Die EU hat zwei interne Lieblingsfeinde verloren: Ungarn und Polen

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  • Während EU-Staaten wie Deutschland und Italien tagelang theoretische Diskussionen führten, ob sie zuckersüsse oder etwas schärfere Sanktionen gegen Russland verhängen sollten, gingen Ungarn und Polen zur Sache. Sie leisteten das, was am dringendsten war: humanitäre Hilfe mit offenen Grenzen. Nach dem Ukraine-Krieg wird es für die EU ziemlich schwierig werden, Ungarn und Polen weiterhin als die Wertlosen ihrer Wertegemeinschaft zu beschimpfen.

  • mupli


    Wenn Polen und speziell Ungarn jetzt nicht handeln würden, dann wären die hochgehaltenen "westlichen Werte" wohl endgültig am Boden.

    Und die Verwerfungen innerhalb der EU wahrscheinlich riesig. Denn die meisten EU-Mitglieder würden das nicht akzeptieren.

    Polen und Ungarn haben da kaum eine andere Wahl als gute Mine zum bösen Spiel zu machen.

    Man darf aber das, was auf der politischen Bühne läuft, nicht verwechseln mit der aktuellen Solidarität der Bevölkerung mit den Flüchtlingen. ( Ungarn hat 1956 nicht vergessen).


    Diese aktuelle Nothilfe darf man nicht mit einer regulären Asyl-und Migrationspolitik verwechseln.


    Hier muss die westliche Welt jetzt zusammenstehen, um diese humanitäre Katastrophe zu bewältigen.

  • mupli


    Im Übrigen spekuliere ich, dass Putin den Westen, speziell die EU, an der Grenze von Belarus getestet hatte. Um zu schauen, wie gross die Solidarität in der Migrationsfrage ist.


    Die Reaktion der EU und hier speziell Polens haben Putin wohl zur Annahme verleitet, dass die EU sich auch im Fall der Ukraine so verhalten wird. Was konkret bedeutet dass man es wieder den Polen überlässt zu handeln.

    Hier hat sich nun Putin etwas verspekuliert. Der Schulterschluss des Westens kam eindeutig und schnell.

    Putins Spaltkeil hat hier nicht funktioniert.

    (Zumindest noch nicht).

  • mupli


    Den Menschen in der Ukraine zu helfen, ist derzeit praktisch unmöglich.

    In gewissen gebieten geht es noch. Aber in den umzingelten grösseren Städten fehlt es an Allem.

    Die Mitarbeiter des IKRK die dort sind, haben die gleichen Probleme wie die Bevölkerung. Kein Essen, kein Wasser, kein Strom.


    Die vereinbarten humanitären Korridore konnten nicht realisiert werden.


    Die Behauptung Selenskjs, dass die Russen einen Massenmord an den Ukrainern verüben , wird nach und nach glaubwürdiger.

  • Ungarische Bevölkerung nicht aufgeklärt? Viktor Orban ein Paria?

    Irgendetwas muss Viktor Orban in Ungarn doch richtig machen, dass er immer wieder - trotz ständiger Kritik in den europäischen Mainstream-Medien - gewählt wird. Werden wir hier in Westeuropa wirklich umfassend über Ungarn informiert?