Stromversorgungssicherheit: Es braucht einen Mix von Massnahmen.

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  • Leute!


    Wenn man bereit ist friedlich miteinander und füreinander zu denken, stellt man fest, dass der Ansatz von Mari62 gar nicht so abwegig ist. Man muss ja nicht die Aale benutzen, man muss nur herausfinden wie sie Strom erzeugen und ob man die Methode zu eigenem Zwecke nutzen kann.

    Ja, der Ansatz ist nicht abwegig, aber bestimmt nicht im Zusammenhang mit: Es braucht einen Mix von Massnahmen.


    Das Prinzip, mit der der Zitteraal Strom produziert ist nicht neu und kann auch nachgebaut werden.

    Heute reicht die Stromausbeute aus, um einzelne Leuchtdioden zu betreiben. Mit einer optimierten Anordnung von noch mehr und vielleicht auch kleineren Noppen könnten weiche Minikraftwerke entstehen, die genug Strom für implantierte Sensoren, Insulinpumpen oder Herzschrittmacher liefern.

  • Ich muss hier vielleicht noch etwas präzisieren, was ich in einem früheren Beitrag geschrieben habe.

    Ich hatte geschrieben, dass Stromstösse von Zitteraalen für höhere Organismen tödlich enden können.

    Das stimmt zwar so. Aber ist ein extrem unwahrscheinlicher Fall!


    Der Stromschlag muss wirklich ganz exakt im dümmsten Moment stattfinden. Dann setzt das Herz aus. Es passiert quasi der Umkehrvorgang dessen, was ein "Defi" normal macht. Mit dem Defi kann der Vorgang allerdings normalerweise dann auch wieder umgekehrt werden.


    Menschen mit technischen Implantaten, deren Funktion von elektrischen Vorgängen abhängig sind, sollten sich aber etwas vor Viehüterdrähten und Zitteraalen in acht nehmen.

  • Noch etwas zu der Idee von Mari:


    Vielleicht wäre es trotzdem möglich die Aale als Stromquelle zu nutzen?


    Ein Zitteraal der 600 Volt x 0.83 Amp abgibt, erzeugt pro Impuls und Sekunde 489 Wattsekunden (0.14 Wattstunden). In einer Stunde:


    489 x 3600 Sek = 1’792’800 Wattsekunden = 498 Wattstunden (der Aal müsste im Dauerbetrieb, also während einer Stunde am Strom produzieren sein! Ich weiss nicht, ob das ein Aal überlebt.

  • Das Witzige an dieser Sache ist, die machen sich hier lustig über diese Info. Aber ich weiss, dass in diesem Bereich geforscht wird. Also machen sich diese allwissenden Klugscheisser indirekt über diese Forscher lustig ;)



    Ja so sind sie halt, die allwissenden Experten.

  • Eigentlich geht es nicht um Zitteraale, sondern um die "Electrocyten", Zellen mit denen dieser Süsswasserfisch biochemisch elektrische Energie erzeugt.


    " Das Gesamtpotential (Spannung) und die Leistung der elektrischen Organe werden durch die Anordnung der Elektrocyten bestimmt.

    Eine serielle Anordnung der Electrocyten ermöglicht die hohen Spannungen. "


    " Elektrocyten können muskulären Ursprungs sein oder aus myelinisierten Axonen bestehen. Beide Typen werden je nach Lage im Körper durch Motoneurone des Gehirns oder des Rückenmarks innerviert und über Synapsen zur Entladung gebracht; Transmittersubstanz ist Acetylcholin."


    Um das und die Forschung dazu zu verstehen, ist wohl ein ein ganz spezielles Biologiestudium nötig.

    Das Organ mit dem Spannung und Strom erzeugt wird heisst in der Fachsprache Elektroplax :
    https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroplax


    Spezielle Muskel- oder Nerven-Zellen wären "in vitro" in grossen Massen zu erzeugen, möglicherweise noch mit der Genschere Crisper/CAS gentechnisch optimiert und dann in geeigneter Form zu bringen.

    Elektroplaxe brauchen aber biochemische Energie um diese in elektrische Energie umzuwandeln, mit welchem Wirkunsgrad [?] auch immer.

    Woher kommt die Primär-Energie dann in ganz grossen Mengen ?

  • Aber ich weiss, dass in diesem Bereich geforscht wird.


    Wer hat schon von den "Pistoleros Alfredä" o.ä. gehört?


    C-O-R-A

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  • oytenkratos


    Interessante Frage am Ende ihres Beitrags.

    (Der Beitrag ist auch sonst interessant und Danke für den Link).


    Eine mir gut bekannte Person die sich gerne mit exotischen Fischen befasst, meinte mal zu den Zitteraalen, dass die nur etwa 2-3 solche Stromstösse hintereinander abgeben können. Danach seien sie für längere Zeit sehr erschöpft.


    Beim Gespräch ging es darum, ob die Aale den Stromstoss zum Futterfang oder auschliesslich als Verteidigung einsetzen. Die Frage konnten wir nicht klären.

  • C-O-R-A


    Also die lustige idee mit den Zitteraalen erinnert mich an die lustige Geschichte mit dem Rauschmotor.

    Da wollten zwei Typen so ein Ding irgendwelchen Anlegern verkaufen....um ihr Startup zu finanzieren. War nichts Anderes als eine Betrugsmasche....

    Ich / wir waren damals noch Jugendliche. Und unsere Kenntnisse in Physik und Mathematik reichten noch nicht aus, um die Masche zu durchschauen.

    Doch war uns die Sache auch etwas suspekt. Jedenfalls fragten wir Kinder bei einem gemeinsamen Abendessen bei den zwei Vätern nach. Und die waren vom Fach.

    Das dauert nur gerade ganz wenige Minuten, dann hatten die uns aufgeschrieben, wie die Verhältnisse da sind.

    Rein theoretisch ist es möglich aus dem sogenannten weissen Rauschen tatsächlich eine gerichtete Energie in Form von elektrischer Leistung zu generieren. Nur ist diese Leistung derart klein, dass sie kaum noch messbar ist.

    Da ist nichts mit der versprochenen Alternative zum AKW mit ohne Sondermüll. Die ganze Idee war nur Müll. Zumindest wenn man eine rein wissenschaftliche Erkenntnis so vermarkten wollte, wie die zwei Typen es vor hatten.

    Einem der beiden Väter ist tüchtig der Kragen geplatzt.

    Denn einer der beiden Typen war ein ehemaliger Student von ihm. Das schlug dem Fass den Boden aus.

    Ich denke, die beiden Väter hätten auch sonst Strafanzeige gegen die beiden Typen eingereicht.

  • mupli


    Damit es nicht zu schwierig ist den Zusammenhang noch zu finden, zitiere ich den Anfang der Geschichte hier.

    Der ganze Zusammenhang ergibt sich aus dem Thema Foodwaste und Energiepolitik.

    Und zeigt sich im Begriff "Wahrnehmung".


    Jetzt also noch der versprochene Nachtrag zu der Geschichte mit dem Mädchen und dem Ziegenfleisch.

    Nachdem der Ladenbesitzer also das Fleisch nicht zurückkaufen wollte, stand ich etwas ratlos mit dem Sack vor der Ladentüre.

    Vor dem Laden war eine eine etwas grössere freie Fläche. Und da spielte eine Gruppe von Kindern so eine spezielle Art von "Fangis".

    Da kam dann dieses Mädchen angerannt und wollte sich offenbar dieser Gruppe anschliessen. Und ich hielt sie auf, um ihr den Sack mit dem Fleisch zu schenken.

    Zu dieser Zeit stand der Ladenbesitzer etwas nebenan von mir auch vor dem Laden. Wollte wahrscheinlich schauen, was ich tun werde, und dachte wohl, ich würde das Fleisch dann ihm schenken.

    Jedenfalls verstand das Mädchen nicht, was ich von ihr wollte, als ich ihr den Sack vor die Nase hielt. Sie verstand nicht, dass ich ihr das Fleisch schenken wollte. Das war ausserhalb ihres Vorstellungsvermögens.

    Als der Ladenbesitzer dann etwas zu ihr sagte, was ich damals nicht verstehen konnte, packte die Kleine dann den Sack mit einem unglaublich ungläubigen Blick und lief laut schreiend davon. Warum sie so schrie, verstand ich nicht. Jedenfalls damals nicht.

    Hatte aber den Eindruck als würde sie um ihr Leben rennen. Und laut um Hilfe schreien. Es sah so aus , als hätte sie panische Angst davor, dass ich ihr hinterher rennen würde, um ihr den Sack wieder abzunehmen und sie womöglich noch schlagen würde....

    Der Eindruck verfestigte sich noch, als sich ein etwas grösserer Junge sich aus der Gruppe der spielenden Kindern löste, um der Kleinen zu Hilfe zu eilen und den Sack in Sicherheit zu bringen.

    Bezeichnend war, dass die erste Handlung dieses Jungen nicht war, dass er dem Mädchen half den Sack zu tragen. Sondern sich einem möglichen Verfolger, konkret mir, in den Weg zu stellen.

    Als er dann sah, dass ich dem Mädchen nicht nachrennen wollte, sondern nur zum Abschied winkte, wandte er sich dem Mädchen zu und half ihr den Sack zu tragen. Kurz bevor sie aus meinem Blickfeld verschwanden, drehte sich der Junge kurz um, und hob die Hand zu einem Gruss.

    Erst viele Jahre später verstand ich die Muttersprache des kleinen Mädchen gut genug, um zu verstehen was der Ladenbesitzer zu ihr gesagt hatte.

    Sinngemäss übersetzt hatte er ihr gesagt: Pack den Sack und renn um dein Leben!

    (Sagte er mit einem missmutigen Tonfall).


    PS: Ich hatte nicht zum ersten Mal in diesem Laden eingekauft. Aber an diesem Tag zum letzten Mal. Obwohl ich später noch öfters in den Ort kam.

    Das kleine Mädchen habe ich aber nie wieder gesehen. Nur? Recht weit von diesem Ort gibt es einen Weiler eines Stammes. Und in diesem Weiler kannte man die Geschichte....

    Da rief mich eine alte Frau zu sich. Und sagte zu mir: Du bist der Mann, der dem kleinen Mädchen das Ziegenfleisch gab. Ich war baff. Woher konnte sie das wissen? Das war ja schon mehr als ein Jahr her?

    Item, das konnte ich dann nicht herausfinden.

    Jedenfalls war es so, dass die Bewohner des Weilers traditionelles Kunsthandwerk herstellten. Darunter nicht nur etwas Deko für Touristen, sondern Gebrauchsgegenstände.

    Ich sah da etwas, das ich haben wollte. Und wollte es kaufen.....

    Da gab es eine langes Hin und Her zwischen den Weibern... um sich auf einen Verkaufspreis zu einigen. Ich verstand zu diesem Zeitpunkt die Sprache immer noch fast nicht. Doch dann half mir ein Weggefährte aus.

    Er sagte: Es ist unverkäuflich.

    Dann packte er das Ding und lud es in mein Fahrzeug.

    Zum Abschied winkten wir uns freundlich zu.

  • mupli


    Noch ein Nachtrag zur Geschichte.
    das Ding das ich dort kaufen wollte, war das Teuerste, dass die da verkaufen wollten.

    Es ist eine Art Gefäss. In der Form einer bauchigen Flasche.

    Und hat etwa 5 Liter Volumen.

    De Facto ist es ein Wassersack.

    Dieser ist kunstvoll aus einer bestimmten Grasart gewoben. Und er ist sehr dicht gewoben. Von Hand.

    Da steckt ganz viel Arbeit drin! Und die muss man können.

    Der Punkt ist....

    Diese Wassersäcke sind nie ganz dicht....selbst die bestens Gewobenen nicht.

    Das hat zur Folge, dass die Oberfläche des Kruges/ Sackes immer feucht ist.

    Und das wiederum hat zur Folge, dass das im Gefäss verbliebene Wasser immer schön kühl ist.

    Ich hatte den Sinn dieses Gebrauchsdings sofort erkannt. Und deshalb wollte ich es kaufen.

    Wie bereits erwähnt, war mein Kaufangebot erfolglos....


    Die "Weiber" waren sich einig geworden, dass sie es mir nicht verkaufen werden. Nachdem mein Weggefährte das Ding aber trotzdem in mein Auto geladen hatte .....

    Der verstand die Sprache der "Weiber" bestens.... War ein etwas entfernter Verwandter.

    Und wir waren zusammen unterwegs um geschützte Tierarten zu "Monitoren". Per Zufall kamen wir am Weiler vorbei und machten dort Verwandtenbesuch.


    Item. Ich erinnerte mich daran, dass ich im Auto noch einen 5 Kg -Sack Zucker für den Notfall hatte.

    Und den brachte ich dann der alten Frau....

    Interessant war noch das Detail:

    Als es bei den Weibern darum ging, den Preis für den Krug auszuhandeln, sagte kein einziger der anwesenden Männer auch nur ein einziges Wort.

    Später sprach ich meinen Weggefährten darauf an.

    der sagte mir dann, das sei eine reine Frauensache. Da dürfen sich die Männer nicht einmischen. Sonst gibt es richtig "Chritz"!

  • Wer hat schon von den "Pistoleros Alfredä" o.ä. gehört?


    Die Knallkrebse.

    Genau:


    Alpheidae  :!: auch Pistolenkrebse genannt.


    OneZoom Tree of Life Explorer, text page for snapping shrimps


    C-O-R-A

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  • C-O-R-A


    Hmm. Den Ausdruck "Pistolenkrebs" habe ich zwar tatsächlich auch schon gehört. Ist mir aber nicht geläufig.

    Jedenfalls kam ich nicht auf die Idee, dass sie diese meinten.

    Dachte wirklich zuerst noch an diese anderen Fische.

    Ist manchmal schon recht erstaunlich was für spezielle Fähigkeiten gewisse Tierarten haben.

  • Ist manchmal schon recht erstaunlich was für spezielle Fähigkeiten gewisse Tierarten haben.


    Kürzlich habe ich gelesen, dass man an der Erforschung der Fähigkeiten der "Pistoleros" interessiert ist. Man erhofft, die Erkenntnisse bei gewissen Methoden der Nutzbarmachung von spezifischen Energiequellen einsetzen zu können.


    C-O-R-A

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  • C-O-R-A

    Dass man immer noch erforscht, wie die Krebse solch enorme Druckwellen produzieren können weiss ich.

    Wie weit diese Forschung derzeit ist, weiss ich aber nicht.

    Dass man die Forschungsresultate zur Nutzbarmachung von Energiequellen verwenden kann bezweifle ich eher.

    Ich fürchte das wird ähnlich sein, wie bei den Zitteraalen. Viel Hoffnung, aber wenig Fleisch am Knochen.

    Dennoch... man weiss nie im Voraus, was die Forschung für Resultate hervorbringt.

  • C-O-R-A


    Können sie sich noch erinnern, wo sie das gelesen haben? Ev. einen Link angeben?


    Würde mich noch etwas speziell interessieren.

    Ich schliesse nämlich nicht aus, dass die Erkenntnisse aus der betreffenden Forschung tatsächlich noch dazu führen könnten, dass man gewisse Methoden der Energiegewinnung noch verbessern könnte.

  • Ich könnte die Quelle wiederfinden. Finde es aber fürs Forum im Moment interessanter, wenn kompetentere ForistInnen sich der Sache annehmen, so ist es wahrscheinlicher, dass noch relevantere Berichte gefunden werden.


    Nüüt Verunguot!

    C-O-R-A

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  • C-O-R-A


    Würden sie sich die Mühe mir zuliebe trotzdem noch machen?

    Wenn man mal einen Anhaltspunkt hat, ist die weitere Suche oft einfacher...


    Wenn man einfach aufs Geratewohl hin googelt bekommt man jede Menge an Antworten....Bis man sich da zu der "richtigen" Antwort durchgelesen hat .... ist man wohl schon unzählige Male neugeboren, oder so?

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