Stromversorgungssicherheit: Es braucht einen Mix von Massnahmen.

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  • mupli

    Jetzt einfach mal angenommen, dass die führenden Wissenschaftler von Hochschulen keine Volldeppen sind und uns hier brandschwarz anlügen auf welchem Stand Forschung und Entwicklung ist...

    Mit den Zahlen, die ich da bekomme, rechne ich mal etwas nach.....

    Aus einer kWh elektrisch bekomme ich mit Wirkungsgrad 90% also 0.9 kWh in Wasserstoff durch Elektrolyse.

    Dann wandle ich in der Brennstoffzelle mit 60% Wirkungsgrad den Wasserstoff wieder in Strom um. Das ist dann 0.9 kWh mal 0.6 = 0.54 kWh.

    Also nicht gerade ein gutes Ergebnis. Oder anders gesagt: Wasserstoff als Speicher für elektrische Energie schneidet nicht gerade gut ab. Andere Speichermethoden sind klar effizienter.

    Kann aber die Abwärme bei der Rückwandlung in Strom genutzt werden, könnte der Gesamtwirkungsgrad deutlich besser ausfallen.

    Doch jetzt rechnen wir mal etwas die Kosten durch.

    Laut Quellen für die durchschnittlichen Gestehungskosten sei der Atomstrom aus den abgeschriebenen Schweizer AKW ja der Günstigste. Mit etwa 4-6 Cent pro kWh und dicht gefolgt von Wind und Solarstrom mit etwa 4-8 Cent.

    Jetzt einfach nur um die Dimensionen etwas einzuschätzen.... Rechne ich mal mit 10 Cent für den Solar hergestellten Strom. Und rechne den Verlust beim Recycling dazu.... dann komme ich auf Gestehungskosten von 15 Cent pro kWh. Also ungefähr doppelt so teuer, wie wenn man den Strom direkt nutzen kann. Und dann sind hier die Kosten von Wasserstoffspeicher nicht mitgerechnet. Die sind schon etwas teurer als die für fossile Brennstoffe....

    Also ich habe dazu keine genauere Zahlen gerade zur Hand. Aber wenn ich noch 5 Cent für die Wasserstoffspeicher drauf pappe, müsste das etwa hinkommen.

    Und dann kostet mich der Recyclingstrom gerade etwa so viel, wie ich heute im durchschnittlichen Strommix bezahle. Ohne die Kosten für das Grid.

    Jetzt kann ich das selbst nicht wirklich nachprüfen..... aber die Finanzexperten sagen, dass bei den im Bau befindlichen AKW in Frankreich gerade die Kosten aus dem Ruder laufen. Und der Strom aus diesen AKW schon gegen 30 Cents Gestehungskosten werden würden. Ohne Grid.

    Was aber für mich als Privatkunde eigentlich relevant ist in dieser Rechnung:

    Ich bezahle als Endkunde etwa 30 Cents für Strom. Wenn ich meinen eigenen solar erzeugten Strom aber eben überschüssig produzierten Srom, in Wasserstoff speichere, dann habe ich in der Winterstromlücke Strom für 20 cents zur Verfügung. Zuzüglich noch Abwärme aus der Rückwandlung in Strom.

    Jetzt ist es wirtschaftlich nicht so sinnvoll, wenn jeder EFH -Besitzer hier einen eigenen Wasserstoffspeicher betreibt. Das treibt die Kosten in die Höhe.

    Hier sind Gemeinschaftsanlagen sicher sinnvoller als kleine Insellösungen.

  • Und ja, es stimmt, dass sich auch die Fachleute da oft nicht so einig sind. Und es bei neueren Entwicklungen oft sehr schwer ist, an wirklich verifizierte Daten zu kommen. Wenn aber Pressemitteilungen von öffentlichen Forschungsanstalten ausgegeben werden, kann man schon etwas davon ausgehen, dass die nicht einen völligen Quatsch erzählen.


    Doch die Masse der Menschen richten sich hier auch immer nach dem Geld. Und viele denken hier einfach zu kurzfristig.

    Diese Überlegungen habe ich mir auch schon gemacht. Ob die Fachleute sich da oft nicht einig sind kann auch ich nicht beurteilen. Natürlich kommen zusätzlich laufend neue Forschungsergebnisse hinzu, welche niedergeschrieben sind.

    Bis die Industrie dann etwas umsetzen kann oder wird dauert in der Regel lang.

    Pressemitteilungen von Forschungsanstalten sind in der Rege eine verkürzte Form. Deshalb will auch mein Freund immer das Manuskript sehen, bevor es in Fachzeitschriften veröffentlichst wird. Der Interviewer muss natürlich auch eine Fachperson sein und die Zusammenhänge verstehen.


    Die führenden Wissenschaftler können uns nur den Stand der Stand ihrer Forschung und Entwicklung mitteilen. Der Weg bis zum Ende der Fahnenstange wird noch ein weiter Weg sein.

    Industriebetriebe können es umsetzen oder warten, was noch nachkommt.


    Selber gehöre ich auch zur Masse der Preis und Leistung abwägt und muss an das Geld denken wie dies die vielen KMU's oft machen. Bekannt ist, dass neue Produktionsanlagen oft noch Kinderkrankheiten haben, oder einfach noch nicht ausgereift sind. Ebenso auch die Endprodukte. Natürlich kann der Staat es auch subventionieren mit Steuergeldern. Ob dies der richtige Weg ist, kann offen bleiben.

  • mupli


    Ich da ja soweit schon auch etwas einig mit ihnen.

    Es sind wohl nicht gerade die ärmsten Schlucker der Welt, welche neue Entwicklungen wirklich vorantreiben können.

    Ausser vielleicht noch etwas auf dem geistigen Niveau..... Nur haben sie im Überlebenskampf meistens auch keine Zeit sich solche Gedanken zu machen.... ist schon das Privileg von denen, die sich keine Sorgen um das nächste Kolumbus-Ei für Frühstück machen müssen.

  • mupli


    Jetzt ist mir da bei der Rechnerei noch etwas Unerklärliches aufgefallen....

    Ist fast so schlimm wie das mit den UFO`s.

    Also woher die kamen und wohin gegangen, weiss ich auch nicht. Aber die sollen sogar in Russland mal ne Bühne zerrockt haben. Jedenfalls ist das total phänomenal... heute kann sich daran ja keiner mehr erinnern. Smile....

    Jetzt also zu der unerklärlichen Rechnerei: ....

    Also Wasserstoff hat ja bei der Produktion einen Brennwert. Und der entspricht 90 % der ursprünglich eingesetzten elektrischen Energie. Wenn ich aber den Wasserstoff in der Brennstoffzelle wieder umwandle in elektrische Energie, dann müsste da auch gleich viel wieder rauskommen. (Brennwert).

    Tut es aber nicht!

    Ist voll hundsgemein.... diese Brennwert- Klauerei! Aber Übeltäter konnte ich in flagranti noch nicht dingfest machen.... Immerhin glaube ich, dass sich dieser Dissizipator nennt....

    Jetzt haben wir also in dem ganzen Recycling-Prozess so einen Dissizipator. Und der hat eine geschätzte Grösse von etwa 45%

    Und warum ist der so gross?

    Also laut den führenden Forschern gelingt es den Wasserstoff - Brennwert wieder in Strom zu wandeln mit einem Wirkungsgrad von ca 60 % und der Rest ist dann thermische Dissipation.

    Das hatte ich zuvor ja schon mal etwas vorgerechnet.

    Doch stimmt diese Rechnung dann wirklich mit der Praxis überein?

    Und ich sage hier mal: Nein! Tut es nicht!

    mupli

    Haben sie gesehen, wo der Hund begraben liegt?

  • mupli


    Ich da ja soweit schon auch etwas einig mit ihnen.

    Es sind wohl nicht gerade die ärmsten Schlucker der Welt, welche neue Entwicklungen wirklich vorantreiben können.

    Ausser vielleicht noch etwas auf dem geistigen Niveau..... Nur haben sie im Überlebenskampf meistens auch keine Zeit sich solche Gedanken zu machen.... ist schon das Privileg von denen, die sich keine Sorgen um das nächste Kolumbus-Ei für Frühstück machen müssen.

    Aus meiner Lebenserfahrung, trifft der Spruch zu, gebrannte Kinder scheuen das Feuer. Ängstlich ist eigentlich nicht der rechte Ausdruck, sondern die gemachte Erfahrung....Wir wollten im Betrieb in die Zukunft investieren, die neusten Maschinen haben, modern sein, voraus blicken und die Bank stimmte für Kredit noch zu und am Schluss blieben fast 400'000 Franken an mir hängen, also zurück "tuggen" mit Zins und Zinseszinsen. Es war eine super moderne Fehl Investition. Ging dann in die Hosen. Parallel kam noch der private Bau unseres Eigenheims dazu, wo alles natürlich zukunftstauglich sein musste. Bin damals fast "versoffen" im Überlebenskampf....jede hunderter Note 2-3 x umdrehen und zwischendurch kam auch der Gedanke wie zurück blechen, oder soll ich einen Schluck aus meiner Armeepistole nehmen. Holte mir dann aber psychisch fachliche Hilfe und begann zur gleichen Zeit auch Autogenes Training. Nach etwa 4 Jahren war die Sache gegessen. Bank erhielt jeden einzelnen Franken zurück. Kamen wieder seitens der Bank von selbst Angebote, jederzeit kriegen wir als guter Kunde Kredit. Von da an wurde alles selber finanziert. Sogar meine damaligen luxeriösen modernen Autos wurden alle in cash bezahlt. Reichte das Geld nicht, dann halt zur Überbrückung einen gebrauchten Wagen für 2-3 Jahre, bis der Stutz gespart war. Beim Einkaufen verdient man Geld, wenn man bar zahlt und diktiert die Bedingungen.

    Heute fahre ich jährlich nicht mehr 40'000 KM geschäftlich und so reicht das "Dusseli" mir noch völlig.

    Beim Wasserstoff und E-Autos lasse ich anderen mal den Vortritt und will lernen aus denen ihrer Erfahrung. :) Ein Auto ist ja heute nicht mehr über ein Drittel von meinem Arbeitsplatz.


    Bis vor etwa 5 Jahren hatte ich zwar noch ein Auto-Hobby. Auf Abruf hatte ich für zwei internationale Auto-Vermietungen Transitfahrten gemacht. Immer die neusten schnellen Luxusschlitten Porsche usw. von Zürich nach St. Gallen - Basel - Lausanne hin-und her verschoben. Verdient hat man zwar nicht viel.....Aber die Fahrten wurden mir persönlich zu teuer. Etwas 80 Franken verdient und wieder eine Geschwindigkeitsbusse von über 100 Stutz. ;(

    In jungen Jahren machte ich dies gelegentlich in den USA. Kreuz und quer durch Amerika und ich sparte Flüge und Busticket. War eine geile Zeit damals in Good Old America.

  • Transmitter


    die frage war an 'alle' gerichtet. aber ich dachte mir schon, dass sie dazu etwas wissen. ;)

    Ich weiss dazu auch etwas:


    Ein alter Grieche namens Sisyphus hat eine riesige, schwere Steinkugeln immer wieder auf einen Hügel gehievt um sie auf der anderen Seite wieder runter rollen zu lassen. Ob er die freigesetzte mechanische Energie in elektrische umwandelte, ist mir leider nicht bekannt. ^^


    C-O-R-A

    #2749Δ8

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • mupli


    Habe mich ja auch schon vertan beim "progressiv" investieren.....

    übel erwischt hat es mich allerdings mal, wo es eher klassisch war....

    Ist noch gar nicht lange her.... da wars dann auch nicht zum ersten Mal gewesen.


    Was habe ich daraus gelernt?

    Eigentlich nichts. Denn investiere ich nicht, bin ich irgendwann auch mal pleite.... Investiere ich falsch, geht es etwas schneller.

    Bleibt nur die Chance mit Bedacht zu investieren.....

    Und nur da Experimente zu machen, wo man sich es leisten kann.

  • mupli

    ich bin ja auch etwas ein Technikfreak. Und habe etwas eine Vorliebe für extravagante Autos. Das müssen aber nicht unbedingt superteure Sportschlitten sein.

    Vor vielen Jahren auf dem Heimweg vom Schlummertrunk.....

    Stand ich ganz ehrfürchtig vor so einer kleinen Blechbüchse. Wobei die Karosserie meines Wissens hauptsächlich aus Kunststoff war.

    Jetzt weiss ich aber nicht mehr, wie diese raren Dinger hiessen. Der Colani war es nicht....

    Nun. Das besondere an diesem Auto war:

    Das fuhr mit Druckluft.

  • C-O-R-A


    Ein alter Grieche namens Sisyphus hat eine riesige, schwere Steinkugeln immer wieder auf einen Hügel gehievt um sie auf der anderen Seite wieder runter rollen zu lassen. Ob er die freigesetzte mechanische Energie in elektrische umwandelte, ist mir leider nicht bekannt. ^^


    Es gibt mehrere Fundorte solcher Kugeln. Liegen aber alle ausserhalb der griechischen Antike.

    Wozu diese überdimensionierten Murmeln gedient haben sollen, ist den Forschern immer noch ein Rätsel.

  • mupli

    In der bisher angeführten Energiebilanz habe ich etwas unterschlagen. In der dazu gehörigen ökonomischen Bilanz habe ich es aber noch angedeutet.


    PS: was das Druckluftautöli angeht: Ich war schon immer etwas ein Druckluft- und Dampfdruck -Fan. Eine besondere Vorliebe habe ich für die Heissluft-Motörli.....

    Aber lassen wir das. Das ufert aus....


    Bei der Energie - Bilanz der Wasserstoff-Umwandlung habe ich die Speicherung unterschlagen.

    Und jetzt ist gerade das wieder einmal ein Paradebeispiel dafür, wie sehr sich Theorie und Praxis unterscheiden können.

    Jetzt ist es so, dass im allgemeinen Wasserstoff, so wie andere Gase auch, zur Speicherung komprimiert werden.

    Dabei erhöht sich der Energiegehalt des komprimierten (Wasserstoff-) Gases zuerst mal. Bitte nicht mit dem Brennwert verwechseln. Der erhöht sich dabei nicht.


    Ein wesentlicher Anteil der Energie, welche vom Kompressor verbraucht wird, um das Gas zu komprimieren, wird dem Gas aufgedrückt. Es wird heiss.....

    Und wenn der Gasbehälter nicht isoliert ist, dann dissipiert diese Wärmeenergie bald einmal. Je mehr der Druckbehälter gekühlt wird, desto schneller natürlich. Und das hat den Vorteil, dass der Kompressor über alles gerechnet, dann weniger Energie verbraucht.

    Beim Dekomprimieren des Gases passiert dann aber genau das Gegenteil. Und das kann ziemlich mühsam sein. Erfahrene Eistaucher kennen das Problem....


    Fazit: Das Be-und Entladen von Druckbehältern bringt einen nicht zu unterschätzenden Verlust an "Thermischer Energie" mit sich.

    Bei Druckluftspeichern redet man hier von einer Grössenordnung von 40% Verlust. Es gibt aber Methoden um diesen Verlust zu verringern.

    Im Moment habe ich dazu keine verlässlichen Zahlen. Ich kann nicht sagen, wie wirksam diese Methoden in der Praxis tatsächlich sind. In der Theorie müssten es ja 100% sein. Aber die Praxis ist davon weit entfernt.

    Mit diesem Problem hat sich Practikus in unzähligen schlaflosen Nächten schon herumgeschlagen. Ausser zusätzlich heisser Luft sei dabei nichts herausgekommen... behauptet er wenigstens. Dem kann man da aber nicht trauen.

    Wenn in seinen Arbeitspapieren alles nur Schtuss drinsteht..... warum behält der die in der Schublade? In anderen Fällen stiftet er das verschriebene Papier irgendeinem Worker.... Und die Gewerkschafft drüllt nen JoJo daraus.... und dann wird aus der heissen Luft ein Röichli....


    Zurück zur Theorie:

    Also nach der müsste ja 100% gegeben sein. Als "Theoretisches Maximum"?

    Woran scheitert die praktische Umsetzung dann so kläglich?


    PS: An gross dimensionierten Druckluftspeichern wird auch in der Schweiz geforscht... Die hätten da ein Loch in den Gotthard gegraben....


    Fortsetzung von Schtussli- Geschichte folgt.

  • mupli


    Also das mit den ominösen Verlusten ist echt hinterlistig. Die versauen mir glatt meine Rechnung.


    Denn in der Theorie brauche ich exakt gleich viel Energie bei der Kompression, wie ich bei der Dekompression wieder frei wird.

    In der Praxis hat der Vorgang von Kompression / Dekompression ein paar Verluste die wirklich absolut unvermeidbar sind. Aber die wären eigentlich nur sehr marginal. Die sind nicht verantwortlich für die wesentlichen Verluste in der Praxis.

    Die wirklich grossen Verluste entstehen eigentlich aus Gründen, die den praktischen Anwendungen anhaften.

    Die von mir erwähnten Methoden zur Reduktion der wesentlichen Verluste wären eigentlich ganz gut. die haben aber den Nachteil, dass sie nur dann wirklich gut sind. wenn die Kompression und Dekompression sehr zeitnah geschieht.

    Und das ist bei einem Langzeitspeicher eben gerade nicht der Fall!

    Jetzt schauen wir uns doch mal genauer an:

    Die Druckspeicher sind also in der Praxis gut geeignet als Buffer. Bei der Langzeitspeicherung fällt der Wirkungsgrad massiv ab.

    Wieso genau?

    Bei einer Langzeitspeicherung muss die aufgedrückte Wärme dem Gas erhalten bleiben. Und das erfordert eine massive Isolation des Druckbehälters. (Nein, Nein. Kostet gar nicht viel...).

    Jetzt haben wir aber in der Praxis, um die Winterlücke zu decken, das folgende Problem:

    Meistens dann im Sommer, wenn wir genug Strom aus Solarenergie haben... Und wir folglich speichern wollen... ja, dann ist es eben auch heiss. Zu heiss..... und das ist effizienter Kompression hinderlich... und wir wissen nicht wohin mit dieser Wärme - Energie....

    Und dann im Winter, wenn wir den Behälter dekomprimieren wollen, um Strom zu produzieren... ja dann fehlt genau diese Wärme!

    Bei der Expansion eines komprimierten Gases muss dieses Wärme-Energie aus der Umgebung aufnehmen können. Kann es nicht genug aufnehmen, dann friert das "Expansionsventil" zu.

    Da haben wir dann das Problem!

    Genau dann, wenn wir Strom brauchen, haben wir nicht genug Wärme, um den den Strom frei zu machen. Ausser wir machen uns die Bude kalt....

    Also dieses Murphy`s Law?

    (Wenn die geringste Chance besteht, dass etwas schief gehen kann... dann geht es schief. Und das noch im dümmsten Augenblick....).

    Mit dieser Problematik schlägt sich Prakticus schon lange herum. Zwar auch mit diesem jeweils so unschuldig erscheinenden Murphy......

    Aber hauptsächlich ein Problem für ihn ist die Wärme-Energie, die nicht nutzbar ist......

    Soll schon zu Ehekrach geführt haben..... Eine Geschichte für sich.... Ist wahrscheinlich auch nur ein "Märli".....


    PS: https://de.wikipedia.org/wiki/Druckluftspeicherkraftwerk


    Fortsetzung folgt.

  • Transmitter


    Und wo investieren ? Erneuerbare Energien und welche ?

    Was zum Teufel ist eigentlich bei TESLA passiert. Die Aktie ist ja dermassen runtergesegelt. Liegt E-Auto den nicht mehr im Trend ?

    Grüne und Rote wollen ja weg vom Verbrenner.

    Transmitter haben Sie vielleicht eine Erklärung für Absturz Tesla Aktien ?

  • mupli

    Transmitter



    Transmitter haben Sie vielleicht eine Erklärung für Absturz Tesla Aktien ?


    mupli


    Nein. Ich habe keine Erklärung für den Absturz von Tesla. Ich habe nicht mal etwas davon gewusst. Ausser dass die Tech -Aktien jetzt generell unter Druck geraten sind. Und bei diesen auch am meisten heisse Luft drin ist, welche mal raus muss.


    Ich selbst investiere praktisch nichts an der Börse. Ausser dass ich etwas im Devisenhandel noch etwas aktiv bin. Ansonsten sind meine Investitionen in Betrieben, in denen ich in der einen oder anderen Form auch aktiv mitarbeite.


    Investitionsempfehlungen für an der Börse zu investieren, gebe ich nicht aus. Sorry.

  • Investitionsempfehlungen für an der Börse zu investieren, gebe ich nicht aus. Sorry.

    Gebe ich auch nicht, obwohl es mich mal lockte mein Aktiendepot umzuschichten mit Tesla. Wenn aber zu viele dann nur positiv in den Medien berichten sind es manchmal nur letzte Zuckungen. Parallel dazu kam mir Wirecard in den Sinn, wo viele Rentner dann aufgesprungen sind um etwas reich zu werden. Hoffe diese müssen jetzt nicht Pfandflaschen sammeln um zu überleben. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach ist meine Devise.

  • mupli


    Und wo investieren ? Erneuerbare Energien und welche ?


    Ja. In Erneuerbare investieren. Aber einfach mal zuerst da, wo ich ganz direkt einen persönlichen Nutzen daraus erzielen kann.

    In meinem Haushalt in Südafrika habe ich das längst schon gemacht. Nutzen und Gewinn ist klar erkennbar. Möchte das gerne weiter ausbauen. Aber sobald es über den eigenen Haushalt hinausgeht, wird es einiges schwieriger.


    In meinem Haushalt dort ist praktisch der ganze Energiebedarf durch PV gedeckt. Ausgenommen beim Transport.

    Da fehlt die Infrastruktur dafür.

    Nur so ums Haus herum, wäre es aber möglich auf E-Mobil umzusteigen. Und ist langfristig ökologischer und ökonomischer.

    Für die Langstrecken auf schwierigen pfaden werde ich wohl notgedrungen auch noch mal einen Dussli anschaffen müssen.

  • mupli


    Was derzeit an den Börsen passiert ist nicht alles rational erklärbar.

    Vieles davon ist ist irrational und mit möglichen Gewinnerwartungen verbunden. Jetzt verdüstert sich das ganze wirtschaftliche Umfeld gerade deutlich. Und übersteigerten Erwartungen geht jetzt die heisse Luft aus.


    Auch bei den Techwerten gibt es Unternehmen die solide unterwegs sind. Und gerade die Werte die auch in Erneuerbare investieren, werden mittel-und langfristig wieder profitieren können.

    Doch kurzfristig ist der Markt sehr volatil.

    Ich gebe sehr ungerne Prognosen ab.


    Aber ich würde derzeit schon eher in werthaltiges investieren, als in etwas das stark auf spekulativen Gewinnen beruht.


    Etwas anders ausgedrückt würde ich heute vielleicht lieber etwas in die Isolation meines Hauses stecken, als an der Börse in Tech- Aktien.....

  • Transmitter


    SMI Aktien bewegten sich aber nur mässig mal 0.41 bis 1.2 Verlust, ein paar Tage später wieder aufgeholt oder mehr. Ausser CS usw. wo die Führung sich auch hohe Boni auszahlen lässt bei Verlust.

    Aber Halbierung des Tesla Aktienkurs ist abnormal finde ich. Ob tatsächlich soviel Luft drin war, oder einfach Bluff. E-Fahrzeuge sind doch Zukunft. Die ganzen grünen und roten Politiker reden sich doch den Mund "fusselig". Ob die auch von ihren Gehältern Aktien in erneuerbare Energien investieren ?

    Hoffe nur, dass Leute welche in erneuerbare Energien direkt investierten, dann nicht auf die Nase fallen.

  • mupli


    SMI Aktien bewegten sich aber nur mässig mal 0.41 bis 1.2 Verlust, ein paar Tage später wieder aufgeholt oder mehr.


    Ich hatte spezifisch von Techwerten gesprochen.

    Nicht von Index wie SMI etc....


    Die stark Tech-lastigen Indexe sind stärker eingebrochen als Andere, welche stärker diversifiziert sind.

    Im Durchschnitt verliert die Börse wohl etwas analog zu den nach unten korrigierten Wachstumsprognosen.

    So lange die Wachstumsprognosen nicht noch weiter in die Hose rutschen, sollte das Börsenjahr noch mit einer positiven Bilanz geschlossen werden können.

    Bei bestimmten Techwerten basiert die Bewertung auf wenig sachlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen.

    Bei diesen pfeift jetzt die Luft ab.

    Was bei Tesla genau der Grund ist, weiss ich nicht. Ich habe mich damit nicht näher befasst.

  • mupli


    Ich hatte früher noch viel Kontakte zu "Ökopionieren". Die meisten von ihnen waren keine armen Schlucker.

    Damit will ich sagen, dass die schon eher zu denen gehören, die es sich leisten konnten zu experimentieren.


    Nun. Der eine oder Andere fiel auch mal etwas auf die Nase mit den Experimenten. Die liessen sich aber davon nicht sonderlich beeindrucken.

    Die wussten ja von Anfang an, dass sie hier Neuland betreten. Und dass da etwas schief gehen kann, auch wenn man sich gut vorbereitet.


    Ist nun auch schon einige Jahre her, da dachte ich daran mich an einer Firma zu beteiligen. Das Produkt war neu. Ähnliches zuvor nicht dagewesen. Diverse Patente....

    Prototypen gebaut und getestet. Alles sah gut aus.

    Das Produkt wurde auch gekauft.

    Doch der Verkauf lief nicht so gut wie gedacht. Teure Investitionsgüter gehen üblicherweise nicht so schnell weg wie warme Weggli....

    Trotz millionenschwerer Kapitalisierung ging die Firma langsam Pleite....

    Anders ausgedrückt. Bei dieser Firma ging die Markteinführung eines Produkts schief. Obwohl das Produkt gut war.

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