35-Stunden-Woche: Verkürzung der Erwerbsarbeitzeit als Win-win-win Lösung?

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  • Eine Erwerbsarbeitszeitreduktion (EAR) böte soziale, ökologische sowie ökonomische Vorteile. Auch für deren Finanzierung existieren realistische Lösungen, zum Beispiel via einen abgestuften Lohnausgleich bei einer Verkürzung des Vollzeitpensums.

  • @DamienS


    Lob der Freizeitgesellschaft!


    „Unser Produktionssystem begründet eine anonyme Diktatur der Produktionszwecke; Leistungsforderung reduziert den Menschen zum homo faber, zum Arbeitswesen, das ganz nach aussen orientiert und nur für seine Funktion gedrillt und fit erhalten wird; die gesellschaftliche Kooperation verliert den menschlichen Gehalt und versachlicht sich; sie wird durch diese Objektivierung zwanghaft… Das Ergebnis lautet: es gibt in dieser Gesellschaft zu wenig Freiheit und zu wenig Glück…“ (Wort und Wahrheit, 1968/3, S. 195f., Autor unbekannt).


    „Wenn diese Diagnose zutrifft, so ist die Freizeit jener Ort, in den der Mensch vor der Monotonie und vor allem dem Zwangscharakter der Arbeit flüchten kann; die Freizeit ist gerade wegen der inhumanen Produktionsbedingungen notwendig, um einen Ausgleich zu schaffen, einen Zeitraum, in dem – ähnlich wie in der Krankheit – niemand von ihm eine Leistung verlangen darf.


    Es ist möglich, dass von dieser sozialpsychologischen Begründung her ein wesentlicher Anstoss zur Freizeitverlängerung ausgeht. Dieser Effekt könnte aber nur dann grösseres Ausmass annehmen und sich nicht auf marginale Kürzungen der Arbeitszeit beschränken, wenn die Ziele der Gesellschaft neu formuliert werden. Die Leistungsgesellschaft kann letztlich nur Erholungs- oder allenfalls Bildungsurlaube zugestehen, eine Freizeitgesellschaft hätte aber eine neue Wertordnung zur Voraussetzung: eine neue Wohlfahrtsfunktion müsste geschaffen werden, die die Rangordnung von Einkommen, Freizeit, Macht, Selbstbestimmung und anderen, möglicherweise erst zu erfindenden Kriterien festsetzt.“ (Clemens A. Andreae, Ökonomik der Freizeit, S. 221-222, 1970).

  • @alesch01


    Ist doch schön, dass sie in der wohlverdienten Freizeit und als pfleglich ausgehaltener Pensionär nicht ihre grauen Hirnzellen beanspruchen müssen, um selbst eine Antwort zu erfinden. Es reicht wenn man die Kompetenz dazu hat, noch zu wissen, wo man abschreiben kann....


    Da lobe ich mir all die Pensionäre denen der Rentnerstress zu langweilig ist und sich noch als Freiwillige irgendwo engagieren. Und zwar dort wo ihre Hilfe auch nötig ist, und gerne angenommen wird.

  • @alescha01


    Ist doch schön, dass sie in der wohlverdienten Freizeit und als pfleglich ausgehaltener Pensionär nicht ihre grauen Hirnzellen beanspruchen müssen, um selbst eine Antwort zu erfinden. Es reicht wenn man die Kompetenz dazu hat, noch zu wissen, wo man abschreiben kann....


    Da lobe ich mir all die Pensionäre denen der Rentnerstress zu langweilig ist und sich noch als Freiwillige irgendwo engagieren. Und zwar dort wo ihre Hilfe auch nötig ist, und gerne angenommen wird.

  • @alescha01


    Ist doch schön, dass sie in der wohlverdienten Freizeit und als pfleglich ausgehaltener Pensionär nicht ihre grauen Hirnzellen beanspruchen müssen, um selbst eine Antwort zu erfinden. Es reicht wenn man die Kompetenz dazu hat, noch zu wissen, wo man abschreiben kann....


    Da lobe ich mir all die Pensionäre denen der Rentnerstress zu langweilig ist und sich noch als Freiwillige irgendwo engagieren. Und zwar dort wo ihre Hilfe auch nötig ist, und gerne angenommen wird.