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  • Corona bedingt, wohin ist die grosse Frage? Zu Hause einen UHU oder Balkonien Urlaub, zur Abwechslung wieder mal in unserem schönen Alpenländli an einen See oder in die Berge, soweit wieder möglich ein „Reisli“ in ein Nachbarland oder für ganz Vorsichtige, abgeschirmt von Virenträgern, man bucht eine Kreuzfahrt bei TUI. Was soll das, werden jetzt einige sagen.



    Norbert Fiebing, Präsident des deutschen Reiseverbands erwähnte in einer illustren Diskussionsrunde kürzlich im deutschen Fernsehen unter anderem auch ein Angebot von TUI Cruises mit einem hervorragenden Sicherheitskonzept.


    Alle Passagiere mussten sich vor der Reise einem PCR Test unterziehen und nur Personen mit einem negativen Test wurden isoliert geneinsam mit einem Charterflieger und Bussen zum Einschiffungshafen gekarrt, an Bord jeden Tag auf Fieber gemessen und mussten sich bei längeren Fahrten alle 5 Tage Schnelltests unterziehen. TUI habe in diesem Zeitraum rund 70‘000 Passagiere befördert und nur 4 Passagiere infizierten sich, wurden sofort isoliert und konnten ohne Komplikationen gesund wieder nach Hause fliegen. Die Frage eines kritischen Diskussionsteilnehmers betreffend etwas problematischen Landgängen mit Ansteckungsgefahren beantwortete Fiebing locker: Landgänge sind nur in kleinen geschlossenen Gruppen in Begleitung von Guides (Herdenhunde!) möglich. Ob die Passagiere angekettet waren entzieht sich meiner Kenntnis!


    Also Leinen los und ab auf in ein schwimmendes „Städtchen“ mit Restaurants, Bars, Clubs, Theatern, Kinos, Einkaufsboulevards, Pools und unzähligen Sportanlagen inmitten 1000, 2000, 3000 und mehr Passagieren!


    Kreuzfahrten wie sie heute üblich sind, sind allerdings nicht so mein Ding, obwohl ich vor Jahren mal zwei Wochen mit einem kleinen „Dampferli“ gemeinsam mit rund 160 aufgestellten Passagieren über den indischen Ozean schipperte und ich gebe es zerknirscht zu, heute noch wehmütig zurückdenke obwohl gestandene Kreuzfahrtprofis für mein gemütliches „Dampferli“ mit einem Restaurant, zwei gutbestückten Bars und einem Minipool nur ein mitleidiges Lächeln übrig hatten!


    Kobold

  • mupli


    Was? Sie auch?


    Also mein Frauchen und ich dachten... wir hätten nach den zwei Halbliterflaschen... recht guten Weines .. ja schon Halluzinationen? ... so geschehen zu Venedig ... anno,,, weiss nicht mehr ... Habe das vorsichtshalber mal aus dem Gedächtnis gestrichen.... sonst ufert das womöglich noch aus!


    PS: Venedig habe ich vorsichtshalber auch gleich aus dem Reiseprogramm gestrichen... man weiss ja nie... ?


    Lach!


    PS: ich glaub so ähnliche Szenen haben wir tatsächlich gesehen... Ich glaub ich werde noch wahnsinnig...

  • @mupli


    Smile. Ja. Das sind dann etwas spezielle Erinnerungen.


    Ansonsten mache ich ganz gerne noch etwas Bootsfahrten auf Reisen. Aber "Dampferli" in der Grössenordnung von dem, wie @Kobold schrieb, sind dann schon am obersten Ende. Das kommt bei mir allenfalls noch in die Tüte bei Fähren.


    Sehr viel lieber im Kayak, oder in Nussschalen mit nicht mehr als 20 Passagieren.


    Einmal mussten wir einen ganzen Tag anstehen, bis wir dann an der Reihe waren...,Da war die Brücke schon vor Jahren zusammen gebrochen. Und wurde mit einer Nusschale ersetzt. Da gingen im besten Fall zwei Autos drauf. Und das Auf- Und Abladen war recht abenteuerlich.


    Also langweilig war die Warterei da wirklich nicht. Konnten da diverse schöne Reiseerinnerungen einsammeln.


    Und ich gebe es ja etwas ungerne zu. Aber nachdem wir gesehen hatten, wie das Aufladen der Fahrzeuge ging, kamen wir auf etwas böse Gedanken: Wir fragten uns, wie lange es dauern wird, bis die das erste Auto des Tages versenken.


    Als dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit dann auch unser Fahrzeug übergesetzt wurde... zerschlugen sich dann unsere etwas unfairen Hoffnungen auf die Sensation des Tages.


    Nur der Fahrer des Überland - Taxi war etwas sauer... Er fuhr nicht gerne in der Nacht. Trotz des spannenden Tages, waren wir da auch etwas enttäuscht darüber. Vom Rest der Strecke war nicht mehr viel zu sehen. Es war eine praktisch mondlose Nacht.


    In eine Vollmondnacht wäre eine Fahrt durch den dichten Dschungel wohl auch noch recht malerisch gewesen... So hielten wir halt gespannt etwas Ausschau, ob wir irgendwo Lichter sehen konnten. Der "Dschungel" war ja nicht unbewohnt.


    Und der Blick nach oben, bei den gelegentlich kurzen Halten... man muss ja mal... war keineswegs zu verachten. Fernab von jeglichem Falschlicht, war der Sternenhimmel eine Sensation!


    Leider hielten wir nicht oft an. Nur an Stellen, welche unseren Fahrern bekannt waren. Als ich mal etwas dringend musste und den Fahrer bat anzuhalten, sagte der: Nein. Hier nicht. Hier gibt es "Piraten" im Dschungel.


    Lustig. Er benutzte tatsächlich das Wort "Piraten"....

  • Obwohl wir uns hier nicht in einem Reiseerlebnisse Forum befinden, ein Schmunzeln etwas losgelöst von Corona und weiteren Themen die z.T. massiv unter die Haut gehen sei, respektive muss nach dem Motto „Lachen ist gesund“ erlaubt sein.


    Live Theater in Venedig à la mupli sind eine herrliche Alternative zu Komödien in Boulevardtheatern. Hier auch noch eine kleines Episödeli:


    Ort der Handlung: Amsterdam. Ich sitze mit meiner Frau, begleitet mit einem süffigen Drink auf der kleinen Terrasse eines Grachtenrestaurants in einem, sagen wir es mal so, nicht unbedingt jugendfreien Quartier mit Blick auf die Geschäftsschaufenster der in diesem Strässchen angesiedelten Unternehmen. Schaufensterpuppen eingehüllt, z.T. auch ausgehüllt in Damenunterwäsche in allen Farben waren da zu sehen. Im Gegensatz zu Schaufensterpuppen in unserem „Städli“ setzten diese Puppen jeweils ein verführerisches Lächeln auf und forderten Hingucker auf, das Lokal zu betreten. Ich nehme mal an, um Damenunterwäsche zu kaufen -- oder nehme ich falsch an?


    Plötzlich tauchte eine nicht mehr ganz taufrische Touristengruppe auf, die in zügigem Tempo, die Blicke mehr oder weniger abgewandt von den Schaufenstern unterwegs war. Lediglich vier grau und weisshaarige männliche Wesen waren etwas weniger zügig unterwegs, legten einen Stopp vor einem Schaufenster ein und begutachteten die Sexy Reizwäsche, respektive die beweglichen Puppen, allerdings nicht sehr lange. Ohne jegliche Vorwarnung tauchten aus dem Dunkel plötzlich vier alles andere als gutgelaunte Damen auf, bombardierten lauthals mit grimmigen Gesichtern die bedauernswerten Männlein, die doch nur Unterwäsche für ihre Gögas (Göttergatinnen) kaufen wollten, nehme ich mal an, zerrten sie von dem sündigen Fenster weg und schenkten mir noch einen bitterbösen Blick obwohl ich lediglich ein lautes Lachen nicht unterdrücken konnte. Ob sich im gemeinsamen Hotelbett, den Schaufenstern sei Dank für die Protagonisten alles wieder zum Guten wandelte entzieht sich meiner Kenntnis!


    Kobold

  • @Kobold


    Was sie nicht sagen?


    Stellen sie sich vor... so etwas ganz ähnlich ist mir auch schon passiert. Als ich zum Ersten und auch letzten mal in Amsterdam unterwegs war. Und da war ich ganz "mutterseelen" alleine unterwegs, als ich mich in so ein Quartier verirrte... Da waren fast nur solche Schaufenster... für Damenunterwäsche....


    Hatte bloss gerade keinen Bedarf dafür ... war ja ohne Frauchen unterwegs.... Und das obligate Souvenir hatte ich ja schon woanders für sie eingekauft....


    Jetzt weiss ich nicht, ob ich etwas zu lange in einem dieser Coffeeshops hängengeblieben war... Jedenfalls ... wie gesagt verirrte ich mich auf dem Heimweg... und fand das Alles so schön bunt in diesen Schaufenstern ...


    Dann bekam ich eine Panikattacke!


    Da winkte mir die Schaufensterpuppe so zu, als sollte ich dich kommen, um Damenunterwäsche zu probieren....


    Sofort Fluchtreflex.. Bin ja keine Dame und auch nicht dämlich.. glaubte ich im ersten Augenblick noch... Hetzte dann von Schaufenster zu Schaufenster... Da winkten mir doch glatt alle diese Schaufensterpuppen so verlockend zu .... Das war dann endgültig etwas zu viel für mich...


    Bestieg dann das erst beste Rettungsboot. Um mich unbeschadet nach Hause zu bringen....


    Fazit aus der Geschichte:


    Also Amsterdam befahre ich höchstens noch im U-Boot. Und das nur unter weiblichem Kommando!


    Lach!