Vermögensranking der „BILANZ“: Ist Reichtum schädlich?

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  • @Kobold und @mupli


    Schön eure Lebensläufe im Kurzformat zu lesen. Steuere jetzt Meinen nicht auch noch bei. Gibt aber gewisse Parallelen.


    Und was uns gemeinsam ist, würde ich mal so beschreiben: Wir leben gerne gut, übertreiben es dabei nicht und wir sind keine Kinder der Neidkultur. Oder noch kürzer gesagt, leben wir nach dem Motto: Leben und Leben lassen.


    Und das ist meiner Meinung nach eigentlich ganz gut so. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand sein Glück in der Arbeit sieht und sich jede Menge Kohle anrafft, so lange es legal verdientes Geld ist. Der muss damit glücklich werden.


    Ich bin in meinem Leben auch ein paar Superreichen schon begegnet. Und konnte feststellen, dass diese eher bescheidene Persönlichkeiten waren. Ist natürlich nicht bei allen der Fall, aber die gibt es auch. Und habe ich als sehr umgängliche Leute kennen und schätzen gelernt. Wenn man nicht wusste, aus welcher Familie sie stammen, wäre man nie darauf gekommen wie viel Geld da dahinter steht.


    Leute, die viel Geld haben und mir in diesem Zusammenhang auch auf die Nerven gehen können, gehen mir nicht auf den Geist, weil sie viel Geld haben, sondern deswegen, wie sie mit anderen Menschen umgehen.


    Mit solchen, meistens Neureichen kann ich es genauso schlecht, wie mit den ewigen Neidern.

  • oytenkratos


    Mit Ehrfurcht nehme ich zur Kenntnis, dass du den kleinen Auszug aus meiner Biographie nicht nur gelesen sondern einen Kommentar hinzugefügt hast. Bei Gelegenheit werde ich mal auflisten, was mir, bis ich das hölzerne Pyjama anziehen muss, noch alles „Wurscht“ ist.

  • Jetzt wird es ja wieder ganz lustig hier im Forum...


    Hat denn jemand von euch schon mal "Platzhirsch-Bratwurst" genossen?


    Da ist die Zubereitung etwas mehr "Chnübli", als bei anderem "Wurscht vom Röschti"....


    Also das muss man schon richtig machen. Einschneiden geht da gar nicht. Sonst ist gleich Schluss mit Nationalwurscht... bei denen geht das ja noch.... Aber nicht mit Platzhirschwurscht!


    Die muss man total unversehrt zuerst mal richtig "durchröschti"... Also auf kleinem Feuer mal weich garen....


    Erst im letzten "Augebliblick" massl etwas Zunder geben.... Kohle muss sein. Süscht stinkst jo gar nid. Uu de sofort ab uf ä Täller.....


    Sonst ist der ganze Saft draussen. Und aus der Wurscht ist dann ein knochentrockenes Würschtli geworden.... Dumm gelaufen ....


    Kann man dann mal etwas in die Kohle geben.... (Echte Holzkohle ist gesünder für die Verdauung).


    Was wollte ich sonst noch sagen?


    Ach ja.


    Bratwürste aus Hirschbock und solche aus Springbockfleisch haben wohl das gleiche Problem.....

  • Dem ist in der Tat so und ob Ihr es glaubt oder nicht mache dieser Topverdiener arbeiten sogar gerne rund das nicht wenig!


    Das durfte ich dieses Jahr in einem Gastronomiebetrieb erleben wo der Inhaber von ganz vielen Aktien, die jedes Jahr ganz viele Millionen Dividende abwerfen ein Spezialitätenlokal eröffnet hat und da die Gäste mit Herzblut über die Karte berät. Er machte dies mit richtig viel Leidenschaft.


    Die Krönung war dann als ich auf der Toilette seinem Namen auf der Visumsliste für die Sicht-/Reinigungskontrolle sah.


    Nun lasst mich sagen - es gibt bei en Superreichen auch solche und solche, wie im richtigen Leben und am anderen Ende der Liste. Ich bin ja eigentlich schon sehr froh, nicht zur en 300 Ärmsten zu gehören.

  • oytenkratos


    In hochgutem Hause spricht man nicht über peinliche Kleinlichkeiten. Da heisst es: Nach langer Krankheit gütigst noch seelig geworden.


    Oder heisst es nach langer Krankheit gütlichst verstorben gegangen worden?


    ächt jetzt.. die Deutsche Sprache ist mir immer noch fremd geworden....

  • oytenkratos


    Warum lässt sich ein Alt-BR öffentlichkeitswirksam noch als vollständig geimpft präsentieren und gleichzeitig finanziert der Übervater die Partei im Kampf gegen die elementarsten Massnahmen gegen die Pandemie?!

  • Interessant, „family“ Blocher mit Bundesrat a.D. Christoph und Töchterchen Magdalena, das permanente Feindbild von GRÜNEN und ROTEN in Polit-Shows sind immer wieder für genüssliche Schlagzeilen gut. Und jetzt laut „BILANZ“ noch an erster Stelle der Aufsteiger 2020. Obwohl ich alles andere als ein Freund vom guten hemdsärmeligen Christoph und seiner Partei mit zunehmend etwas fragwürdigen Köpfen an vorderster Front bin, dieser Mann aus einfachsten Verhältnissen hat einiges in seinem Leben erreicht, das Respekt erfordert. Und Leute die sich in unserem „Ländli“ vom Durchschnitt etwas abheben und wirtschaftlich und politisch Erfolg haben sind für viele Eidgenossen suspekt.


    Ich schmunzle auch immer wieder wenn in heissen Diskussionen mit LINKEN, Magdalena Blocher als Firmenchefin bezeichnet wird, der alles ins gemachte goldene Bett gelegt wurde. Magdalena ist nun mal, ob es ihren Kritikern passt oder nicht, eine hervorragende und weitsichtige Managerin, vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig in ihrer Ausdrucksweise, nicht zuletzt wenn sie auf Englisch referiert. Aber es macht Spass ihr zuzuhören und man schläft im Gegensatz zu anderen Politikern/Innen nicht ein. EMS erschliesst die globalen Märkte kontinuierlich mit neuen Produkten und Anwendungen und baut die Marktposition weiter aus. Dank innovativer, kundennaher Entwicklung ist EMS gut gerüstet und zuversichtlich für die Zukunft, auch wenn es mit der EU Marktzugang etwas happiger werden könnte. Hervorragende Produkte sind immer gefragt.


    Ex Juso Chefin Tamara Funiciello, ewige Studentin und heutige Nationalrätin & Co schlagen mit der Keule bei jeder sich bietenden Gelegenheiten auf diese erfolgreiche Firmenchefin ein, die 2004 die Leitung der Ems Chemie von ihrem Über)Vater übernahm. Und Magdalena Blocher ist wie ihr Vater nun mal alles andere als helvetisches Mittelmass. Schüchtern darf auch mal die Frage gestellt werden, was passieren würde wenn unsere wortgewaltige Tamara mit ihren Trabanten das global tätige Unternehmen „Ems-Chemie“ während ein bis mehreren Jahre leiten dürfte. So sicher wie das Amen in der Kirche wäre das Unternehmen nach kurzer Zeit bankrott und die Angestellten auf der Strasse. Kritisieren ist einfach, es besser zu machen, nicht mit Worten sondern mit Taten ist etwas schwieriger!


    Sorry, diese Zeilen sind nicht eine Hommage an die „family“ Blocher. Lediglich eine Reaktion aus dem hohlen Bauch auf die Antwort von Rodizia, die in diesem Thread einen Alt-BR ins Spiel gebracht hat.


    Kobold

  • Kobold


    Die unternehmerischen Fähigkeiten der Familie Blocher sind eine Sache. Und da ist der Leistungsausweis ja auch klar erbracht.


    Aber in der Politik die Familie Blocher vertritt, gibt es auffällige Widersprüche. Und das ist mir suspekt.


    Über die Ex-JUSO-Präsidentin müssen wir nicht lange reden. Das kann man gleich spülen, was da bei ihr herausgekommen ist.

  • @Kobold


    Es ist praktisch garantiert, dass eine Funicello, die eine kommunistische Einstellung hat, ein Unternehmen wie EMS sofort in die Wand fährt.


    Da muss man nicht lange nachdenken.

  • @Kobold


    Ja. Es gibt die notorischen Neider, die jeden, der es zu etwas bringt, auch gleich schlecht machen müssen. Mit solchen Typen kann ich auch nichts anfangen... ausser ihnen die Türe zu weisen.


    Ich selbst gehe in in einem Haus ein und aus, wo der Hausbesitzer einige Millionen mehr auf dem Konto hat, als ich. Bin deswegen nicht neidisch. Sondern froh, dass ich keine Angst haben muss, dass mir jemand meine nicht vorhandenen Millionen unter dem Hintern wegzieht.


    Den Hausherrn schätze ich persönlich wegen seiner Bescheidenheit und Integrität.


    Und das ist der Unterschied zu Herrn Blocher. Dem habe ich seit je her nicht getraut. Und er wird es auch nicht mehr schaffen, dieses Vertrauen aufzubauen.

  • Kobold


    Ein weiteres Beispiel.... Ich habe eine kleine Werkstatt / Lager in der Schweiz.


    Die ist in einem verhältnismässig neuen Gebäude. Ein Billigbau.


    Der Besitzer des Gebäudes ist Millionen schwer.


    Nur? Die Miete ist ausserordentlich günstig.


    Und wenn der Frühjahrsputz angesagt ist... dann rast der Besitzer selbst im Übergwändli und mit dem Akkuschrauber im Anschlag quer durchs Haus, um eine lockere Schraube nachzuziehen.


    Das ist der Unterschied zu solchen Millionensitzern, welche das Kapital und Andere für sich arbeiten lassen.


    Und hier muss ich noch anfügen, dass es auch nicht verkehrt ist, wenn man Anderen das Handwerk überlässt. Der Millionär, den ich zuerst noch erwähnte hatte, hat zwei linke Daumen beim Handwerk. Und das weiss er.


    Und bezahlt seinen Angestellten dann auch gute Löhne.

  • @Kobold


    Der alescha01 und der Alt-Br Blocher tun so, als würden sie sich für die Kleinen und machtlosen Bürger einsetzen.


    Ob sie das tatsächlich so tun, ist eine offene Frage.


    Ich habe da ernsthafte Zweifel.

  • Transmitter & Rodizia


    Ich teile mehrheitlich eure Meinung zu Papa Christoph und Tochter Magdalena. Politik und Unternehmensführung sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Und es ist leider so wie ich schon in anderen Threads erwähnt habe, der SVP gehen die wählbaren Köpfe zunehmend aus. Nicht zuletzt wenn ich lese und höre was gewisse SVP Parlamentarier/Innen betreffend einzelnen Corona Massnahmen so in die Welt hinaus posaunen.


    Kobold

  • Kobold


    Da sind wir uns ja wirklich etwas einig.


    Ich jedenfalls kenne ein paar Unternehmer*innen, die sind wirklich gut bei dem was sie tun. Aber halten sich aus der Politik ziemlich raus.


    Und dann ich kenne ich Personen, die politisch etwas aktiv sind. Und da auch ganz gute Reden schwingen, aber keine Unternehmer sind. Aber als Fachleute beruflich sehr gut waren. Oder noch sind.


    Transmitter und ich haben eine kurze Zeit in der gleichen Gemeinde gewohnt. In dieser Gemeinde war damals der Präsident ein SVP -Mitglied. Und das eindeutig. Doch gleichzeitig hatte Dieser ein sehr starkes soziales Verständnis. Und wir fragten uns manchmal warum der eigentlich bei der SVP und nicht bei der SP ist.


    Das ist nun bald schon 40 Jahre her. Und damals waren sich die SVP und SP nicht so spinnefeind wie heute.


    Ich kann das ja nur subjektiv beurteilen. Aber seit der Ära Blocher hat sich die politische Streitkultur doch recht verändert. Mittlerweile scheint es mir mehr Streit als Kultur zu sein.


    PS: Welcher BR von der SVP zitiert in der Öffentlichkeit denn heute noch mal einen Gaston?


    Der ist ja voll Links! Smile.