Warum sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht ?

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  • Und schon wieder werden Flüchtlinge von europäischen Despoten und Diktatoren für das eigene politische Kriegsspiel schamlos ausgenutzt und missbraucht.( Polen / Belarus) Die EU kann nur tatenlos zuschauen oder halbherzige Depeschen formulieren. Diejenigen,die es bis nach Europa schaffen sind weder die ärmsten noch die unbegabtesten. Zurzeit sind weltweit 60 Millionen auf der Flucht.


    Das Grundübel ist anderswo zu orten: Jahrelang beuteten westliche Multi's aus Industriestaaten 3. Weltländer aus. Raubten deren Bodenschätze, versorgten die dortigen Diktatoren mit Finanzen, Waffenproduzenten lieferten Waffen. ( Schweizer Produzenten exportieren jährlich für 750 Millionen Waffen, CH Banken investieren jährlich Milliarden in weltweite Waffenproduzenten )


    Resultate: Von Kriegen zerstörte Länder, verdorrte Landstriche, kein Anbau mehr möglich, anstatt Urwald Palmölplantagen, alle paar Minuten stirbt ein unter 5 Jähriges Kind einen Hungertod. Lebensgrundlagen für Millionen Menschen sind zerstört. Um zu überleben müssen diese Menschen flüchten. Die kommende Erderwärmung „produziert“ nochmals Millionen Flüchtende. Diese Flüchtlingsströme „erbt“ nun Europa. Einen Zaun um Europa zu ziehen bringt nichts, es wird immer Durchbrüche geben oder Flüchtlinge werden über Schleuser nach Europa gelangen. Die Korruption lässt grüssen.


    Lösungen : Über die Politik strengere Auflagen für Multi's , Investitionsverbot bei Banken in Waffenproduzenten, Waffenproduktion massiv besteuern (Gewinnmarge verkleinern ) oder einstellen.


    3. Weltländer müssen noch stärker mit Begleitung unterstützt werden. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Stichwort. Multi's beuten diese Länder seit Jahrzehnten aus. Bis die Menschen in diesen Länder wieder autonomer werden dauert es. Diktatoren die dies verhindern wollen ist mit aller Macht entgegen zu treten.Korruption wird dies erschweren.


    Idee : Alle Flüchtlinge auf einer italienischen oder griechischen Insel ein neues Land zur Verfügung stellen. Sawiri fand 23 solche Inseln in Italien und Griechenland. Er würde diese dafür kaufen.


    Das ausbeutende Wirtschaftssystem muss eingebremst werden. Der politische Wille ist dazu aber noch nicht vorhanden.

  • @skywings


    Ist ja nett, wenn Sawiri die Inseln noch kaufen würde. Aber das ist keine Lösung des eigentlichen Problems.

  • @skywings


    Die Zahlen zu den Flüchtlingen varieren etwas.


    Aktuell kann man sagen, es seien etwa 60 Millionen Flüchtlinge unterwegs. Und das sind hauptsächlich Wirtschafts- und Kriegsflüchtlinge.


    Bei den Wirtschaftsflüchtlingen kann man aber davon ausgehen, dass ungefähr die Hälfte eigentliche Klimaflüchtlinge sind.


    Also Flüchtlinge, welche durch Unwetterereignisse ihre Existenzgrundlage verloren haben. Und mit "verloren", ist hier wirklich verloren gemeint.


    Und die Zahl dieser Flüchtlinge wird weiter zunehmen und die Zahl wird auch exponentiell ansteigen.

  • skywings


    Was ich sehr schockierend an diesem Paradebespiel finde:


    Lukaschenko hat einen wunderbar funktionierenden Machtapparat um politische Gegner auszuschalten. Mit Hilfe massiver Repression. Gegen die nach seinen Worten kriminellen Schleuserbanden die die Flüchtlinge angeblich ins Land bringen, ist er hingegen machtlos. Und fühlt sich offensichtlich auch nicht in der Verantwortung dafür, um dagegen etwas zu Unternehmen. Was er mit Leichtigkeit tun könnte.


    Es würde aktuell wohl nicht viel nützen. Aber warum klagt man den nicht schon mal vorsorglich wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Den Haag ein?

  • skywings


    Wenn man ihren Text in der Eingangsfrage liest. Kann man auch den einfachen Schluss ziehen, dass der Rest der Menschheit dafür verantworlich ist, dass 60 Millionen andere Menschen auf der Flucht sind.


    Das ist natürlich eine recht pauschalisierte Aussage. Aber im Endeffekt läuft es halt eben doch etwas darauf hinaus.

  • skywings


    Wenn man ihren Text in der Eingangsfrage liest, kann man auch den einfachen Schluss ziehen, dass der Rest der Menschheit dafür verantwortlich ist, dass 60 Millionen andere Menschen auf der Flucht sind.


    Das ist natürlich eine recht pauschalisierte Aussage. Aber im Endeffekt läuft es halt eben doch etwas darauf hinaus.

  • skywings


    Wenn man ihren Text in der Eingangsfrage liest, kann man auch den einfachen Schluss ziehen, dass der Rest der Menschheit dafür verantwortlich ist, dass 60 Millionen andere Menschen auf der Flucht sind.


    Das ist natürlich eine recht pauschalisierte Aussage. Aber im Endeffekt läuft es halt eben doch etwas darauf hinaus.

  • Das Problem dem Westen alleine in die Schuhe zu schieben ist zu billig. Das ganz grosse Problem was wir haben ist die teils hoffnungslose Überbevölkerung. Gerade in vielen dieser Länder aus denen geflohen wird gibt es keine Perspektive für junge Leute. Keine Jobs, keine Zukunft und verbunden mit politischen Querelen und Unruhen entscheiden sich jene, die es sich leisten können irgendwann für die Flucht. Flüchten können prinzipiell jene, welche die Mittel haben und kaum jene, die es nötig hätten. Das sieht man ja auch, da es fast nur junge Männer sind und selten Familien oder Frauen mit Kindern.


    Viele dieser sehr bevölkerungsreichen Länder haben die vergangenen Jahrzehnte nur mit einem starken Diktator an der Macht funktioniert. Die Gesellschaft in diesen Ländern kann mit Demokratie nichts anfangen. Die Versuche in vielen Ländern wie dem Irak, Tunesien, Syrien, Afghanistan etc. hat es gezeigt, die altherkömmlichen Traditionen und die starke Hand eines Machthabers sind hier ganz tief verankert.


    Das Abriegeln von Grenzen und zurückdrängen von Flüchtlingen ist wohl der einzig gangbare Weg. In der Hoffnung, dass dies von den vielen anderen Fluchtwilligen in ihren Heimatländern gesehen wird. Ich vermute, die bekommen ich nicht mit wieviele Ihrer Landsleute unterwegs, sei es auf dem Meer oder in der Wüste sterben.

  • Peter_69


    Ja. Nur dem Westen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu billig. Denn in vielen Ländern sind die Probleme auch hausgemacht. Der Westen nutzt die Situation als lachender Dritter aus. Neuerdings aber auch mit starker Konkurrenz auch China.


    Jetzt kommt aber der Westen in Bedrängnis/ Erklärungsnotstand mit der Situation an der Grenze zu Belarus.

  • Peter_69


    Ja. Nur dem Westen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu billig. Denn in vielen Ländern sind die Probleme auch hausgemacht. Der Westen nutzt die Situation als lachender Dritter aus. Neuerdings aber auch mit starker Konkurrenz auch China.


    Jetzt kommt aber der Westen in Bedrängnis/ Erklärungsnotstand mit der Situation an der Grenze zu Belarus.

  • Peter_69


    Ja. Nur dem Westen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu billig. Denn in vielen Ländern sind die Probleme auch hausgemacht. Der Westen nutzt die Situation als lachender Dritter aus. Neuerdings aber auch mit starker Konkurrenz auch China.


    Jetzt kommt aber der Westen in Bedrängnis/ Erklärungsnotstand mit der Situation an der Grenze zu Belarus.

  • Peter_69


    Ja. Nur dem Westen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu billig. Denn in vielen Ländern sind die Probleme auch hausgemacht. Der Westen nutzt die Situation als lachender Dritter aus. Neuerdings aber auch mit starker Konkurrenz aus China.


    Jetzt kommt aber der Westen in Bedrängnis/ Erklärungsnotstand mit der Situation an der Grenze zu Belarus.

  • Peter_69


    Ja. Nur dem Westen die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist zu billig. Denn in vielen Ländern sind die Probleme auch hausgemacht. Der Westen nutzt die Situation als lachender Dritter aus. Neuerdings aber auch mit starker Konkurrenz aus China.


    Jetzt kommt aber der Westen in Bedrängnis/ Erklärungsnotstand mit der Situation an der Grenze zu Belarus.

  • Anklagen? Nein,da würde ich ganz andere Mittel sehen.

  • Ich mache die Multi's...die Kriegswaffenproduzenten...und deren Steigbügelhalter dafür Verantwortlich. Solange die politisch unterstützt werden ändert sich nichts.

  • Die "hausgemachten" Probleme werden von Multi's und Waffenlieferanten kräftig gefördert.Je unterdrückter ein Volk ist desto leichter ist es es auszubeuten.

  • Nein das darf ich nicht schreiben !

  • @skywings


    Je nach Situation muss man nicht mal aktiv fördern. Es reicht schon aktiv nichts zu unternehmen. Siehe Russland im Konflikt Belarus und Polen.