Todeszahlen nach Altersklasse und Jahr (Quelle: Bundesamt für Statistik)

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  • @Transmitter


    Da bin ich ganz einig mit Ihnen...


    LG

  • Mir ist soeben aufgefallen, ich bin hier in einem opportunistischen Forum gelandet, gespickt von Kommunisten, Internationalsozialisten und anderem Gesocks, welche an einem wissenschaftlichen und konstruktiven Diskurs nicht interessiert sind. Ich verabschiede mich somit aus dem Forum und wünsche euch viel Glück für die Zukunft.

  • Ich habe es aufgegeben mit den Kritikern und Verweigerern zu diskutieren.


    Aber ein ganz wichtiger Punkt: Die Impfung schützt nicht vor einer Ansteckung, sie vermindert aber das Risiko dazu erheblich. Je nach Impfstoff sind sie bis gegen 95% gegen eine Ansteckung geschützt, die Chance, dass sie am Virus erkranken ist nochmals massiv reduziert.


    Darauf basiert die Theorie der Herdenimmunität, sobald ein gewisser Prozentsatz der Menschen geimpft ist findet das Virus nicht mehr seinen Weg ums ich zu verbreiten und wird ausgedünnt.


    Auch noch wichtig - der Schutz bei Grippeimpfungen beträgt im Schnitt nur zwischen 50 und 60%, auch andere Impfungen wie Hepatitis, Polio etc. wirken nicht 100%


    Immer eine Frage der Interpretation. Stelen Sie sich vor Ihnen steht eine grössere OP bevor. Die Ärzte klären sie über mögliche Risiken auf. Arzt A sagt bei 96% der Fälle gibt es keinerlei Komplikationen .... uff nochmals Glück gehabt, Sie gehören ja sicher nicht zu den paar Wenigen. Arzt B sagt dass halt 4 von 100 Patienten während der OP versterben und dies immer mal wieder vorkommt. Quizfrage: von welchem Arzt lassen Sie sich operieren ?


    Übrigens die Sterblichkeit bei der Grippeimpfung, die ja jedes Jahr stattfindet ist um ein grosses mehrfaches höher, als bei der "unsicheren, nicht ausgereiften" mRNA Impfung gegen Covid-19.

  • @Peter_69


    Na, ja. Mit Kritikern kann man diskutieren. Die Wissenschaft ist auf Solche sogar angewiesen. Aber Kritiker sind zugänglich für Argumentationen.


    Die "Verweigerer" sind das nicht.


    Mir sind schon Leute über den Weg gelaufen, die behaupten, es gebe gar keine Viren. Und die Impfung sei ein "Mordversuch"... oder sonst was weiss ich was....


    Und mit solchen Leuten kann man wirklich nicht diskutieren.


    Und bei XcZ02HoPqwRefGd scheint es in diese Richtung zu gehen. Zeigt sich an seinem letzten Beitrag.


    Übrigens guter Beitrag von ihnen.


    Ich selber bin Impfskeptiker.


    Habe mich aber bei Corona auch impfen lassen. Aus Gründen der Vernunft. Und diese Gründe haben sie oben gut zusammengefasst.


    Mein Vertrauen in die mRNA -Impfstoffe ist allerdings etwas beschränkt. Muss das vielleicht noch genauer erklären. Jedenfalls wenn ich mich erneut impfen lassen muss. (Booster) dann möchte ich mit Totimpfstoff (Vektorbasiert) impfen lassen.

  • @XcZ02HoPqwRefGd


    ich kann ihren frust gut nachvollziehen und stelle selber fest, dass es oft schwierig ist eine sachliche diskussion rund um das thema corona zu führen. es grassieren sehr viele meinungen und die sind oftmals mit starken emotionen verbunden. dabei werden von beiden parteien (ich nehme jetzt einfach die 2 gegensätzlichen lager "befürworter" und "gegner") mit zahlen um sich geschmissen, die nur teilweise der realität entsprechen. und genau dort sehe ich auch das hauptproblem, die fakten sind schwierig zu etablieren. die gesammelten daten sind leider (meiner meinung nach) ungenügend und so besteht zwischen den daten und der realität eine kluft. wie gross diese kluft ist, kann ich selber nicht beurteilen, da meine erfahrungen/beobachtungen unvollständig sind.


    was ich in der diskussion um ihre eingangsfrage vermisse, sind belegbare argumente.


    sie haben sich zwar offizieller daten des BfS bedient. jedoch war die aufbereitung und darstellung offensichtlich nicht ganz geschickt, so dass unklar nachvollziehbar war, was sie genau aufzeigen wollten. eine grafik wäre hier sicher von vorteil gewesen. nichts desto trotz, waren sie (glaube ich) der einzige im thread, der offizielle zahlen präsentiert hat. wobei andere mit zahlen um sich schmeissen, von denen jegliche belege fehlen wie z.B. die angetönte impfwirksamkeit von 95%, welche vielleicht in der klinischen zulassungsstudie ermittelt wurde, jedoch in der realität einer grösseren unschärfe unterworfen ist als in einer kontrollierten studie. ein grund ist, dass in den studien die kriterien für eine wirkung anderst definiert sind als in der gesellschaft. nur schon daher sind abweichungen logisch.


    schade finde ich, dass sich in ihrem thread seitendiskussion von ihrem eigentlichen thema ergeben haben. so ist man von ihrer ursprünglichen frage der übersterblichkeit am schluss bei der impfung gelandet und hat sich in einer persönlichen schlacht verloren. so meine feststellung.


    wenn man die übersterblichkeiten analysieren will, müsste man folgendes wissen bzw. beachten:


    - wie setzt sich eine todesmeldung zusammen, die in die sterbestatistik aufgenommen wird (mit anderen worten entspricht 1 meldung einem zähler, was ist mit falschmeldungen?)


    - wie sieht die demografie aus? ist daher eine übersterblichkeit zu erwarten, weil geburtenstarke jahrgänge ins sterbealter kommen?


    - was sind die effektiven sterbegründe? um einen rückschluss auf eine ursache zu machen, ist dies zwingend, wird aber mit einer unschärfe belegt sein. gerade wenn es um die frage geht, an corona oder mit corona gestorben ist die unterscheidung zentral. einen beweis liefert es nicht, nur ein indiz.


    komme ich nun noch zu einer anderen frage. was soll mit der sterbestatistik überhaupt aufgezeigt werden?


    im besten falle lässt sich daraus ermitteln ob eine krankheit als ein möglicher faktor für eine übersterblichkeit verantwortlich sein könnte. achtung: eine statistik ist kein beweis, kann nur hinweise geben.


    zusammenhänge sind mit vorsicht zu geniessen. genau so wie man argumentieren kann, dass die leute an covid gestorben sind, könnte man sagen, dass sie wegen dem lockdown gestorben sind. hier bedürfte es näherer daten z.b. aus autopsien, die uns leider nicht in genügender menge vorliegen.


    die sterbestatistik stösst also bei einer pandemie an die grenze, dass man nur die toten als messkriterium verwendet. für krankheiten sind aber auch die kranken wichtig und so deren verläufe. möchte man also wissen wie gravierend eine krankheit ist, müsste man die schweregrade der erkrankten zusätzlich messen. hier zeigt sich meiner meinung nach in den vom BAG gesammelten daten eine weitere unschärfe. man nehme die IPS bettenbelegung. einerseits hat die zahl der IPS betten seit 2020 stetig abgenommen (siehe https://www.covid19.admin.ch/de/overview?time=total). ausserdem müssten, wenn covid der aufnahmegrund auf die IPS wäre, die beiden kurven (covid und non-covid) sich addieren. tun sie aber nicht. was eigentlich nur heissen kann, dass sämtliche patienten auf covid bzw. SARS-CoV-2 getestet werden. und da liegt wieder eine unschärfe. es wird auf SARS-CoV-2 getestet, aber die zahlen als Covid-19 berichtet. was nicht dasselbe ist. auch hier müsste eine unterscheidung gemacht werden. das problem im spital ist aber ein ressourcenproblem. heisst, das nach WHO empfehlung und dies macht auch sinn, eine differentialdiagnostische abklärung notwendig wäre um festzustellen ob die symptome corona assoziiert sind oder von etwas anderem verursacht werden. es gibt zahlreiche respiratorische infektionen, die von anderen erregern verursacht werden können. getestet wird aber im moment standardmässig nur auf SARS-CoV-2. was meiner meinung nach kein dienst dem patienten ist.


    welche fragestellung ist nun zentral? und wie soll sie beantwortet werden? was / welche daten wird/werden dazu benötigt? sind die überhaupt vorhanden?