Neid auf Dividenden-Könige

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  • Ich warte schon lange auf den Tag, an dem die Medien den Aktienbesitz und die Dividendeneinkünfte mit gleicher Vehemenz positiv kommentieren wie dann, wenn der Aktienmarkt - im umgekehrten Fall - kurzfristig „abstürzt“ oder hohe Dividenden ausgeschüttet werden. Ich frage mich: Ist das Schlechtreden des Aktienmarktes eine Strategie der Linken und der Banken? Sollte man den Leuten nicht schon in der Schule die Funktion des Eigenkapitals erklären? Wollen wir wirklich, dass sich immer mehr ausländische Staaten oder Fonds unsere Aktiengesellschaften unter den Nagel reissen? Viele Leute denken wohl: Sollen doch die "Reichen" das Risiko der Aktien tragen, ihre Gewinne schöpfen wir dann via politische Umverteilung risikolos ab. Alex Schneider, Küttigen

  • mupli


    Ich weiss nicht, ob sie es schon mitbekommen haben. Aber die grossen Wirtschaftsauguren haben gerade die Wachstumsprognosen auf der ganzen Welt deutlich zurückgestuft.

    Dies teilweise immer noch wegen den Nachwehen der Coronapandemie und anderersteits neu wegen des Kriegs in der Ukraine.

    Dach was bedeutet es für den Aktienmarkt wenn diese Prognosen so deutlich zurückgestuft werden?

    Die Börse nimmt bekanntlich Entwicklungen vorweg.

    Und ein wichtiger Indikator ist hier das Wirtschaftswachstum im Allgemeinen. Das gilt hier besonders für die Anleger, welche breit investieren. Und nicht punktuell.

    Bei einem breit investierten Portefeuille muss die Gewinnerwartung einigermassen mit dem Wirtschaftswachstum korrelieren.

    Ist eine Gewinnerwartung wesentlich höher als das allgemeine Wachstum, dann muss es spezifische Gründe dafür geben. Oder es wird zur Spekulationsblase.

    Meiner persönlich Ansicht nach wurden am Aktienmarkt einige Spekulationsblasen aufgebaut in den letzten Jahren. Wenn jetzt die allgemeine Wachstumsprognose deutlich abfällt, dann werden nicht wenige dieser Spekulationsblasen platzen.

    Gute Chance für Neueinsteiger jetzt gerade Verluste zu realisieren.

    Immer dann wenn düstere Wolken am Aktienhimmel auftauchen, versuchen die "Managerli" möglichst viele Neueinsteiger zu mobilisieren, damit sie ihre maroden Aktion noch gewinnbringend abstossen können.

  • mupli


    Ich nehme neuzeitlich gerne etwas Abstand davon irgendwelche Empfehlungen abzugeben, wie Kleingeldverdiener ihre Ersparnisse anlegen sollen.

    Aber bei der aktuellen Marktlage rate ich ganz sicher keinem Kleingeldverdiener an sein Spärsäuli dem Aktienmanager anzuvertrauen. Oder sonst einem windigen Finanzberater.

    Aktuell investiere ich selbst nur in Anlagen die ich sofort als werthaltig einstufe.

    Was "Werthaltig" ist, oder sein kann, hängt sehr direkt von den persönlichen Umständen ab.

    Hier gibt es keine so allgemein gehaltenen Empfehlungen.

    Und was für mich als Werthaltig erscheint... muss dann auch nicht immer so sein.

    Habe mich da vor nicht all zu langer Zeit auch mal gehörig verspekuliert. Zu meiner Entschuldigung für dieses Klumpenrisiko kann ich mich aber wirklich damit herausreden, dass es höhere Macht war.

    Muss den Verlust dann trotzdem ertragen...(können). Im Gegensatz zu Anderen in der gleichen Situation konnte ich. :)