China und die Schweiz: Wo muss die Schweiz Grenzen setzen?

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  • Schweiz soll China Grenzen aufzeigen.


    Die EU hat soeben eine Regelung eingeführt, wonach schwere Verstösse gegen Menschenrechte mit Einreisesperren, mit dem Einfrieren von Vermögenswerten oder dem Verbot von wirtschaftlicher Hilfeleistung sanktioniert werden können. Die Sanktionen können sichgegen Personen, Firmen oder Organisationen richten, die Menschenrechtsverletzungen begangen oder unterstützt haben oder auf andere Art daran beteiligt sind. Die Schweiz könnte sich dem anschliessen. Sie wäre dann nicht alleinige Zielscheibe von Gegenmassnahmen Chinas.


    Chinas Rolle im europäischen Markt wird zunehmend kritisch gesehen, insbesondere was Subventionen in Europa tätiger chinesischer Unternehmen durch den chinesischen Staat betrifft. Die Europäische Kommission hat nun einen Vorschlag vorgelegt, wie drittstaatliche Subventionen neutralisiert werden sollen.


    Die Schweiz muss auch eine Debatte darüber führen, was für ausländische Investoren generell nicht käuflich ist. Das gilt insbesondere für Unternehmen, bei dem letztlich immer der Staat mit einem Plan dahintersteht, wie das bei China der Fall ist. Deutschland zum Beispiel, das auch exportstark ist und sich als Innovationsgesellschaft versteht, verschärfte die Bedingungen für ausländische Firmenübernahmen.

  • Hypothese: Solange BIP, Privatwirtschaft, Gewinne, Margen, Machterhaltung bei einem Teil der "Menschheit" zuoberst steht wird sich gar nichts ändern. Erst wenn die Menschheit dieses Streben überwunden hat geht es in die richtige Richtung.

  • China ist kaum noch erpressbar, noch nicht mal von den USA im inneren Niedergang. Die Slums u. die Zahl der Slumbewohner wachsen in den USA, GB, Brasilien u. all den Nationen mit Rechtslibertärem Kapitalismus. In China sinkt sukzessive die Zahl der Slums.


    Die Schweiz ist angeblich eine lupenreine Demokratie in der alle Gewalt vom Volk ausgeht. Also müsste die Frage eigentlich lauten: Wo könnte und wollte denn eine Mehrheit des Schweizer Stimmvolkes China Grenzen setzen und warum nicht auch den USA ?


    Viele produzierende grosse Schweizer Firmen sind direkt u. indirekt in China investiert, u.a. weil man auch da Steuer-Deals mit den Provinzregierungen zu machen sind, wie bei unseren Kantonal-Regierungen, nur noch günstigere. In Investoren-Informationen wird immer öfter zu Investitionen in China statt in den USA geraten.


    Am Steuer-Dumping Finanzplatz Hongkong haben u.a. die transationalen Finanzhäuser die chin. Zentral-Regierung aufgefordert, die Hongkonger Jugend in die Schranken zu verweisen, Menschenrechte hin od. her. In der Kernmarke VW werden 50% der Produktion nach China verkauft, 20% nach USA. Daimler und BYD halten gegenseitige Beteiligungen.


    Jeder macht was er am besten kann. Mehr 'Kooperationen' anbieten statt Sanktionen u. Zwängereien, wenn u. solange die gröbsten Menschrechtsverletzungen vermieden werden. Wer die eigene staatlich Souveranität hoch hält, sollte auch die Souveränität anderer Staaten achten u. respektieren, sonst ist er unglaubwürdig.


    Bei Subventionen ist klar zu unterscheiden, ob es für Starthilfen, Zukunfts-Investitionen, Transformationen, Grundlagenforschungen ist oder ob damit Besitzstandswahrer künstlich am Leben erhalten werden.

  • oytenkratos


    Falls es im Interesse von China wäre ....


    Könnte China schon seit etlichen Jahren den US-Dollar zu Fall bringen.


    China würde dabei auch sehr viel verlieren. Aber China ist deswegen, unter Anderem, nicht mehr von den USA erpressbar geworden.....


    Eine Kooperation ist wahrscheinlich der einzige Ausweg aus diesem Dilemma .....

  • Hmm?


    Kurze Nachfrage zum wirtschaftlichen Nachrichten - Geheimverdienst....


    Welches Land bunkert derzeit gerade die grössten Devisenreserven in US-Dollar?


    Also Botswana ist es ja wohl nicht?


    Oder?

  • @alescha01


    Ja. Das sollte sich die Schweiz und auch andere Staaten mal etwas überlegen.

  • alescha01


    Und @mupli


    Heute die Mittagsnachrichten gesehen?


    Die Schweiz wird sich hier wahrscheinlich mal wieder "neutral" verhalten.


    Auch dann noch, wenn bestimmte Schweizer aber auch bestimmte Deutsche von China bereits deutliche "Reisebeschränkungen" auferlegt bekommen haben.


    Diese "Freizeitjournalisten" dürfen sich ohne staatliche "Begleitung", zu ihrem eigenen Schutz natürlich, nicht mehr in "kritische Gebiete" der Volksrepublik China begeben. Das ist zu gefährlich.


    Nicht wahr mupli ?


    Mit Uiguren und Tibetern hat das nichts zu tun. Die sind ungefährlich......


    Sagt das offizielle China .....


    Da hat man Alles unter Kontrolle....

  • mupli


    Seit Verhütung relativ einfach und kostengünstig ist, kommt es auch in ärmeren Regionen zu weniger Geburten. In ganz armen Ländern gelten Kinder jedoch immer noch als Altersvorsorge. Deshalb möglichst viele.


    Andererseits hat sich gezeigt, dass es den Zusammenhang gibt: Je höher der Wohlstand in einem Land ist, desto tiefer die Geburtenrate.


    Und ja. Das findet auch in China statt. China hat nicht einfach nur mit einer kommenden Überalterung ein Problem. Es hat aktuell immer noch einen deutlichen Männerüberschuss. Auch eine Folge der 1-Kindpolitik.

  • @mupli


    Zum Thema 1-Kindpolitik kommt mir auch noch ein alter Witz aus der unteren Schublade in den Sinn. Ist aber eigentlich generell zu Abtreibung und nicht direkt im Zusammenhang mit China zu verstehen.

  • forum.beobachter.ch/forum/thread/?postID=233915#post233915

    @mupli


    Wie gut die Überwachung und Zensur in China funktioniert wissen, wir auch aus anderen Quellen.


    Ein SRF - Korrespondent hatte noch einen Reportage gemacht. Und wir haben uns da schon etwas gewundert über das Material das da zu sehen war im Zusammenhang mit der Musikszene in China.


    Aus unserer Sicht zwar noch harmlos.


    China sieht das in Zukunft vielleicht noch etwas anders. Ich würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn der Korrespondent künftig bei Besuchen in China auf Schritt und Tritt überwacht werden wird.

  • @mupli

    Ich habe gerne Kinder. Und es müssen auch nicht unbedingt die Eigenen sein. Als ich noch keine leiblichen Nachkommen hatte, fragte ich mich, ob ich das überhaupt will. Es gibt ja genügend Kinder, welche keine Eltern haben.


    Jetzt habe ich Beides.


    Und ja. Kinder gross zu ziehen kostet Geld. Und je grösser der Wohlstand einer Gesellschaft ist, desto mehr Geld kostet es. Und deshalb muss ich jetzt meine Wirtschaftsleistung steigern. Damit der Wohlstand nicht abnimmt.


    Und das dürfte ein Problem einer jeden Wohlstandsgesellschaft sein, welche nach kapitalistischem System funktioniert. Kommunistische Partei der Volksrepublik China hat dies längst erkannt. Und praktizieren es. Nur nennen sie das dann anders chinesich....


    China ist als Militärmacht definitiv nicht zu unterschätzen. Doch das militärische Säbelrasseln ist hier vor Allem eines: Propaganda.


    China erobert die Welt nicht militärisch. China kauft die "Feinde" auf.


    Das funktioniert nach dem Prinzip: Die Kunst des Krieges.


    Kannte auch Mao schon.

  • Wer ist WIR. ? - Auf einmal für Gleichheit, sonst predigt ihre Clique doch dafür, dass umso mehr Ungkeichheit umso besser sei ?

  • Als die US-Amerikaner drohten, Schweizer Banken keine Lizenzen mehr fürs US-Geschäft zu vergeben, knickte die Schweizer Grossmacht schnell ein, auf Druck des Kapitals.


    Schweizer Mega-Kapital-Gesellschaften, die sich wirklich für Menschenrechte einsetzen, wäre ja geschäftsschädigend sozial.

  • Bevor die VR China den USD in den Niedergang bringt, geht China indirekt über 2. u. 3, "short". Das hat den Vorteil, dass die Verluste begrenzt sind und das Banken. Finanzsystem gleich mit angeschlagen wird. Aber allein die Drohkulisse wirkt


    https://www.tagesschau.de/wirt…s-staatsanleihen-101.html
    In China stagniert es und Japan hat am meisten.
    https://www.gold.de/staatsverschuldung-usa/