Masseneinwanderung trotz Lockdown: Wie weiter Frau SchranerBurgener?

Übersicht der Foren

Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren

Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.

  • @alescha01


    Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen quantitativen Wachstum der Wirtschaft und der Steigerung des BIP. Ein quantitatives Wirtschaftswachstum bringt nicht zwingend eine Steigerung des BIP. Das sollte jeder wissen, der vorgibt ein ökonomisches Grundwissen zu haben.


    Doch würden sie einem Laien wie mir mal erklären, wie das BIP dann steigt, wenn die Wirtschaft quantitativ schrumpft?


    Also ich verstehe diesen Zusammenhang nämlich nicht. Ich weiss nur, dass in Ländern die Pleite gingen, immer zuerst das BIP zusammenbrach, bevor dann die Wirtschaft auch zu Bruch ging. Obwohl allenfalls das zurückgehende quantitative Wachstum der Auslöser für den Zusammenbruch des BIP verantwortlich war. In allen mir bekannten Fällen war das so.


    Mit einer restriktiven Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative würden wir der Gesamtwirtschaft den Hahn zudrehen.


    Ist das Ihr Ziel?

  • Und auch wieder hier: Wenden Sie sich mit Ihren berechtigten Anliegen an die rechtsbürgerliche Mehrheiten und deren Lobbyisten.

  • Danke für die wchtigen und richtigen Ergänzungen. Rechtsbürgerliche blenden solches stets bewusst aus.

  • @Transmitter


    Oh Gott, Ihnen würde ein Grundkurs Ökonomie wirklich gutttun! Je weniger Menschen auf das BIP entfallen, desto höher ist das BIP/Kopf und damit der Wohlstand eines Landes. Dafür müssen wir die Zuwanderung nach einem Punktesystem regeln und nur jene Personen zuwandern lassen, welche etwas zur Steigerung des BIP/Kopf beitragen können. So einfach ist das!

  • @skywings


    Auch wenn @alescha01 scho mehrfach geschrieben hat, dass er kein Parteigänger sei....


    Was die Masseneinwanderung anbetrifft, ist er ja selbst ein sehr fleissiger Lobbyist.


    Das Thema kommt bei ihm einfach mit Regelmässigkeit wieder. Er kann es wohl mit seiner radikalen Ideolologie nicht vereinbaren, dass die MEI mit einem typisch schweizerischen Kompromiss umgesetzt wird.


    Die muss doch Wort für Wort so umgesetzt werden, wie es die Initiative verlangt hat! Denkt er wohl.


    Ich selbst sehe es etwas anders.


    Ich will auch nicht eine "masslose" Zuwanderung. so gesehen könnte ich mich mit der MEI sogar noch anfreunden. Aber den Initiativtext der MEI habe ich immer als einen falschen Ansatz gesehen.


    Mit der "laschen" Umsetzung hat man versucht, die Fehler zu beseitigen, oder zumindest auf ein erträgliches Mass zu reduzieren.


    Habe auch meine Zweifel daran, dass die MEI bei einer Neuaflage mit gleichem Text noch einmal durchkommen würde.

  • @skywings


    Viele gingen damals gar nicht stimmen, weil sie noch dachten, das kann doch nicht durchkommen....


    Das war ein Irrtum.


    Was sich erst gerade kürzlich bei der Kampfjet- Initiative gezeigt hat.... Viele Auslandschweizer sind aus praktischen Gründen nicht fähig ihre Stimmen abzugeben.


    Sowohl die Jet-Initiative wie auch die MEI hätten von Auslandschweizer gekippt werden können, wenn diese abstimmen könnten.

  • Dann begeben Sie sich sofort auf die Suche nach SchweizerInnen die bereit wären, in Billig-Lohn-Branchen zu arbeiten. Vorab müssen Sie aber die Ch ArbeitgeberInnen überzeugen, die SchweizerInnen auch anzustellen. Es benötigt keine akademische Überlegungen, ich denke da ganz pragmatisch. Ja, so einfach ist das.

  • @alescha01


    Je weniger Menschen auf das BIP entfallen, desto höher ist das BIP/Kopf und damit der Wohlstand eines Landes.


    Oh Gott... sie haben ja so recht! Wie konnte ich bloss diese kleine statistische Rechenübung vergessen.


    PS: Der Wohlstand lässt sich nicht einfach nur über das BIP definieren.


    Und diese Rechenübung sagt auch nichts darüber aus, was zu einer Steigerung des BIP tatsächlich ursächlich beiträgt. Auch nichts, was zum Wirtschaftswachstum ganz allgemein beiträgt. Sie reden hier von etwas Anderem als ich.

  • @alescha01


    Je weniger Menschen auf das BIP entfallen, desto höher ist das BIP/Kopf und damit der Wohlstand eines Landes.


    Oh Gott... sie haben ja so recht! Wie konnte ich bloss diese kleine statistische Rechenübung vergessen.


    PS: Der Wohlstand lässt sich nicht einfach nur über das BIP definieren.


    Und diese Rechenübung sagt auch nichts darüber aus, was zu einer Steigerung des BIP tatsächlich ursächlich beiträgt. Auch nichts, was zum Wirtschaftswachstum ganz allgemein beiträgt.


    Sie reden hier von etwas Anderem als ich.


    Von was ich rede, ist bei ihnen gar nicht angekommen.

  • @skywings


    Ich denke, sie als "Praktiker" verstehen eher, was ich @alescha01 noch begreiflich machen wollte.


    Der sieht hier nur einen Zusammenhang.... gemäss seinem Beitrag.


    Wäre er vor ein paar Jahren in Zimbabwe gewesen, als das Land vor die Hunde ging, würde er vielleicht auch noch ein paar andere statistische Zusammenhänge erkennen.


    Venezuela wäre auch eine gute Alternative....

  • @alescha01


    Ich vermute noch, dass @Sozialversicher verstanden hat, auf was ich hinaus wollte. Nämlich auf einen anderen wesentlichen Zusammenhang. Den sie offenbar nicht erkennen können, oder nicht erkennen wollen.


    Hätte ich aber im anderen Beitrag so einen "Bocksmist" verzapft... dann wäre mir @Sozialversicher ganz sicher an die Karre gefahren. Der macht das aus Prinzip.


    Und das mit fundiertem fachlichen Hintergrund.

  • an Transmitter


    mein Kommentar vom 1.3., 11 Uhr 24 soll natürlich alescha betreffen,hab ich undeutlich formuliert.

  • @skywings


    Ich habe das schon so verstanden.


    Ich meinte den ökonomischen Zusammenhang. Die Antwort von @aelscha01 vom 01.03 um 05:19 ist hier hahnebüchern.


    Er macht sich die Rechnung einfach. Redet da aber von einem anderen Zusammenhang, als ich in meinem Beitrag vom 28.02 um 10.08


    Er geht auf meine Frage da gar nicht ein.


    Er begreift anscheinend auch nicht, dass die Schweizerischen Wirtschaft derzeit auch noch Arbeiter braucht, die in nicht elitären Berufen arbeiten. Und dass diese auch zum Wachstum der Wirtschaft beitragen.


    Ich habe noch keine Wirtschaft gesehen, die ohne ein allgemeines Wachstum, das BIP steigern kann. Zumindest nicht langfristig.

  • alescha01


    Können sie mir irgendein Land nennen dessen Wirtschaftswachstum langfristig rückläufig war (Rezension) und gleichzeitig das BIP kontinuierlich steigern konnte?


    Wenn man den Zustrom an ausländischen Arbeitskräften auf einmal stoppt, dann würgt man das Wachstum der Schweizer Wirtschaft ab.


    Noch ist die Schweizer Wirtschaft recht robust unterwegs. Aber ein solches Experiment würde ich derzeit nicht wagen. Wenn die Schweizer Wirtschaft Arbeitnehmer braucht, dann sollen sie kommen!

  • Transmitter und @skywings


    Es ist doch für den Wohlstand der Bevölkerung unerheblich, wie hoch das absolute BIP in der Schweiz ist. Wichtig ist für den Einzelnen, wie hoch das BIP/Kopf ist, und noch viel wichtiger ist, wie das Einkommen in der Schweiz verteilt ist. Wenn wir in der Schweiz endlich einen anständigen Minimallohn für alle durchsetzen könnten, könnten wir auf soziale Unterstützungsmassnahmen für Working Poors durch den Staat verzichten.

  • Das BIP erachte ich eben gerade nicht als wichtig. Wichtig ist, dass es allen genügend gut geht. Das ist in der Schweiz seit Jahren eben nicht so. Von diesem BIP hat die Unterschicht wenig bis gar nichts. Allenfalls wird in die AHV, IV und SH eingezahlt, das ist alles. Und nochmals: Minimallohn sehr gut, rechtsbürgerliche Mehrheiten verhindern dies.

  • Ich begreife die SVP und FDB dahingehend: Deren UnternehmerInnen-Parteifreunde müssten höhere Löhne zahlen,ihr Gewinn wird geschmälert.Das darf nie stattfinden.