Bericht des Weltklimarats

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  • mupli


    Und stellen sie sich vor.....

    Gestern habe ich einen ökologischen GAU vollbracht... Bin nämlich in einen Linienbus eingestiegen.... von der Grösse eines Reisecars.

    Und habe mich da fast verloren....Zum Glück fand ich noch den Fahrer. Sonst wäre ich vor lauter Einsamkeit noch eingegangen. ;(

    Und das schon vormittags!

    Hmm? man soll den Tag nicht vor dem Abend loben....

    Etwas verstört bin ich dann im Homeoffice angekommen. Und konnte meinen Nachbarn nicht mehr finden.... Erst spät in der Nacht hörte ich seine Kaffeemaschine brummen... Und war dann sofort da um erste Hilfe zu leisten. Schliesslich muss da einer absaugen, bevor es eine Kaffeeschwemme gibt.

    Zum Dank für meine Sofortaktion half er mir dann meine Bierschwemme zu beseitigen...

    ^^

  • mupli

    Ich bin ja selten mal etwas einig mit alescha01.

    Aber er hatte vor nicht allzu langer Zeit einen Thread eröffnet. Und da hatte er sinngemäss gefordert, nicht zuletzt weil wegen der Corona-Pandemie beim ÖV etwas in Bewegung geraten ist, und es jetzt wohl mal wieder nötig ist, den Bedarf an Transportkapazität zu prüfen. Und die Kapazität anzupassen.


    Den Eindruck habe ich zwar schon länger etwas, aber mit und seit der Pandemie ist er deutlicher geworden.

    Während zu bestimmten Zeiten der ÖV mehr als ausgelastet ist, ist er zu anderen Zeiten aus ökologischer Sicht mehr eine Belastung als eine Entlastung.

    Damit will ich sagen, dass zu bestimmten Zeiten des Tages das Angebot und die Nachfrage viel zu weit auseinander driften.

    Und hier bin ich der Meinung, dass eine Anpassung der Kapazitäten nicht nur Energie, sondern auch Kosten sparen würde. Und Beides würde insbesondere den Leuten dienen, die über wenig Einkommen, dafür umso mehr über hohe Lebenskosten verfügen.

    Ich bin eindeutig ein Befürworter von einem gut ausgebauten ÖV-Netz.

    Und wo es kein Angebot gibt, gibt es auch kaum eine Nachfrage. Aber ein überdimensioniertes Angebot fördert auch die Nachfrage kaum.

    Angebot und Nachfrage muss einigermassen auf einander abgestimmt sein.

  • "Also jetzt häts mir fast de Nuggi usetätscht und staunte nur.

    Habe heute Vormittag von einem grossen bekannten Versandhaus meine bestellte Ware erhalten.


    Das Produkt hatte eine Verpackungsgrüsse von 14 x 10 x 4 cm. Wurde in einer grossen Kartonschachtel von 34 x 23 x 12 cm verpackt.

    Soviel überflüssige Kartonverschwendung. In allen grafischen Betrieben wo ich meine Lehre vor über 50 Jahren begann, hatten wir passende Kartonschachteln. (Früher mussten wir halt sparen.)

    Das man heute kleine Produkte in massiv übergrossen Kartonschachteln verpackt, geht mir nicht in den Kopf. Da nennt sich dieser Betrieb noch "Klimaneutral" ;(

    Abfall - Umweltschutz - Klima ist ja ein grosses Thema.


    Andere Onlineshops haben fast massgeschneiderte Versandverpackungen. Da lobe ich Brack.

    Natürlich entsorge ich Karton umweltgerecht. Das Recycling kostet aber auch viel viel Energie plus Wasser. Da könnten doch Firmen mit übergrossen Verpackungen einen Beitrag leisten.

  • mupli


    Also mir hatte es ja auch schon mal den Nuggi raus gepoppt!


    Mein Haushalt Homeoffice ist ja mehrheitlich papierfrei.... Aber es gibt ein Produkt, welches ich aus bestimmten Gründen relativ viel gebrauche. Und das ist das sogenannte Hauhaltspapier. Das brauche ich hauptsächlich für Reinigungen bestimmter Gegenstände. Und kann es danach eigentlich mehrheitlich getrost wieder ins Altpapier geben. Klebt kein Sondermüll daran.

    Nun habe ich erst gerade festgestellt, dass dieses Papier aus dem Recycling teurer im Laden steht, als das Produkt aus Frischholz hergestellt.


    Umweltschutz muss schliesslich was kosten... sonst ist er ja nichts wert, der?

    :/ :evil:

  • mupli


    Nachdem ich mich vom zuletzt erwähnten Preisschock etwas erholt hatte... machte ich mir natürlich unheimliche Sorgen und nicht weniger Gedanken darüber, wie das denn möglich sei.

    Kam dann zum Schluss, dass es wahrscheinlich viel wirtschaftlicher ist, Schwarzlauge nebst dem anderen Giftmüll klammheimlich zu entsorgen, als ihn zu vermeiden....


    Ideen muss man haben. :) :saint:

  • Und wo es kein Angebot gibt, gibt es auch kaum eine Nachfrage. Aber ein überdimensioniertes Angebot fördert auch die Nachfrage kaum.

    Angebot und Nachfrage muss einigermassen auf einander abgestimmt sein.

    Ersetzen wir doch mal Nachfrage mit Bedürfnis, so kommt mir die These eines Wirtschafts-Proffessor in den Sinn, die da lautete: Bedürfnisse, ausser die Lebens-Grundbedürfnisse, entstehen nicht von selbst. Sie werden geschaffen. Wenn ich nur schon - nur als Beispiel für alle anderen Läden - durch den COOP-Laden gehe, wird mir beinahe übel über den teilweise absoluten Schwachsinn, der dort in den unzähligen Regalen feilgeboten wird.


    Die Wirtschaft bezüglich einen solchen kapitalen Unsinn angesprochen: "Uns bleibt nichts anderes übrig, als die allgemeinen Bedürfnisse zu decken".

  • Nun habe ich erst gerade festgestellt, dass dieses Papier aus dem Recycling teurer im Laden steht, als das Produkt aus Frischholz hergestellt.


    Umweltschutz muss schliesslich was kosten... sonst ist er ja nichts wert, der?

    :/ :evil:

    Papier aus Recyclingabfällen wie Zeitungen und Karton herzustellen ist sehr viel aufwändiger, als Papier von Holz. Recycling Papiere sind sind mit Chlor und anderen toxischen Giftstoffen gebleicht und der Produktionsprozess dauert länger und auch der Wasserverbrauch ist höher. Da beim Recyclingpapier die Fasern sehr kurz sind braucht man auch mehr Leim. WC - Recycling Papiere würde ich aus gesundheitlichen Gründen nie kaufen, vor allem wegen den toxischen Giftstoffen die darin enthalten sind. Natürlich wird es so verkauft, dass der Laie denkt, er tue etwas für die Umwelt.

    Gab mal früher einen starken Trend, dass etliche Kunden Prospekte und auch Geschäftsberichte auf gräuliche Recycling Papier drucken liessen. Im Betrieb lachten wir darüber oft und sagten; nimmst du einen grauen Papierfetzen in die Hand, bist du umweltfreundlich. Langsam kehrte der Trend und chlorfrei gebleichte Papiere wurden immer mehr verwendet. Als praktische Anschauung wurde es uns gezeigt in einer Papierfabrik in Finnland wo das Wasser von der Produktion in einen Fluss floss. Seht euch die vielen Fische an, kein einziger schwimmt dank chlorfreier Bleiche auf dem Rücken....Man produzierte dort umweltfreundlich.

  • mupli


    Was aber richtig ist in ihrem Beitrag:

    Es ist eine Tatsache dass während einem fortlaufenden Recycling die Papierfasern immer mehr gebrochen werden. und irgendwann werden sie zu kurz um noch eine eigentliches Papier herzustellen... welche es noch die Bruchfestigkeit hält, die man sich von Papier verspricht.

    Irgendwann hat man dann mal Binder (Leim) als Füllstoff ( Zellulosefasern). Dann ist dann nicht mehr wirklich Papier....

  • Die Wirtschaft bezüglich einen solchen kapitalen Unsinn angesprochen: "Uns bleibt nichts anderes übrig, als die allgemeinen Bedürfnisse zu decken".

    Da kann ich zustimmen. Bedürfnisse werden geweckt und sehr viele Dinge sind unnötig. Werbeagenturen sind ständig am ausbrüten von neuen Trends und viel Psychologie ist im Spiel. Kaufe ich einen Ferrari so gehöre ich zur Oberschicht. Gehöre ich zur Unterschicht, muss ich mir auch eine Auto zulegen damit ich irgendwie zur Mittelschicht gehöre. Dank Krediten und Leasing möglich. Mehr Schein als Sein.

  • mupli


    Was aber richtig ist in ihrem Beitrag:

    Es ist eine Tatsache dass während einem fortlaufenden Recycling die Papierfasern immer mehr gebrochen werden. und irgendwann werden sie zu kurz um noch eine eigentliches Papier herzustellen... welche es noch die Bruchfestigkeit hält, die man sich von Papier verspricht.

    Irgendwann hat man dann mal Binder (Leim) als Füllstoff ( Zellulosefasern). Dann ist dann nicht mehr wirklich Papier....

    Dies ist richtig. Holzfreie Papier der Stoffklasse Klasse 1 (Banknoten - Wertpapier) werden aus Baumwolle hergestellt. SK 6 ist bereits anhand der kurzen Fasern brüchiger. Zeitungpapier ist eigentlich die schlechteste Papierqualität. Aus unserem Altpapier wir meistens Karton hergestellt und teilweise auch Sand beigemischt.

    NB. Banknoten heute sind irgendein Gemisch zwischen Papier und Kunststoff sog. Polymerschicht welche überall angebracht werden kann, als transparentes Fenster.