NEIN zur 99%-Initiative: Nicht Arbeit und Reichtum, sondern Luxuskonsum höher besteuern!

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  • @oytenkratos

    Nach den aktuellen aber nicht repräsentativen Umfragen legen die Befürworter weiter zu. Aber es sind noch viele Unentschlossen.


    Doch ist die Schwelle bereits überschritten. Die Unentschlossenen könnten das Resultat nicht mehr kippen.


    Doch diese Umfragen müssen mit Vorsicht genossen werden. Es ist auch schon vorgekommen, das im letzten Moment die Stimmung wieder gekippt ist.

  • Transmitter


    Bei einer progressiven Konsumsteuer wird nicht unterschieden, wozu das Geld vom Steuerpflichtigen ausgegeben wurde. Die Konsumausgaben werden anhand eines Vergleichs von zwei nachfolgenden Steuerdeklarationen berechnet. Was nicht in Ersparnisse und in Finanzanlagen fliesst, ist grundsätzlich Konsum, wobei Investitionen in selbstgenutzte Zweitwohnungen, Yachten, Autos, etc. auch als Luxuskonsum gewertet werden müssten.

  • @alescha01


    Na,Ja. So vom Grundprinzip her stimmt das ja.


    Doch manche Leute betrachten Zweitwohnungen, Yachten, Autos auch als eine "Finanzanlage"?

  • @Transmitter


    Rentner und Kapitalbesitzer zahlen selbstverständlich auch Konsumsteuern. Jedes Einkommen, das nicht in Produktionsmittel investiert wird, fällt unter die progressive Konsumsteuer. Die Höhe der Einnahmen durch eine solche Konsumsteuer hängt von der genauen Definition von "Konsum" und der Progression ab.

  • alescha01


    Jetzt überlegen sie sich mal Folgendes:


    Ich kenne zwei superreiche Leute. Diese Leben recht bescheiden. Ihr Konsum entspricht etwa dem einen Mittelklasse-Verdieners.


    Dabei werden sie dank den Kapitalanlagen fast täglich um das reicher, als was der Mittelklasse-Verdiener in einem Jahr kaum verdienen und konsumieren kann.

  • @ Transmitter


    Was geht denn verloren, wenn Supperreiche Kapitalanlagen tätigen? Ja klar, hohe Renditen winken vor allem bei Gesellschaften und Tochtergesellschaften im Ausland. Arbeitsplätze werden so vor allem im Ausland geschaffen. Das ist doch auch zu unterstützen. Wie viel eine progressive Konsumsteuer einbringen würde bleibt offen; damit auch die Frage, welche andern Steuern wie stark reduziert werden könnten.

  • @mupli


    Noch eine frage. Aber sie müssen sie nicht beantworten, wenn sie nicht wollen.


    Um was für verlustträchtige Aktien handelt es sich?

  • forum.beobachter.ch/forum/thread/?postID=242237#post242237

    @mupli


    Au. Ja.


    Ich kenne die Geschichte der Von Roll etwas. War mal ein Vorzeige-Objekt der Industriegeschichte.


    Ich bin kein Aktienaugur.


    Und weiss nicht, was bei Von Roll aktuell hinter den Kulissen läuft. Aber das ursprüngliche Hauptgeschäft wurde ins Ausland verlagert. Aus Kostengründen....


    In der Schweiz geblieben sind noch hochspezialisierte Fachkräfte und deren Know-How. Aber produzieren kann Von Roll in der Schweiz nur noch Nischenprodukte, bei denen sie auf dem Weltmarkt nur wenig Konkurrenz hat.


    Zu einer früheren Grösse werden die damit kaum aufsteigen können.


    Es ist aber nicht auszuschliessen, dass sie bei bestimmten "Produkten / Dienstleistungen" den Anschluss zur Weltspitze halten können.


    Hier hängt sehr viel von den Plänen der Geschäftsleitung/ Verwaltungsrat ab.


    Eine gute Option sehe ich hier nur, wenn es der Geschäftsleitung gelingt, die Firma in Richtung Materialwissenschaften/ Metallurgie zu trimmen.

  • @mupli


    In der Schweiz gibt es eine Gemeinde. Die werden von anderen Gemeinden die 99er genannt.


    ( Sind alle nicht ganz Hundert)....


    Jetzt haben die ein neues grosses Schulhaus gebaut. Mussten dafür die Gemeindesteuern erhöhen. Daraufhin wanderten die reichen Migranten ab. Jetzt herrscht Kindermangel.


    Smile

  • Auch wenn in der Schweiz zurzeit zu wenig in der Privatwirtschaft real investiert wird, so ist der Bedarf an sinnvollen Investitionsgütern weltweit unermesslich. Luxuskonsum ist in Anbetracht des Mangels an Grundbedarfsgütern und -dienstleistungen eine unverzeihliche Verschwendung an Wirtschaftskraft.