Covid-19-Gesetz: Leer einlegen!

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  • @Rodizia


    Ich glaube hier eh nichts. Auch nicht an die Tatsache, dass der @alescha01 noch dran glaubt, dass mit ständiger Wiederholung seine Argumentation dann doch noch wahr wird.


    Für mich ist diese Diskussion schon längst gelaufen. Alles Weitere ist Zeitverschwendung.


    Schau mir lieber mal das Replay von " Fascht e Familie" an....

  • alescha01


    Was für einen Mehrwert schafft eine Versicherung? Stellt die Versicherung ein Gut her, dass mehr wert hat als die Rohstoffe, welche dazu gebraucht werden? Produziert eine Versicherung eine Dienstleistung, bei der man sagen kann, dass am Ende mehr vorhanden ist als am Anfang? (Vor der Dienstleistung).


    Eine Versicherung schafft hier keinen direkten Mehrwert, der als Vermögenszuwachs (des Volkes, oder des Staats) bezeichnet werden kann. Einen indirekten Mehrwert kann man darin sehen, dass eine Versicherung im Schadenfall einen individuellen und für das Individuum nicht mehr selbst tragbaren Schaden übernimmt. In diesem Sinne also zu einer "Schadensminderung" beiträgt.


    Beträgt ein Schaden 100% und wird vollständig von der Versicherung übernommen, dann bleiben Versicherter und Geschädigte schadlos. Zumindest auf den ersten Blick. Die Versicherung hat nämlich einen allenfalls beträchtlichen Aufwand, um den Schadensfall ab zu handeln. Und dieser Aufwand muss über die Prämien gedeckt werden.


    Das bedeutet, dass der Zahler immer mehr für die Versicherung bezahlt, als was er am Ende bei einem Schadensfall zurückbezahlt bekommt. Die Differenz bleibt bei der Versicherung. Und durch die Deckung des Schadens wird kein Mehrwert geschaffen.


    Privatwirtschaftliche Versicherungen wollen Gewinn machen. Haben daher ein grosses Interesse daran Produkte zu verkaufen, bei dem das Risiko klein, aber die Marge hoch ist.


    Wie gross ist die Chance, dass ausser jetzt gerade Corona die nächste Ausnahmesituation ausgerufen werden muss?

  • Versicherungen stehen im Wettbewerb zueinander, also können sie die Margen nicht unendlich erhöhen. Wer würde etwas Risikobehaftetes und Teures unternehmen, wenn er sich nicht versichern könnte? Ohne Risiko kein wirtschaftlicher Fortschritt.

  • @alescha01


    Ich!


    Denn die Prämien für etwas Risikobehaftetes sind derart teuer, dass ich mich da lieber selbst absichere. Soweit das überhaupt möglich ist.


    Und um mich gegen die tatsächlichen Risiken abzusichern, muss ich zuerst mal etwas den gesunden Menschenverstand bemühen. Und die "Eigenverantwortung" übernehmen.


    Und ausserdem... gegen höherer Gewalt versichert sie praktisch keine Versicherung.


    Wer übernimmt eine Versicherung gegen einen GAU in einem Atomkraftwerk?


    So. Und jetzt muss ich zum Take-Away ... sonst sind die Vegi-Pizzas garantiert schon sicher weg...

  • So, so! Und wer trägt das Risiko für eine grosse Chemieanlage? Wer eine solche nicht versichern kann, wird sie auch nicht erstellen. Auch Hochwasserrisiken kann man versichern.

  • Die Corona-Krise hat deutlich aufgezeigt, welche wirtschaftliche Aktivitäten lebensnotwendig sind und auf welche wir im Notfall verzichten können. Ganz ähnlich dürfte sich die Situation bei einer normalen Konjunkturabschwächung präsentieren. Wer Eigenverantwortung hoch hält, muss sich deshalb die Frage stellen, ob es nicht für jene Branchen, die krisen- und konjukturanfällig sind, sinnvoll wäre, dafür obligatorische Reserven oder Versicherungen vorzuschreiben, damit der Staat nicht jedesmal als Notretter bemüht werden müsste. Davon will Bundesbern offenbar nichts wissen.

  • alescha01


    Der Vergleich von der Corona-Pandemie mit konjukturellen Schwächen hinkt meilenweit.


    Während der Pandemie wollte Niemand auf die nicht systemrelevanten Leistungen von den anderen Leistern verzichten. Das es zum Verzicht kam, war durch höhere Gewalt bedingt. Und traf als Schockwelle ein.


    Und das hat nichts mehr mit Eigenverantwortung zu tun.


    Bei einer konjunkturellen Abschwächung haben die Leister Zeit, um sich auf die ändernde Situation einzustellen. Und werden es notgedrungen tun müssen. Niemand rasselt gerne freiwillig in eine Pleite rein. (Das betrifft jetzt hauptsächlich die Selbstständig Erwerbenden, die mit Privatvermögen haften).

  • alescha01


    Ihre Argumentationen in diesem Thread gehen am eigentlichen Problem vorbei.


    Das Problem ist die Pandemie. Und hier sollte man Alles tun, um schnellstmöglich und mit kleinstem Schaden aus der Krisensituation herauszukommen. Und zurück zu einer Normalität zu finden. Impfung, Covidgestz und damit verbunden das Zertifikat sind dafür die besten Mittel, welche wir aktuell zur Verfügung haben.


    Mit ihrer Propaganda hier im Forum stellen sie sich auf die gleiche Seite wie die Massnahmenverweigerer. Ohne das auch ehrlich so auzusprechen.


    Was das Covidgesetz angeht, ist es die Grundlage für das Zertifikat und auch für weitere Massnahmen. Auch im wirtschaftlichen Bereich.


    Ist aber ein Notfallgesetz.


    Ohne dieses wäre der wirtschaftliche Schaden durch die Krise weitaus grösser geworden. So wie man es in anderen Länder dieser Welt sehen kann.


    Und wenn das Gesetz nicht mehr gebraucht wird, weil die Situation wieder normalisiert ist, dann wird es ein Leichtes sein dieses wieder abzuschaffen.


    Ja zum Covid-Gesetz

  • alescha01


    Der Tag der Wahrheit ist gekommen. Zumindest an der Urne.


    Wer bis jetzt den Stimmzettel noch nicht ausgefüllt hat, wird sich aufgrund der jüngsten Entwicklung um Corona vielleicht doch eher ein Ja als ein Nein einlegen.


    Und Einige die vielleicht dachten, es sei doch gar nicht nötig abzustimmen, überlegen es sich vielleicht auch noch einmal.


    Die Stimmbeteiligung sei jedenfalls hoch....