Freizügikeitskonto Gelder Versteuern Kantonal oder National geregelt?

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  • Transmitter Glauben Sie mir, diese Berechnungsgrundlagen der SVA, sind perfide. Die meisten wissen das gar nicht.


    Ich habe für meinen niedrigen versicherten Verdienst, mit den paar Kröten und einer Lotterbude, ein zu hohes Vermögen.

    Einer mit einem hohen versicherten Verdienst, kann eine Villa haben und eine Million und bekommt EL und KKPräm. Verbilligung.(Ist jetzt Etwas übertrieben) aber durch seinen hohen versicherten Verdienst, ist er auch eher Anspruchsberechtigt. Es geht hier nicht um tatsächliches Existenzminimum! Es geht nur um Berechunungen und Einstufungen.

  • memo

    Ich weiss es nicht im Detail. Sagte doch schon, dass ich mit dieser Materie zu wenig vertraut bin.

    Doch meines Wissen stimmt das, dass sich die Freibeträge für einen Nebenverdienst bei der IV-Rente prozentual zum versicherten Verdienst ergeben. Und das kann dann im Einzelfall tatsächlich einen durchaus namhaften Betrag ausmachen.

  • memo


    Ihr Nachtrag in vorhergehenden Post:

    Einer mit einem hohen versicherten Verdienst, kann eine Villa haben und eine Million und bekommt EL und KKPräm. Verbilligung.(Ist jetzt Etwas übertrieben) aber durch seinen hohen versicherten Verdienst, ist er auch eher Anspruchsberechtigt. Es geht hier nicht um tatsächliches Existenzminimum! Es geht nur um Berechunungen und Einstufungen.


    Ja warum machen sie dann nicht einfach mal richtig pleite?

    Vielleicht geht es ihnen dann besser, wenn sie den vollen Anspruch gemäss den Sozialgesetzen anmelden können.

    Ich kenne da einen professionellen Pleitier... der kann ihnen eine praktische Anleitung geben.

    Ihm geht es aber auch erstaunlich gut....

    :)


    Hat auch nur gerade so viel, wie er wirklich zum Leben braucht. Ist deswegen alles andere als ein Griesgram.

  • Allerdings ist es ein Unterschied, ob man in der Schweiz mit 1700.- SFr. für Alles zu 100% aufkommen muss, auch wenn man ein Eigentum hat. Oder mit 3000.-SFr. noch die KKPräm. und EL hat und dann noch ein Eigentum hat. Der hat im Übrigen seine Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt. Da stürmt wohl auch keine Bank nach Amortisation. Er hat ja noch Vermögen, Auto und Schrebergarten usw.


    Ich bin nicht neidisch. Aber genau solche IV-Bezüger, sehen die Leute und werfen dann Alle in den gleichen Topf. Alle meinen dann ich hätte auch so viel Kohle und mir würde auch Alles bezahlt. sprich jeder IV-Bezüger/in, würde so fürstlich bezahlt vom Staat.

  • memo


    Ohne die genauen Details dieser Person zu kennen kann sich hier niemand ein Urteil erlauben.

    Ob jemand EL und KK-Verbilligung bekommt hat nicht als Erstes mit einem Vermögen zu tun. Sondern zuerst einmal mit Ertrag/ Einkommen und den den anrechenbaren Auslagen.

    Mir ist auch ein Fall bekannt, wo eine Person mit einem relativ hohen Vermögen, aber sehr geringen Einkommen in den "Genuss" von EL und KK-Verbilligung kam.

    So weit ich da Einblick hatte, lief da alles rechtmässig ab.

    Die betreffende Person musste, und wollte es auch, aber in ein Pflegeheim.

  • Hat auch nur gerade so viel, wie er wirklich zum Leben braucht. Ist deswegen alles andere als ein Griesgram.

    Griesgram bin ich nicht. Sozialhilfe bekäme ich 800.-SFr. im Monat. Oder Nothilfe. 500.-SFr. Meinen Sie das? Wenn ich Rechnungen nicht bezahlen kann, dann wird gepfändet. Logischerweise das Haus. Aber eine Wohnung bekomme ich nicht automatisch. Man hat kein Anspruch auf eine Wohnung in der Schweiz, wenn man Pleite ist. Und wenn der versicherte Verdienst so gering ist, auch kein Anspruch auf EL oder KKPrämienverbilligung. Dann geht die Verschuldung wieder von vorne los. Einmal Miete nicht bezahlen können. Obdachlos. Wissen Sie wie viele Obdachlose es mittlerweile in der Schweiz gibt? ! Und das sind immer mehr AHV. Vor Allem Frauen.

    Schreibe das nur, weil einige meinen ich könne froh sein, dass ich das Haus abbezahlt hätte. Immer mehr Leute können die Mieten nicht mehr zahlen und landen auf der Strasse. Die Armut nimmt zu, vor allem Altersarmut.

  • memo


    Sie schreiben hier immer mehr eine Meinung.

    Diese ist aber nicht wirklich auf Fakten basiert.

    Obwohl ich tatsächlich auch noch sagen muss, dass hier nicht alles falsch ist.

    Diese Meinung kommt nicht von Nichts.


    Ich hatte sie gefragt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen können.

    Darauf haben sie nicht geantwortet.

    Wenn ich mir ihre Situation mal so im Groben ansehe, dann habe ich etwas den Eindruck, dass sie auf eine Pleite zusteuern. Obwohl sie alles versuchen, um das zu verhindern.

    Dabei haben sie ja, so mal grob gesehen, jetzt schon kaum mehr als das Existenzminimum.

  • Transmitter Sie haben es Richtig gemacht! Wahrscheinlich haben Sie für gutes Geld, Etwas Qualitativ Gutes zum Wohnen, weil die Preise noch der Leistung entsprachen vor 20 Jahren. In Afrika sowieso. Ebenso haben Sie wahrscheinlich auch mehr Fläche und Platz bekommen für s Geld.


    Man glaubt es nicht! Einige Ukrainische Flüchtlinge beschweren sich bereits, dass die Wohnungen in der Schweiz für sie zu klein sind. Sie zu wenig Platz haben. Sie hätten vorher in grösseren Wohnungen und Häuser gewohnt. Hätten besseren Standard gehabt. Neuere Einrichtungen. Sie hätten Mühe in der Schweiz. Es sei Alles so klein und so eng. Und Alles so teuer.

    Auch reiche das Geld nicht, was sie bekommen von der Schweiz. Weiss nicht genau, wieviel die bekommen.


    Ich glaube, da kommen noch zünftige Probleme auf uns zu.

  • Wenn ich mir ihre Situation mal so im Groben ansehe, dann habe ich etwas den Eindruck, dass sie auf eine Pleite zusteuern. Obwohl sie alles versuchen, um das zu verhindern.

    Dabei haben sie ja, so mal grob gesehen, jetzt schon kaum mehr als das Existenzminimum.

    Ich habe seit 20 Jahren diese Situation. Seit ich in den Kanton Schaffhausen gezogen bin. Pleite geht man dann, wenn man einfach nicht mehr, oder nicht bezahlt. Wenn man Abzahlungsverträge, Erlassgesuche, Teilerlassgesuche, Stundungsgesuche schreibt und mit den Gläubigern verhandelt, dann geht man in keine Betreibung. Wenn man strikt nach Budget lebt. Wenn man Verzicht übt. Dann kann man so wie ich, sogar ein Haus abbezahlen mit nur 1700.-SFr. im Monat. Es braucht eine höllische Disziplin, dass kann ich sagen. Und es braucht Willen und innere Überzeugung. Dennoch, will ich natürlich wie wohl jeder in meiner Situation, überall wo es möglich ist, Etwas raus schlagen.

  • memo


    Sie kennen mich nicht. Und sie kennen meinen Hintergrund nicht.


    Ich habe genau das gemacht, wovon ich ihnen abrate zu machen.

    Ich bin ohne mit Geld vollgepacktem Rucksack nach Afrika gegangen.

    Sondern mit einem kleinerem Budget, als sie es noch haben. Und dann habe ich mich zuerst noch ein einem Ort niedergelassen, wo es die denkbar schlechtesten Voraussetzungen gab....

  • Sind Sie nicht mehr so überzeugt? Bereuen Sie es? Aber Sie können ja immer noch in die Schweiz zurück. Ja so wie ich wohne, wollen auch viele Schweizer nicht wohnen. Im Winter 10Grad in der Küche und Bad. Geheizt nur mit Kachelofen. Und warm Wasser mit Badofen. Gut in der Küche hats noch einen Durchlauferhitzer. Im Winter tönt sogar der Computer blöd, weil es ihm zu kalt ist.(:

  • Doch doch... glaube ich Ihnen. Viele Schweizer bekommen im Alter Heimweh.. Plötzlich sehnt man sich womöglich nach dem, was man früher nicht ausstehen konnte. Und eben man wird nicht jünger. Macht sich Gedanken. Und wenn es dort wo Sie sind, ungewiss, unsicher ist. Dann kommt vielleicht so ein Gefühl auf. Oder man denkt, man kehrt wieder in die gleiche Situation zurück, die man verlassen hat. Einfach mit einem andern Blickwinkel. Überlegen Sie sichs. Nach was Sie sich sehnen. Als Schweizer können Sie immer zurückkommen. Auch wenn Sie Mittelos sind. Aber ob es Ihnen dann hier wieder gefällt? ist eine andere Frage.

  • memo


    Ich bin zwar tatsächlich ausgewandert.

    Aber ich führe ein halbnomadisches Leben.

    Und das ziemlich quer durch gesellschaftliche Schichten und Kulturen.

    Komme auch nach der Auswanderung mit einer gewissen Regelmässigkeit auch mal wieder in die Schweiz.

    Hat auch etwas Nostalgisches.

    Vor einigen Tagen stieg ich zur Alphütte von Freunden auf. Um nachzusehen, was für die Alp noch alles hergerichtet werden muss.

    Da ist ihr Zuhause noch ein Luxushotel im Vergleich dazu.... ( Spekulation meinerseits).

  • Ja ich habe hier noch Elektrizität! Das war mir auch Wichtig! Habe mal 2 Monate ohne Elektrizität leben müssen. Das war Mega! Also auch schon fas eine Alphütte. Zum Glück noch Holzofen. Damals ging dann auch noch das Telefon ohne Elektrizität. Heute geht das ja auch nicht mehr.

    Also ich habe hier auch einen Kühlschrank und einen Ceranherd. Schon Luxus(: Und jetzt neuen Computer. Handy usw.

    In so einer Alphütte, lebt man heute ja auch nicht mehr die ganze Zeit, nehm ich mal an. Und viele haben nun auch schon Solarstrom. Es ist heute eher wahrscheinlich so eine Art Adveture. Früher war das "normales" Leben.

  • Und mit Kühen und Pferden kenne ich mich auch aus. Bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Bin zwar jetzt aus der Übung, aber ich kann/konnte auch von Hand Melken. Allerdings hätte ich mit dem Laufen auf so eine Alp meine Schwierigkeiten.


    Nehm mal an die Hütte wurde für den Alpauftrieb vorbereitet.

  • memo


    Sind sie deshalb wieder in ein Kuhkaff gezogen?


    Ich selber lebe lieber etwas auf dem Land. Obwohl das Stadtleben auch seine Vorteile hat. Vor Allem wenn es mit der Gesundheit nicht mehr so gut geht.

    Geht mir ähnlich wie ihnen. Kann auch nicht mehr so laufen wie früher. Als Hirte auf der Alp nicht mehr brauchbar. Aber auf einer Alp gibt es auch andere Arbeiten... Und das ginge eigentlich noch ganz gut. Und würde mir auch Spass machen. Auf dieser Alp wird alles noch so gemacht, wie vor "Hundert Jahren"....

    Und nein. Noch ist nicht Alles bereit für den Alpaufzug. Aber da werde ich dann kaum mit von der Partie sein.


    Doch lassen wir jetzt die Geschichte von der Alp. Mir kam das nur gerade wieder in den Sinn, weil sie von "ihrer Lotterbude" schrieben.

    Ich lebe eigentlich ganz gerne in alten Häusern. Auch sehr einfach eingerichtet.... Aber warm duschen zu können, ist für mich ein "muss".

    Und da bin ich etwas stutzig geworden, als sie schrieben, dass sie einen "Baustopp" haben. Und das über Jahre?

  • Die monatlich ausbezahlten jährlichen Ergänzungsleistungen sind Bundesrecht. Bei der Berechnung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen wird das Kapital auf dem Freizügigkeitskonto ab dem Beginn des Monats das auf den Monat folgt, in dem Sie eine Verfügung über den Anspruch auf eine ganze Rente der IV (= Invaliditätsgrad von gerundet mindestens 70 Prozent) erhalten haben, abzüglich der direkten Bundessteuer, der Staats- (Kantons-), Gemeinde- und Kirchensteuer, welche beim Bezug des Kapitals anfallen würden, beim Vermögen angerechnet, wenn Sie nicht weiterhin bei einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge versichert sind (z.B. noch Teilzeit arbeiten und dort Beiträge in eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge einzahlen) . Die Prämienverbilligung ist kantonales Recht. Die Vermögenssteuer ist zwar kantonales Recht, aber im Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone (StHG) ist geregelt, dass die Kantone eine Steuer auf dem Reinvermögen (= Vermögen abzüglich der Schulden) erheben müssen. Somit ist das der bundesrechtliche Begriff Vermögen bei der Vermögenssteuer von allen Kantonen gleich auszulegen. Ob Kapital auf einem Freizügigkeitskonto, das jederzeit bezogen werden könnte bei der Vermögenssteuer besteuert wird, müsste ich nachschauen.