Gesundheitswesen wegen Zuwanderung überfordert?

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  • alescha01


    Ich gehöre nicht zu denen, welche ihnen das Recht absprechen auf Tatsachen hinzuweisen.


    Es ist ein Tatsache, dass wir in der Schweiz in den letzten Jahren eine massive Zuwanderung hatten. Es ist auch eine Tatsache, dass viele Zuwanderer nicht in der Lage sind, die Krankenkassenprämien aus dem eigenen Sack zu bezahlen.


    Bevor man jetzt mit dem Finger auf diese Sündenböcke zeigt, sollte man sich noch etwas überlegen, warum das so ist. Und sollte sich auch fragen, warum so viele Schweizer das auch nicht können, obwohl sie von Anfang an die besseren Voraussetzungen hatten.


    Mit ihrer Argumentationskette im anfänglichen Statement setzten sie sich mit dieser Frage wohl gar nicht auseinander. Sondern bestimmten da die Migranten als die Schuldigen dafür zu sein, dass in der Schweiz ein paar Hausaufgaben nicht gelöst wurden.


    In verschiedenen ihrer Threads zeichnet sich hier ein Muster ab. Es hinterlässt schon etwas den Eindruck, dass aus ihrer Sicht immer die Migranten Schuld sind, wenn in der Schweiz etwas nicht richtig läuft.

  • Diese unsägliche Sündenbockstrategie wird von Rechtsbürgerlichen genüsslich und geplant verfolgt. Leider fallen darauf immer noch zuviele rein.

  • @skywings


    Danke.

  • skywings


    Es ist offensichtlich so, dass sich nicht nur Lemminge von der "Herdenstrategie" leiten lassen. Sondern auch "Gottes letzte Schöpfung".


    Diejenigen, welche verstehen, wie man mit Angst umgehen kann, sind auch diejenigen, welche die Masse am Besten manipulieren können.


    Nutzen das dann meistens zu ihrem rein persönlichen Vorteil aus......

  • @Transmitter


    Demographische Entwicklungen sind immer eine Grundursache für viele Probleme! Integrationsprobleme (z. B. Frankreich), Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse (z. B. Kosovo), Flüchtlingsströme (Türkei, Griechenland), finanzielle und infrastrukturelle Belastung (alle Länder ohne Kontingentierung der Zuwanderung).

  • alescha01


    Die Kontingentierung einer Zuwanderung ist nicht die Lösung des eigentlichen Problems. Sondern eine Symptombekämpfung, welche das eigentliche Problem letztlich noch verstärken kann.


    Es ist allenfalls noch als Notfallmassnahme brauchbar, wenn ansonsten der Weisheit Ende ist.

  • alescha01


    Es ist von der Theorie her nicht falsch, dass wir hauptsächlich mal die Arbeitnehmer aus dem Ausland holen, welche wir dringend benötigen. Das machen die von ihnen erwähnten Staaten ja auch so. Und das sicher nicht grundlos.


    Jetzt hat aber dieser Zuzug dieser Fachkräfte letztlich das Ziel die Wirtschaftsleistung des Landes ganz allgemein zu erhöhen. Das führt jetzt aber auch zu mehr Nachfrage bei den weniger hoch qualifizierten Wirtschaftsleistungen. Diese müssen dann auch von jemandem erbracht werden.


    Und um der Spitzenkraft ein Feierabendbier zu servieren, braucht man keinen Doktortitel.....


    Das ist jetzt auch etwas das Thema in ihrem anderen, neulich verfassten, Thread. Da wurde in der Zusammenfassung der Studie dieser Zusammenhang ausgelassen.

  • @alescha01


    Ich will ja wirklich nicht bösartig sein....


    Aber machen sie sich doch mal etwas Gedanken darüber, was denn eigentlich passieren würde, wenn man den Gedankengängen unseres "Verrückten" folgt.


    Damit meine ich die Hypothesen, welche der zur Trinkwasserinitiative aufgestellt hat.


    Gemäss seiner Hypothese wäre es wirtschaftlich sinnvoller die Kulturflächen unter Naturschutz zu stellen. Folglich könnten die nur noch extensiv genutzt werden.


    Was machen wir jetzt mit diesen "Polen"? Oder den anderen ausländischen Erntehelfern? Die Mehrzahl von diesen braucht es dann nicht mehr.....

  • alescha01


    Es ist von der Theorie her nicht falsch, dass wir hauptsächlich mal die Arbeitnehmer aus dem Ausland holen, welche wir dringend benötigen. Das machen die von ihnen erwähnten Staaten ja auch so. Und das sicher nicht grundlos.


    Jetzt hat aber dieser Zuzug dieser Fachkräfte letztlich das Ziel die Wirtschaftsleistung des Landes ganz allgemein zu erhöhen. Das führt jetzt aber auch zu mehr Nachfrage bei den weniger hoch qualifizierten Wirtschaftsleistungen. Diese müssen dann auch von jemandem erbracht werden. Und um der Spitzenkraft ein Feierabendbier zu servieren, braucht man keinen Doktortitel.....


    Das ist jetzt auch etwas das Thema in ihrem anderen, neulich verfassten, Thread. Da wurde in der Zusammenfassung der Studie dieser Zusammenhang ausgelassen.

  • Um die Welt zu ernähren, sollten wir vor allem keine Schweine mehr halten


    Wie werden künftig fast 10 Milliarden Menschen satt? Dazu ist eine Revolution in der Landwirtschaft nötig, sagt Agrarwissenschafter Urs Niggli. Hühner und Schweine würden wir dann kaum noch mästen. Aber Kühe weiden weiter. (Watson, 16.3.2021)


    Schweine und Geflügel fressen Kalorien, welche auch Menschen verwerten könnten. Hingegen würden Rind und Schaf in einer nachhaltigen Landwirtschaft wichtig bleiben, da sie jene zwei Drittel Flächen nutzen, wo nichts wächst ausser Gras. «So würde sich der Ausstoss von Klimagasen dennoch um 18 Prozent verringern», sagt Niggli und dreht das schlechte Image von Rindfleisch und Milch ins Gegenteil. Absolut müsste allerdings 50 Prozent weniger Fleisch und Eier konsumiert werden.

  • alescha01


    Ich gebs ja zu, dass ich selbst schuld daran bin, dass wir vom ursprünglichen Thema abgekommen sind.


    Doch mit meiner Antwort vom 09.04. um 05:01 wollte ich nicht auf die Grundlagen einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft eingehen, sondern auf die Auswirkung im Arbeitsmarkt, wenn die Landwirtschaft grundlegend umgestellt wird.


    Die meiner Ansicht nach hochkritisch zu wertenden Aussagen des Herrn Urs Niggli (Agrarwissenschaftler) sollten wir besser mal in den Threads zu den Umweltvorlagen noch etwas diskutieren.

  • @alescha01


    Wenn ich unter Watson 16.03.2021 google .... finde ich da nichts von Urs Niggli und Agrarwissenschaft. Können sie mir da nachhelfen?

  • @alescha01


    Und jetzt weiss ich auch, weshalb mir der Name bekannt vorkam.


    Allerdings bin ich mit dem FiBl schon lange nicht mehr so direkt verbandelt, dass ich da immer über den Personalwechsel im Bilde bin.


    Dass jetzt Herr Niggli da im Institut jetzt Direktor ist... ist mir schlicht durch die Latten gegangen.

  • @alescha01


    Damit es hier zu keinen weiteren Missverständnissen kommt....


    Vor gut 35 Jahren war ich mit dem FiBL noch recht eng verbandelt. Seit gut zwei Jahrzehnten aber ausgewandert. Zusammen mit anderen Praktikern.


    Da, wo wir hinwanderten, haben wir völlig andere klimatische Verhältnisse.


    Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des FiBL sind da nur teilweise übertragbar.


    Doch auch mit schweizerischen klimatischen Bedingungen sind für mich noch ein paar Fragen offen im Zusammenhang mit den Aussagen von Herrn Niggli.


    Möchte gerne die betreffen Studien mal lesen. Im Originaltext.


    Im Moment habe ich aber hauptsächlich das Gefühl, dass da nachweisbare Fakten etwas schräg kommuniziert wurden.