Stromversorgungssicherheit: Es braucht einen Mix von Massnahmen.

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  • Putins Vorteil:

    Die Menschen der Russischen Föderation sind sich schmerzvollen Verzicht bei weitem besser gewohnt als die verwöhnten Menschen aus den westlichen Konsumgesellschaften.


    Das dürfte wohl wahr sein.


    Die Europäer jammern jetzt schon in höchsten Tönen. Sie müssen ja zweimal im Monat ein Butterweggli sparen.... Und Salami drauf hat es auch erst gerade noch nicht....


    Sorry ... aber mir stinkt`s da echt....


    In der Schweiz haben wir gerade eine allgemeine Teuerung von etwa 3%


    In Südafrika hat sich der Preis für bestimmte Grundnahrungsmittel seit Kriegsausbruch in Europa gerade verdoppelt.

  • mupli


    Ich kann das nicht wirklich beurteilen. Aber ich fürchte, es ist wohl so....


    Meine Erfahrung mit Touristen sagt mir aber, dass man die Gesellschaft einer Nation nicht an den Touristen messen soll, welche sie hervorbringt.


    Würde ich nach diesem Prinzip handeln, dann würde ich nie nach Italien in die Ferien gehen. Gemäss meiner ganz eigenen Erfahrung mit Land und Leuten dort... ein grosser Fehler.

  • mupli

    In der Schweiz verhungert vorläufig mal niemand.

    Ausser vielleicht denen, die aus lauter Trotz gegen das System nicht zur Sozialhilfe gehen.


    Selbst Sozialhilfebezüger jammern auf unsäglich hohem Niveau, wenn man es mit anderen Ländern vergleicht.

    Allerdings muss ich hier auch sagen: Wer in der Schweiz arm ist, hat wirklich nicht viel zu lachen.

    Hier gilt Armut oft als ein Verbrechen...

  • mupli


    Es ist zwar off-topic in diesem Thread.

    Aber da das Thema jetzt hier auch angeschnitten wurde, muss ich hier (erneut) etwas loswerden:

    Es ist eine Weile her. Genauer gesagt, ungefähr am Anfang der Corona-Pandemie. Da habe ich häufiger als sonst mal etwas den Stellenanzeiger angeschaut.

    Da sah ich das Inserat einer Sicherheitsfirma, die einen "Hilfsplatzisten" zur Verkehrsregelung suchte. Und das als Teilzeit-Job. Jeweils ein paar Stunden die Woche.

    fachliche Voraussetzungen für den Job ... Null.

    Aber: Einwandfreier Leumund und geordnete finanzielle Verhältnisse.

    Letzteres soll heissen: keine Betreibungen.


    Also ein Vater (oder Mutter) die finanziell nicht mehr über die Runden gekommen sind, und deshalb einen Nebenjob suchen, werden hier einfach nur deswegen von einer Bewerbung ausgeschlossen, weil sie zu wenig Arbeit hatten, um ihre Rechnungen zu bezahlen.

    Wie krank ist das denn?

  • In der Schweiz haben wir gerade eine allgemeine Teuerung von etwa 3%

    Die Foodsave-Angebote 50%-plus werden bei den Grossverteiler auch knapper. Grund wahrscheinlich "Tischlein-deck-dich-Organisationen" etc.


    Muss auf 25%-Angebote ausgewichen werden, macht das eine Teuerung von ?% aus:


    Vorher kostete der Einkauf im Wert von 100 Franken die selbständigen FoodsaverInnen 50 Franken. Jetzt kostet der selbe Einkauf die Bessergestellten 103 Franken, die anderen 0.75x103= 77.25 Franken.


    Das macht bei zwei Einkäufen von ehemals je 50 Franken neu 154,50 Franken. Das bedeutet eine erfahrene Teuerung von 54.50%.


    Dies :!: solange die 25%- und 33%-Foodsave-Angebote nicht auch noch ans Tischlein... abwandern.


    C-O-R-A

    #2855Δ18

    Tags mit Threads von mir, die mich zurzeit vorwiegend beschäftigen

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    01-04-22 <- UMWELT <- KRIEG IN EUROPA  01-05-22 <- BILDSPRACHE <- FRAUEN  06-05-22 <- KRANKENKASSEN 15-05-22

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    Ich freue mich auf jede konstruktive Meinung von dir.

    Insbesondere auf jene der ehrlich-witzigen und/oder kritisch-konstruktiven Art.

  • oytenkratos


    Zu ihrem Beitrag Seite 36 #706 habe ich ein "Verwirrend" geklickt. Ein Fragezeichen wäre passender gewesen.

    In einem Punkt bin ich aber auf jeden Fall mal einverstanden:

    Auf die Angaben der Hersteller kann man sich nicht verlassen. Die dienen nur als Indikator.

    Was dann der tatsächliche Verbrauch des Users ist, hängt von mehreren Umständen ab. Und kann letztlich nur durch eine entsprechende Messung eruiert werden.

    Womit ich etwas weniger Freude habe ... dass sie ihren Stromfresser den Musikern untergejubelt haben. Die haben zwar wahrscheinlich noch Freude daran. Weil sie den Strom nicht extra bezahlen müssen.... Doch der hohe Verbrauch bleibt erhalten.

    Und diesen ökologischen "Schweinehund" aus dem Verkehr zu ziehen, wäre wahrscheinlich besser gewesen.

    Jetzt bin ich aber auch nicht der Meinung, dass man jedes noch gebrauchsfähige Teil sofort aus dem Verkehr ziehen soll, nur weil es neu noch etwas Besseres gibt.

    (Ob es nur vermeintlich, oder tatsächlich besser ist, ist dann noch eine andere Frage).

    Entsorgung und Ersatz eines notwendigen "Betriebsmittels" verschlingt auch graue Energie. Darf man nicht vergessen.

    Für mich ist aber jetzt die Betriebskostenrechnung viel relevanter.

    Nicht, dass ich mir den Strom für meinen blöden neuen Kühlschrank nicht leisten könnte ....Ich will nur nicht!

    Mir ist auf jeden Fall klar geworden, dass mein neuer Kühlschrank eine krasse Fehlinvestition war. Und der wird wohl keine lange Lebensdauer haben.

    Vielleicht auch doch... und dann vielleicht auch sehr lange noch....

    In meinem speziellen Fall muss ich im Winter heizen. Und mangels konstruktiver Alternativen geht das nur mit Strom. Also ist mir das der Stromfresser von Kühlschrank eigentlich ganz willkommen.

    Aber im Sommer eben ganz und gar nicht. Da verheizt der viel zu viel Strom. Das ist zumindest teilweise kontraproduktiv.

    Die Alternative die ich jetzt habe, ist, dass ich mir einen zweiten Kühlschrank für den Sommerbetrieb zulege. Negativ ist hier, dass ich dafür Platz brauche, den ich eigentlich nicht habe. (Schon wieder so ein logistisches Problem?).

    Na, ja. Dieses Problem werde ich lösen können.

    Hmm? Dann habe ich mir noch Gedanken gemacht zu ihrer Bastelanleitung....

    Die ist eigentlich eine ganz gute Anregung. Funktioniert in vielen Fällen wohl auch ganz gut.... nur bei mir und meinen Sch...teil eben nicht ... ist wirklich voll ne Pfeife!

    Das Unding ist für den freistehenden Einsatz gebaut. Und das gibt die Wärme nicht nur hinten wie üblich bei den Einbaumodellen ab. Sondern an den Seitenwänden und auch noch Hinten!

    Da hat wohl Murphy`s Law endgültig zugeschlagen....

  • Verstehe diese Zusammenhänge echt nicht. Gelegentlich hole ich als freiwilliger Helfer/Fahrer Lebensmittel bei Grossverteilern ab, welche wir einmal wöchentlich an Bedürftige abgeben, wie Asylsuchende und Sozialfälle. Das Wort Foodsave-Angebote höre ich zum ersten Mal.

    Finde auch nichts über dieses Angebot. C-O-R-A soll einen Link zu «Foodsave Angebote Grossverteiler» angeben.

  • Verstehe diese Zusammenhänge echt nicht.


    mupli


    Noch nie beobachtet, wenn du ein, zwei Stunden vor Ladenschluss einkaufen gehst, wer sonst noch alles im Laden nach Essbarem sucht? Und von dem "Essen-Sicherungsangebot" stolz selbstbestimmt gebrauch macht?


    C-O-R-A

    #2857Δ18

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    Einmal editiert, zuletzt von C-O-R-A () aus folgendem Grund: #2856Δ18 -> #2857Δ18 (eF)

  • Gelegentlich hole ich als freiwilliger Helfer/Fahrer Lebensmittel bei Grossverteilern ab, welche wir einmal wöchentlich an Bedürftige abgeben, wie Asylsuchende und Sozialfälle.

    mupli


    Das finde ich im "Prinzip" schön, lieb und gut, wenn dies nach Ladenschluss, bevor die Ware tatsächlich weggeworfen wird, geschieht.


    C-O-R-A

    #2858Δ18

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  • Noch nie beobachtet, wenn du ein, zwei Stunden vor Ladenschluss einkaufen gehst, wer sonst noch alles im Laden nach Essbarem sucht? Und von dem "Essen-Sicherungsangebot" stolz selbstbestimmt gebrauch macht?


    Die Foodsave-Angebote 50%-plus werden bei den Grossverteiler auch knapper. Grund wahrscheinlich "Tischlein-deck-dich-Organisationen" etc.

    Hätten Sie «Die vor Ladenschluss vergünstigten Produkte werden bei den Grossverteiler…» geschrieben, wäre es eindeutig und klar gewesen, was Sie meinen.

  • C-O-R-A


    mupli


    Das finde ich im "Prinzip" schön, lieb und gut, wenn dies nach Ladenschluss, bevor die Ware tatsächlich weggeworfen wird, geschieht.


    C-O-R-A


    Das ist der springende Punkt in der ganzen Foodwaste-Geschichte....

    Was gestern Abend noch mit 50% Rabatt angeschrieben war und nicht noch gekauft wurde, ist heute im Müll. Bestenfalls in der Biogasanlage....

    Nichts mit Tischlein deck dich!


    So jedenfalls nach Aussage einer Verkäuferin, die ich darauf angesprochen hatte, was denn jetzt mit den Backwaren geschieht, welche sie gerade ausgebucht hatte.

    Die wären bei geschickter Lagerung am nächsten Morgen durchaus noch essbar.


    Das Weggli, welches ich noch haben wollte praktisch bei Ladenschluss, hat sie mir dann geschenkt. Es war ihr zu mühsam das wieder einzubuchen und zum Normalpreis zu verkaufen.


    Ich selbst gehe oft kurz vor Ladenschluss einkaufen. Dann schaue ich immer zuerst nach, was es an heruntergeschriebener Ware hat. Mich stört es, wenn es im Müll landet. Und wenn ich etwas finde, was mir passt, Dann nehme ich es. Wenn es nichts Passendes hat, dann nehme ich was mir passt.

    Ihrer Rechnerei kann ich nur beschränkt folgen.

  • mupli


    Noch nie beobachtet, wenn du ein, zwei Stunden vor Ladenschluss einkaufen gehst, wer sonst noch alles im Laden nach Essbarem sucht? Und von dem "Essen-Sicherungsangebot" stolz selbstbestimmt gebrauch macht?


    C-O-R-A


    Wenn sie mich zufällig kurz vor Ladenschluss einkaufen sehen, werden sie sich in ihrer Aussage bestätigt fühlen.

    Ich gehe nicht im Gala-Dinner -Outfit einkaufen. Und wenn sie mich sehen, wie ich STOLZ und SELBSTBESTIMMT irgendwelche Esswaren vor dem Müllhaufen rette, werden sie mir nicht ansehen, dass ich dies gar nicht nötig hätte.


    Für mich ist aber die grosse Frage jetzt.... warum hat es denn oft noch so viel heruntergeschriebenes im Laden kurz vor Schluss?

    Warum haben es denn die Bedürftigen nicht schon gekauft, bevor ich quasi in letzter Minute dann vielleicht auch noch zuschlage?


    Und die ganz grosse Frage für mich ist, was passiert tatsächlich mit den aussortierten Lebensmitteln nach Ladenschluss?

  • C-O-R-A


    Haben sie sich mal angeschaut, welche Produkte bei den Grossverteilern jeweils mit 25-50% Rabatt gekennzeichnet werden?


    Bei den Billigprodukten die von Bedürftigen gekauft werden (müssen), ist es eine absolute Ausnahmeerscheinung.


    In sehr vielen Fällen sind die Produkte mit rotem Rabattpunkt sogenannter Convinience-Food. Und das ist auch mit Rabatt in einer Preisklasse, die sich wirklich Bedürftige kaum leisten können.


    Allenfalls kommen da noch gewisse "Frischprodukte" ins Spiel..... wie zum Beispiel schon geschnittener und gewaschener Salat.... oha...

    Wer es wirklich nötig hat, der wäscht und schneidet selber....

    Und holt den "Chabis" direkt beim Bauern... der hat es auch nötig?

  • Und die ganz grosse Frage für mich ist, was passiert tatsächlich mit den aussortierten Lebensmitteln nach Ladenschluss?

    Es sind nicht die Läden, wo am meisten Foodwaste betrieben wird, sondern bei der Verarbeitung.


    Detailhandel = 279'000 Tonnen von 2'786'000 Tonnen = 10 Prozent

    Verarbeitung = 963'000 Tonnen von 2'786'000 Tonnen = 34.6 Prozent

    Foodwaste


    Die Frage lautet, wo landet dieser «Überschuss» von der Verarbeitung? in der Biogasanlage?

  • Haben sie sich mal angeschaut, welche Produkte bei den Grossverteilern jeweils mit 25-50% Rabatt gekennzeichnet werden?


    Von den Angeboten "50%+" leiste ich mir vorwiegend Prix-Garantie-, Naturaplan- und M-Budget-Produkte. Falls ich mal Lust auf etwas anderes habe, dann auch mal anderes.


    C-O-R-A


    P.S.– An alle Mitredenden und Mitbewertenden ( mupli ausgeschlossen): Wer nicht weiss, was gemeint ist, wenn bei Food-Themen von 25%, 33%, 50%, 75% gesprochen wird, gibt so ziemlich viel preis von sich und der Quelle seiner Kenntnis über die Alltagssorgen der einfachen Leute.

    #2859Δ18

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  • Von den Angeboten "50%+" leiste ich mir vorwiegend Prix-Garantie-, Naturaplan- und M-Budget-Produkte. Falls ich mal Lust auf etwas anderes habe, dann auch mal anderes.


    C-O-R-A


    P.S.– An alle Mitredenden und Mitbewertenden ( mupli ausgeschlossen): Wer nicht weiss, was gemeint ist, wenn bei Food-Themen von 25%, 33%, 50%, 75% gesprochen wird, gibt so ziemlich viel preis von sich und der Quelle seiner Kenntnis über die Alltagssorgen der einfachen Leute.


    Offenbar kaufe ich immer in den falschen Läden ein....


    Gerade in den Produktkategorien, welche sie hier genannt haben, finde ich selten etwas, was heruntergeschrieben ist.

    Und das PS überlese ich mal grosszügig.