Wie Normen uns am Denken hindern. Vergessene Klugheit?

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  • Wir raten und raten, aber wir kommen einfach nicht drauf... können Sie uns weiterhelfen, @Hodroot?

  • PS: Kleine Anekdote.


    Frank Zappa wurde von Fans als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen. Aus purem Jux machte er mit.


    Erstaunlich war, dass er weitaus mehr Stimmen bekam, als nur aus dem Lager seiner eingefleischten Fans.


    Was ihn dazu bewog, die Sache etwas ernster zu nehmen. Er wollte allerdings nie wirklich Präsident der USA sein!


    Er wollte allerdings wissen, wie weit er in einem Wahlkampf da kommen könnte. Und hätte dann sicher eine musikalische Kritik dazu geschrieben.


    Ich wäre da sehr gespannt darauf gewesen.


    Leider verstarb F.Z. während dieses Kampfes ... an Lungenkrebs.

  • @Hodroot

    Was wäre denn ihre Alternative zur despotischen Haltung von A.Merkel gewesen?

  • »Sie hat recht behalten«

    Siehe:


    https://www.beobachter.ch/foren/comments/227139/view.html


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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • https://www.faz.net/aktuell/po…ht-behalten-17100401.html



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  • " Was das eigentliche Problem ist: Dass eine zunehmende Anzahl von Stimmbürgern offenbar frustriert ist, über die bisherige Politik. "
    Es ist nicht nur DIE Politik sondern auch eine global extrem pervertierte Kapitalismusform. Die zunehmende Macht u. Machtmittel von ganz wenigen sind national u. supranational (EU) sind mit echt demokratischen Miitteln kaum noch einzuhegen ist. Die Gewaltenteilung in der Gesellschaft, nicht nur in der Gesellschaftsverwaltung (Staat), funktioniert längst nicht mehr


    Die gute Kapitalisform der bestmöglichen Ressourcen-Allokation zur 'Lebensfreude' von möglichst vielen Im Volk ist kaum noch vorhanden.
    Die AfD ist sehr heterogen. Bei der Gründung war sie schon im Vorstand 'Bernd Lucke 'stark von der 'Libertären" Geisteshaltung geprägt. So stark, dass sogar 'Olaf Henkel', der ehemalige Europachef von IBM u. ehemaliger D-Unternehmerverbands Präsident da Mitglied wurde u. viele Reden geschwungen hat. Mit der libertären Ideologie alleine konnten aber nicht genügend Wähler gewonnen werden, um die 5% Hürde zu überwinden. Wie in den USA haben dann auch die D-Libertären national u. rechts Orientierte instrumentalisiert. Das lief etwas aus dem Ruder und ein unbedeutender Teil mit Lucke spaltete sich ab, weil zuviele rechtsnationale Extremisten aufstiegen. Heute vertreten Meuthen u. Weidel eindeutig libertäre Ziele, u.a. Steuersenkungen, wie auch im Parteiprogramm nachzulesen ist.
    Anders als in den USA mögen die meisten Deutschen, wie auch die meisten Schweizer keine 'extremen' u. 'vorherrschenden' Haltungen, ob in der Politik, dem Kapitalismus od. Religionen.
    Die meisten Ostdeutschen haben zurecht einen Hass auf DIE Politik u. DEN STAAT vor 89 gehabt und von den 'blühenden Landschaften" des kapitalistischen Westens (D-Mark) geträumt. Sie können nicht glauben, dass für ihren ungenügend reflektierten Frust, die extreme Kapitalismusform der Libertarians zu einem nicht geringen Teil die Ursache ist. Kapitalgewaltige globale Konzerne diffamieren sich nicht in aller Öffentlichkeit u. in den Foren, wie 'politische' Parteien u. ihre 'Follower'.


    Im übrigen gibt es auch noch 'anständige' Politiker, in allen Parteien, aber unter dem Druck aus dem extremen Kapitalismus mit seinem ausgefeiltem Marketing u. PublicRelation haben diese kaum noch faire Chancen, weil auch den meist bloss eingebildeten Wählern aus diesen Blasen so viel eingebildet wird.

  • @alescha


    Kurze Antwort zu deinem diffamierenden Statement:


    Diese Selbstverblendung einer Regierungschefin, die sich wie ein alternder Despot für „alternativlos“ hält, hat die AFD erst recht beflügelt“


    Der „Leistungsausweis“ von Angela Merkel ist vergleichbar mit einem Top CEO eines Konzerns -- permanent den Überblick zu behalten, die Expertisen von Experten mit gesundem Menschenverstand zu werten und die jeweilige Situation global gesehen richtig einzustufen und manchmal auch Entscheide mit Herzblut zu vertreten, mit denen man sich keine Freunde macht. Obwohl auch eine Angela Merkel vor Fehlentscheidungen nicht gefeit ist -- einer internationalen Umfrage zufolge geniest Bundeskanzlerin Merkel nach wie vor so viel Vertrauen wie kaum ein anderer Politiker.


    Ich sehe zurzeit weit und breit keine Politikerin oder Politiker in unserem Nachbarland, die ihr nur annähernd das Wasser reichen könnten.


    Kobold

  • Merkel hat zum wiederholten mal die EU gegen heftigen Widerstand von rechtlibertären Nationen wie Polen, Ungarn, Tschechei, funktionsfähig gehalten. Nur eine Europ. Union europ Nationen, kann die Souveranität von europ. Bürgern u. relativ kleinen europ. Nationen gegen die globale Macht Kapitalgewaltiger Konzerne, die konkurrierenden Weltmächte USA u. die VR China / RF verteidigen. Das sollten sich auch mal unsere Eidgenossen vergegenwärtigen, die sich grösstenteils u. ihre Nation total überschätzen, weil es ihnen ständig eingeredet wird, auch aus US- u- Konzern-Kreisen.


    Weil Merkel klar für Multilateralismus steht, wurde in der Abhöraktion der NSA erkannt, wird sie von den Rechtslibertären verteufelt u. auch weil sie zuerst Josef Ackermann u. dann den D-Chef von Blackrock für volkswirt. Finanzfragen gefeuert hat.

  • Ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiss.


    Und ich hier nicht wiederholen muss, was Andere schon geschrieben haben.


    Smile.


    Bin gespannt darauf, wie viele Deutsche noch etwas auf die Welt kommen werden, wenn die "alte Tante" nicht mehr Kanzlerin ist. Und sie dann womöglich noch mit jemandem aus der AfD ersetzt wird.


    Denn dann wird "ihr Despotentum" für immer abgesetzt sein.


    Ich muss mich klar der Meinung von @Kobold anschliessen. Der Leistungsausweis von Frau Merkel ist wirklich bemerkenswert.


    Und der Schnitzer, den sie sich bei der Flüchtlingspolitik geleistet hatte, ist aus meiner persönlichen Sicht höchstens eine politische Fehleinschätzung gewesen, zu was ein Teil der deutschen Bevölkerung nicht bereit ist.


    Ein grosser Teil der Bevölkerung hatte diesen Entscheid der Kanzlerin mitgetragen. Wohl wissend, dass es Probleme geben wird. Diese wollten sich den Problemen aber stellen. Die AfD aber nicht.


    Die wollten das Problem an der Grenze "ausblenden".

  • @C-O-R-A


    Damit sie sich jetzt nicht zu lange den Kopf darüber zerbrechen müssen, was sie auf unsere Frage antworten können:


    Bestimmte "Fehler" betreiben wir mit Absicht. Und das ganz methodisch. Denn damit wollen wir Gedanken provozieren. Die wir als eine Reflexion unserer eigenen Gedanken brauchen. Um uns weiter zu entwickeln.


    Das war nicht unsere Frage.


    Wir fragen hier nach systematisch begangenen Fehlern, welchen wir uns nicht bewusst sind. Weil wir hier, gefangen in der eigenen Gedankenblase, unsere blinden Flecken haben. Und die können wir, wenn überhaupt, nur durch Kritik von Aussen heraus erkennen.


    Und das ist einer der Hauptgründe, um in einem Forum wie diesem teilzunehmen.


    Um mich geistig entwickeln zu können, brauche ich nicht eine perfekte Widerspieglung meiner selbst. Ich brauche einen Spionspiegel. Und den Spion, welcher mir dann zuflüstert, was ich selbst im Spiegel nicht sehen kann!

  • @oytenkratos


    Auch ihnen muss ich klar zustimmen.

  • Alternativen: Flüchtlingslager vor Ort unterstützen; Frontex verstärken; Länder, welche Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle nicht zurücknehmen boykottieren; gerechte Verteilung der Flüchtlinge in Europa anstreben.

  • @alescha01


    Guten Morgen.


    Das ist wohl eine Sofortmassnahme, welche ich definitiv unterstützen kann.


    Doch das ursprüngliche Problem ist damit nicht gelöst.


    Kennen wir dazu Alternativen?


    Ehrlich gesagt.... tue ich mich damit auch schwer.

  • oytenkratos@ am 18/12 um 15:03 :


    «Merkel hat zum wiederholten mal die EU gegen heftigen Widerstand von rechtlibertären Nationen wie Polen, Ungarn, Tschechei, funktionsfähig gehalten. Nur eine Europ. Union europ Nationen, kann die Souveranität von europ. Bürgern u. relativ kleinen europ. Nationen gegen die globale Macht Kapitalgewaltiger Konzerne, die konkurrierenden Weltmächte USA u. die VR China / RF verteidigen. Das sollten sich auch mal unsere Eidgenossen vergegenwärtigen, die sich grösstenteils u. ihre Nation total überschätzen, weil es ihnen ständig eingeredet wird, auch aus US- u- Konzern-Kreisen.»



    Ich stimme oytenkratos zu, dass im asiatischen Jahrhundert (21.Jh.) das Machtzentrum vom transatlantischen Raum in den transpazifischen Raum sich verschiebt. Der Kontinent "Europa" ist ab vom Schuss und seine Länder werden an Bedeutung verlieren. Da macht es für die Schweiz keinen Sinn mehr der EU beizutretten. Vielmehr sollten sie schauen, gute Kontakte ins neue Zentrum der Macht zu knüpfen – in den pazifischen Raum.



    C-O-R-A

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  • Vereinzelte europ. Nationen werden im globalen Machtspiel tatsächlich immer unbedeutender.
    An den Rändern des transpazifischen Raumes stehen sich die USA (absteigend) und die VR China (aufsteigend) als Feinde gegenüber, in einem immer heisseren Wirtschafts- u. Finanz-Krieg.


    Die US-Handelssanktionen, die ein Biden höchstens etwas abschwächen wird, treffen aber auch Verbündete/Vasallen der USA, wie Japan, China u. auch Europa im transatlantischen Raum, zu dem auch der Kontinent Afrika gehört. Die afrik. Nationen statt nur auszubeuten, sondern so zu entwickeln, wie sich China im Inneren entwickelt hat, liesse die Vereinten Nationen Europas nicht zur führenden Weltmacht werden, aber es würde die Union Europäischer Nationen als Wirtschaftraum stärken, Flüchtlingsdruck mindern und Afrika als zukünftigen Wirtschaftsraum mit hohen Wachstumsraten nicht an China fallen lassen.
    Nicht gleich übertreiben mit dem Beitritt DER Schweiz in die EU, zuerst gehts ums Rahmenabkommen. DIE Schweiz verfügt über keinen Meereshafen für Exporte u. Importe, alle Internetknotenpunkte zur globalen Finanz-Welt. Der Binnenmarkt für el.Energie, aus dem sich die CH-Konzerne extrem billig bedienen können, befindet sich auf EU-Gebiet u. Überflugrechte darber sind nicht so selbverständlich oder kostenfrei. Die EU bietet auch für Steuerminderungen mit Irland, Niederlanden, Luxemburg, Zypern Malta, selbst attraktive Angebote und nach dem BRext die Londoner City das non-plus-ultra. Auch auf dem Gebiet verlieren CH-Fianzunternehmen immer mehr an Bedeutung. Viele Schweizer Nationalisten überschätzen sich, ihren Volksteil und DIE Schweiz masslos.


    Heute wird den Kapitalschwachen Schweizern ihre höchste Bedeutung so eingebildet, damit diese sich preiswert verkaufen, von und für Kapitalgewaltige Schweizer u. Kapitalgewaltige Ausländer, deren bürgerlichen Parteiführern, deren Medien, deren politischen Influenzern in Netzforen u. den Trittbrett-Profiteuren dieses relativ kleinen Volksteils. Werden für Kapitalschwache Schweizer in der EU die eigene Souvernität echt geringer und die Zwängerein echt grösser ?

  • @C-O-R-A


    Das ist dann wohl eine Haltung, welche wir als opportunistisch bezeichnen würden.

  • @oytenkratos


    Danke für ihren Beitrag.


    Aber bewegen wir uns jetzt nicht schon wieder aufgrund der politischen Sachzwänge im "normierten Denkbereich"?

  • oytenkratos am 19/12/2020 um 14:11 :


    «Die afrik. Nationen statt nur auszubeuten, sondern so zu entwickeln, wie sich China im Inneren entwickelt hat, liesse die Vereinten Nationen Europas nicht zur führenden Weltmacht werden, aber es würde die Union Europäischer Nationen als Wirtschaftraum stärken, Flüchtlingsdruck mindern und Afrika als zukünftigen Wirtschaftsraum mit hohen Wachstumsraten nicht an China fallen lassen.»



    Ich befürchte deiner Idee könnte eine zwei Jahrhunderte oder noch längere Geschichte im Weg stehen, wie du ja auch schon angedeutet hast.


    Ich befürchte für uns: das heutige Afrika lässt sich von den alten, weissen BesserwisserInnen nicht mehr so einfach bevormunden. Immer mehr auf dem Kontinent haben wahrscheinlich genug vom einmal hü und einmal hott: "DIES müsst ihr tun!" ... "Es tut uns leid, es ist schief gegangen. Ihr habt alles verloren." ... "Ihr müsst DAS tun. Das wird totsicher klappen" ... "Es tut uns leid, ..." ...


    Da versucht man es mal lieber mit einem neuen Besen. Bekanntlich kehren neue Besen besser, wenn's am Ende dann oft auch nicht so war.



    C-O-R-A

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  • @C-O-R-A


    Ich liebe alte Besen. Die kennen die Ecken schon. Smile.


    Über den Rest ihres Beitrags muss ich noch etwas nachdenken.