Mehr Pazifismus wagen

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  • "Es herrscht wieder der Ungeist der politischen Romantik. Man steht für etwas ein, für etwas Grosses, Erhabenes und Ewiges. Doch nur totalitäre Staaten opfern Menschen für ihre Ideologie.


    Der Pazifismus ist in Verruf geraten. Wieder einmal. Zwar gelten Pazifisten heute nicht mehr als Vaterlandsverräter oder Drückeberger, aber immerhin als Realitätsverweigerer, Traumtänzer oder, wenn es ganz schlimm kommt, als Putin-Versteher. Auch landen Pazifisten nicht mehr im Gefängnis, dafür bekommen sie jedoch die geballte Empörung der aufrechten Kämpfer für Demokratie und die Werte des freien Westens zu spüren.


    Orthodoxer Pazifismus ist blauäugig. Und ein von blindem Idealismus und dem Rausch moralischer Rechthaberei getriebener Bellizismus ist brandgefährlich. Wie immer, so gilt auch hier: Differenziert zu denken, kann nicht schaden. Wehrhaft sein ist gut. Doch im richtigen Moment muss man auch den Mut haben, mehr Pazifismus zu wagen!“ (Alexander Grau in Weltwoche 12/2022, 24.3.2022)

  • Es ist nichts Neues, dass jede Form von Extremismus und Missbrauch Gesellschaften/Völker früher oder später ins Unglück stürzt.

    Besonders Kaufleute, Händler u. Banker brauchen friedliche Verhältnisse für "nachhaltige" Geschäfte.
    Zur Not tun es auch subtile Einschränkungen der Freiheiten im Inneren einer Gesellschaft, im Namen einer angeblich überlegenen Religion oder des Glaubens an eine angeblich überlegene Nation oder von besserem Geblüt zu sein.

    Prompt führt das zu Unfrieden mit anderen Gruppen, die auch glauben was besseres zu sein, aus welchen Gründen auch immer.


    Fossile Energieträger waren lange eine gute Sache und haben auch viel zum materiellen Wohlstand beigetragen.

    Der immer extremere Gebrauch dieser Sache, damit alles vermehrend noch besser wird, wirkt aber zunehmend zerstörerisch.

  • oytenkratos


    Fossile Energieträger waren lange eine gute Sache und haben auch viel zum materiellen Wohlstand beigetragen.

    Der immer extremere Gebrauch dieser Sache, damit alles vermehrend noch besser wird, wirkt aber zunehmend zerstörerisch.


    Damit haben sie ja recht.


    Haben sie sich mal Gedanken gemacht, dass Putin den Gashahn zudrehen könnte?

    Aktuell versucht er ja den Rubel zu stützen in dem er vertragswidrig fordert dass die Öl-und Gaslieferungen in Rubel bezahlt werden müssen.

    Was ist, wenn sich die Käufer einfach weigern? Und sagen: Du nimmst gemäss Vertrag Euro oder Dollars. Rubel kaufen wir keine mehr.

  • Transmitter


    Dazu brauche zumindest ich mir keine Gedanken machen.

    Das hat ja Putin angekündigt, wenn ihm ab Montag nicht in Rubel auf Konten der russischen Nationalbank bezahlt wird.

    ( Diese Art Scheinfragen zu stellen, zeigt wiederum den professionell ausgebildete Demagogen. )


    Die Sanktion "Russische Konten im Westen zu sperren" ist ja auch eine Form von Vertragsverletzung.

    Europa zahlt auf die gesperrten Konten, also kann Putin davon gar nichts mehr vom Westen kaufen, z.B. Waffen und Munition.


    Mal sehen was in der Sache nächste Woche läuft.

    Zahlt der Westen nicht in Rubel, bleibt dem Putin-Lager gar nichts übrig, als die Gaslieferungen ganz stoppen oder schön langsam zu mindern.

    Egal wie schlecht die finanzielle Situation in Russland ist, um die Glaubwürdikeit des Putin-Lagers

    Die vertraglich vereinbarten Lieferungen (incl. Preise) machen nur ca. 60% von den den bisherigen Lieferungen von 150 bcm aus.


    Sie und ihre PR-Group will auf einmal "eskalieren", auf Teufel komm raus. Warum ?
    Da kommt ihnen das Putin-Lager gerne entgegen.

    Bei der Reduzierung der Gaslieferungen werden zuerst den europ. Grossunternehmen der Gashahn zugedreht, wenn es zu Lieferunterbrechungen kommt oder die Gasspeicher müssen schon angezapft werden, statt für den nächsten Winter aufgefüllt zu werden.

  • oytenkratos


    Sie und ihre PR-Group will auf einmal "eskalieren", auf Teufel komm raus.

    Jetzt hören sie bitte mal auf mit ihren Unterstellungen!

    Ich habe weder etwas gefordert, noch will ich eine weitere Eskalation.


    Ich will dass dieser Krieg aufhört. Und das die Ukraine frei entscheiden kann was sie will.


    Doch genau das will Putin eben nicht!

    Und was machen wir dann? Sagen wir (der Rest der Welt): Ja dann geben wir diesem Gorilla halt seine Banane.

  • oytenkratos



    Auf die eigentliche Frage gehen sie erneut nicht ein.

    Was soll der Westen, hier namentlich Europa denn jetzt machen?

    Mit seiner Forderung unterläuft Putin die Sanktionen des Westens. Sie werden praktisch nutzlos, wenn Europa nachgibt.

    Dann haben sie recht damit, wenn sie sagen, die Sanktionen seien nur schädlich.

  • Transmitter


    Sie haben gefragt, " Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, dass Putin den Gashahn zudrehen könnte ? "

    Meine Antwort ,

    "Dazu brauche ich zumindest ich mir keine Gedanken machen. Das hat ja Putin angekündigt, wenn er ab Montag nicht in Rubel bezahlt wird. "


    Das zitieren Sie dann nicht, um behaupten zu können,

    "Auf die eigentliche Frage gehen Sie erneut nicht ein."


    Ab sofort werde ich keine Texte mehr speziell an die ehrenwerte Transmitter PR-Group richten,

    vor allem keine Fragen mehr beantworten. Jetzt können Sie mich und ihre Blase gerne diffamieren.

  • oytenkratos


    Sie gehen wirklich nicht auf die eigentliche Frage ein.


    Was soll der Westen, hier namentlich Europa denn jetzt machen?

    Mit seiner Forderung unterläuft Putin die Sanktionen des Westens. Sie werden praktisch nutzlos, wenn Europa nachgibt.

    Dann haben sie recht damit, wenn sie sagen, die Sanktionen seien nur schädlich.


    Das ist die eigentliche Frage!


    Putin nachgeben oder nicht?

    Denn auf diese Entscheidungsfrage wird es wahrscheinlich herauslaufen.