NEIN zum CO2-Gesetz: Warum muss man dagegen sein?

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  • @Mara_v_Alm-1


    Kleiner Hinweis:


    Man kann sich diesen Film nur dann ansehen, wenn man Abonnent von Netflix ist.

  • Das vorliegende CO2-Gesetz ist unter den Gesichtspunkten Verteilungsgerechtigkeit und Effizienz suboptimal. Ohne Lenkungsabgaben auf dem Grundbedarf und mit mehr Auslandkompensation könnten wir rasch ein besseres Gesetz machen.

  • @alescha01


    Jetzt hören sie doch endlich auf mit dieser Auslandskompensation!


    Das ist Augenwischerei! Aus den Augen aus dem Sinn?


    Wir können nicht einfach die hausgemachten Probleme ins Ausland verschieben und dann meinen, wir hätten das eigentliche Problem gelöst.


    Das Problem ist, dass weltweit zu viel CO2 ausgestossen wird. Und CO2- Ausstoss und Klimawandel kennen keine Grenzen!


    Ihre Argumentation die Schweiz könne mit Auslandskompensation das Problem lösen, ist reine Irreführung.

  • @alescha01
    Warum wird nicht einfach eine direkte Fahrtkostenerstattung für ein Median-Fahrzeug pro Km gezahlt, für die Km hin- u. zurück, für die Fahrten zwischen Hauptwohnort u. Arbeitsplatz ?


    Nicht mehr als steuerlich absetzbar, weil das nützt denen mit einem kleinen Einkommen mehr, für die sie sich ja angeblich so sozial einsetzen, aber die Not nur instrumentalisieren.
    Möglicherweise wollen nur die reichen Geizkragen für ihr Luxusleben nichts zur CO2-Vermeidung beitragen, mit ihren autoritären NEIN-Befehlen und der faulen Ausrede, dass ein schärferes CO2-Vermeidungs-Gesetz mehr bringen würde. Ein JA ist besser wir nichts.
    Dieses direkte Km-Geld soll jeder als Steuerabzug erhalten, ob Fussgänger, Radfahrer, mit Öffentlichen oder dem Auto. Der Bürokratieaufwand wird damit deutlich vereinfacht.


    Dann kann jeder 'frei' wählen welchen Mühen er sich bei der CO2-Vermeidung unterzieht und dafür ein zusätzliches Entgelt bekommt. Wer weiterhin mit einer komfortablen CO2-Schleuder und vielen Ausstattungsextras fahren will, soll und kann leicht dafür deutlich mehr beim Treibstoff zahlen.


    Eine fairere Neuregelung für Geschäftsautos sollte es auch längst geben, nicht nur aber auch bei der CO2-Vermeidung. Aber wer von den Unselbständigen kennt schon die unverhältnismässigen Privilegien der oberen Selbständigen bei Geschäftsautos, eben auch für die private Nutzung.


    Transmitter zur Kenntnis

  • @oytenkratos


    "Transmitter" hat davon Kenntnis.


    Und deshalb sagt Transmitter auch:


    Ein JA ist besser als nichts.

  • Die segensreiche Wirkung auf das Klima ist eine Träumerei. Der CO2-Ausstoss der Schweiz beträgt etwa ein Promille des weltweiten Ausstosses. Selbst wenn «netto null» für die Schweiz erreichbar wäre, was alles andere als sicher ist, würden keine messbaren Auswirkungen auf das Weltklima eintreten.

  • mupli


    Die Schweiz wird nach Annahme des C2 Gesetz ein einmaliges weltweites Vorzeigeland sein. Die ganze Welt wird uns gross bewundern.


    Nun, der Rest der Welt wird sich in einigen Jahren wohl auch sonst noch etwas wundern. "Der Schweiz" würde es allerdings gut anstehen, hier nicht, wie Meistens der Fall, darauf zu warten, dass alle Anderen zuerst mal was machen.


    Die Nation Schweiz gehört zu den reichsten Ländern der Welt und kann es sich leisten auch mal in der Praxis innovativ zu sein. Nicht nur in der Theorie. Obwohl die Schweiz auch zu den innovativsten Ländern der Welt zählt, ist die praktische Umsetzung von Innovation weit weniger dicht gesät, im Volk der Stimmbürger. ( Mist... jetzt hätte ich fast geschrieben: "Spinnburger". Smile).


    Viele gute Ideen vergammeln in den Schubladen der Erfinder, oder wandern ins Ausland ab. Und warum? Weil die Investitionssicherheit in der Schweiz relativ gering ist für Innovationen. Hingegen ist die Investitionssicherheit für bereits erprobte Geschäftsmodelle gross. Und damit ist die Schweiz in den letzten Jahrzehnten eigentlich auch ganz gut gefahren. Und das bestätigt die "Besitzstandsverwahrer" gerade noch in ihrer Politik.


    Doch beim Klimaproblem ist diese rückwärts gewandte Politik schlicht untauglich!


    Und auch in diesem Forum zeigt es sich immer deutlicher, wie "pervers" die Diskussionen zum Thema Klimawandel eigentlich geworden sind. Von wissenschaftlich fundierten Fakten abgehoben, werden politische Forderungen gestellt, welche partiellen Interessen von bestimmten Kreisen dienen. Und immer mehr zunehmend werden die realen wissenschaftlichen Fakten ausgeblendet, oder gar für die politische Argumentation missbraucht.


    Oder es etwas anders ausgedrückt:


    Die Politiker hören nur dann auf die Wissenschaft, wenn sie es für ihre Interessen ausschlachten können. Wie das im Detail so funktionieren kann, zeigte sich erst gerade am Beispiel der Corona- Pandemie.


    Dazu schrieb der User alescha01 sinngenäss der Bundesrat habe bei der Bekämpfung der Pandemie gravierende Fehler gemacht. Und begründete dies damit, dass die Wissenschaftler ja doch rechtzeitig gewarnt haben "könnten".


    Schon hier wird die Geschichte eigentlich schon etwas pervers. Und das liegt am Wort "könnten". Denn die Wissenschaft hatte gewarnt, dass dieser Fall eintreten kann! Und dass es nicht die Frage ist ob, sondern wann. Doch die Politiker hörten da halt nicht richtig zu. Das Thema liess sich vor Corona halt nicht genug für Eigeninteressen ausschlachten. Logisch nicht. Denn eine entsprechende Vorbereitung für solche Notfälle kosten Steuergeld. Und dafür ist kaum eine politische Mehrheit zu bilden.


    So weit, so gut, wir machen weiter im Text....


    Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler davor, dass wir ein Problem haben. Anfänglich von den Politikern schlicht totgeschwiegen. Oder etwas anders ausgedrückt: Nachdem die ersten Warnungen kamen, wurde von der Politik bestritten, dass es dieses Problem überhaupt gibt. Das ging ca. zwei Jahrzehnte lang so, bis die Politik es nicht mehr bestreiten konnte. Und danach war nicht mehr die Frage, ob wir ein Problem haben, sondern die Frage, wann wird das Problem so gross, dass wir handeln müssen. Das ging dann noch einmal etwa ein Jahrzehnte so....


    Dann wurde erkannt, dass man Handeln muss.. und dann wurde darüber verhandelt, wer handeln muss. Das war besonders schwierig, weil man einsehen musste, dass alle Handeln müssen. Darüber wurde man sich pro Forma noch einig. Doch dann ging der Streit darüber los, wer jetzt wie handeln muss.... Und dieser Streit dauert jetzt auch schon gut zwei Jahrzehnte an. Und keine Lösung in Sicht. Auch in der Schweiz nicht.


    (Von wegen "Eidgenossen" ... die sich dauernd streiten. smile).


    Obwohl es seitens der Wissenschaft immer dringlichere Warnrufe gibt, dass wir ein Problem haben, welches wir lösen müssen und auf allen Fronten uns dafür vorbereiten müssen, geht die Politik hier immer noch auf "Ausweichkurs".


    Doch im Fall der Schweiz mit der "direkten" Demokratie kann man nicht einmal nur auf fehlbare Politiker zeigen. Man muss hier auch auf das Stimmvolk zeigen. Und hier sind jetzt alle direkt angesprochen, welche das CO2-Gesetz ablehnen. Die Gegner wollen hier verhindern, dass überhaupt etwas gegen das Problem unternommen wird. Und total pervers ist, dass sie sogar noch aus dem Lager der Befürworter eine Unterstützung bei der Ablehnung bekommen, weil es den Befürwortern nicht gut genug ist, dieses Gesetz anzunehmen.


    Geistiges "Gartenhägli" sei dank. Damit bleibt die Lösung des Problems vor aus gelassen. Der Nachbar soll es bitte lösen.

  • alescha01


    Ich habe schon recht von Anfang an gesagt, dass dieses Gesetz auch Mängel hat. Das ist, wie es ist.


    Meiner persönlichen Ansicht nach bringt es mehr Vorteile als Nachteile. Und deshalb lieber Dieses als gar Keines.


    Dann machen wir einen kleinen Schritt vorwärts. Bei einer Ablehnung zwei Schritte rückwärts.

  • alescha01


    Jetzt hören sie doch mal mit dieser scheinheiligen Argumentation auf!


    Es steht ausser Frage, dass eine CO2-Lenkungsabgabe jeden treffen wird. Die Finanzschwachen sind aber diejenigen, welche es am Wenigsten treffen wird.


    Die Folgen des Klimawandels werden jeden treffen, ungeachtet seines Sozialstatus. Doch sind die Reicheren dann weitaus besser in der Lage auch das noch zu überleben. Die Armen sind dann die Ersten, welche über die Klippe springen müssen.


    Sollte in der Schweiz jemand wegen der CO2-Abgabe in existenzielle Nöte geraten, gibt es ein soziales Auffangsnetz. In anderen Staaten gibt es das nicht.


    Ihre ganze Argumention gegen die Lenkungsabgabe errinnert mich massiv an die typische Rhetorik der Gebrüder Blocher.

  • mupli


    Psst, nicht so laut. Sonst bekommt meine Frau Wind von der Sache... Die spielt immer noch Lotto. Von wegen Privat -Jet und so...


    Ich hingegen habe die Lotto- Einsätze ins Sparsäuli ausgeschafft. Jetzt bin ich fast schon soweit, dass ich mir so einen neuen elektrischen Gyrocopter kaufen kann. Die neueste Generation soll noch etwas billiger werden.


    Mit diesen Grashüpfern kann man zwar nicht jetten, aber wenigstens setten.


    Hat mir ein Nachbar vorgemacht. Der sucht seine Kühe auch in der Luft. Also er aus der Luft. Die Kühe sind immer noch am Boden.


    Der hat aber noch so eine veraltete CO2-Schleuder. Mit diesen Dingern kommt man immer noch weiter, als mit den Elektrischen. Oder dann muss man halt etwas mehr Boxenstopps (Bierstopps auf altdeutsch) einlegen, bis man nach Hause kommt.


    Also bei uns gibt es so einen "Flugiverein". Die machen jeweils einmal im Jahr so eine Tour quer durch Afrika....mit solchen Gyros.


    Jetzt muss ich aber wieder still sein. Wenn meine Frau da dahinter kommt, dann will sie auch so ein Ding. Und die kennt da gar nichts. Dann muss ich schon wieder sparen. Und die schreckt auch nicht davor zurück mir das Bier zu rationieren, bis sie auch so ein Unding hat.


    War ja schon beim Auto so.... einen Fahrausweis hat sie aber immer noch nicht gemacht.


    Naja. Macht ja nichts. So lange sie mit der alten Karre nur in den Busch fährt, um Feuerholz zu laden... kümmert sich da kein Elefant darum. Und falls ihr da mal ein Polizeifahrzeug begegnen sollte..dann sitzt da wahrscheinlich ihr Cousin am Steuer. Und der hat auch keinen Fahrausweis!


    Smile.

  • @mupli
    "In Megatonnen wird die Luft verpestetet, wenn man sieht mit was für Riesenflieger die beiden Präsidenten Putin und Biden nach Genf kommen."


    Mal wieder übertreiben, da sind es Kilo-Tonnen, wenn sich die obersten Militärführer ihrer nationalen Grossmächte, Biden u. Putin, in Genf treffen. Beide brauchen die Erträge aus fossilen Energieträgern, um ihre überspannten autoritären Regime zu finanzieren.


    Die Luft wird auch nicht vepestet, sie Schelm, sondern noch mehr Treibhausgase kommen in die Luft.


    Einen grossen Nachteil haben die erneuerbaren Energien gegenüber den fossilen Energieträgern.
    Militärische Macht ist bisher nur mit den flüssigen Treibstoffen aus raffiniertem Erdöl zu machen.


    https://krautreporter.de/3136-das-us-militar-stosst-mehr-treibhausgas-aus-als-140-lander-diese-kriegsmaschine-muss-schrumpfen


    Eine Abgabe des Militärs auf seine Treibhausgas-Emissionen geht gar nicht,
    auch deshalb ein NEIN zum CO2 -Gesetz.
    Viele bewaffnete militärische Konflikte ums Erdöl oder Erdöl-Förderkapazitäten des Feindes zerstören, produzieren noch mehr schädliche Treibhausgase.


    Aber die meisten Schelme sagen sich, ich bin schon so alt, mich betreffen die Folgen nicht.

  • @oytenkratos


    Ich muss ja Andere nicht verteidigen. Das können die selbst.


    Aber ich fühlte mich gerade etwas angesprochen... wegen den Kilo-Tonnen....


    Wissen sie ... in unserem Kreise gilt immer noch der Spruch: wer gerne etwas übertreibt... hat einfach mehr vom Leben... Smile.

  • Das neue CO2-Gesetz trifft vor allem die mittleren und unteren Einkommen: Von den einschneidenden Massnahmen sind das Kleingewerbe und die produzierende Wirtschaft stärker betroffen als Banken und Versicherungen, die Landbevölkerung stärker als die städtische, da diese über einen guten ÖV verfügt.

  • alescha01


    Noch einmal:


    Das Gesetz hat zugegeben ein paar Mängel.


    Wenn wir es ablehnen, dass sind die Banken und Versicherungen nebst ein paar anderen Betrieben gerade die grössten Profiteure. Die machen dann bis auf Weiteres einfach so weiter wie bisher. Die ändern keinen "Jota" an ihrer Geschäftspolitik, wenn da nicht "Druck von der Strasse" kommt.


    Das Gesetz ist eine Möglichkeit dazu jetzt den Druck auf Alle zu erhöhen. Damit es in der Klimapolitik mal etwas vorwärts geht. Und sonst passiert da rein gar nichts.


    Sonst sagen auch weiterhin alle Aleschis ... die anderen Freiwilligen zuerst. Und ich erst, wenn ich nicht mehr anders kann.

  • alescha01


    Wir sind im Wochenende. Oder sollte ich sagen am Knochenende?


    Wer sich bis jetzt nicht zu einen Ja oder Nein entscheiden konnte, wird es wegen ihnen oder mir auch nicht mehr tun.


    Jetzt warten mir mal ab, was die Resultate der Abstimmungen sagen werden. Und dann können Hüben und Drüben ihre Wunden lecken.


    Wissen sie was das Schlimmste ist an der Geschichte ist? Ich habe mich gerade ertappt dabei, dass es mir eigentlich eher egal ist, wie diese Abstimmung ausgeht.


    Ich bin nämlich ein totaler Egoist.


    Mich interessiert eigentlich nur, wie ich diese Klimawandel- Leugner noch überlebe!