Klimagipfel in Glasgow: Das Finale

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  • Habe ich verstanden, das nächste Mal such ich auch noch auf Englisch. Danke.

  • Richtige US-Männer und starke Reduktion von weniger T-Bone-Steaks hat Biden sicherlich nicht gemeint. Von welcher Methan-Reduktion haben die gesprochen ?


    " Bei gefracktem Gas (insbesondere Schiefergas) ist die Datenlage unsicherer, doch sind die Methanemissionen dort wahrscheinlich drei bis viermal so hoch, das heißt sie können bis zu 12 Prozent der Gesamtleistung einer Bohrstelle betragen, wie Bob Howarth schon 2016 in „Methan Emissioinen – der Treibhausgas-Fußabdruck von Erdgas“ publizierte. Ganzer Artikel :
    https://www.solarify.eu/2019/0…mosphaere-verantwortlich/
    Bei norweg, Erdgas ist es etwas weniger als 4%, bei russ. u. Golfregion Erdgas etwas mehr.


    China fördert noch relativ wenig Erdgas.
    Auf welche Methangas-Reduktion haben sich die USA und die VR China geeinigt ?

  • Der Bau von neuen Kohlekraftwerken bringt vielen reichen Staaten viel Gewinn.


    Die armen Länder können selbst kaum technische Eirichtungen beisteuern, z.B. Kessel Förderanlagen, 1000 MW Dampfturbine, Generator, Transformator. Die Steuerung und Regelung einer so grossen Anlage ist high Tech.


    Das Geschäft entgeht reichen Nationen. Die Umsatzrendite bei PV und WKA ist niedriger, weil die in Massenproduktion hergestellt werden können, aber die armen Länder können sich die höheren Investitionskosten nicht finanzieren, auch wenn da dann keine Kosten mehr für Sonnen- und Wind-Energie anfallen.
    Kreditwürdigkeit ist wirtschaftlicher als Menschenwürde.

  • @oytenkratos


    Jetzt fange ich an etwas genauer zu verstehen was sie sagen wollten. Und warum weiter neue Kohlekarftwerke gebaut werden.


    Die reichen Industriestaaten haben kein echtes Interesse an einer Dekarbonisierung. Es entgleitetet ihnen sonst ein bisher gut bewährtes Geschäftsmodell.


    Da werden die Versprechen von Glasgow wohl noch etwas weiter nur Lippenbekenntnisse bleiben.

  • China : Buch XI Jiping der mächtigste Mann der Welt. (seit 15. Nov. 2021 im Verkauf)


    Hat man mal angefangen zu lesen, legt man es praktisch nicht mehr weg. Was geschehen ist seit 2005 kann man kaum fassen. Damit ist aber nicht allein das wirtschaftliche Wachstum gemeint.


    China: 2017 wurden rund 90'000 /90ts E- Busse verkauft, die meisten von chin. Hersteller Spitzenreiter sind sind die Marken Yutong 25'000, BYD 13'000 und Zhonngton 8'000 Stck / Volvo und Proterra produzierten lediglich ein paar Hundert.


    Vor anderthalb Jahren wurde der chin.Süd- Süd Kooperationsfonds gegen den Klimawandel verkündet. Im kommenden Jahr wird China in Entwicklungsländer zehn kohlestoffarme Modellzonen errichten, hindert Projekte zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung daran durchführen und 1'000 Ausbildungsplätze im Klimaschutz zur Verfügung stellen. Ausbildungsplätze im Klimaschutz statt Schuleschwänzen für den Klimaschutz - auch einmal eine Idee.


    Habe es so (inkl. Quellenverzeichnis) so abgeschrieben. Wer es nicht glaubt, soll direkt an die beiden Autoren schreiben Stefan Augst, welcher heute Herausgeber der Welt ist, oder an Adrian Geiges, langjähriger Pekingkorrespondent des Sterns.


    Meine persönliche Meinung ist, Xi Jinping will auch weltweit seine Macht weiter ausbauen. Er drückt voll auf der Überholspur weiter auf das Gaspedal. Wenn die Chinesen so weitermachen die nächsten 10 bis 20 Jahre, werden sie uns im Westen über Längen überholen.


    Wäre doch auch ein Studium mit Ausbildung für alle F f F Leute mit ihrer Greta, oder eine Animation um ein Start-Up zu gründen. Nur mit dem Segelboot über das Meer fahren, mag Vergnügen sein, reicht aber nicht aus um gegen das Klima zu kämpfen.

  • Auch Kohlekraftwerke können angeblich umweltfreundlich gebaut werden, um Schadstoffe weitgehend zu eliminieren. Das erste Werk (Pilotprojekt) ging vor zwei Jahren in der Nähe von Peking ans Netz. Der minimale angebliche Schadstoff Ausstoss wird 24/365 minütlich überprüft. Alle sind gespannt.

  • @mupli


    Ich hatte in irgendeinem Thread schon mal geschrieben, dass ich es für möglich halte, dass China seine Klimaziel schneller erreicht, als westliche Staaten. Aber China will sich hier nicht verbindlich festlegen. China sagt sie bräuchten mehr Zeit.


    Ob sie das wirklich brauchen, lasse ich mal offen.


    Offensichtlich arbeitet China aber mit Hochdruck an Greentec. Und soweit ich es beurteilen kann, deutlich effizienter als jedes andere Land.

  • mupli


    "Saubere Kohlekraft" gibt es auch in Deutschland. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern wo. Aber da wurde ein altes Kohlekraftwerk saniert.


    Da wurde eine recht effiziente *Rauchgaswaschung" eingebaut. Und das CO2 wird eingefangen. Dieses wird dann in eine Algenzucht eingeleitet und dort biologisch rezykliert. Das Pilotprojekt läuft schon länger als das in China. Soweit es mir bekannt ist.


    Die heutige Anlage zur Rezyklierung von CO2 ist meines Wissen noch nicht im industriellen Masstab. Kann also nicht den gesamten Ausstoss des Kraftwerks rezyklieren. Dient bisher der Prozessoptimierung.


    Die Resultate seien aber gut und ein weiterer Ausbau sei geplant. Das sind ältere Informationen. Über den Stand heute bin ich nicht aktuell informiert.

  • @Transmitter


    Erinnere mich auch nur vage über das sanierte Kohlekraftwerk in Deutschland. Fact ist, dass nach den ersten Pilotphasen 3 neue umweltfreundlich Kohlekraftwerke bereits in Betrieb sind. (Zahlreiche weitere befinden sich im Bau) Wobei Kohlekraftwerke nicht gleich Kohlekraftwerk ist, wie die Nr. 3, in Shanghai. Lange Rohre, blitzblank glänzend durchziehen die Hallen: Russverschmierte Arbeiter sieht man keine, stattdessen stehen Ingenieure vor Bildschirmen. Mit dieser Technik können die meisten Schadstoffe herausgefiltert werden. Deshalb kommen nur ganz wenige Schadstoffe aus dem Schornstein. Wir helfen auch gerne anderen Kraftwerken in China und helfen auch gerne anderen Ländern saubere Energie zu produzieren, darunter auch Deutschland. Das man darüber bei uns in den Medien nur ganz wenig liesst und hört, nur ganz kleine Häppchen erstaunt mich gross, wo wir doch Pressefreiheit haben. Natürlich spornt XI Jinping in den Fabriken stets die Mitarbeiter an. Er will die Schadstoffe ganz auf Null reduzieren.


    Leider habe ich beim Finale in Glasgow nichts darüber gehört.

  • Mein Freund welcher ja über 30 Jahre in Asien (vor allem in China) gearbeitet hatte und immer noch ehrenamtlich tätig war/ist im Land, wie Ende November 2019 und Januar 2020, beide male auch in Wuhan, danach war das Land geschlossen wollte zwar Ende Februar 2020 wieder kurz hingehen berichtete mir gestern gestern am Telefon folgendes:


    China hat Punkto Umweltschutz sehr viel gemacht. Beispiel ist die Stadt Shenzen, (17.5 Mio. Ew.) welche voll auf E-Mobilität umgestiegen ist. Auch alle Busse sind auf Elektro umgestellt. Er war im November 2019 selber ein paar Tage dort) Auch andere Städte sind sehr fortgeschritten.


    Auch bei den erneuerbaren Energien sind die Chinesen Führend. Beispiel; Huawei, Sungrow, Windpower etc. Vieles davon sei bei uns in Europa nicht bekannt, meinte er.


    Warum verschweigen uns grüne Politiker in der EU und der Schweiz dies alles ?


    Bisher waren in Japan die Züge am Schnellsten mit 600 KM /Std. Von Zügen in China liesst man selten. 400 Km/Std. ist Alltag. Aber auch dort sind Züge mit 600 Km bereits unterwegs. 800 Km/Std. ist ein mittelfristiges Ziel der Chinesen. Die chin. Züge sollen Sekundengenau sein. Blitzblank zudem auch noch und keine WC-Verschmutzungen (oder nicht in Betrieb)


    Über dieses Zug-Thema muss ich mich aber noch genauer einlesen im Buch.


    Ich stelle mir dann auch selber die Frage, in unserem grossen Pendlerland Schweiz brauch ein Zug für 100 Km Zürich-Bern immer noch 60 Minuten, (oft mit Toiletten welche nicht in Betrieb sind, oder verschmutzt) immerhin schneller seinerzeit die Spanisch-Brötli Bahn.

  • @mupli


    Hier muss man unterscheiden, was man unter sauber versteht.


    Die Rauchgasreinigung entfernt Russpartikel. Und mit Katalysatoren kann man Stickoxide reduzieren. CO2 wird dabei immer noch freigesetzt. Ausser es wird abgefangen und danach recycelt oder eingelagert.

  • @Rodizia


    Sie sollten unbedingt dieses Buch lesen. Es ist darin beschrieben. Selber gehe ich auch noch der Frage bezüglich CO 2 nach beim nächsten Telefongespräch mit meinem Freund, was er exakt über diese Buch-Aussagen hält. CO 2 ist und war stets ein Thema auch in China. Immerhin werde auch Dank dem den Zügen 400 Km, demnächst 600 Km und mittelfristig (Magnetbahnen) 800 Km/Std. das viele Flüge im Inland überflüssig werden, da es auch bequemer ist von einem Stadtzentren zum andern zu fahren. Innerhalb von Europa, als Vergleich würde man in max. 2 Stunden von Zürich aus Rom erreichen. Mit dem Flugzeug macht man nur schon viel Zeit kaputt, hin-und her fahren zu den Flughäfen

  • @Rodizia


    Und wie heissen genau diese Bildungsplätze und Abschlüsse auf den Hochschulen ? Interessiert mich echt um mich mit meinem Freund zu unterhalten, welcher ja auch Gastprofessor nicht nur in Europa, sondern auch an mehreren Universitäten in China ist (momentan dort natürlich nur per Video)

  • @Transmitter und @Rodizia


    Es gibt Studiengänge in Ökologie" mit bestimmten Schwerpunkten und keinen Hochschulabschluss als Dr. Klimaschutz.


    Soweit bin ich in den EU - und andern westlichen Länder auch gekommen. Sorry, die hört sich jetzt für mich an, wie ein Kaugummi welcher nach allen Seiten gezogen werden kann - und wenn man Luft reinbläst so kann er platzen, wenn es dumm läuft.


    Dies sieht jetzt aber bei Kohlekraftwerken in grossen chinesischen Städten ganz anders aus.(inzwischen sei da 5. Kraftwerk ans Netzt gegangen)


    Die Leute welche dort an den Bildschirmen hocken, haben alle einen diplomierten Hochschulabschluss und zahlreiche arbeiten an ihrer Doktorarbeit. Muss mich mal schlau machen, wie deren Doktortitel dann lautet. Ob Dr. Klimaschutz oder Dr. CO2 frei, weiss ich momentan noch nicht.


    Das hochgesteckte Ziel jedenfalls ist; diese Kraftwerke total CO 2 zu machen. Unsere Politiker durch alle Farben, können dies jetzt logischerweise zerreissen und endlose Klimadebatten wie in Glasgow weiter führen. Irgendwann haben sie dann das Rad total neu erfunden. Wird aber mindestens 30 Jahre dauern. Bis dann haben uns die Chinesen längst überholt und viele neuen zusätzlichen Räder erfunden. Die Chinesen werden uns dann die Richtung vorgeben, auch wenn wir "bocken" möchten gibt es letztendlich bei unseren Politiker nichts anderes als Kopfnicken.


    Umweltschutz ist das höchste Ziel hiess es im Jahr 2005 in China. Verschmutze Flüsse und Seen und Ackerland waren damals so gravierend verschmutzt, dass hunderttausende wenn nicht Millionen daran starben. Hinzu kam noch der Smog in den grossen Städten. Dies war das aller grösste Problem der Bevölkerung. In-und ausländische Unternehmen durften in ihren Betrieben nicht nur produzieren, sondern alle Industrieabwässer den Bach runter lassen. Gegen Geld unter dem Tisch erhielt jeder Unternehmer von Dorf - und Stadtvorsteher eine Bewilligung.


    Der Korruption hat Xi Jiniping jetzt ein Riegel geschoben. Für 20'000 Euro Schmiere fasten unzählige Politiker im Land um 15 Jahre Gefängnis mit Arbeitslage, und für 100'000 mehr als 30 Jahre usw. Todesstrafe wäre für manche eine Gnade wohl gewesen.


    Keiner westliches Land hat jemals daran gedacht, dass China ihre Gewässer wieder sauber bringt.


    Natürlich gibt es auch ganz unschöne Geschichten in China. Es beängstigt mich gross, wenn ich an die Seidenstrasse welche im Bau ist denke. In Angola etc. ist haarsträubend was da abgeht.


    Beispiele findet man in vielen Ländern auf der Welt, Slaven Arbeit wie auch in Katar. WM 2022 und die Herzen der Fussballfans schlagen höher. Aber dies ist ein ganz anderes Thema, von denen es Unzählige gibt.

  • müsste natürlich CO2 frei - heissen. (Leidet kann man nicht editieren)

  • mupli


    Ich weiss nicht recht, was ich aus dem Abschnitt mit dem Kaugummi herauslesen soll.


    Jedenfalls bin ich mir recht sicher bei meiner Vermutung, dass sie im Kontrollraum eines Kraftwerks kaum je ein "Dr. Klimaschutz" antreffen werden. Die Leute die dort arbeiten haben Fachausbildungen im technischen Bereich. Ein Ökologe ist zwar auch nicht auszuschliessen. (Gibt auch Studiengänge in Ökologie mit Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften). Aber das Führen eines Kraftwerkes ist nicht wirklich der Arbeitsbereich von Ökologen. Und selbst die Messdatenerfassung der Emissionen wird eher von Technikern gemacht, als von Ökologen. Letztere werten allenfalls die Daten dann noch weiter aus.


    Wer sich mit dem Klima-und Umweltschutz etwas genauer befasst, weiss aber auch, dass das so böse China nicht so schlecht da steht, wie es von Klimaaktivisten und unterstützt von bestimmten Medien es immer wieder mal dargestellt wird.


    China hat vor etlichen Jahren die Roadmap so gemacht: Zuerst die Bekämpfung der Armut und dann der Umweltschutz.


    Da die Bekämpfung der Armut eigentlich nur über Wirtschaftswachstum zu realisieren ist, steht das diametral im Widerspruch zum Umwelt und Klimaschutz.


    Dennoch versucht China diesen Spagat zu machen. Und ist dabei erstaunlich erfolgreich. So weit ich es beurteilen kann, macht kaum ein Land beim Ausbau der erneuerbaren Energien so schnell vorwärts wie China.


    Das liegt wohl auch daran, dass der Staat in China mehr macht hat, als in den westlichen Ländern, wo die Demokratie das höchste Gut im Staat ist.

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