IDEEN gesucht, was soll und kann der Einzelne für sich tun, wenn das Fieber von Mutter Erde weiter steigt ?

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  • @Arleon


    Ein interkontinentaler Stromverbund wurde auch schon angedacht. Und wäre effizienter als Wasserstoff herum zu schippern.


    Davon sind wir derzeit weit entfernt. Aus politischen Gründen.

  • @Arleon


    Bei den Zugangs-und Wartungsflächen rechnen sie aus meiner Sicht viel zu viel.

  • @Arleon


    Strömungskraftwerk mit direktem Anschluss zur gemeindeeigenen E-Tankstelle ist auf den Shetlands zu finden.

  • @Arleon


    Anlagen zum CO2 wieder dahin zurückzupumpen, wo es herkommt, werden derzeit auf Island gebaut.


    Die grundlegende Technik dafür wurde teilweise an der ETH Zürich entwickelt.

  • oytenkratos


    Die nicht so kreativen Denker rund um Prakticus haben sich trotz ihrer geistigen Unbefreitheit auch mal etwas Gedanken zur Gletscherinititaive gemacht. Und dabei insbesondere den Morteratschgletscher im Auge gehabt.


    Haben sich da eine technische Utopie ausgedacht. Das die nicht umsetzbar ist, ist denen ja voll egal. Hauptsache sie haben darüber noch gelacht.


    PS: Die Phantasien sind vielleicht doch nicht so ganz "Stupa".


    Eine Umsetzung ist allerdings ganz und gar nicht einfach. Und daran beissen sich wohl auch noch ein paar Akademiker die Zähne aus.

  • @Arleon


    Den Wink gelesen?

  • Gut, die IDEE "ermitieren" ist nichts für sie.


    Aber die Frage war, wer hat IDEEN für sich, um zu überleben, wenn es zu heiss wird.
    Wobei eine gemeinsame Lösung von grösseren Gruppen immer unwahrscheinlicher wird.


    Wenn philosophieren heisst, das Erkenntnis- und Urteils-Vermögen wachsen zu lassen, mit den entsprechenden Methoden, ist die gerne diffamierte "philosophische Ecke" doch gar nicht so verkehrt ?


    Den meisten akademischen Philosophen kann man allerdings getrost unterstellen, dass diese noch nie eine eigene Idee hatten, sondern nur über vorherige Ideen referieren können.


    Wegen mangelndem Erkenntnis- und Urteils-Vermögen noch nicht mal das besonders gut.

  • @Arleon


    Die Frage war, wer hat IDEEN für sich, um slbst zu überleben, wenn es zu heiss wird.
    Wobei als Randbedingung grössere gemeinschaftliche Lösung durch grössere Gruppen ausscheiden, weil die Interessen immer weniger gemeinschaftlich sind und werden, sondern möglichst individuell (ungeteilt mit vielen anderen).
    Das Problem ist doch, dass es in der Menschheit viel zu viele Idee gibt, je nach individuellen Interessen, aber zu wenige davon von einer hinreichend grossen "kritischen Masse" geteilt werden, für gemeinsames Handeln im Interesse von möglichst vielen.
    (Meinungen werden in den digitalen Foren geteilt, aber das sind keine Ideen.)

  • oytenkratos


    Wenn es der Erde mit gleicher oder gar steigender Geschwindigkeit zu heiss wird, ist Schluss mit den Ideen für einzelne Individuen der menschlichen Spezie, wie sie das Überleben können.


    Ich kann aber nicht genauer voraussagen, wann es zum Kollaps kommen wird.


    Ich bin mir aber relativ sicher, dass eine Erwärmung der Erdatmosphäre von ca. 4°C innert Hundert Jahren zu einem Kollaps führen wird.


    Weil dann gibt es selbstverstärkende Effekte, die zu einer noch weiteren Erwärmung der Atmosphäre führen werden.


    Das der Mensch das überleben kann, halte ich für sehr unwahrscheinlich.


    Wenn es jetzt die Menschheit nicht in sehr kurzer Zeit (erdgeschichtlich) gelingt zusammenzuspannen sehe ich hier nur noch rot, bis die Lichter dann mal etwas ausgehen.


    Sorry, wenn ich das jetzt etwas fatalistisch sehe

  • In Bezug auf den Klimawandel sieht es immer noch so aus, dass Vielen einfach gar nicht richtig bewusst ist, was da auf sie zukommt. Und das Problem einfach ignorieren, solange ihnen nicht selbst etwas passiert, welches sie auf den Klimawandel zurückführen (können). Andernfalls ist es eine abstrakte Gefahr, die ausgeblendet wird. Etwas anders ausgedrückt:


    Die Mehrheit des Volkes leidet am Ratten und Schlangensyndrom.


    Wenn eine Ratte einer Schlange begegnet, dann bleibt sie mucksmäuschenstill. In der Hoffnung, dass wenn sie sich tot stellt, dass sie dann die Schlange nicht mehr ausfindig machen kann. Das funktioniert in den meisten Fällen aber nicht. Die Schlange findet und frisst.


    Die Mehrheit der Politiker betreibt immer noch Vogel Strauss-Politik. Im Sinne von: Wenn man das Problem nicht "bewirtschaftet" dann existiert es auch nicht. Und man bewirtschaftet es auch nicht, wenn man daraus nicht direkt einen Vorteil gewinnen kann.


    Die SVP muss hier etwas aufpassen, welche Politik sie betreiben will. Gerade viele Landwirte (Stammwähler) sind gegenüber dem Ausbau von erneuerbaren Energien etc. sehr viel aufgeschlossener, als einige der grossen Wortführer der Partei.


    Auch die FDP muss aufpassen. Mit dem neuesten Entscheid sich wieder für die Atomkraft stark zu machen, muss sie damit rechnen, dass einige ihrer Wähler zur GLP wechseln werden.

  • @oytenkratos


    Ich hatte nicht vor die "Philosophische Ecke" zu diffamieren. Ich habe derzeit nur sehr wenig Interesse daran mich in diese Ecke zu begeben.

  • oytenkratos


    Die Frage war, wer hat IDEEN für sich, um selbst zu überleben, wenn es zu heiss wird.


    Kennen sie eine Antwort auf ihre Frage?


    Jetzt ist sie wenigstens klar und deutlich gestellt. Aber auf diese Frage kann fast niemand noch antworten.


    Mit fortschreitender Erwärmung werden Gebiete unbewohnbar werden und die Bevölkerung wird das Einzige tun, was ihnen noch helfen kann zu überleben. Sie werden fliehen, in der Hoffnung irgendwo noch überleben zu können. Was sollen sie denn sonst tun?


    Einzelne können praktisch nichts tun, um die Naturgewalten aufzuhalten, welche durch die Erwärmung verursacht werden. Bis zu einem gewissen Grad kann man sich den veränderten Verhältnissen etwas anpassen.


    Aber das hat Grenzen.

  • oytenkratos


    Die Frage war, wer hat IDEEN für sich, um selbst zu überleben, wenn es zu heiss wird.


    Kennen sie eine Antwort auf ihre Frage?


    Jetzt ist sie wenigstens klar und deutlich gestellt. Aber auf diese Frage kann fast niemand noch antworten.


    Mit fortschreitender Erwärmung werden Gebiete unbewohnbar werden und die Bevölkerung wird das Einzige tun, was ihnen noch helfen kann zu überleben. Sie werden fliehen, in der Hoffnung irgendwo noch überleben zu können. Was sollen sie denn sonst tun?


    Einzelne können praktisch nichts tun, um die Naturgewalten aufzuhalten, welche durch die Erwärmung verursacht werden. Bis zu einem gewissen Grad kann man sich den veränderten Verhältnissen etwas anpassen.


    Aber das hat Grenzen.

  • oytenkratos


    Die Frage war, wer hat IDEEN für sich, um selbst zu überleben, wenn es zu heiss wird.


    Kennen sie eine Antwort auf ihre Frage?


    Jetzt ist sie wenigstens klar und deutlich gestellt. Aber auf diese Frage kann fast niemand noch antworten.


    Mit fortschreitender Erwärmung werden Gebiete unbewohnbar werden und die Bevölkerung wird das Einzige tun, was ihnen noch helfen kann zu überleben. Sie werden fliehen, in der Hoffnung irgendwo noch überleben zu können. Was sollen sie denn sonst tun?


    Einzelne können praktisch nichts tun, um die Naturgewalten aufzuhalten, welche durch die Erwärmung verursacht werden. Bis zu einem gewissen Grad kann man sich den veränderten Verhältnissen etwas anpassen.


    Aber das hat Grenzen.

  • Transmitter


    Deine knallharte pessimistische Voraussage: „Wenn es der Erde mit gleicher oder gar steigender Geschwindigkeit zu heiss wird, ist Schluss mit den Ideen für einzelne Individuen der menschlichen Spezie, wie sie das Überleben können. Ich kann aber nicht genauer voraussagen, wann es zum Kollaps kommen wird“.


    Ich auch nicht, aber vielleicht überlebt die Menschheit irgendwo in den Weiten des Alls. Der weltberühmte mit 21 Jahren an ALS erkrankte Astrophysiker Stephan Hawkings (1942-2018), einer der klügsten und faszinierendsten Köpfe unserer Zeit glaubt fest daran, dass genetisch veränderte Viren und Künstliche Intelligenz zur grössten Bedrohung für die Menschheit werden könnten! Für Hawkings gibt es nur einen Ausweg: Die Flucht zu einer neuen Welt in den Weiten des Alls. Bereits in 500-1000 Jahren so Hawkings Prognose ist es soweit! Also Tschüss und ab auf einen neuen lebenswerten Planeten!


    Kobold

  • @Kobold


    Hawkings Reden und Theorien waren / sind faszinierend. Für viele auch recht unverständlich.


    An eine Flucht zu einer neuen Welt im All glaube ich aber nicht. Tönt mir etwas zu sehr nach Raumschiff Enterprise.


    Wenn die Erderwärmung so weitergeht, wie in den letzten 50 Jahren, dann wird seine Prognose eine Utopie bleiben.

  • @Kobold


    Den Meisten ist auch nicht klar, dass der Ausstoss an CO2 heute den Treibhauseffekt mit einer erheblichen Zeitverzögerung bewirkt.


    Wenn wir heute den Ausstoss auf Netto-Null herunterbringen würden, dann würde die Temperatur in den nächsten 10-20 Jahren noch weiter ansteigen.


    Hier varieren die Prognosen der Wissenschaftler allerdings.

  • Transmitter


    Zu deinem Kommentar:


    Zugegeben, Hawkins Spekulationen erinnern an Science-Fiction @ la Raumschiff Enterprise. Aber seine Aussagen: „Dass genetisch veränderte Viren und Künstliche Intelligenz zur grössten Bedrohung für die Menschheit werden könnten“ ordne ich nicht unter „Verschwörungstheorie“ ein.


    Ich bin grundsätzlich ein Optimist und bin fest überzeugt, dass kluge Köpfe rund um die Kugel die Erderwärmung in den Griff bekommen, allerdings wird unser Planet in 100, 200 und mehr Jahren physikalisch und politisch nicht mehr gleich aussehen wie heute. Der Meeresspiegel wird steigen und Inseln und Küstengebiete werden von der Weltkarte verschwinden. Und das ist keine Utopie.



    Aber noch ist es nicht soweit und ich halte mich, zugegeben etwas egoistisch weil ich nicht an eine Reinkarnation glaube weiter an das Zitat: „Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere Dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt!“ Und das geniesse ich.


    Kobold