Warum sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht ?

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  • forum.beobachter.ch/forum/thread/?postID=245734#post245734

    @mupli


    Leute wie sie, oder ich können hier kaum etwas ausrichten, wenn die da oben mal wieder verrückt spielen.


    Ich habe mir überlegt was die Regierungen in Europa inklusive der Schweiz machen könnten.


    Einen machbare Lösung kenne ich aber (noch) nicht. Obwohl es nicht so schwierig wäre. Aber die Regierungen müssten sich hier auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Und das ist derzeit nicht absehbar.

  • @mupli


    Ich habe den folgenden Gedankenansatz:


    Im ersten Schritt müsste die EU erklären, dass aufgrund der aktuellen Situation Asylgesuche nur noch auf den Konsulaten ausserhalb der EU entgegengenommen werden können.


    Dann müsste die EU die jetzt gestrandeten Flüchtlinge als humanitäre Flüchtlinge aufnehmen. Ohne die Garantie dafür, dass sie je einen anderen Status erhalten können. Sondern nur einen befristetet und kurzfristigen Aufenthalt zur Versorgung gegeben ist. Und die Flüchtlinge danach umgehend ausgeschafft werden.


    Damit nimmt man Lukaschenko und Putin die Luft aus den Segeln. Mit der jetztigen Haltung des Westens nährt man das Spiel der Beiden.


    Aber eine bessere Idee habe ich gegenwärtig auch nicht.

  • @skywings @Transmitter


    Den Nutzen haben alle von der Produktion von Flüchtlingen, die ein Interesse an einem destabilisierten Europa im Inneren haben. Z.B. die Konzerne u. Staaten, die mit fossilen Energien weiterhin zig-Milliarden Gewinne machen wollen, wie auch Russland u. die Golfsttaten. Machtgeile extrem Finanzstarke US-Bürger mit viel Erfahrung in der Produktion von "failing states" brauchen dringend Europa als Vasallen, nach dem Motto, bist du nicht für mich, werde ich Dich deststabilsieren, mit all den operativ tätigen US-(Geheim-)Diensten und Söldnern.


    Die aufstrebende Weltmacht VR China mit seinen Machtgeilen, sehr stabil im Inneren, solange der materiielle Wohlstand der meisten Chinesen schön langsam wächst. Überwachung und weniger demokratische Freiheiten nimmt die chin. Masse dafür gerne in Kauf.
    Der äussere Druck und die Diffamierung von sehr vielen Abendländern schweisst die chin. Gesellschaft zusammen. Die Xi-Clique und die anderen chin. Machtgeilen im Staat und den chin. Konzernen brauchen nicht viel verführerische Propaganda dazu.


    Weil soviele Machteliten meinen ihre Interessen und Machtzuwachs am Besten mit der Destabilisierung der anderen verwirklichen zu können, gibt es mehr Destabilisierung und in Folge wächst die Zahl der Füchtlinge.

  • Ich denke, dass wir (EU/CH) uns darauf zurück besinnen müssen, was eigentlich der ursprüngliche Gedanken war, warum man jemandem Asyl gewähren soll. Nämlich Schutz vor politischer Verfolgung. Das Asylrecht ist nicht dazu da Kriegs - oder Klimaflüchtlinge (Wirtschaftsflüchtlinge) aufzunehmen.


    Die 60 Millionen Migranten die jetzt unterwegs sind, haben keinen klassischen Asylgrund. (Einige Ausnahmen werden wohl auch darunter sein).


    Sie haben aber die Hoffnung, wenn sie erst mal in Europa seien, könnten sie Asyl bekommen. Das ist für Viele eine falsche Hoffnung. Die auch von den Schleppern noch gezielt gefördert wird. Und deshalb machen sich die vielen unechten Asylanten auf den Weg.


    Mein Gedankenansatz würde dieser Dynamik einen Riegel schieben. Vor Einigen Jahren hatten EU-Staaten und die Schweiz beschlossen, dass man in den Botschaften keine Asylgesuche mehr annehmen würde. Sondern nur noch in der EU/CH selbst, weil die Botschaften überfordert seien die Abklärungen zu machen. Ich hielt das immer für einen Fehlentscheid.


    Um Kriegsflüchtlingen humanitäre Hilfe zu leisten, muss man andere Ansätze verfolgen.

  • Transmitter


    Ich halte deine Idee auch für keinen schlechten Ansatz. Kann sicher nicht alle Probleme lösen. Aber es scheint mir die bessere Grundlage dafür zu sein, dass die unerwünschten Migrationsbewegungen nicht noch weiter zunehmen. Kanzlerin Merkel hatte damals ein falsches Signal gesetzt. Die Folgen davon sehen wir je länger je mehr. Ich will die Kanzlerin jetzt nicht zerreisen. Denn sie wollte humanitäre Ziele verfolgen. Und kann ich soweit unterstützen. Aber Migrationspolitisch war es falsch. Denn es zieht weitere Flüchtlingswellen nach sich. Und irgendwann ist es zuviel. Das können wir so nicht schaffen.


    Auch dann nicht, wenn es noch viele engagierte Menschen gibt, wie die mupli `s.

  • Viele Abendländer sind sogar daran interessiert und werden es mit verdeckten Operationen unterstützen. Nur damit die VR China nicht an die grossen Vorkommen an metallischen Rohstoffen herankommt, werden Tote zu bedauerlichen Kollateralschäden im amilitärischen Krieg um die Weltmacht.

  • Es ist pervers wenn Flüchtlinge in Kategorien aufgeteilt werden. Empfinde ich als unsäglich, brutal und verachtungswert. Diese Menschen verlassen ihr Heimatland weil sie überleben wollen.


    3. Weltkenner propagandieren schon lange, diesen Länder Wirtschafts-Aufträge zu erteilen. Gibt Arbeit und Einkommen. Heute besteht das Gegenteil: Multi's beuten Land und Leute aus.

  • Merkel wollte sich nicht mit den Multi's anlegen.Deshalb dieses Signal als billige Ausrede.

  • @skywings


    Ich gebe ihnen recht, dass alle Flüchtlinge aus irgendeinem Grund flüchten wollen.


    Die Gründe unterscheiden sich.

  • @skywings Sehr richtig
    Wenn es zu unerträglichen wirtschaftlichen Verhältnissen in einem geschwächten, destabilisierten Nation kommt, weil die Sptzen-Politiker von Abendländern und neuerdings von VR Chinesen korrumpiert werden, ist das auch eine Form von politischer Verfolgung.


    Was unter @Transmitter geschrieben wird ist wenig konsistent, weil es angeblich verschiedene Menschen unter dem Namen schreiben. Die könnten einfach eine Zahl voranstellen, wer aus der Blase schreibt.

  • @skywings


    Ich kann das weder bestätigen, noch kann ich es widerlegen.


    Ihrer wahren Beweggründe kennt wohl nur Frau Merkel selbst. Doch nehme ich an, dass es wohl so etwas eine Mischung aus Beidem war.


    Gegen die Interessen der Multis hat sie sich jedenfalls nicht gerade stark gemacht.

  • Dieses billige Signal wurde in D ursprünglich von der BILD-Zeitung verbreitet und gerne von den reaktionären Populisten in der AfD aufgegriffen. Bei uns wird der Frame besonders gerne von authoritären Personen mit einer Libertären Geisteshaltung aufgegriffen.


    Merkel hat möglichst geschickt versucht das Schlimmste zu verhindern, aber gegen die Kapital- und Finanz-gewaltigen transnationalen Konzerne war sie in der Defensive.


    Das populistische Merkel-Bashing begann in D, als ihr finanzpolitischer Berater, Josef Ackermann, nicht mehr bei der Kanzlerin vorstellig werden durfte, nach dem Finanz-Desaster von 2007/8. Später auch nicht mehr der Repräsendant von BlackRock in D.


    Immerhin hat sie Friedrich Merz nach Kräften verhindert, den Kronanwalt u, ehem. Verwaltungsrat-Vorsitzenden von BlackRock Deutschland.


    Lese gerade von Hannah Arendt, Demokratie funktioniert nur, wenn die undefinierbare MASSE nicht aufgehetzt wird und schweigt.

  • Merkel konnte ja nicht wirklich gut den Multis auf die Füsse stehen, wenn sie diese gleichzeitig brauchte, um die Flüchtlinge zu beschäftigen.