Absicht über dies HIER weiter zu debattieren.



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  • DamienS


    Ich durfte in einem Gespräch zwischen Psychiaterin und einer ihrer Patientinnen folgendes beobachten:


    Die Psychiaterin sprach von 200mg des vor einiger Zeit verschriebenen Antidepressiva. Die Patientin von den vier Schlaftabletten. Für die Psychiaterin waren es wohl vier halbe Tabletten – worüber jedoch nicht gesprochen wurde.


    Ich habe die Psychiaterin so verstanden, dass es ihr um die 200mg der "gewünschten" Substanz in den Tabletten geht. Diese 200mg steckten jedoch in zwei Tabletten mit 100mg.


    Beide, Psychiaterin und Patientin waren sich absolut einig, dass die Tabletten ein "Muss" sind und die Dosierung nicht reduziert werden darf.



    C-O-R-A

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  • @C-O-R-A


    sie beschreiben einen fall, wo sich die patientin und psychiaterin über den einsatz von psychopharmaka einig sind. das ist auch völlig ok, und so lange es der patientin in der lebensführung hilft, spricht nichts dagegen.


    es gibt leute, denen wurden diese medikamente ohne "wirkliche" indikation verschrieben und auch solche, welche für sich einen weg ohne medikamente finden wollen oder gefunden haben.


    der beitrag ist für die 2. gruppe gedacht. aus welchem grund auch immer jemand psychopharmaka absetzen will, sollte dies in einem kontrollierten rahmen machen, um die risiken von absetzphänomenen zu verringern.


    aus ihrem beitrag entnehme ich, dass dies in meinem beitrag offenbar nicht klar rüber kommt oder fragen aufwirft. das ist nicht die absicht und ich werde hier eine entsprechende anmerkung einbauen.

  • DamienS


    «sie beschreiben einen fall, wo sich die patientin und psychiaterin über den einsatz von psychopharmaka einig sind. das ist auch völlig ok, und so lange es der patientin in der lebensführung hilft, spricht nichts dagegen.»



    Bist du sicher? Bitte nochmals lesen!



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  • @C-O-R-A


    wenn ich da etwas zwischen den zeilen lesen sollte, dann sorry, das ist nicht mein ding.


    können sie mir direkt sagen, was sie genau meinen?

  • DamienS


    «es gibt leute, denen wurden diese medikamente ohne "wirkliche" indikation verschrieben»


    Solches weiss ich nicht, doch vermute ich es auch – vor allem von HausärztInnen. Wobei ich sagen muss, dass m.E. der beste und menschlichste "Psychiater" (vielleicht genauer gesagt: "Psychotherapeut"), den ich kennenlernen durfte, war "nur" Hausarzt. Und einer der besten und menschlichsten SpitalärztInnen war "nur" Diplommediziner ohne Doktortitel – genau gesagt waren es sogar zwei.



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  • DamienS


    «aus ihrem beitrag entnehme ich, dass dies in meinem beitrag offenbar nicht klar rüber kommt oder fragen aufwirft.»


    Das ist ein Missverständnis. Wo steht in meinen Zeilen, etwas das sie zu diesem Schlussfolgerung veranlasst?



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  • DamienS


    «das ist nicht die absicht»


    Das hab' auch ich so verstanden!



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  • @C-O-R-A


    wie gesagt, ich möchte nicht zwischen den zeilen lesen. es ist meine wahrnehmung.

  • DamienS


    «und ich werde hier eine entsprechende anmerkung einbauen.»


    Meinetwegen ist dies nicht nötig! Und ich denke, auch nicht für andererwegen!



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  • @DamienS


    Später vielleicht! Wir sind ja hier nicht alleine.


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  • DamienS


    «wie gesagt, ich möchte nicht zwischen den zeilen lesen. es ist meine wahrnehmung.»


    Was genau liest du, in welcher meiner Zeilen, dass bei dir diese Wahrnehmung hervorruft?



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  • DamienS


    Sprechen die Psychiaterin und ihre Patientin vom Gleichen?



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  • DamienS


    Würden die Tabletten auch wirken, wenn die Patientin sie nicht halbiert einnimmt?



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  • DamienS


    Würden die Tabletten auch wirken, wenn sie die "gewünschte" Substanz nicht enthielten?



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  • Herr Doktor!


    Der Patient worf1001 scheint zu verstehen. In einem anderen Thread schreibt er in seiner Antwort vom 10/12 um 20:32 :


    «Nach 2 oder 3 Monate hatte ich während der Arbeit aber immer noch Angstzustände. Scheint also, dass diese Medis nie wirklich gebracht haben. Aber dann wurde es mir zu bunt und statt wieder nach Hause zu springen, habe ich trotz den Angstzustände einfach weitergearbeitet. Und siehe da, nach ca. 2 Wochen, war die Angst weg. Ich bin jedoch der Meinung, dass die Angst nicht von den Medis weg ging, sondern mit meinem Umgang damit.»



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